Bulgarische Bauern-Knoblauchwürstchen

Schneller gemacht als gedacht 🙂
Nein, nicht wie ihr denkt.
Der Reihe nach: ich war mal wieder bei „dem Fleischer meines Vertrauens“. Er erzählte mir, dass er Schweinefleisch übrig hatte und nicht so recht wusste, was er damit machen soll.
Da kam einer seiner Gehilfen, ein Bulgare, und meinte: „soll ich Dir davon Würstchen machen, wie es sie bei uns zuhause gibt?“.
Gefragt, gemacht…und dann kam ein paar Tage später ich bei ihm vorbei und er gab mir eine Wurst zum Probieren.
Und so kam es, dass wir schneller eine neue Wurstsorte gemacht haben, als wir gedacht hätten.

Diese Würstchen sind für den Rohverzehr gedacht, nicht zum Braten!

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Knoblauch-Dressing

Wir sind ja nun mal bekennende Knofi-Fans und deshalb dürfte es kaum verwundern, dass wir neben dem „Ranch-Dressing“  und der etwas kalorienentschärften Variante „Joghurt-Ranch-Dressing“ noch ein wunderbares Salatdressing mit Knoblauch im Angebot haben.
Also, wer in Bus und Bahn gerne alleine sitzt, wer auch im dichten Gedränge Platz haben möchte, wer nichts dagegen hat, wenn die Mitmenschen etwas auf Distanz zu ihm gehen, für den haben wir hier genau das Richtige! 🙂

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Knoblauchkartoffeln

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Habt Ihr ein Glück, dass Bilder nicht riechen 🙂
Aber für Knobi-Liebhaber – wie wir – ein absoluter Traum!!

Mit im Bild: im Römertopf geschmorte Lammhaxen.

Zutaten:

  • 10 kleine, neue Kartoffeln (Frühkartoffeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln nicht schälen nur gründlich bürsten.
In Salzwasser 4/5 gar kochen.
Die Kartoffeln längs halbieren.
Eine Knoblauchzehe halbieren; zusammen mit 2 bis 3 EL Olivenöl langsam in der Pfanne erhitzen.
Die halbierten Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten.
Wenn die halbierten Knoblauchzehen beginnen braun zu werden, die aus der Pfanne nehmen.
Die Kartoffeln wenden und kurz von der „runden Seite“ braten.

In der Zwischenzeit die zweite Knoblauchzehe fein würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Die Knoblauchpaste in die Pfanne geben und die Kartoffeln darin schwenken.

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Achtung: nur zubereiten, wenn ALLE davon essen und niemand am nächsten Tag einen Kundentermin hat 🙂

Mariniertes Schweinenackensteak – gegrillt

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Habt ihr euch schon mal überlegt, warum marinierte Schweinenackensteaks – oder mariniertes Fleisch im Allgemeinen – meist günstiger sind als das gleiche Fleisch, wenn es nicht mariniert ist?

Ist doch komisch, Fleisch ist günstiger als praktisch alle Gewürze, dann wird das „günstige“ Fleisch mit teuren Zutaten aufgewertet und trotzdem billiger verkauft…

Wir wollen niemandem den Appetit verderben, aber wir verwenden nur Fleisch, welches wir selbst mariniert haben.
Erst recht natürlich, da man es dann genau so würzen/marinieren kann, wie es einem am besten schmeckt.

Zutaten:

  • 4 Schweinenackensteaks
  • 3 – 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 – 4 Knoblauchzehen (wir „landen“ meist bei 4 Zehen 🙂 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Olivenöl

Es muss kein Olivenöl sein, wichtig ist aber, dass das Fleisch bzw. eigentlich die Zwiebeln mit Öl in Kontakt kommen! Zwiebel in Kombination mit Öl wirkt als „Fleischzartmacher“. Die Schweinenackensteaks (aber nicht nur die, auch andere Fleischsorten) werden dadurch wunderbar „mürbe“.

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschließbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefrierbeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben. Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Wir haben unsere natürlich auf dem Grill zubereitet!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!

Das Foto oben haben wir, damit man etwas erkennt, ohne Zwiebeln „geschossen“, gegessen haben wir es natürlich mit Zwiebeln 🙂

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Dazu gab es bei uns ein herrlich „knofeliges“ Zaziki und frisch gebackenes Fladenbrot (Pide).

Spargel mit Petersilie-Knoblauch-Butter

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Ich weiß, die Kombination mit Spargel und Knoblauch wird sicher nicht jedem gefallen, aber wer „Knobi“ mag, dem wird sicher auch dieses Gericht gefallen. Auch oder gerade weil die Kombination von Knoblauch und Petersilie so köstlich ist.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht:
(als Gemüse-Beilage etwa die Hälfte)

  • 1,6 bis 2 kg Spargel; Zubereitung Spargel siehe >hier<
  • 100 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz

Zubereitung:

Spargel zubereiten, ausführliche Beschreibung siehe >hier<.

Die Butter in einem Topf schmelzen – nicht erhitzen/kochen, die Butter soll nur warm werden.
Die Knoblauchzehen halbieren und einige Minuten (6 – 8 Minuten) in der Butter „ziehen lassen“.

In dieser Zeit die Petersilie hacken – sie muss gar nicht sehr fein gehackt werden, es darf ruhig etwas gröber sein.

Den Knoblauch aus der Butter nehmen, die gehackte Petersilie hinein geben, leicht salzen (nicht zu viel Salz verwenden, nur „eine gute Prise“), kurz erhitzen.
Zusammen mit dem Spargel servieren.

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Bei uns gab es „normale“ Salzkartoffeln dazu.