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Archiv der Kategorie: Tipps & Tricks

Granatapfel entkernen

Solch einen Granatapfel zu entkernen stellt eigentlich kein großes Problem dar – wenn man weiß,  wie es geht 🙂
Wir können Euch gerne zeigen, wie wir es machen.

Den Granatapfel mit dem Löffelrücken („Laffe“) ringsum „windelweich klopfen“ 🙂

Dann – am besten über einer Schüssel – mit einem scharfen Messer „am Äquator“ (in der Mitte zwischen Stiel- und Blütenansatz) des Granatapfels hineinstechen.
Vorsicht, durch das Klopfen hat sich im Inneren der Granatapfels etwas Druck aufgebaut. Sobald man hinein sticht, tritt Saft aus.

Über der Schüssel nun den Granatapfel – wieder entlang „des Äquators“ – halbieren.

Die beiden Hälften sehen dann etwa so aus

Zunächst eine Hälfte beiseite legen und die andere „umstülpen“

Die Schale des Granatapfels bricht dabei meist auf und die ersten Kerne fallen dabei „freiwillig“ aus dem Gehäuse

Die restlichen Kerne mit der Hand aus dem Gehäuse lösen. Je fester man anfangs mit dem Löffelrücken geklopft hat, desto leichter lösen sich nun die Kerne.

Ringsum alle Kerne aus dem Gehäuse lösen

übrig bleibt die leere Hülle.

Mit der zweiten Hälfte nun genau so verfahren.
Meist brechen mit den Kernen einige Stücke der weißen Trennwände („Mesokarp“ oder auch „Albedo“) heraus.
Einige Leute empfehlen, die Kerne unter Wasser in einem feinen Sieb aus der Schale zu lösen,
dabei sinken die Kerne nach unten und das „Albedo“ steigt nach oben…“tolle Methode“, vor allem, weil dabei der überaus leckere Saft verloren geht!

Aus diesem Grund arbeiten wir lieber mit einer Schüssel und lesen das „Albedo“ von Hand heraus.

Übrig bleiben so die Kerne und der Saft.
Auf dem Bild ist noch nicht viel vom Saft zu sehen, das rührt daher, dass der Saft noch in der Samenschale gebunden ist.
Jeder einzelne Kern ist von einer „Samenschale“ umgeben. Diese sorgt dafür, das jeder einzelne Kern mit saftigem Fruchtfleisch umgeben ist.
Diese Samenschale kann man ganz einfach durch leichtes Drücken oder Rühren mit einem Löffel o.ä. zum Zerplatzen bringen.
Man dann die Kerne auch in ein Haarsieb geben und dort mit einem Löffel rühren, so trennt sich Fruchtfleisch und -saft von den Kernen.
Der Saft ist sehr aromatisch und kann für Limonaden, Desserts, Sektaufgussgetränke, Sirup (Grenadinesirup), Obstsalate u.v.m. verwendet werden.
Die Kerne kann man frisch oder getrocknet verwenden.
Tipp: getrocknete Kerne zum Glühwein geben!!

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Verfasst von - 14. Januar 2018 in Allgemeines, Tipps & Tricks

 

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Avocado – Fruchtfleisch auslösen

Heute haben wir mal wieder einen kleinen – aber hoffentlich hilfreichen – Trick/Tipp für Euch.

Es gibt viele Arten/Wege/Möglichkeiten den Kern und das Fruchtfleisch aus der Schale der Avocado zu lösen.
Für uns ist die nachfolgend beschriebene die Einfachste!

Alles was man dazu benötigt ist:

  • ein Glas, dessen Öffnung etwa so groß wie der Durchmesser der Avocado ist
  • ein Messer, idealerweise ein Kochmesser
  • und natürlich eine Avocado 🙂

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Verfasst von - 29. Dezember 2017 in Allgemeines, Tipps & Tricks

 

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Granatapfel entkernen/Kerne auslösen

Es gibt zwei „Tricks“ um die Kerne aus dem Granatapfel zu lösen.

Erste Möglichkeit:

Schüssel mit Wasser füllen, den Granatapfel hinein geben, unter Wasser mit einem Messer halbieren, die Hälften umstülpen und mit einem Löffel o.ä. die Kerne – unter Wasser – heraus kratzen.
Das Wasser mit den Kernen anschließend durch ein Sieb abgießen, so bleiben die Kerne zurück.

Vorteil:
das Wasser verhindert, dass der Granatapfelsaft spritzen kann.
Nachteil: der Saft geht verloren.

Zweite Möglichkeit – unser Favorit:

Die ganze Frucht mit dem Löffelrücken („Laffe“) „bearbeitet“: mit der Laffe kräftig rundum auf die Schale „trommeln“/den Granatapfel „windelweich schlagen“, dann die Frucht in der Mitte, da wo man anschl, aufschneiden möchte, mit der Messerspitze vorsichtig hinein stechen – dadurch kann evtl. Überdruck abgebaut werden – den austretenden Saft auffangen. Dann die Frucht halbieren, die Hälften umstülpen, dabei fallen die meisten Kerne „freiwillig“ heraus, den Rest mit einem Teelöffel o.ä. heraus pulen/kratzen.

Vorteil: der – sehr gut schmeckende – Saft bleibt erhalten.
Nachteil: einige, wenige Spritzer sind möglich.

Bei beiden Möglichkeiten sollte man die verbliebenen weißen Trennwände des Granatapfels so gut wie möglich heraus lesen. Diese sind zwar nicht schädlich, enthalten aber viele unverdauliche Bitterstoffe!

 
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Verfasst von - 23. Oktober 2017 in Allgemeines, Tipps & Tricks

 

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Zitrusfrüchte filetieren

Das Filetieren von Zitrusfrüchten geht eigentlich bei allen Sorten (Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine, Pomelo. Pampelmuse…) nach dem gleichen Schema.

Wir zeigen es hier am Beispiel einer rosa Grapefrucht („Ruby Red“)

Zuerst die oberen und unteren „Kappen“ (Stiel- und Blütenansatz) bis ins Fruchtfleisch hinein abschneiden.
Dann die restliche Schale („Pericarp„)  – einschließlich der weißen, das Fruchtfleisch („Endokarp„) umgebenden Haut („Septen„) – ringsum abschneiden, dabei aber nicht tiefer als nötig ins Fruchtfleisch schneiden!

Nun mit einem (nicht zu großen) Messer direkt neben der Trennwand eines Segmentes vorsichtig bis zur mittleren Achse („Columella„) schneiden.

Anschließend auf der anderen Seite des gleichen Segments wieder der Trennwand des Segments entlang bis zur mittleren Achse schneiden.

Das ausgelöste Filet heraus nehmen.

Man kann nun bei allen weiteren Segmenten der Frucht genau so verfahren, aber wir finden, es gibt eine einfachere Methode.
Dazu einfach mit der Messerspitze nahe der Mittelachse in das nächste Segment hinein fahren und mit dem Messerrücken nach oben drücken.

Die Trennwand löst sich dabei fast von selbst.
Die gelöste Trennwand zur Seite klappen…

…und von der Mitte her auf der anderen Seite entlang der Trennwand nach oben fahren.

Wieder löst sich das Segment…

…praktisch von selbst.

Übrig bleiben die Trennwände – praktisch frei von Fruchtfleisch!

…und das Fruchtfleisch – frei von weißen Häutchen 🙂

 
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Verfasst von - 27. September 2017 in Allgemeines, Tipps & Tricks

 

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Eier – Gewichtsklassen – Eiweißgewicht – Eigelbgewicht

Geht es euch auch ab und zu so, dass ihr ein Rezept lest und da steht dann „5 Eier, Klasse M“. Dummerweise hat man aber keine „M-Eier“ sondern „S-Eier“ oder „L-Eier“ oder, so wie wir oft, „XL-Eier“ zuhause.
Was tun? Einfach anstelle 5 „M-Eiern“ 5 „S-Eier“ verwenden? Das könnte zur Folge haben, dass z. B. euer Kuchen nicht ordentlich aufgeht.
Oder einfach, weil gerade zur Hand, 5 „XL-Eier“ verwenden? Oh, oh, dann dürft ihr euch nicht wundern, wenn z. B. euer Biskuit „davon läuft“.

Um das zu verhindern – und uns selbst auch die ständig wiederkehrende Suche nach den jeweiligen Gewichten zu ersparen, hier die Aufstellung:

Ei            Gewicht in g         davon               davon
Klasse     (ohne Schale)       Eiweiß/-klar      Eigelb

XL              > 73                   > 44                 > 29
XL ∅            77                      46                    31

L              63 – 73                38 – 44              25 – 29
L ∅              67                      40                    27

M             53 – 62                32 – 37              21 – 25
M ∅             57                      34                    23

S               < 53                    < 32                 < 21
S ∅             48                       29                    19

∅ = durchschnittlich
Verhältnis Eiweiß zu Eigelb ~ 60% zu 40%

 
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Verfasst von - 24. Februar 2017 in Allgemeines, Tipps & Tricks

 

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Kuheuter

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From nose to tail – for advanced 🙂

Als Kind aß ich gerne Fleischsalat. Wenn meine Großmutter dies mitbekam, kam immer der Spruch: „Das ist doch kein richtiger Fleischsalat, richtiger Fleischsalat wird aus Kuheuter gemacht!“
Und dann war da auch noch mein (Stief-) Großvater, der von einem Bauernhof in Bayern stammte. Er meinte immer: „die besten Schnitzel macht man aus Kuheuter“.

Wenn wir bisher selbst Fleischsalat gemacht haben, dann meist aus Fleischwurst – selbst gemachter natürlich!
Auch unseren Kindern habe ich die „Weisheiten“ meiner Großeltern oft erzählt.
Aber immer nur erzählen? Wir probieren so viel aus, warum also nicht mal „richtigen Fleischsalat“ und „die besten Schnitzel“?

Na ja, ihr werdet es nicht glauben, aber so einfach ist das gar nicht.
Selbst „mein Metzger“, der einiges von mir gewohnt ist, meinte: „Da muss ich erst mal schauen, ob und wo ich den besorgen kann“.
Aber, ihr ahnt es sicher schon: er konnte!
…und wie er konnte, gleich 4 kg auf einen Schlag.

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Verfasst von - 4. Januar 2017 in Allgemeines, Fleischgerichte, Rind, Tipps & Tricks

 

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Hähnchenbrust – knusprig und saftig

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Hähnchenbrust wirklich knusprig zu braten, so dass sie innen aber noch zart und saftig ist, ist gar nicht so einfach.
Diese Erfahrung haben wir jedenfalls gemacht.

Damit Hähnchenbrust so werden kann, bedarf es zweier Dinge:

  1. gutes Fleisch, also kein „aufgeblasenes, verwässertes, hormonverseuchtes Hähnchenfleisch vom Discounter“, sondern Fleisch von „normal“ aufgewachsenen Hühnern („artgerechte Freilandhaltung“);
    industriell „produzierte“ Hühner werden mit einem Alter von 28 bis 32 Tagen (!) geschlachtet;
    normalerweise erreichen Hühner erst mit 5 bis 6 Monaten die Schlachtreife!
  2. große Hitze beim Braten; ist die Hitze nicht groß genug, wird das Fleisch innen trocken, bevor es außen knusprig ist;
    wir haben schon mit Gasherd, Elektro-Plattenherd, Cerankochfeld gekocht bzw. gebraten, aber „die Erleuchtung“ kam erst, als wir uns ein Induktionskochfeld zugelegt haben; Induktionsenergie gepaart mit „Eisen“ (Eisenpfannen) – einfach unglaublich!

So, was soll ich eigentlich noch mehr dazu sagen?
Ach ja, eines noch: wer unseren Blog verfolgt, der weiß, dass wir (fast) immer alles „am Stück“ kaufen. So auch bei Hähnchen. So kommt es, dass unsere (selbst ausgebeinten) Hähnchenbrustfilets Haut haben. Diese kann man super knusprig braten. Dazu die Haut von der Brust lösen und, ohne Fett, in der Pfanne bei schwacher bis mittlerer Hitze langsam braten. Allerdings ist die Haut dabei meist etwas „widerspenstig“, man muss sie mittels Gabel oder Bratenwender öfters wieder flach auf den Pfannenboden drücken. Beim Braten gelegentlich wenden.

Die Haut wird dann so knusprig wie Chips, hat aber viel mehr (und besseres 🙂 ) Aroma!

comp_CR_IMG_9537_Hähnchenbrustfilet_mit_krosser_Haut