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Archiv der Kategorie: Gnocchi

Kräutergnocchi di patate

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Tja, man kann nicht immer an alles denken…
Wir waren etwas in Eile und haben ganz vergessen Bilder der „nackigen“ Kräutergnocchi di patate zu machen 😦
Die einzigen Bilder, die wir anbieten können, sind die der Gnocchi in Gesellschaft von Rosenkohl, Bratwurst, Speck usw., in ihrer endgültigen Bestimmung, der „Kräutergnocchi-Bratwurst-Pfanne“.

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Gnocchetti Sardi oder auch Malloreddus

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Wir haben uns lange gefragt: wie unterscheidet man Gnocchi von Gnocchi – also die Gnocchi aus Kartoffeln, von denen aus Nudelteig?
Tja, frag mal Wiki!: die Gnocchi aus Kartoffeln heißen richtig bzw. vollständig „Gnocchi di patate“ und nur die aus Nudelteig heißen einfach „Gnocchi“.

Und dann gibt es bei den Gnocchi noch diese spezielle Form hier, die „Gnocchetti Sardi“ oder auch „Malloreddus.
Dabei ist „Gnocchetti“ das Diminutiv (die „Verkleinerungsform“) von „Gnocchi“; „Sardi“ bezeichnet die Herkunft (von Sardinien) und „Malloreddus“ ist der alte sardische Name dieser Nudel-/Nockenform.

Die Herstellung dieser Gnocchetti Sardi ist etwas zeitaufwändig – zumindest, wenn man schöne kleine Gnocchetti haben möchte; aber trotzdem lohnt es sich IMMER Nudeln selbst herzustellen!

Zur Herstellung von Gnocchi und Gnocchetti benötigt man ein „Gnocchi-Brettchen„

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Steinpilznocken

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Das Rezept stammt aus einem „uralten“ Kochbuch von „Essen&Trinken“, ist aber immer noch verwendbar. Mindesthaltbarkeitsdatum ist noch nicht überschritten 🙂

Steinpilznocken, oder für unsere italophilen Leser, „Gnocchi di semolino con funghi porcini“ – wobei wir zugeben müssen, dass es italienisch schon etwas „feiner“ klingt 🙂

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Lende vom iberischen Duroc-Schwein in Kürbiskernen mit Kürbisgnocchi in Salbeibutter

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Gestern haben wir Euch schon die Beilage, die Kürbisgnocchi in Salbeibutter vorgestellt, Euch aber „schmoren“ lassen bei dem, was es dazu gab. Hier nun des Rätsels leckere Lösung: eine Lende vom iberischen Duroc-Schwein in Kürbiskernen.

Zutaten:

  • Kürbisgnocchi in Salbeibutter > Zutaten und Herstellung siehe >> hier <<
  • 1 Lende vom iberischen Duroc-Schwein
  • 50 g Kürbiskerne
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

Zubereitung:

Kürbisgnocchi in Salbeibutter > Herstellung und Zubereitung.

Eine Lende hat etwa die Form eines „Keils/spitzen Dreiecks“. Bereitet man die Lende in dieser Form zu, ist das flache Ende (die Filetspitze) lange „durch“, bevor das dicke Ende (der Kopf) auch nur ansatzweise gar ist. Aus diesem Grund, vom dicken Ende/Kopf ausgehend, nach etwa 2/3 der Länge die Lende etwa halb durchschneiden. Nun die Filetspitze „einklappen“/zurück schlagen und mit Schinkengarn o. ä. festbinden. So erhält man ein gleichmäßig dickes Stück Fleisch, das eben auch gleichmäßig gart.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen und die Lende in ca. 4 – 5 Minuten rundum braun braten.
Aus der Pfanne nehmen und für 10 Minuten in den 80 Grad warmen Backofen stellen.

In der Zwischenzeit die Kürbiskerne hacken – nicht zu fein hacken!

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Wer mag, kann die Kürbiskerne vorher auch rösten, dazu diese in einer Pfanne ohne Fett langsam erhitzen und bei mittlerer Hitze rösten bis sie beginnen intensiv zu durften. Wir haben hier die Kürbiskerne nicht geröstet, da wir nicht so sehr vom eigentlichen Fleischgeschmack „ablenken“ wollten.

Die Lende aus dem Backofen holen – Schinkengarn entfernen – und in den gehackten Kürbiskernen wälzen.

Die Lende portionieren und zusammen mit den in Salbeibutter geschwenkten Kürbisgnocchi servieren.

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Kürbisgnocchi mit Salbeibutter

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Der Keller ist noch voller Kürbis – wir hatten eine gute Ernte dieses Jahr.
Die Kartoffelernte war zwar nicht so gut, aber doch konnten wir einiges einlagern.
Wir mögen Gnocchi.
Also, was liegt da näher als die beiden miteinander zu kombinieren.
Als vegetarisches Hauptgericht haben wir diese Gnocchi schon einmal zusammen mit Walnussbutter gekocht. Diese hier haben wir, ohne Walnüsse, dafür mit einer leckeren Salbeibutter, als Beilage verwendet. Beilage zu was? Das verraten wir Euch bald. Soviel vorweg: es war „saulecker“.

Zutaten

Kürbisgnocchi:

  • 400 g Kürbisfleisch
  • 190 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 4 EL Hartweizengrieß
  • 110 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 1 Eigelb
  • 2 EL frisch geriebenen Parmesan
  • Muskat
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Salbeibutter:

  • 100 g Butter
  • 10 frische Salbeiblätter


Zubereitung:

Kürbis halbieren, Kerne und das weiche Innere entfernen, Kürbis in Spalten schneiden.
Schnittkanten leicht mit Öl bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 20 Minuten garen.

Tipp: Sticht man mit einem Zahnstocher in den Kürbis und spürt keinen Widerstand ist der Kürbis gar.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Schale entfernen und durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.

Kürbis aus dem Backofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Das weiche Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Schale kratzen und ebenfalls durch die Kartoffelpresse drücken.

Grieß, Speisestärke, Eigelb, frisch geriebenen Parmesan, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben.
Mit einem Holzkochlöffel (oder den Fingern) nun alles gut verkneten – nicht zu lange kneten!! Nur so lange, das alles gut vermischt ist.

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Die Konsistenz des Teiges sollte leicht (!) klebrig aber gut formbar sein!

Den Teig abgedeckt mind. 30 Minuten ruhen lassen – damit der Grieß quellen kann.

Salzwasser (Meersalz) erhitzen.

Arbeitsfläche mit Speisestärke bemehlen. Aus dem Teig tennisballgroße Stücke abstechen. Diese zu Rollen von etwa 2 1/2 cm Durchmesser verarbeiten. Darauf achten, dass die Stelle an der die Rollen zu liegen kommen gut bemehlt sind!
Von den Rollen nun ca. 2 cm breite Stück abschneiden, mit der Gabel leicht andrücken.

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Die fertigen Gnocchi in das kochende Salzwasser geben.
Die Gnocchi sinken zu Boden; wenn sie wieder an die Oberfläche kommen, sind sie gar.
Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen, Salbeiblätter hinein geben und einmal aufschäumen lassen. Die abgetropften Kürbisgnocchi in der Salbeibutter schwenken und dann -> genießen.

 

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Ziegenfrischkäse-Bärlauch-Gnocchi

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So, hier nun des Rätsels Lösung, wofür wir den selbst gemachten Ziegenfrischkäse gebraucht haben 🙂

Wir mögen (milden!) Ziegenfrischkäse sehr gerne…
und wir lieben Bärlauch, also verbinden wir beides zu einem super leckeren Gericht.

Zutaten (Hauptgericht für 2 Personen oder Vorspeise für 4 Personen):

  • 100 g frischen Bärlauch
  • 400 g Ziegenfrischkäse
  • 3 Eigelb
  • 50 g frisch geriebenen Parmesan
  • 120 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 50 g Butter
  • 30 g Parmesan (für Späne)

Zubereitung:

Bärlauch waschen und belesen, mit Küchenpapier trocken tupfen.

Bärlauch mittelfein hacken.

Mit Ziegenfrischkäse, Eigelb, Parmesan und Mehl verrühren, kräftig (!!) salzen und pfeffern, alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten.

In vier Teile teilen und aus jedem auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Rolle formen.

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Jede Rolle in ca. 2 cm breite Stücke teilen.

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Da diese Gnocchi sehr weich sind, haben wir auf das typischen Gnocchimuster (mit Gabel eindrücken) verzichtet.

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Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben, Hitze reduzieren und 5 Minuten ziehen lassen.

In einer Pfanne die Butter zerlassen.

Die Gnocchi vorsichtig aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und in der Butter schwenken.

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Auf den Teller geben und den Parmesan darüber hobeln.

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Ein Beitrag zu Sinas Blogevent

Blogevent von Obers trifft Sahne: Natürlicher Genuss

 

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Ricotta-Bärlauch-Gnocchi im direkten Vergleich

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Vor fast genau einem Jahr haben wir hier im Blog die selbst gemachten Ricotta-Bärlauch-Gnocchi vorgestellt.

Vorige Woche haben wir sie erstmals in dieser Bärlauchsaison wieder gemacht.

Mittlerweile haben wir schon so viele „Rohstoffe“ zur Essenszubereitung selbst gemacht, warum dann nicht auch mal Ricotta selbst machen. Gesagt getan, siehe > Ricotta – selbst gemacht.

Um aber heraus zu finden, ob dieser besser oder schlechter ist als der gekaufte, was bietet sich da mehr an als ein direkter Vergleich. Also haben wir die Zutaten im nachfolgenden Rezept halbiert und eine Hälfte mit dem selbst gemachten und sie andere Hälfte mit gekauftem Ricotta zubereitet.

Und nun ein kleines Ratespiel: sind im obigen Bild die Gnocchi mit selbst gemachtem Ricotta rechts oder links auf dem Teller?

Zutaten:

  • 2 x 100 g frischen Bärlauch
  • 2 x 400 g Ricotta
  • 2 x 3 Eigelb
  • 2 x 50 g frisch geriebenen Parmesan
  • 2 x 120 g Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 x 50 g Butter
  • 2 x 20 g Parmesan (für Späne)

Zubereitung:

Bärlauch waschen und belesen, trocken schütteln!! (der Bärlauch sollte richtig trocken sein, da ansonsten die Gnocchi später zu feucht werden und sich nicht formen lassen. Wir haben ihn mit Küchenpapier trocken getupft.

Bärlauch mittelfein hacken.

Mit Ricotta, Eigelb, Parmesan und Mehl verrühren, kräftig (!!) salzen und pfeffern, alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten.

In vier Teile teilen und aus jedem auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Rolle formen.
Jede Rolle in ca. 2 cm breite Stücke teilen und diese zu Gnocchi formen.

In kochendes Salzwasser geben, Hitze reduzieren und 5 Minuten ziehen lassen.

In einer Pfanne die Butter zerlassen.

Die Gnocchi vorsichtig aus dem Wasser nehmen, gut abtropfen lassen und in der Butter schwenken.

Auf den Teller geben und den Parmesan darüber hobeln.

Und jetzt kommt die Große Preisfrage: Welche Sorte hat besser geschmeckt, die mit gekauftem oder selbst gemachten Ricotta?

Ich will ja die Lösung nicht verraten, nur so viel: wir werden jetzt wohl öfters Ricotta selbst herstellen.

 

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