Cavatelli-Maschine

In unsere Küche hat sich ein neues „Spielzeug“ eingeschlichen 🙂
Eine Maschine zur Herstellung Cavatelli.

Bevor jemand „Schlimmes“ denkt: wir haben uns diese Maschine ganz regulär gekauft! Es handelt sich also nicht um (bezahlte) Werbung. 

Cavatelli sind kleine, muschelförmige Nudeln aus Hartweizengrieß und – wichtig – sie werden ohne Ei hergestellt.

Man kann Cavatelli natürlich auch ohne Maschine, rein von Hand herstellen, aber mit dieser Maschine geht es um ein vielfaches schneller und – das mag aber auch an unserer fehlenden Übung liegen – gleichmäßiger als von Hand.
Zur Herstellung der Cavatelli wird ein Hartweizenteig ohne Ei hergestellt. Aus diesem werden Teigrollen („Schlangen/Würste“) geformt und diese werden einfach durch die Cavatelli-Maschine gekurbelt.
Die Dicke der Teigrollen entscheidet dabei, wie groß die Cavatelli werden. Dünne Teigrolle =  kleine/schmale Cavatelli, dicke Rolle = große/breite Cavatelli.

Außerdem ist unser neues Spielzeug auch noch für die Herstellung von

  • Gnocchetti sardi (auch: Malloreddus) und
  • Orecchiette

geeignet.

Die Gnocchetti sardi haben wir bereits herstellt, damals allerdings komplett von Hand. Dort haben wir auch vermerkt, dass „…die Herstellung dieser Gnocchetti Sardi ist etwas zeitaufwändig…“ ist.
Mithilfe dieser Cavatelli-Maschine geht das aber „im Handumdrehen“ 🙂

Orecchiette haben wir bisher nicht hergestellt. Mehr dazu später.

Spiralschneider

Zum Schneiden von Obst, Gemüse oder Kartoffeln in Form von „Spaghetti“ (z. B. „Zoodles“) oder breite „Bandnudeln“, zum Schneiden der bekannten „Radi-Spiralen“ oder auch um schöne Deko für Platten und Schüssel herzustellen.

Wir haben 2 Spiralschneider:

einmal das etwas größere Standgerät, mit dem sich größere Mengen in recht kurzer Zeit herstellen lassen:

(damit nicht der Verdacht aufkommt, wir würden hier Werbung/Schleichwerbung betreiben, haben wir das Firmenzeichen überdeckt 🙂

und dann noch das „kleine Handgerät“ (ähnlich einem Bleistiftspitzer nur etwas größer)

Dieses kleine Teil hat eine tolle Funktion:
man kann die kleinen, integrierten Messer zum Schneiden von „Julienne/Spaghetti“ hochklappen…

…oder auch wegklappen, dann erhält man „Spiralen/Bandnudeln“.

Das kleine Handgerät ist allerdings nicht für große Mengen geeignet.

Rohkost-/Julienne-Reibe

Rohkost-/Julienne-Reibe

Ideal um Gemüse (Karotten/Möhren, Rote Beete,, Kohlrabi, Sellerie, Kürbis…) oder Obst (Äpfel, Birnen, Quitten…) in feine Späne zu raffeln/raspeln/reiben.

Man sollte darauf achten, dass die „Schneidezähne“ scharf sind, damit man „saubere“ Späne erhält.

Hier beispielhaft das Ergebnis bei Zucchini

Kugelausstecher

Auch so ein Küchenzubehör, dass man nícht unbedingt benötigt, aber wenn man einen besitzt, kann man ihn schon hin und wieder sinnvoll einsetzen.

Man kann damit z. B. 
Kugeln aus Melonen, Äpfeln, Birnen usw. für Dekozwecke oder Obstsalate oder als Einlage in Bowlen u.v.m. ausstechen
oder Käsekugeln anstelle der sonst üblichen Käsewürfel 
oder Gurkenkugeln für Suppen
oder Butterkugeln, daraus „Traubenpergel“ geblidet, sehr dekorativ auf jedem Buffet
aber auch Obst und Gemüse aushöhlen
oder…

Gewürzmühlen

Gewürze „leben“ von ihren Aromen, von den Geschmacks- und Geruchsstoffen. Dafür „verantwortlich“ sind die ätherischen Öle der jeweiligen Pflanze.

Bei vielen Gewürzen kann man die Aromen riechen. Das geht, weil sich die ätherischen Öle „verflüchtigen“. Sie „verfliegen“ und verteilen sich in der sie umgebenden Luft. Deshalb können wir sie riechen.

Der Nachteil: wenn sie sich verflüchtigen, dann ist bald nichts mehr da! Das ist der Grund, warum viele Gewürze mit der Zeit an Geschmack (aber auch an Geruch) verlieren.

Je größer die Oberfläche eines Gewürzes ist, desto schneller verflüchtigen sich die ätherischen Öle.

Wenn man sich jetzt ein Pfefferkorn anschaut, dann ist die Oberfläche recht gering. Mahlt man aber ein Pfefferkorn, hat es ein vielfaches an Oberfläche > und um so schneller verflüchtigen sich die ätherischen Öle.

Das ist der Grund, warum man Gewürze (aber nicht nur die!) möglichst immer frisch mahlen sollte.

Riecht man an Salz, riecht das kaum bis gar nicht. Es enthält keine ätherischen Öle, die sich verflüchtigen. Somit verliert Salz auch keinen Geschmack. Warum dann also frisch mahlen? Ich finden die Antwort recht einfach: Wir verwenden nur Meersalz und das bekommt man fast nur grobkörnig (so wie das Salz auf Laugengebäck). Also braucht man eine Mühle um dieses Salz z. B. zum Würzen von Salat zu verwenden. Wenn wir Salzwasser benötigen, z. B. zum Kochen von Nudeln, dann gebe ich das Salz direkt grobkörnig ins Wasser.

Wir haben eine Salz- und  zwei Pfeffermühlen (eine für schwarzen und eine für weißen Pfeffer – wobei wir fast immer den schwarzen verwenden), eine Mühle für Chiliflocken, zwei Mörser (ein großer aus Granit, mit grober Oberfläche und den kleineren aus Porzellan, mit fast glatter Oberfläche), eine Muskatmühle, eine Gewürzreibe und natürlich unsere elektrische „Gewürzmühle“  (ehemals eine Kaffeemühle).

Mörser

Muskatmühle

Ich kann nur jedem raten möglichst alle Gewürze frisch zu mahlen!

Für mich ein absolutes „no-go“ in der Küche: gemahlener Pfeffer aus der Dose.