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Schlagwort-Archive: Gefüllt

„Gefüllte“ Kabeljaufilets

Ja, diese Kabeljaufilets „gefüllt“ zu nennen ist schon etwas verwegen 🙂
Das Ganze war auch nicht geplant, das hat sich so ergeben. Wir hatten die Fischfilets, wollten sie eigentlich nur kurz im Mehl wenden und dann braten, aber…
Das Problem der vorderen Filets ist eben, dass der Bauchanteil wesentlich dünner ist als der Rückenanteil. Das führt natürlich dazu, dass das dünnere Stück schneller gar ist bzw. schon etwas trockener wird, bis der dickere Rücken gar ist. Da kam uns die Idee… und damit etwas mehr Aroma in den Fisch kommt, schnell noch ein paar dünne Zitronenscheiben mit verpackt…

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Spinat-Ravioli

Etwas Spinat hat den Winter in Garten „überlebt“. Bevor er beginnt zu blühen, noch schnell geerntet und in sehr leckeren Ravioli verarbeitet.
Da kann man nur hoffen, dass es bald wieder frischen Spinat gibt, damit wir wieder neue Ravioli machen können.
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Säcker in Sauce

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„Säcker“ oder eigentlich „Limburger Säcker“ ist der Name eines typischen Limburger Gerichts: eines mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefüllten Koteletts.
Komischer Name, oder? Eigentlich nicht, wenn man weiß, dass der Neckname für die Bewohner Limburgs „Säcker“ ist.
Aber, wo kommt der Name „Säcker“ her?

Im Mittelalter führte der Handelsweg von Frankfurt nach Köln durch Limburg. Limburg liegt an der Lahn. Zu dieser Zeit gab es dort noch keine Brücken. Die Handelswaren der Kaufleute, meist in Säcken verpackt, mussten ausgeladen und von Trägern durch eine Furt im Fluss getragen werden. Träger – Sackträger = „Säcker“. Soweit die verbreitete Meinung…

Neuere Deutungen gehen davon aus, dass der Name „Säcker“ viel später entstanden ist. Im 19. Jahrhundert war die Lahn eine bedeutende Schiffahrtsstrasse (nein, ich weigere mich dieses Wort mit 3 „f“ zu schreiben!!!). Viele Schiffe legten in Limburg an um ihre Waren, meist in Säcken verpackt, zu entladen. Diese Säcke wurden von Trägern in die Lagerhäuser der städtischen Kaufleute gebracht. Also wieder: Träger – Sackträger = „Säcker“.

Egal wie – oder besser „wann“ – der Name stammt von den Sackträgern.

Säcke schleppen ist nun eine „kraftraubende“ Tätigkeit. Die Träger mussten sich also, um bei Kräften zu bleiben, stärken…und eines dieser Gerichte, welches die Säcker bevorzugten war ein mit Sauerkraut und Dörrfleisch gefülltes Kotelett.

Das Originalgericht heißt heute „Limburger Säcker“ und ihm werden, im Gegensatz zu unserer Abwandlung, in der Füllung auch Gurken beigegeben und es wird ohne Sauce serviert, deshalb unsere Namensabwandlung „Säcker in Sauce“.

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Spitzkohlrouladen mit Fischfüllung

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Für den letzten Spitzkohl aus dem eigenen Garten in diesem Jahr mussten wir uns ja etwas besonderes einfallen lassen.
Wir fanden, dass dies hier durchaus geglückt ist.
Wir dachten zwar, dass der Kohl etwas größer wäre und hatten gehofft, auch noch eine Spitzkohl-Nudelpfanne daraus zubereiten zu können, aber dafür hat es leider nicht mehr gereicht. So müssen wir das in die nächste Gartensaison verschieben.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 9. Dezember 2016 in Fisch & Co, Kochen, Zubereitungsart

 

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Kaninchenkeule gefüllt mit Mett und getrockneten Pflaumen

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Gut, im letzten Post über Kaninchenfleisch haben wir geschrieben, dass es nicht immer nur die „edlen“ Teile vom Kaninchen sein müssen und nun kommen wir selbst mit den Kaninchenkeulen daher. Was soll man machen, wir kaufen eben immer nur „en bloc“ und so ein Kaninchen hat nun mal auch 2 Keulen.
Kaninchenkeulen haben die Eigenschaft, dass sie schnell trocken werden, aber mit einer leckeren Füllung kann man dem gut vorbeugen.

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Gefüllte Zucchini „mal anders“

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„Mal anders“ weil wir sie nicht, wie sonst üblich, der Länge nach halbiert, ausgehöhlt und dann gefüllt haben, nein, wir haben sie ausgehöhlt ohne sie aufzuschneiden. Geht recht gut mit einem normalen Apfelausstecher.
Die Füllung, enthält Reis, Mais und Paprika. Uns hat sie gut geschmeckt.
Was uns aber noch besser geschmeckt hat: wir haben nicht die gesamte Füllung in den ausgehöhlten Zucchini untergebracht; also haben wir „auf die Schnelle“ noch 4 Tomaten ausgehöhlt und diese ebenfalls gefüllt. Es waren aber immer noch 2 bis 3 EL übrig. Passte doch ganz gut, diese überschüssige Füllung haben wir als Frikadelle vorab gebacken. So konnten wir überprüfen, ob die Füllung gut gewürzt war…und haben dabei festgestellt, dass diese hier verwendete Füllung als Frikadelle gebacken einfach super schmeckt!
Jetzt könnt ihr euch ausmalen, welche Frikadellen es als nächstes bei uns gibt 🙂

Zutaten:

  • 300 g körnig gekochten Reis
  • 4 Zucchini, etwa 20 cm lang, Durchmesser 5 bis 6 cm
  • 500 g gemischtes Hackfleisch; siehe auch: ein paar Worte zu Hackfleisch
  • 1 trockenes Brötchen
  • 1 Ei
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Gemüsemais (aus der Dose)
  • 1/2 Paprikaschote (~ 100 g); wir: gelbe; farblich interessanter wäre eine rote Paprika, hatten wir aber gerade nicht
  • 15 g frisch geriebenen Parmesan
  • 1/4 bis 1/2  Zitrone, der Abrieb
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chiliflocken – nach Belieben
  • 1/3 TL Cumin
  • 1/2 TL Paprikapulver; wir: Pimentón de la Vera*), alternativ: Paprikapulver edelsüß

*) Pimentón de la Vera ist eine spanische Spezialität aus dem Vera-Tal. Ganze Paprikaschoten werden über Eichenholz geräuchert und dann gemahlen. Dieses Paprikapulver hat dadurch einen intensiven Rauchgeschmack.

Zubereitung:

Etwa 150 g Reis in reichlich Salzwasser „bissfest“ (körnig) kochen, abgießen und abkühlen lassen.

Zucchini der Länge nach aushöhlen, dabei ringsum rund 1 cm Fruchtfleisch stehen lassen.
Die Zucchini innen salzen und pfeffern.

Bei uns passte nicht die gesamte Füllung in die ausgehöhlten Zucchini, deshalb haben wir zusätzlich noch 4 Tomaten ausgehöhlt und diese ebenfalls gefüllt.

Das Brötchen in kaltem Wasser einweichen; gut ausdrücken.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Paprika schälen und in Würfel von etwa 1/2 cm schneiden.

Das Hackfleisch, ausgedrücktes Brötchen. Zwiebel, Knoblauch, Ei, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, Cumin, Paprikapulver, Chiliflocken, Parmesan und Zitronenschalenabrieb in eine Schüssel geben und gut vermischen/kneten.
Dann die abgetropften Maiskörner, Reis und die Paprikawürfel dazu geben und vorsichtig in die Masse einarbeiten.

Nun die Füllung in die ausgehöhlten Zucchini „stopfen“.

Backblech mit Backpapier auslegen, die gefüllten Zucchini darauf legen und für 60 Minuten in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze geben.

Die Tomaten haben wir erst nach 25 Minuten dazu gegeben.

Die Zucchini schräg aufschneiden und auf den Teller stellen – sieht schöner aus 🙂

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Beilagen bedarf es nicht, ist ja alles in den Zucchini enthalten 🙂

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Kräutergefüllte Putenoberkeule – gegrillt

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Bei diesen Temperaturen MUSS man grillen…oder soll man die Temperatur in der Wohnung noch zusätzlich durch Herd oder Backofen in die Höhe treiben?
Und solch ein Braten vom Grill ist doch immer etwas „Feines“; außen schön knusprig, innen traumhaft saftig und butterzart.

Zutaten:

  • 1 Putenoberkeule, ca. 1.500 g
  • Rosmarin, frisch
  • Thymian, frisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 – 2 EL Olivenöl
  • Rollbratennetz oder Schinkenkordel

Rollbratennetz und/oder Schinkenkordel kann man sich als ganze Rolle bzw. ganzes Knäuel kaufen (Internet) oder ihr fragt den Metzger eures Vertrauens nach einem Stück. Für diese Putenoberkeule reichen ca. 25 cm Rollbratennetz oder 1,5 m Schinkenkordel.

Zubereitung:

Knoblauch fein würfeln.

Den Knochen aus der Putenoberkeule heraus lösen. Dazu auf der Innenseite (hautlose Seite) vorsichtig einen Schnitt entlang des (fühlbaren) Knochens vornehmen und diesen dann rundum freilegen.
Den dickeren Teil der Oberkeule mittels eines waagrechten Schnittes so aufschneiden, dann man diesen Teil weiter „aufklappen“ kann. Das Fleisch sollte dann wie eine „dicke Roulade“ aussehen.

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Fleisch auf der Innenseite mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, den gehackten Knoblauch darauf geben und Rosmarin und Thymian darauf verteilen.

Das Fleisch aufwickeln/zusammenfalten.
Nun entweder das Rollbratennetz über die Putenkeule ziehen oder mit das Fleisch mit Schinkenkordel zu einem „Päckchen“ verschnüren.

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Die Putenoberkeule außen leicht mit dem Olivenöl benetzen und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Das Fleisch auf einen Grillspieß stecken und mit Grillklammern fixieren.

Wir haben die Putenoberkeule „indirekt“ gegrillt. Die Holzkohle ist an der hinteren Wand des Grills „aufgetürmt“ und der Spieß mit dem Braten hängt davor. Hier ein Archivbild („Rebknorzen„):

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Für 20 bis 30 Minuten das Grillgut recht nah an die Glut hängen, bis es beginnt braun zu werden.

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Dann den Abstand vergrößern und die Putenoberkeule in weitere 100 bis 120 Minuten grillen.

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Bei uns gab es dazu „gebratene Kartoffelhälften„.

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