French Burger

 

Bevor jemand fragt: der Burger und der Name dazu entstand in unserem Frankreich-Urlaub.
„Unser“ Rinder-Züchter hat sich nun auch noch der Schweinezucht verschrieben.
Er hält ca. 15 Schweine. Die Tiere leben ausschließlich im Freien, haben genügend Auslauf und werden nur mit Produkten aus eigenem Anbau gefüttert.
Klar, was dann kommen musste: wir haben uns natürlich Fleisch davon gekauft. Zwei Stielkoteletts und ein kleines Stück Hals-/Nackenbraten.
Als erstes haben wir uns die Koteletts gebraten – super! Die kamen genau so groß aus der Pfanne wie wir sie hineingelegt hatten und der Geschmack…ein Traum.
Am nächsten Tag dann sollte es den Braten geben. Wir waren dann aber etwas spät dran und so haben wir umdisponiert.
Aus dem Braten haben wir dünne Nackensteaks geschnitten.
Tomaten, Zucchini und Aubergine hatten wir noch aus dem eigenen Garten.
Baguette ist ja nun in Frankreich gar kein Problem.
Dazu noch eine Sauce aus dem, was der Kühlschrank und Vorräte hergaben…

…und beim Essen stellte sich die Frage: wie heißt das bzw. wie nennen wir das, was wir da gerade essen?
Baguette, geschichtetes Gemüse, dünne Fleischscheiben, Tomaten…Burger…French-Burger!

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Flanksteak – gegrillt

Heute mal kein „Wort zum Sonntag“ sondern ein „Steak zum Sonntag“ 🙂
„Flanksteak“ – ein Steak, das man hierzulande noch gar nicht lange kennt. So, wie man traditionell in Deutschland Rinder zerlegt, kommt dieses Stück Fleisch schlicht und ergreifend „unter die Wurst“ oder wird zu Hackfleisch verarbeitet. Nur bei der französischen oder US-amerikanischen Zerlegeart („Cut“) wird dieses Stück Fleisch aus der „Dünnung“ (hintere, untere Bauchlappen) herausgelöst, „geputzt“ (pariert) und als Steak verwendet.
Wichtig bei der Zubereitung als Steak: da das Fleisch sehr langfaserig ist, sollte man es immer, quer zur Faser, in dünne Scheiben schneiden!
Dieses Stück Fleisch eignet sich aber nicht nur als Steak, wir kennen es schon lange aus Frankreich, wo es als „Flanchet“ zum Schmoren angeboten wird – siehe z. B. „Toskanischer Rinder-Schmorbraten“.

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Ribeyesteak vom Galloway

„Seit Jahren“ versuchen wir nun schon von einem uns bekannten Galloway-Züchter (Bio-Zucht) aus dem Hunsrück Steaks zu bekommen…
Bisher immer vergeblich.
Kein Wunder, da er keine „industrielle Massenproduktion“ betreibt, sondern die Tiere langsam wachsen und er auch noch dabei ist, eine größere Herde aufzubauen, gibt es nicht viele „Schlachttiere“.
Immer wenn wir mal in die Nähe kamen, haben wir nachgefragt, ob es „Frischfleisch“ gibt. Gulasch haben wir schon mal ergattert, aber mit des Steaks hatte es bisher noch nicht geklappt.
Aber jetzt!! Jetzt konnten wir ENDLICH auch mal Steaks vom Galloway erwerben.

Was soll man sagen? Jetzt, nachdem wir das Fleisch probiert haben, ist uns schon klar, warum das Fleisch so heiß begehrt ist und wir solche Probleme hatten es zu erwerben.
Sehr aromatisches Fleisch, welches vom Aroma her irgendwo zwischen „normalem“ Rindfleisch und „Wild“ angesiedelt ist.

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Hüftsteak vom Wasserbüffel

Treue Leser unseres Blogs wissen sicher, dass wir begeistert sind von Wasserbüffelfleisch.
Letzten Herbst/Winter haben wir dieses Fleisch erstmals gekostet und waren vom Geschmack „hin und weg“.
Da der Züchter keine große Herde von Wasserbüffeln hat, kann er auch nicht „ständig Tiere schlachten“.
Also heißt es für uns immer „Augen und Ohren aufsperren“, damit wir nicht verpassen, wenn es wieder etwas zu ergattern gibt.
Was soll ich sagen, wir hatten die Augen und Ohren weit genug aufgesperrt!
Dieses Mal haben wir nicht nur Rouladen, Braten und Gulasch gekauft, wir haben auch einige Steaks gekauft.
Bei unserer Vorabbestellung wurden wir gefragt, welche Art von Steak wir möchten. Tja, was antwortet man auf solch eine Frage?
Richtig: „Alle!“ 🙂
So kam es, dass wir auch eine Portion „Hüftsteaks“ erworben haben.
Hüftsteak? Ja, dass man die bisher bei uns nicht gefunden habt, hat einen einfachen Grund: wir sind keine Fans von Rinder-Hüftsteaks.
Aber hier, beim Wasserbüffel wurden wir quasi „zu unserem Glück gezwungen“.
(kurze Zwischennotiz: es ist früh am Morgen, ich sitze hier am PC und schreibe diesen Post; meine bessere Hälfte ist gerade aufgestanden und schaute ins Zimmer rein um „Guten Morgen“ zu sagen. Sie sieht die Bilder, Kommentar: „Mach die Bilder weg, sonst bekomme ich am frühen Morgen Appetit auf solch ein Steak“!)
Zurück zu den Steaks: da hatten wir sie nun…also bereiten wir sie auch zu.
Gleich am Abend des Einkaufs…
Was soll ich sagen? DER OBERHAMMER!!! Super aromatisch, super zart, super saftig!
Zumindest beim Wasserbüffel sind wir nun Hüftsteak-Fans!!

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