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Archiv der Kategorie: Schwein

Sauerkraut-Knödel mit Specksauce

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Wie jedes Jahr, so haben wir auch letztes Jahr wieder unser eigenes Sauerkraut „eingeschnitten“.
Und wie (fast) jedes Jahr, offenbar wieder zu viel, es ist immer noch reichlich davon im „Fass“ (Topf). Warum wir bisher nicht dazu kamen all die Köstlichkeiten mit Sauerkraut zu kochen? Wir wissen es nicht. Es muss wohl daran liegen, dass es auch ganz viele leckere Sachen ohne Sauerkraut gibt!?!? 🙂
Egal, wir wollen das gute Kraut ja nicht verderben lassen, also suchten wir nach neuen Verwendungsarten. Eine haben wir hier gefunden.

Gesehen haben wir dieses Rezept bei CK – Sauerkraut – Speck Knödel von Autor Eiswürfelchen.
Hier unsere Variante.

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2 Kommentare

Verfasst von - 10. Februar 2017 in Fleischgerichte, Kochen, Schwein, Zubereitungsart

 

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Partyschinken

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Partyschinken – kommt immer gut an 🙂
Lässt sich gut vorbereiten, back im Ofen friedlich vor sich hin, während man sich in aller Ruhe um die Gäste kümmern kann.

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Schweine-Kammrippchen sous vide gegart

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Unser „Problem“ bestand darin, dass wir gerne Rippchen zu unserem Sauerkraut essen wollten.
Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass wir solche „Sachen“ (Rippchen, Schinken, Kasseler…) gerne selbst herstellen. Normalerweise werden Rippchen, egal ob Kamm- oder Stielrippchen zunächst über mehrere Tage „am Stück“ gepökelt und danach, ebenfalls „am Stück“, gegart. Mittlerweile sind unsere Kinder außer Haus und wir beim Essen (meist) nur noch zu zweit. Was sollen wir da mit Rippchen aus einem kompletten Schweinekamm oder einem kompletten Rücken (12 bis 25 Rippchen)?
Aber deshalb auf Rippchen verzichten? Nein, ganz sicher nicht. Da wird experimentiert!
Eines vorweg: für diese Art der Zubereitung sind ein Vakuum-Folienschweißgerät, kochfeste Gefrierbeutel und reichlich (Warte-) Zeit  erforderlich!
Nicht „erforderlich“, aber „empfehlenswert“ ist ein Sous-vide-Garer.

Das Fazit gleich vorweg: das waren mit absoluter Sicherheit nicht die letzten Rippchen, die wir auf diese Art zubereitet haben. Wirklich super zart!

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Säcker in Sauce

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„Säcker“ oder eigentlich „Limburger Säcker“ ist der Name eines typischen Limburger Gerichts: eines mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefüllten Koteletts.
Komischer Name, oder? Eigentlich nicht, wenn man weiß, dass der Neckname für die Bewohner Limburgs „Säcker“ ist.
Aber, wo kommt der Name „Säcker“ her?

Im Mittelalter führte der Handelsweg von Frankfurt nach Köln durch Limburg. Limburg liegt an der Lahn. Zu dieser Zeit gab es dort noch keine Brücken. Die Handelswaren der Kaufleute, meist in Säcken verpackt, mussten ausgeladen und von Trägern durch eine Furt im Fluss getragen werden. Träger – Sackträger = „Säcker“. Soweit die verbreitete Meinung…

Neuere Deutungen gehen davon aus, dass der Name „Säcker“ viel später entstanden ist. Im 19. Jahrhundert war die Lahn eine bedeutende Schiffahrtsstrasse (nein, ich weigere mich dieses Wort mit 3 „f“ zu schreiben!!!). Viele Schiffe legten in Limburg an um ihre Waren, meist in Säcken verpackt, zu entladen. Diese Säcke wurden von Trägern in die Lagerhäuser der städtischen Kaufleute gebracht. Also wieder: Träger – Sackträger = „Säcker“.

Egal wie – oder besser „wann“ – der Name stammt von den Sackträgern.

Säcke schleppen ist nun eine „kraftraubende“ Tätigkeit. Die Träger mussten sich also, um bei Kräften zu bleiben, stärken…und eines dieser Gerichte, welches die Säcker bevorzugten war ein mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefülltes Kotelett.

Das Originalgericht heißt heute „Limburger Säcker“ und ihm werden, im Gegensatz zu unserer Abwandlung, in der Füllung auch Gurken beigegeben und es wird ohne Sauce serviert, deshalb unsere Namensabwandlung „Säcker in Sauce“.

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Schweinebraten vom Steigerwälder Schwarzerle

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„Steigerwälder Schwarzerle“ oder kurz „Schwarzerle“ ist eine eigenständige Marke (einschl. Markenzeichen) für die Züchtung von Freilandschweinen der Rasse „deutsches Cornwallschwein“. Diese Schweine leben das ganze Jahr im Freien, sie  haben keinen geschlossenen Stall, nur eine Schutzhütte. Sie erhalten nur gentechnikfreies Futter bzw. fressen was sie auf ihren Weiden vorfinden (Gras). Bedingt dadurch, dass sie nur „draußen“ leben, haben sie eine dickere Speckschicht und schön marmoriertes Fleisch. Das Fleisch ist zudem „fester“ in der Konsistenz und dunkler als normales Schweinefleisch.

Wir haben „beschlossen“, dass das Schwein von dem unser Fleisch stammte „Alice“ hieß. 🙂

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Bratwurst-Bratkartoffel-Pfanne

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Diese Bratwurst-Bratkartoffel-Pfanne ist in Anlehnung an das Rezept „Thüringer Bratkartoffel-Pfanne“ entstanden. Hier hat der Kühlschrank bzw. die Speisekammer quasi mitbestimmt was es gibt. Wir hatten noch einen halben kleinen Weißkohl und der wollte/musste verarbeitet werden.
Gut war’s.

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Lende vom iberischen Duroc-Schwein in Kürbiskernen mit Kürbisgnocchi in Salbeibutter

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Gestern haben wir Euch schon die Beilage, die Kürbisgnocchi in Salbeibutter vorgestellt, Euch aber „schmoren“ lassen bei dem, was es dazu gab. Hier nun des Rätsels leckere Lösung: eine Lende vom iberischen Duroc-Schwein in Kürbiskernen.

Zutaten:

  • Kürbisgnocchi in Salbeibutter > Zutaten und Herstellung siehe >> hier <<
  • 1 Lende vom iberischen Duroc-Schwein
  • 50 g Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Kürbisgnocchi in Salbeibutter > Herstellung und Zubereitung.

Eine Lende hat etwa die Form eines „Keils/spitzen Dreiecks“. Bereitet man die Lende in dieser Form zu, ist das flache Ende (die Filetspitze) lange „durch“, bevor das dicke Ende (der Kopf) auch nur ansatzweise gar ist. Aus diesem Grund, vom dicken Ende/Kopf ausgehend, nach etwa 2/3 der Länge die Lende etwa halb durchschneiden. Nun die Filetspitze „einklappen“/zurück schlagen und mit Schinkengarn o. ä. festbinden. So erhält man ein gleichmäßig dickes Stück Fleisch, das eben auch gleichmäßig gart.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Lende in ca. 4 – 5 Minuten rundum braun braten.
Aus der Pfanne nehmen und für 10 Minuten in den 80 Grad warmen Backofen stellen.

In der Zwischenzeit die Kürbiskerne hacken – nicht zu fein hacken!

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Wer mag, kann die Kürbiskerne vorher auch rösten, dazu diese in einer Pfanne ohne Fett langsam erhitzen und bei mittlerer Hitze rösten bis sie beginnen intensiv zu durften. Wir haben hier die Kürbiskerne nicht geröstet, da wir nicht so sehr vom eigentlichen Fleischgeschmack „ablenken“ wollten.

Die Lende aus dem Backofen holen – Schinkengarn entfernen – und in den gehackten Kürbiskernen wälzen.

Die Lende portionieren und zusammen mit den in Salbeibutter geschwenkten Kürbisgnocchi servieren.

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