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Archiv der Kategorie: Pilzgerichte

Kürbis-Kartoffel-Klöße mit Pilzragout

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Das Grundrezept der Kürbis-Kartoffel-Klöße stammt von „Lecker.de“.
Allerdings haben wir keinen „normalen“ Hokkaido-Kürbis verwendet, sondern einen blauschaligen „Blue Kuri“ – nicht weil wir dachten, dass der besser passt, nein, einfach „weil es weg musste“ 🙂
Geschmacklich nehmen sich der „normale“ Hokkaido (Uchiki Kuri) und der blauschalige „Blue Kuri“ nichts.

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Linguine mit schwarzem Trüffel

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…auch nur Nudeln mit Pilzen… 🙂

Zutaten:

  • 400 g Linguine, Herstellung siehe Nudeln selbst herstellen
  • 40 g schwarzer Trüffel
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

Außerdem:

  • 10 g schwarzer Trüffel
  • Salz; hier empfiehlt es sich wirklich „das Beste“ – Fleur de Sel – zu verwenden
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer – nach Belieben
  • frisch geriebenen Parmesan
  • Olivenöl, auch hier sollte man ein wirklich gutes Olivenöl verwenden

Zubereitung:

Nudeln herstellen > Nudeln selbst herstellen.

Die Zubereitung der Trüffel in der Pfanne dauert 2 bis 3 Minuten.
Die Nudeln zeitlich so terminieren, dass sie gleichzeitig mit den Trüffeln fertig sind.

Trüffel, falls erforderlich, von Anhaftungen befreien, die geschieht am besten mittels eines Pinsels oder einer weichen Bürste.

Knoblauch halbieren und eine Pfanne damit gründlich ausreiben.
Das Olivenöl in die Pfanne geben und sanft erhitzen.
Bei kleiner Hitze die (40 g) Trüffeln in hauchdünnen Scheiben in die Pfanne geben.

Um Trüffel in hauchdünne Scheiben zu schneiden gibt es spezielle Trüffelhobel.
Da wir nicht gerade täglich mit Trüffel arbeiten, rentiert sich diese Anschaffung für uns nicht.
Wir verwenden einen Mini-Hobel.
Mini-Hobel sind in fast jedem Baumarkt erhältlich.
Er dient uns nicht nur zum Schneiden von Trüffel, man kann ihn auch hervorragend nutzen um die  Schale von Zitronen, Limette oder Orangen hauchdünn abzuschälen um daraus Zesten zu schneiden.

Die Trüffel im Olivenöl in 2 bis 3 Minuten quasi nur erhitzen.

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Die fertig gegarten Nudeln abgießen und in die Pfanne zu den Trüffeln geben.
Vorsichtig mischen oder besser – wenn man es beherrscht – in der Pfanne schwenken.

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Auf Teller verteilen.
Die restlichen (10 g) schwarzen Trüffel über die Linguine hobeln, mit wenig Salz (Fleur de Sel) und, wer mag, mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen, mit Olivenöl beträufeln und frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

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Semmelknödel und Schwammerl

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Es gibt so Gerichte, „die müssen einfach sein“!!
Solch ein Gericht ist bei uns „Semmelknödel und Schwammerl“.
Einmal im Jahr MUSS das einfach auf den Teller.

Und jetzt war es mal wieder so weit 🙂

Zutaten:

  • Semmelknödel >> Rezept
  • 1 kg gemischte Waldpilze; wir: Steinpilze, Pfifferlinge, Maronenröhrlinge
  • 125 g Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Kräuterbutter
  • 1/2 l Vollmilch, alternativ kann man auch Sahne verwenden
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 – 3 EL gehackte Petersilie

Zubereitung:

Den Semmelknödelteig nach Rezept herstellen.
Dieser Teig muss mindestens 30 Minuten ruhen, genau die Zeit für die Pilze vorzubereiten.

Pilze belesen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck fein würfeln.

Salzwasser für die Semmelknödel erhitzen.

In einer ausreichend großen Pfanne bei mittlerer Hitze den Bauchspeck auslassen. Nicht zu stark auslassen/anbraten.
Kräuterbutter, Zwiebeln und Knoblauch zufügen. Braten bis die Zwiebeln glasig sind.
Die Pilze dazu gegeben und 2 bis 3 Minuten braten.
Mit Salz und dem frisch gemahlenen Pfeffer würzen.

Mit einem Schuss Milch (~ 100 ml) ablöschen und köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird. Nach und nach immer wieder einen Schuss Milch zufügen und einkochen lassen.
Dies so lange wiederholen bis die Milch aufgebraucht ist.

In der Zwischenzeit aus dem Knödelteig Klöße formen und ins kochende Wasser geben.
Wenn alle Klöße im Wasser sind die Temperatur so weit senken, dass das Wasser nur noch siedet.
Nach 20 Min sind die Semmelknödel gar.

Nun noch die gehackte Petersilie in die Pfanne geben, unterrühren, abschmecken und zusammen mit den Semmelknödel servieren.

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Pfifferlinge in Rahmsauce mit grünen Bandnudeln

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Früher sind wir immer selbst in den Wald gegangen um Pilze zu sammeln…aber seit einigen Jahren schon kommen wir höchstens noch im Herbsturlaub dazu.

Also haben wir uns dieses Jahr mal wieder auf den Sachverstand anderer Pilzsammler verlassen und die Pfifferlinge im Handel gekauft.

Na ja, was sollen wir sagen: besser gekaufte Pilze als gar keine.
Vielleicht ist es ja auch nur Einbildung, aber selbst gesuchte Pilze haben mehr Aroma.

Zutaten

Nudeln:

  • 400 g Hartweizengrieß
  • 3 TL Spinatpulver
  • 1 1/2 TL Salz
  • 4 Eier

Pfifferlings-Rahmsauce:

  • 1 kg frische Pfifferlinge (ergab Nettogewicht 930 g)
  • 120 g Dörrfleisch/geräucherter Bauchspeck
  • 3 Schalotten
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Kräuterbutter
  • 200 ml Sahne oder 300 ml Vollmilch; wir: Vollmilch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Crème fraîche

Zubereitung

Nudeln:

Herstellung von Nudeln siehe >> hier <<
Wir haben aus dem Nudelteig „Reginette“ (Bandnudeln mit gewelltem/gezacktem Rand) hergestellt.

Die Nudeln in Salzwasser (Meersalz) so kochen, dass sie gleichzeitig mit den Pfifferlingen gar sind.

Pfifferlings-Rahmsauce:

Schalotten und Knoblauch sehr fein würfeln.

Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck ebenfalls sehr fein (Kantenlänge 1 – 2 mm) würfeln.

In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen, darin langsam das Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck anbraten; wenn der Speck „glasig“ wird, die Schalotten und Knoblauch zufügen; dünsten bis die Schalotten glasig werden.
Dann mit der Sahne/Milch ablöschen und bei kleiner Hitze weiter köcheln lassen. Verwendet man für die Sauce Sahne, muss diese nur 3 bis 4 Min. köcheln, verwendet man Milch, sollte man diese etwas einreduzieren.

In einer zweiten Pfanne die Kräuterbutter erhitzen und die Pfifferlinge darin 4 – 5 Min. bei guter Mittelhitze braten.

Nun die gebratenen Pfifferlinge in die Pfanne mit der Milch/Sahne geben.

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Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Die Crème fraîche verrühren und in die Pfifferlings-Rahmsauce einrühren.

Die Pfifferlinge zusammen mit den grünen Bandnudeln servieren.

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Gebratene Kräuterseitlinge mit Ricotta-Bärlauch-Gnocchi

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Normalerweise gibt es die Ricotta-Bärlauch-Gnocchi bei uns immer „solo“, wir hatten aber zufällig noch ein paar Kräuterseitlinge (vom „Rührei mit Kräuterseitlingen auf Brot„) übrig…und bevor diese verderben waren die Gnocchi dieses Mal nicht der Alleinunterhalter beim Essen.
Hoffen wir mal, dass den Gnocchi die Gesellschaft auf dem Teller genau so gut gefallen hat wie uns 🙂

Zutaten:

  • Ricotta-Bärlauch-Gnocchi Rezept und Zubereitung siehe > Ricotta-Bärlauch-Gnocchi
  • 400 g Kräuterseitlinge
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 1/2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Ricotta-Bärlauch-Gnocchi Rezept und Zubereitung siehe > Ricotta-Bärlauch-Gnocchi.

Kräuterseitlinge längs in 2 bis 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel bei kleiner bis mittlerer Hitze glasig dünsten.
Knoblauch dazu geben und 1 bis 2 Min. mit dünsten.

Hitze etwas erhöhen und die Pilzscheiben in die Pfanne geben.

Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und unter gelegentlichem Wenden in ca. 6 bis 8 Min. braten.

Die gebratenen Kräuterseitlinge und die in Butter geschwenkten Gnocchi auf Tellern anrichten. Gnocchi mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

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Rührei mit Kräuterseitlingen auf Brot

comp_CR_IMG_4511_Toast_Rührei_Kräuterseitlinge Wenn es mal etwas schnell gehen muss… Schnell gemacht und trotzdem sehr lecker. Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Scheiben Brot, wir: Februar-Brot
  • 4 Kräuterseitlinge (225 g)
  • 4 Eier
  • 2 EL Mineralwasser
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 Prisen Kräuterbuttergewürz
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 4 EL Butter

Zubereitung: Kräuterseitlinge putzen, längs in 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden. Brot toasten, mit etwas Butter bestreichen. Eier mit Mineralwasser, Salz und Pfeffer verquirlen. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. 2 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Kräuterseitlinge unter gelegentlichem Wenden darin braten. Mit Kräuterbuttergewürz, Salz und Pfeffer würzen. Evtl. noch etwas Butter zugeben. In einer zweiten Pfanne 1 EL Butter zerlassen, aus den verquirlten Eiern Rührei zubereiten. Das Rührei auf den Brotscheiben verteilen, die gebratenen Kräuterseitlinge darauf anrichten, Schnittlauch darüber streuen. comp_CR_IMG_4512_Toast_Rührei_Kräuterseitlinge Mit grünem oder gemischten Salat servieren. comp_CR_IMG_4523_Toast_Rührei_Kräuterseitlinge

 

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Champignons in Weißwein-Rahmsauce

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Dieses Gericht ist nur entstanden, da wir noch Champignons übrig hatten und diese, wie jegliches Essen, zu schade waren, um sie verderben zu lassen. Also haben wir eine schnelle, einfache aber köstliche Vorspeise daraus bereitet.

Zutaten:

  • 400 g Champignons, wir verwenden (fast) immer braune Champignons („Steinpilzchampignons“)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 EL Butter (Kräuterbutter wäre noch besser, hatten wir aber nicht zur Hand)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 150 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 1 1/2 EL Crème fraîche

Zubereitung:

Champignons je nach Größe ganz lassen, halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Die Hälfte der Butter in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen.

Wichtig ist, dass der Topf/die Pfanne möglichst groß ist, damit die Pilze „angebraten“ und nicht „gedünstet“ werden.

Champignons in die Pfanne geben und anbraten; gelegentlich umrühren.

Nach etwa 4 Minuten die Hitze etwas reduzieren, die restliche Butter, Zwiebel und Knoblauch dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen; braten bis die Zwiebeln glasig sind.

Mit dem Weißwein ablöschen; braten bis fast die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Vom Herd nehmen, die Crème fraîche dazu geben und verrühren.

Abschmecken und servieren.

Dazu ein Stück herrlich knuspriges Baguette, den Rest vom Wein, eine sonnige Terrasse am Ferienhaus im Elsass mit Blick über die Vogesen…was will man mehr…

Jetzt wisst ihr auch, wann und wo dieses „Resteverwertungs-Rezept“ entstanden ist 🙂

 

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