RSS

Schlagwort-Archive: Schwein

Cordon bleu (vom Schwein) mit Reblochon

Das „richtige“ Cordon bleu wird aus Kalbfleisch zubereitet.
Wir verwenden auch gerne mal Schweinefleisch dafür; ein dünnes Schnitzel aus der Oberschale geschnitten und zusammengeklappt.

Tipp: es passiert oft, dass der geschmolzene Käse aus dem Cordon bleu ausläuft. Das kann man recht einfach verhindern indem man mehr Fett zum Braten verwendet. Der Käse läuft aus, wenn die Panade an der Schnittstelle zwischen Ober- und Unterteil nicht knusprig gebraten ist bevor der Käse schmilzt. Verwendet man zum Braten mehr Fett, liegt das Cordon bleu tiefer darin und die Seiten werden knusprig bevor der Käse schmilzt!

Read the rest of this entry »

 
3 Kommentare

Verfasst von - 3. April 2017 in Braten, Fleischgerichte, Schwein, Zubereitungsart

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Partyschinken

comp_cr_img_2498_partyschinken

Partyschinken – kommt immer gut an 🙂
Lässt sich gut vorbereiten, back im Ofen friedlich vor sich hin, während man sich in aller Ruhe um die Gäste kümmern kann.

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , ,

Schweine-Kammrippchen sous vide gegart

comp_cr_img_2290_rippchen_sous_vide

Unser „Problem“ bestand darin, dass wir gerne Rippchen zu unserem Sauerkraut essen wollten.
Regelmäßige Leser unseres Blogs wissen, dass wir solche „Sachen“ (Rippchen, Schinken, Kasseler…) gerne selbst herstellen. Normalerweise werden Rippchen, egal ob Kamm- oder Stielrippchen zunächst über mehrere Tage „am Stück“ gepökelt und danach, ebenfalls „am Stück“, gegart. Mittlerweile sind unsere Kinder außer Haus und wir beim Essen (meist) nur noch zu zweit. Was sollen wir da mit Rippchen aus einem kompletten Schweinekamm oder einem kompletten Rücken (12 bis 25 Rippchen)?
Aber deshalb auf Rippchen verzichten? Nein, ganz sicher nicht. Da wird experimentiert!
Eines vorweg: für diese Art der Zubereitung sind ein Vakuum-Folienschweißgerät, kochfeste Gefrierbeutel und reichlich (Warte-) Zeit  erforderlich!
Nicht „erforderlich“, aber „empfehlenswert“ ist ein Sous-vide-Garer.

Das Fazit gleich vorweg: das waren mit absoluter Sicherheit nicht die letzten Rippchen, die wir auf diese Art zubereitet haben. Wirklich super zart!

Read the rest of this entry »

 
 

Schlagwörter: , , , , ,

Schweineschwartenchips

comp_cr_cimg1996_schweineschwartenchips

Chips…Kartoffelchips, Brotchips, Bananenchips, Krabbenchips, Apfelchips, Gemüsechips…
So viele Chips, aber eine Sorte fehlte uns bisher in unserer „Sammlung“ noch!
Die Idee dazu entstand beim „Wursteln“ (Wurst machen). Für div. Wurstsorten benötigt man, um eine gewisse „Bindung“ in der Wurstmasse zu erzeugen, Schweineschwarte.
Wir haben mal wieder Krakauer (Brühwurstsorte, benannt nach der polnischen Stadt Krakau) hergestellt. Dazu benötigt man eben diese Schwarte. Wir hatten ein bisschen zu viel. Zum Wegwerfen viel zu schade. Dann haben wir an die schöne, „krachende“ Schwarte bei Schweine-Krustenbraten gedacht. Na, und was dann kam, das könnt ihr euch sicher denken…

Read the rest of this entry »

 
2 Kommentare

Verfasst von - 22. Januar 2017 in Snacks & Knabbern

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Säcker in Sauce

comp_cr_img_2239_saecker_in_sauce

„Säcker“ oder eigentlich „Limburger Säcker“ ist der Name eines typischen Limburger Gerichts: eines mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefüllten Koteletts.
Komischer Name, oder? Eigentlich nicht, wenn man weiß, dass der Neckname für die Bewohner Limburgs „Säcker“ ist.
Aber, wo kommt der Name „Säcker“ her?

Im Mittelalter führte der Handelsweg von Frankfurt nach Köln durch Limburg. Limburg liegt an der Lahn. Zu dieser Zeit gab es dort noch keine Brücken. Die Handelswaren der Kaufleute, meist in Säcken verpackt, mussten ausgeladen und von Trägern durch eine Furt im Fluss getragen werden. Träger – Sackträger = „Säcker“. Soweit die verbreitete Meinung…

Neuere Deutungen gehen davon aus, dass der Name „Säcker“ viel später entstanden ist. Im 19. Jahrhundert war die Lahn eine bedeutende Schiffahrtsstrasse (nein, ich weigere mich dieses Wort mit 3 „f“ zu schreiben!!!). Viele Schiffe legten in Limburg an um ihre Waren, meist in Säcken verpackt, zu entladen. Diese Säcke wurden von Trägern in die Lagerhäuser der städtischen Kaufleute gebracht. Also wieder: Träger – Sackträger = „Säcker“.

Egal wie – oder besser „wann“ – der Name stammt von den Sackträgern.

Säcke schleppen ist nun eine „kraftraubende“ Tätigkeit. Die Träger mussten sich also, um bei Kräften zu bleiben, stärken…und eines dieser Gerichte, welches die Säcker bevorzugten war ein mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefülltes Kotelett.

Das Originalgericht heißt heute „Limburger Säcker“ und ihm werden, im Gegensatz zu unserer Abwandlung, in der Füllung auch Gurken beigegeben und es wird ohne Sauce serviert, deshalb unsere Namensabwandlung „Säcker in Sauce“.

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Schweinebraten vom Steigerwälder Schwarzerle

comp_cr_img_2111_schweinebraten_vom_schwarzerle

„Steigerwälder Schwarzerle“ oder kurz „Schwarzerle“ ist eine eigenständige Marke (einschl. Markenzeichen) für die Züchtung von Freilandschweinen der Rasse „deutsches Cornwallschwein“. Diese Schweine leben das ganze Jahr im Freien, sie  haben keinen geschlossenen Stall, nur eine Schutzhütte. Sie erhalten nur gentechnikfreies Futter bzw. fressen was sie auf ihren Weiden vorfinden (Gras). Bedingt dadurch, dass sie nur „draußen“ leben, haben sie eine dickere Speckschicht und schön marmoriertes Fleisch. Das Fleisch ist zudem „fester“ in der Konsistenz und dunkler als normales Schweinefleisch.

Wir haben „beschlossen“, dass das Schwein von dem unser Fleisch stammte „Alice“ hieß. 🙂

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , ,

Wildschweinrücken

comp_cr_img_0034_wildschweinruecken_knoblauchkartoffeln_gratinierte_zucchinistifte

Früher kannten wir Wildschweinfleisch eigentlich immer nur in Verbindung mit Sauce und lange gekocht/geschmort. Heute lieben wir, zumindest bei den entsprechenden Fleischstücken, das Wildschwein eher „kurz gebraten“.
Dazu braucht es natürlich erstens ein nicht zu altes Wildschwein (da wir immer ganze Tier kaufen, kann man von Größe/Gewicht des Tieres relativ gut ableiten wie alt das Tier war) und zweitens das „richtige“ Fleisch. Und das beste Stück Fleisch dafür ist natürlich der Rücken.

Read the rest of this entry »

 

Schlagwörter: , , , , , ,