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Schlagwort-Archive: Konservieren

Amarenakirschen

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Letztes Jahr hatten wir auf Roger Warnas Blog das Rezept für Amarenakirschen entdeckt.
Zu unserem Leidwesen hatten wir zu diesem Zeitpunkt keine Kirschen mehr.
Doch dieses Rezept hat uns bis heute verfolgt, und als es jetzt wieder frische Süßkirschen gab, gab es bei uns kein Halten mehr.

Vielen Dank lieber Roger für das tolle Rezept und den schönen Beitrag.
Die Kirschen sind einfach „der Hammer“!

Zutaten:

  • 2 kg Süßkirschen
  • 1600 g Zucker
  • 240 ml Amaretto
  • 1 Zitrone, Saft
  • 14 ml Bittermandelaroma
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung:

Kirschen waschen und entsteinen. Die entsteinten Kirschen mit dem Zucker in einer großen Schüssel mischen. Nach 48 Stunden hatte sich der Zucker fast vollständig aufgelöst und sich in der Schüssel reichlich Saft gebildet.

Den Saft über ein Sieb in einen passenden Topf abgießen. Den Topf auf den Herd stellen und den Saft auf ca. die Hälfte einkochen. Die Kirschen dazugeben und bei geringer Hitze 10 Minuten leise köcheln lassen.

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Anschließend die Kirschen wieder heraus nehmen.

Amaretto, Zitronensaft und Bittermandelaroma zusammen mit dem Salz zum Kirschsaft geben. Das ganze jetzt zu einem dickflüssigen Sirup einkochen.

Die Kirschen zurück in den Sirup geben und heiß werden lassen.

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Kirschen und Sirup in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen. Gläser mit dem Deckel verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

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Jetzt müssten wir die Kirschen im Keller gut verstecken – bis zur nächsten Kirschsaison dauert es ja wieder ein Weilchen – aber wie versteckt man etwas vor sich selbst?

 

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Quittensenf

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Gefunden haben wir dieses Rezept auf der Seite kochmeister.de.

Die Menge der Senfkörner haben wir etwas reduziert, was unserem Geschmack näher kam.
Schwarze Kardamomkapeln waren nicht im Vorratsschrank und auf die Schnelle nicht zu bekommen, so haben wir sie weggelassen.

Zutaten:

  • 1,5 kg Quitten; wir Bereczki Birnquitte
  • 375 g Gelierzucker 2:1
  • 20 g Senfkörner, gelb
  • 1 1/2 EL Grand Marnier
  • 1 TL Apfelessig
  • 7 große Nelken, ganz
  • 4 große Pimentkörner, ganz
  • 1 1/2 Stangen Zimt

Zubereitung:

Von den Quitten den Flaum abreiben, achteln, Kerne entfernen und im Dampfentsafter entsaften.
Alternativ die Früchte mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen und anschließend in einem Leinensack auspressen, Saft auffangen.

Senfkörner im Mörser zu Mehl zerreiben, mit Essig und Grand Marnier verrühren und mind. 30 Minuten durchziehen lassen.

750 ml Quittensaft abmessen, zusammen mit Nelken, Piment und Zimt 45 Minuten kochen. Gewürze entfernen und Gelierzucker zugeben. Alles aufkochen und 3 – 4 Minuten kochen. Vom Herd nehmen. Senfmasse mit etwas von der Fruchtmasse glatt rühren, alles in den Topf geben und gut umrühren.

In heiß ausgespülte Twist-off-Gläser abfüllen, Ränder säubern und die Gläser sofort verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Passt sehr gut zu Hartkäse und Brie.

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Und hier nochmal der „Hauptdarsteller“:

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Waldmeister-Sirup

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Gekaufter Waldmeistersirup ist ja bekanntlich immer grün, einzig und allein hervorgerufen durch Lebensmittelfarbe.
Die brauchen wir nicht, deshalb ist unser Sirup „klar“.
Wer unbedingt will, kann ja mit Lebensmittelfarbe nachhelfen.
Geschmacklich braucht sich dieser Sirup jedenfalls bestimmt nicht hinter dem gekauften zu verstecken.

 

Zutaten:

  • 1 Bund Waldmeister (70 g)
  • 3 l Wasser
  • 2 kg Zucker
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 60 g Zitronensäure

Zubereitung:

Waldmeister waschen, gut abtropfen lassen bzw. trocken schütteln; einfrieren. Mindestens 1 Tag „durchfrieren“ lassen.

Wasser und Zucker aufkochen bis der Zucker gelöst ist. Abkühlen lassen.

Zitronensäure mit etwas von dem Zuckersirup auflösen, dann in den restlichen Zuckersirup geben.
Zitrone in Scheiben schneiden und zusammen mit dem gefrorenen Waldmeister in den Zuckersirup geben.

Abgedeckt 5 Tage kühl stellen. Täglich 1x umrühren.

Den Sirup durch ein Haarsieb abgießen; in Flaschen füllen, verschließen.

Kühl und dunkel aufbewahrt ist der Sirup 2 Jahre haltbar.

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Den Sirup zum Trinken mit Wasser (mit oder ohne Sprudel) aufgießen.

 

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Zitronenzucker

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Wir stehen häufig vor dem „Problem“, dass unser Zitronenbäumchen reife Zitronen hervorbringt, wir aber gerade dann keinen Zitronenschalenabrieb benötigen. Den Zitronensaft kann man ja allseits verwenden, aber den Abrieb…

Zum Wegwerfen ist uns der Abrieb aber viel zu schade, deshalb konservieren wir ihn.

Zutaten:

  • 1 Teil Zucker
  • 1 Teil Zitronenschalenabrieb, von unbehandelten Zitronen

Zubereitung:

Zitrone waschen, trocknen und auf einer feinen Reibe die Schale, ohne das weiße darunter, abreiben.

Den Zitronenschalenabrieb mit dem Zucker gut mischen, in ein Schraubglas mit Twist-off-Deckel füllen. Im Kühlschrank aufbewahren.

So haben wir immer frischen, sehr geschmacksintensiven Zitronenschalenabrieb zur Hand.

Anstelle von Zitronen kann man diesen „Zucker“ auch aus Orangen oder Limetten herstellen! Wir haben immer alle drei Sorten im Kühlschrank!

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Verfasst von - 18. Dezember 2014 in Geschenkideen, Konservieren/Haltbar machen

 

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Ofen-Apfelmus

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Bei „grain de sel“ sind wir über das Rezept „karamellisiertes Ofenapfelmus“ gestolpert. Was uns daran so gefallen hat, war, dass kein Zucker dafür benötigt wird. Einfach nur Äpfel im Bräter oder Römertopf im Backofen backen – backen – backen…5 Stunden lang. Durch dieses lange Backen karamellisiert der Fruchtzucker und gibt dem Apfelmus (oder Apfelbrei – wie wir Hessen sagen) diese dunkle Farbe. Michaela von „grain de sel“ schreibt, dass sie das Apfelmus sogar bis zu 7 Stunden im Backofen lässt. Wir haben mal mit 5 Stunden angefangen…

Wir haben die Zutaten („Gewürze“) ein wenig verändert. Heraus kam ein herrliches Apfelmus, dass uns geschmacklich sehr stark an Bratapfel erinnert hat – aber das ist ja nichts schlimmes 🙂

Zutaten:

  • 2.100 g Äpfel; Nettogewicht, ohne Schalen und Kerngehäuse
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Stück Schale von der Bio-Orange (2 x 4 cm)
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, die Apfelviertel noch 1 oder 2x durchschneiden.

Apfelmus/Apfelbrei schmeckt uns am besten, wenn er nicht nur aus einer Apfelsorte zubereitet wird, sondern aus mehreren/vielen Sorten. Da unsere „Apfelvorräte“ noch sehr gut gefüllt sind, haben wir hier eine Mischung aus folgenden Apfelsorten verwendet: Roter Boskoop, Goldparmäne, Jamba 69, Kaiser Wilhelm (Kaiser-Wilhelm-Apfel), Red River, Roter Berlepsch und Rubinette.

Das Stück Orangenschale haben wir eigentlich nur verwendet um die Gewürznelken hineinzustecken, damit wir diese später schneller wiederfinden 🙂

Die Hälfte der Apfelstücke in einen Römer- oder Schmortopf (wir: gusseisernen Schmortopf) geben.
Die Vanilleschote aufschneiden, das Mark auskratzen; Mark und ausgekratzte Vanilleschote, sowie alle anderen Gewürze zu den Äpfeln geben. Nun die restlichen Äpfel darauf geben.

Da das Apfelmus im Backofen „kocht“, den Topf nicht zu voll machen!!

Deckel schließen und den Topf für 5 Stunden in den 160 Grad heißen Backofen (Unter-/Oberhitze) geben.
Nach der Backzeit Vanilleschote, Sternanis. Zimt, Orangenschale mitsamt Gewürznelken aus dem Apfelmus „fischen“.

Einen Teil des Apfelmus haben wir direkt nachdem es aus dem Backofen kam in Gläser (Twist-off) gefüllt und diese (mit Hilfe von Einmachtropfen) verschlossen.

Je länger der Topf im Backofen bleibt, desto dunkler wird der Apfelbrei!

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Verfasst von - 16. November 2014 in Desserts, Konservieren/Haltbar machen, Obst

 

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Zwetschgen – einkochen

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Der Herbst ist nun mal die Zeit, in der die Vorräte für den Winter angelegt werden, nicht nur bei Maus, Eichhörnchen und Co., nein, auch bei uns 🙂

Zutaten:

  • 5 kg Zwetschgen
  • 1,25 l Wasser
  • 1,25 kg Zucker
  • Einmachtropfen (wir: Eka-Einmachtropfen)

Zubereitung:

Twist-off-Gläser und Deckel vorbereiten und bereit stellen.

Die Zwetschgen waschen, abreiben, halbieren und entsteinen.

Wasser mit Zucker in einem großen Topf zum Kochen bringen, wenn der Zucker sich aufgelöst hat die Hitze etwas reduzieren, sodass es nur noch leicht köchelt.

So viele Zwetschgen in das Zuckerwasser geben wie in ein vorbereitetes Glas passen.

Man kann auch Zwetschgen für zwei Gläser auf einmal kochen, aber nicht mehr, denn entweder werden die in die Gläser eingefüllten Zwetschgen in der Zwischenzeit (bis zum Verschließen) zu kalt oder, füllt man jeweils ein Glas und verschließt es gleich, werden die im Wasser verbliebenen Zwetschgen zu weich.

Zwetschgen 3 Minuten im Zuckerwasser simmern lassen, in das Glas füllen. Mit Zuckerwasser das Glas bis knapp unter den Rand auffüllen. 2 Einmachtropfen auf die Innenseite des Deckels geben, anzünden und sofort das Glas mit dem brennenden Deckel verschließen.

Durch die Verbrennung wird restlicher Sauerstoff im Glas verbrannt und das Einmachgut kann nicht verderben.

Restliche Zwetschgen auf die gleiche Weise verarbeiten.

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Pastinaken- und Topinambur-Chips

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Das Trocknen von Lebensmitteln ist wohl die älteste Form der Konservierung.
Bei der Trocknung wird dem Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch) Wasser entzogen. Dabei muss nicht alles Wasser aus dem Lebensmittel entzogen werden. Eine Reduktion des Wassergehalts auf unter 20% reicht für die Haltbarmachung i. d. R. bereits aus, da die Mikroorganismen, die für den Verderb der Lebensmittel verantwortlich sind, einen höheren Wassergehalt benötigen, um „aktiv“ zu werden.

Hier ein schöner Knabberspaß für die bevorstehenden langen Winterabende 🙂

Zutaten:

  • 1 Pastinake
  • 2-3 Topinambur
  • 1-2 EL Salz
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Curry
  • 1/3 TL Cumin

Zubereitung:

Pastinaken und Topinambur schälen und in möglichst dünne Scheiben hobeln.

Die Scheiben beidseitig mit Salz einreiben; 20 Min. einwirken lassen; mit kaltem Wasser das Salz abspülen; die Scheiben trocknen – mit Küchenkrepp.

Die Scheiben beidseitig dünn mit dem Öl einreiben und würzen; auf einem mit Backpapier ausgelegten Backrost verteilen und in den Backofen geben.

Bei 180 Grad Umluft, mit leicht geöffneter Backofentür (Kochlöffeln einklemmen) in 30 Min., abhängig von der Dicke der Scheiben, trocknen. Die Scheiben sollen im Backofen ruhig etwas Farbe annehmen.

Die Chips müssen „richtig“ trocken sein (siehe oben), da sie ansonsten bei längerer Aufbewahrung schimmeln können.

 

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