Kokos-Hühnersuppe mit Ramen-Nudeln

Wir kochen von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine Hühnerbrühe, idealerweise dann, wenn man gleich etwas davon verwenden möchte.
So auch hier, wir haben ein Suppenhuhn mit reichlich Gemüse und Gewürzen gekocht.
Einen Teil der Brühe haben wir dann für das nachfolgende Rezept verwendet, den Rest haben wir in Eiswürfelformen gefüllt, eingefroren, aus den Eiswürfelformen entnommen und in Gefrierbeutel bzw. -dosen umgefüllt. So haben wir immer leckere und gut dosierbare Hühnerbrühe zur Hand.
Das Suppenhuhn haben wir „zerlegt“ und einen Teil des Fleisches für dieses leckere Süppchen verwendet.
Und wer jetzt wartet, dass irgendwann und irgendwo das restliche Hühnchenfleisch wieder auftaucht, der hat die Rechnung ohne den Wirt unseren Hund gemacht 🙂

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Tonkotsu-Ramen

Tonkotsu-Ramen ist die japanische Bezeichnung für ein Ramen-Gericht (auch Ramen-Suppe) auf Basis einer „Knochen-Brühe“ aus Schweineknochen.
Ursprünglich war Tonkotsu-Ramen ein „Fast Food-Gericht“ für die Arbeiter auf den Fischmärkten der Insel Kyushu.
Wer es einmal selbst hergestellt hat, wird sich sicher über die Bezeichnung „Fast Food“ amüsieren, den die Herstellung von Tonkotsu-Ramen dauert mehrere Stunden!
Im Internet kursieren Rezepte für Tonkatsu-Ramen (anstelle von Tonkotsu-Ramen), das ist aber leider falsch. „Tonkatsu“ (ohne „Ramen“) ist ein japanisches Schnitzelgericht!
Neben Tonkotsu-Ramen gibt es in Japan noch viele andere „Ramen“, die bekanntesten sind Miso-Ramen (Hühnerbrühe mit Miso; Ursprung: Sapporo), Shoyu-Ramen (Hühnerbrühe mit Sojasauce; Ursprung: Insel Honshū) und Shio-Ramen (Fisch- oder Meeresfrüchte-Brühe; „Shio“ = „Salz“)

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Zucchini-Curry-Suppe

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Erst haben wir sehnsüchtig auf die erste Zucchini (oder auch „den ersten Zucchino“) in dieser Gartensaison gewartet – wie jedes Jahr 🙂 – und jetzt haben wir so viele davon, dass man schon fast von einer Schwemme reden könnte. Aber, ehrlich, es gibt weitaus schlimmeres als von etwas zu viel zu haben…
Und Zucchini sind ja glücklicherweise sehr vielseitig.

Zutaten:

  • 600 g Zucchini (wir haben grüne verwendet)
  • 150 g Kartoffeln. mehlig kochend
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 50 g Wurzelgemüse
  • 850 ml Geflügelbrühe
  • 1/2 TL Currypulver; wir: Currymischung „Madras“
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Zucchini vierteln und in ca. 1 cm Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Kartoffel schälen und würfeln, ca. 1 x 1 cm.
Wurzelgemüse würfeln.

Butter im Topf erhitzen; die Zwiebeln und den Knoblauch bei milder Hitze andünsten; Zwiebeln sollen nicht braun werden, nur glasig.
Currypulver dazu geben und 1/2 mit braten.
Zucchini, Wurzelgemüse und Kartoffeln in den Topf geben; mit Salz, Pfeffer und etwas würzen.
Mit der Brühe ablöschen und 25 – 30 Min. köcheln lassen.

Mit dem „Zauberstab“ (Schneidestab) pürieren.

Abschmecken – fertig.

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Hühnerbrühe

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Im Bild „Hühnerbrühe Monte Carlo“, die Suppe unseres Weihnachtsmenüs.
Da fallen mir gerade all meine Sünden – na ja, zumindest ein kleiner Teil davon – wieder ein. Das Rezept muss ich auch noch schreiben
😦

Man sagt ja immer „Hühnerbrühe hilft bei Erkältungen“. Ob es stimmt??? Wir wissen es nicht. Das liegt daran, dass wir, seit wir einen Hund haben und bei Wind und Wetter „raus müssen“, keine Erkältung mehr hatten!

Aber gut, ein Hund ist nicht jedermanns Sache und eine Hühnersuppe ist wesentlich „pflegeleichter“ als ein Hund 🙂

Aber unabhängig davon, ob sie bei Erkältungskrankheiten hilft, schmeckt sie köstlich.
Und sie ist mit Sicherheit besser und gesünder als „die chemische Lösung“: lösliche Hühnerbrühe, gekörnte Brühe usw.

Zutaten:

  • 1 Suppenhuhn *)
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/4 Scheibe (2,5 cm dick) Sellerie
  • 1 große Möhre/Karotte
  • 1 Zwiebel, mit Schale !
  • 2 – 3 Stängel glatte Petersilie oder einige Scheiben Petersilienwurzel
  • 1 Gewürznelke
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • Salz

*) unser Suppenhuhn hatte ein Gewicht von 1,1 kg. Bei schwereren Exemplaren die anderen Mengen entspr. anpassen.

Zubereitung:

Lauch in ca. 1 cm breite Ringe schneiden.
Sellerie in ca. 2 x 2 cm Würfel schneiden.
Möhre/Karotte halbieren oder vierteln und in 1/2 dicke Scheiben schneiden.
Zwiebel (mit Schale) achteln.

Zwiebelschale sorgt dafür, dass die Brühe klar wird!!

Alle Zutaten samt 2 bis 2 1/2 Liter kaltes Wasser in einen Topf geben.

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Der Topf sollte so groß (breit) sein, dass das Huhn „gerade so“ hinein passt und hoch genug, damit das Huhn komplett im Wasser liegt. Wir haben bei unserem Huhn die Beine abgeschnitten, damit es in einen kleineren Topf passt.

Deckel auf den Topf geben und zum Kochen bringen.
Das Huhn sollte nun im sanft kochenden Wasser in 1 1/2 bis 2 Stunden gegart werden. Das Fleisch sollte weich sein, aber nicht von den Knochen „abfallen“.

Das Huhn aus der Hühnerbrühe nehmen.

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Die Hühnerbrühe durch ein Haarsieb gießen, die Brühe auffangen.

Beim Kochen von Hühnerbrühe setzt sich immer etwas Fett auf der Oberfläche der Brühe ab.
Dies kann man übrigens dadurch reduzieren, dass man vor dem Kochen den Bürzel („Schwanz“) entfernt, aber dadurch entgeht der Brühe auch einiges an Geschmack!
Also lieber den Bürzel mitkochen und

  • nach dem Kochen die Brühe in ein schmales hohes Gefäß füllen und das Fett vorsichtig abschöpfen oder
  • die Brühe auskühlen lassen und dann für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Das Fett an der Oberfläche wird dann fest und lässt sich mit einem Löffel leicht entfernen oder
  • einen „Fettabscheider“ verwenden um das Fett von der Brühe zu trennen

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Die Hühnerbrühe nun direkt weiterverwenden oder aber in Eiswürfelschalen (Plastikformen zum Einfrieren von Flüssigkeiten) füllen und einfrieren. So hat man später immer mal schnell „ein bisschen“ Hühnerbrühe zur Hand.

Asia- oder Shabu-Shabu-Suppe

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Es ging uns wie meistens…Silvester, gemütliches Essen, in aller Ruhe, viel zu viel gegessen >> aber immer noch sind Reste da. Wer kennt das nicht?

Bei uns gab es letztes Silvester „Shabu Shabu“…und nicht nur das, es gab auch wieder Reste. Das tolle an Shabu Shabu ist, dass man reichlich Brühe (wir: Geflügelbrühe) hat. Am Ende, wenn alle pappsatt sind, einfach die restlichen Zutaten in die Brühe geben, einmal richtig erhitzen > und am nächsten Tag hat man ein tolles „Asia-Süppchen“ aus den Resten dss Shabu Shabu.

Zubereitung Shabu Shabu siehe hier.

Als Zutaten zum Shabu Shabu kann man z. B. verwenden:

  • Shiitake-Pilze
  • Steinpilzchampignons (braune Champignons)
  • Austernseitlinge
  • Chinakohl
  • Paprika
  • Blattspinat
  • Blumenkohlröschen
  • Karotten-/Möhrenscheiben
  • Brokkoliröschen
  • Kürbis (dünne Scheiben)
  • Pak Choi
  • Thunfisch
  • Wildschweinlende
  • Lammlende/-filet
  • Rinderfilet
  • Kalbsfilet
  • Putenbrust
  • Kaninchen
  • Schweinefilet
  • Schweinerücken/Schweinelachs
  • Hähnchenbrust
  • Garnelen
  • Lotte/Seeteufel
  • u.v.m.

Ich weiß, nicht ganz die klassischen Zutaten zum Shabu Shabu, aber geschmeckt hat es trotzdem!!

Und die Reste-Suppe war auch noch super!

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…und da wir öfter Shabu Shabu machen, gibt es auch unterschiedliche Suppen, diese hier z. B. verfeinert mit selbstgemachten Ramen-Nudeln.

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Gemüsebrühpulver nach Alfons Schuhbeck

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Dieses Rezept haben wir hier gefunden: Gemüsebrühpulver selbstgemacht

Die Menge der Zutaten habe ich so genommen; die Zubereitung habe ich bei Petra abgeschaut > siehe Gemüsebrühpulver A. Herrmann. Da wir aber weder Thermomix noch Dörrautomat o. ä. besitzen, haben wir das pürierte Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilt und im Backofen bei 75 – 80 Grad, bei angelehnter Tür (Kochlöffel eingeklemmt) getrocknet. Das ganze dauert je nach verarbeiteter Menge 3 – 5 Stunden. Die Masse muss wirklich trocken sein. Anschl. grob zerteilen und im Mixer pürieren.

Lieber Alexander Herrmann, ich hoffe, du kannst uns verzeihen, aber das Gemüsebrühpulver von Alfons Schuhbeck schmeckt und einen Tick besser. Aber beide Pulver sind auf jeden Fall besser als die gekauften „Lösungen“.

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Gemüsebrühpulver nach Alexander Herrmann

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Gefunden haben wir dieses Rezept bei Petra Holzapfel; Gemüsebrühpulver selbstgemacht. Wir haben es ohne die bei Petra angegebenen Steinpilze zubereitet. So können wir das Steinpilzpulver später bei Bedarf separat zufügen. Da wir aber weder Thermomix noch Dörrautomat o. ä. besitzen, haben wir das pürierte Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gleichmäßig verteilt und im Backofen bei 75 – 80 Grad, bei angelehnter Tür (Kochlöffel eingeklemmt) getrocknet. Das ganze dauert je nach verarbeiteter Menge 3 – 5 Stunden. Die Masse muss wirklich trocken sein. Anschl. grob zerteilen und im Mixer pürieren.

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Pilzrisotto

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Eigentlich (da ist es wieder, dieses kleine Wörtchen, welches vermeintlich GROSSES ankündigt :)) war Risotto bisher ja nicht so ganz das meine…
…aber man ist ja „lernfähig“
…sehr zur Freude unserer Tochter und ihres Freundes
…die von diesem Risotto, wegen Abwesenheit, allerdings nichts abgekommen haben
…aber es war sicher nicht das letzte Risotto

Woher dieser Sinneswandel? Das ist recht einfach zu erklären >> siehe „Reis“.

Zutaten:

  • 550 g Steinpilz-Champignons (braune Champignons)
  • 400 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehe
  • 150 ml Weißwein, trocken (wir: Silvaner)
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • 75 g Parmesan
  • 60 g Butter
  • 1.200 ml Geflügelbrühe

Zubereitung:

Pilze abreiben und grob würfeln; Kantenlänge etwa 1 x 1 cm.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Geflügelbrühe erhitzen.

Tipp: für Risotto keine Instant-Brühe verwenden!

1 EL Butter in einem ausreichend breiten Topf erhitzen.
Die Champignons darin anbraten.
Hitze reduzieren und Zwiebeln und Knoblauch zufügen; dünsten bis die Zwiebeln glasig sind.
Reis dazu geben und 1 – 2 Min. mit dünsten.
Mit der Hälfte des Weines ablöschen.
Wenn der Wein vollständig verdampft ist, die zweite Hälfte angießen.
Wenn diese wiederum verdampft ist, nach und nach die Geflügelbrühe dazu geben; immer nur etwa 1 Saucenlöffel voll; erst wenn dieser verdampft ist, wieder nachgießen. Die Hitze sollte so gewählt sein, dass der Reis nur köchelt.

Nach etwa 18 bis 20 Min. sollte die gesamte Brühe aufgebraucht und der Reis fertig sein, also noch etwas „Biss“ haben.
Nun salzen und den frisch geriebenen Parmesan unterrühren.
Zum Schluss die Butter in Flocken unterrühren.

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Das Pilzrisotto gab es bei uns zu gebratenem Steinbutt.