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Schlagwort-Archive: Fisch

Skreifilet – auf der Haut gebraten

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Schnell nochmal, bevor die Skrei-Saison wieder zu Ende geht, ein Stück leckeren Skrei gebraten…
Die Skrei-Saison geht traditionell von Januar bis etwa April.
Das Besondere am Skrei ist, dass er nicht wie der „normale“ Kabeljau mit Grund-Schleppnetzen gefangen wird, sondern mit Lang-Leinen. Und das nicht irgendwo, sondern immer rund um die Lofoten. Die Lofoten sind eine Inselgruppe, die aus über 80 Inseln besteht und nördlich von Mittel-Norwegen im Polarmeer liegt. Alle Inseln der Lofoten liegen innerhalb des Polarkreises.
Die Skrei-Saison ist begrenzt, weil der Kabeljau nur in dieser Zeit von der arktischen Barentssee, vorbei an den Lofoten, in wärmere Gewässer des Atlantiks zieht. Im April sind dann auch die letzten Nachzügler durchgezogen uns die Saison endet damit.

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Verfasst von - 17. März 2017 in Fisch & Co

 

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Skreiloins „Finkenwerder Art“

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Ja, ja, eigentlich gehört „Finkenwerder Art“ zur Scholle. Aber wir hatten gerade keine fangfrische Scholle zur Hand, dafür aber ein leckeres Stück Loin vom Skrei.
…und ob das Finkenwerder, der Scholle und/oder dem Skrei recht war, wir haben den Skrei mit der „Finkenwerder Art“ vermählt!
Gut war’s!
Wir können es empfehlen und werden es auf jeden Fall wieder tun 🙂

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Seeteufel-Medaillons mit Curry-Sahne-Wirsing

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Vom letzten Aufenthalt an der Nordseeküste (und den dort obligatorischen „Vorratskäufen“ 🙂 ) schlummerte noch ein Filet vom Seeteufel in den Tiefen unser Tiefkühltruhen. Erneut „eingefangen“ und vom „Eis befreit“, durfte es sich in der mollig warmen Pfanne gut gehen lassen…
Der Name Seeteufel, den der Fisch aufgrund seines düsteren, mache sagen auch „hässlichen“, Aussehens erhalten hat, ist nur einer seiner vielen Namen. Unter anderem trägt er noch den Namen Anglerfisch, der sich davon ableitet, dass er getarnte und regungslos auf dem Meeresgrund liegt und mit dem verlängerten ersten Strahl seiner Rückenflosse, die am Ende verdickt ist, was wie ein Beutestück wirkt, vor seinem Maul „herumwedelt“. Andre Fische werden davon angelockt und dann ist seine Chance da: ein „ansaugen“ und gleichzeitiges „schnappen“ befördern die Beute in sein Maul. Er kann dabei Fisch fangen und verschlingen, die fast so groß sind wie er selbst. Sehr spitze und scharfe, nach innen gerichtete Zähne verhindern dabei, dass die Beute wieder entwischen kann.
Außerdem wird der Fisch auch noch Lotte genannt, aber woher dieser Name stammt wissen wir auch nicht.
Lange Rede, kurzer Sinn, dass wichtigste ist, dass er hervorragend schmeckt!
Sein weißes, im rohen Zustand weiches Fleisch wird erst beim Braten fest.
Man muss bei der Zubereitung darauf achten, dass man alle sieben (!!) Hautschichten entfernt, da diese beim Braten fest/zäh werden!
Und noch einen riesen Vorteil hat dieser Fisch: er hat, außer der Wirbelsäule, keine Gräten.
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Verfasst von - 12. Februar 2017 in Braten, Fisch & Co, Gemüsebeilagen, Zubereitungsart

 

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Fischsuppe mit gebratenen Garnelen und Knoblauch-Croûtons

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So, wer heute erwartet, dass wir hier das komplette Rezept einer Fischsuppe posten, den müssen wir leider enttäuschen 😦
Heute bleibt die Küche zwar nicht ganz kalt, wir gehen auch nicht in den „Wienerwald“, aber wir machen es uns heute mal recht einfach. Zu verdanken haben wir das unseren lieben Nachbarn. Diese haben uns nämlich aus ihrem Urlaub ein Glas fertige Fischsuppe aus Arcachon („Bucht von Arcachon„) mitgebracht.
Dazu noch ein paar Garnelen (Wildfang!! Wir kaufen keine Krustentiere aus diesen Chemiekloaken in Südostasien!) und ein paar Knoblauch-Croûtons und fertig war ein leckeres Essen.

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Profiteroles mit dreierlei Fischcreme

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So, jetzt haben wir endlich die Zeit gefunden, die Rezepte – wobei es ja eigentlich nur ein Rezept mit 2 Abwandlungen ist – „zu Papier“ zu bringen.
Sowohl die Profiteroles, wie auch die Füllung, lassen sich gut vorbereiten (Vortag), nur das eigentliche Füllen („die Hochzeit“ 🙂 ) sollte unmittelbar vor dem Servieren geschehen. Somit sind diese Teilchen gut für „größere“ Essen oder auch für Fingerfood-Buffets geeignet.
Bei uns waren die Profiteroles mit dreierlei Fischfüllung Teil des Weihnachtsmenüs 2016.

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Thunfisch-Steak vom Gelbflossen-Thun

Heute geht es mal weniger um das Rezept, sondern vielmehr um die Zutaten bzw. speziell eine Zutat, nämlich den Fisch.
Früher war es irgendwie selbstverständlich, wenn man bei seinem Fischhändler des Vertrauens „Thunfisch“ orderte, dass man „Thunfisch“ bekam. Klar, was sonst. Aber groß Gedanken hat man sich nicht um „den Thunfisch“ gemacht. Im Handel gab es halt nur „diese eine Art“ Thunfisch. So was das früher…
Aber nun: „der Thunfisch“, also der, den man früher immer bekommen hat, wenn man „Thunfisch“ wollte, ist der ‚Rote Thun‘ (auch ‚Großer Thun‘ oder ‚Blauflossen-Thun) und er ist stark vom Aussterben bedroht, er steht auf ‚der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten‘. Das bedeutet natürlich auch – glücklicherweise – dass man ihn kaum noch zu kaufen bekommt.
Die heute weitverbreitete Alternative zum Roten Thun ist der ‚Gelbflossen-Thun‘. Er ist (noch) nicht so überfischt und somit auch (noch) nicht so bedroht wie sein „roter Bruder“.
Typisches Merkmal des Roten Thuns war/ist sein dunkelrotes Fleisch, das auch beim Braten dunkler bleibt.

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Das Fleisch des Gelbflossen-Thuns dagegen ist recht hell.

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Geschmacklich ist das Fleisch des Roten Thuns „feiner, milder“, das des Gelbflossen-Thuns dagegen ist „kräftiger, aromatischer“.

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Verfasst von - 23. Dezember 2016 in Braten, Fisch & Co, Zubereitungsart

 

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Holländische Fischfrikadellen

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Es gibt sicher tausende von Fischfrikadellen-Rezepten. Wir haben ja schon einige in unserem Repertoire, aber als wir dieses gesehen haben, da war klar: das müssen wir ausprobieren.
Eigentlich hätten wir erwartet, dass dies „Fischfrikadellen nach Horst Lichter“ sind. Wer sonst (außer, wie man sieht, den Holländern 🙂 ) kommt auf die Idee, da reichlich Butter mit zu verarbeiten? 🙂
Aber, man kann nicht sagen, dass die Frikadellen schlecht schmecken würden…

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Verfasst von - 17. Dezember 2016 in Braten, Fisch & Co, Zubereitungsart

 

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