Bärlauch-Bratwurst II

Der Bärlauch sprießt…und unser Appetit darauf auch 🙂
Also haben wir mal „auf die Schnelle“ wieder ein paar Bärlauchwürstchen gemacht.
Im Gegensatz zum letzten Mal haben wir noch etwas mehr Bärlauch verwendet und dafür das Muskat weggelassen.
Normalerweise würden wir für diese Würstchen Schweineschulter als Fleisch verwenden, da wir aber nur eine kleine Portion (25 Würstchen) gemacht haben, haben wir einen Schweinenacken dafür verwendet.

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Wildschwein-Roulade „mit Pfläumchen“

Das Rezept hörte sich zunächst etwas „verrückt“ an, aber bei genauerer Überlegung…warum nicht.
Sorgen wir mal für eine Wildschwein-Roulade „mit Geist“ 🙂

Meist werden die Pflaumen oder Zwetschgen ja in „Armagnac“ eingelegt, wir aber bevorzugen spanischen Brandy.
Wie gut, dass wir noch einiges von diesen „Zwetschgen in Brandy“ im Vorrat hatten 🙂

Um einer evtl. Begriffsverwirrung vorzubeugen: Zwetschgen sind eine spezielle Unterart der Pflaumen!
Somit sind alle Zwetschgen auch Pflaumen, aber nicht alle Pflaumen sind auch Zwetschgen! Alles klar? 🙂

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Schweinerückensteak vom Freiland-Landschwein

Komischer Name „Freiland-Landschwein“.
Lässt sich aber relativ leicht erklären: Freiland-Schwein ist ein Schwein, welches das ganze Jahr „draußen“ lebt. Es hat zwar einen Stall/Unterstand und kann, wann immer es möchte, dort hinein, es kann aber auch, wann immer ES möchte (nicht der Landwirt/Züchter!) raus.
Und ein „Landschwein“ ist die Bezeichnung für keine spezielle Schweinerasse, sondern für ein sogenanntes „Senfschwein“ – da durfte eben jeder „seinen Senf dazu geben“ 🙂 – also über Jahre/Jahrzehnte eine Kreuzung diverser Rassen.
Wir waren nicht nur begeistert vom Aroma dieser Steaks, sondern auch davon, dass diese nach dem „Grillen“ (Braten in der Grillpfanne) noch so groß wie vor dem Grillen (!) und auch sehr saftig waren. Normalerweise machen wir uns nicht viel aus Schweinerücken, da er, aufgrund des fehlenden intramuskulären Fettes schnell trocken wird, aber dieses Fleisch…Granate!

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Schweinenacken – mariniert und niedrigtemperaturgegart

Dieser niedrigtemperaturgegarte Schweinenacken eignet sich hervorragend für Feiern/Partys, da er einfach schon Stunden vor dem Event in den Ofen geschoben wird und dann langsam und geduldig vor sich hin schmurgelt, während man sich derweil um andere Sachen kümmern kann. Es macht ihm auch nichts aus, wenn er mal eine Stunde länger im Ofen bleibt.
Und dann, bei Tisch, ist er ein richtiger Hingucker. 🙂

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French Burger

 

Bevor jemand fragt: der Burger und der Name dazu entstand in unserem Frankreich-Urlaub.
„Unser“ Rinder-Züchter hat sich nun auch noch der Schweinezucht verschrieben.
Er hält ca. 15 Schweine. Die Tiere leben ausschließlich im Freien, haben genügend Auslauf und werden nur mit Produkten aus eigenem Anbau gefüttert.
Klar, was dann kommen musste: wir haben uns natürlich Fleisch davon gekauft. Zwei Stielkoteletts und ein kleines Stück Hals-/Nackenbraten.
Als erstes haben wir uns die Koteletts gebraten – super! Die kamen genau so groß aus der Pfanne wie wir sie hineingelegt hatten und der Geschmack…ein Traum.
Am nächsten Tag dann sollte es den Braten geben. Wir waren dann aber etwas spät dran und so haben wir umdisponiert.
Aus dem Braten haben wir dünne Nackensteaks geschnitten.
Tomaten, Zucchini und Aubergine hatten wir noch aus dem eigenen Garten.
Baguette ist ja nun in Frankreich gar kein Problem.
Dazu noch eine Sauce aus dem, was der Kühlschrank und Vorräte hergaben…

…und beim Essen stellte sich die Frage: wie heißt das bzw. wie nennen wir das, was wir da gerade essen?
Baguette, geschichtetes Gemüse, dünne Fleischscheiben, Tomaten…Burger…French-Burger!

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