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Archiv der Kategorie: Konservieren/Haltbar machen

Zitronensaft konservieren

Wir setzen ja „ab und zu“ Limoncello an.
Teils von unseren eigenen Zitronen, teils auch von gekauften Amalfi-Zitronen.
Das „Problem“ dabei ist die Verwertung der Reste.
Für Limoncello benötigt man nur die Schale der Zitrone, aber bekanntermaßen bestehen Zitronen nicht nur aus Schale.
Da hat man kiloweise „nackige“ Zitronen, aber was damit machen?
Überlegt mal, gar nicht so einfach, den für fast alles, wo Zitrone in nennenswerten Mengen dran kommt, benötigt man auch die dazugehörige Schale! Aber die…
Also haben wir uns entschlossen, den Saft zu konservieren. So können wir ihn dann, wenn wir gerade keine frische Zitrone zur Hand haben, aber etwas Zitronensaft benötigt wird, aufbrauchen. Read the rest of this entry »

 
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Verfasst von - 20. April 2017 in Konservieren/Haltbar machen

 

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Bärlauchkapern

Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne…
Herrlich, wenn man in den Wald gehen und Bärlauch ernten kann. Damit ist es aber jetzt vorbei.
Sicher, man kann ihn noch ernten, aber immer wenn er beginnt Blüten zu treiben, verliert er viel von seinem Aroma.
Also lassen wir ihm seine Blätter, damit er Kraft für das nächste Jahr tanken kann.
Aber so ganz ungeschoren kommt er denn doch nicht davon 🙂 denn aus den Blütenknospen kann man herrliche Antipasti herstellen – Bärlauchkapern.

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Kiwi trocknen/dörren

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Wir haben schon einige Versuche gemacht Lebensmittel zu trocken.
Bisher haben wir dafür immer unseren normalen Backofen missbraucht.
Von diesen „einfachen Dörrautomaten“ (meist runde Plastikschalen mit Löchern im Boden, die aufeinander gestapelt werden), haben wir noch nichts Gutes gehört, deshalb haben wir uns auch nie einen zugelegt.

Dieses Jahr haben wir aber das (Luxus-) Problem, dass wir 2016 eine so reichliche Kiwi-Ernte hatten, dass wir nicht mehr wissen, was wir noch mit den Früchten anstellen sollen…

Da traf es sich doch sehr gut, dass wir die Möglichkeit hatten, uns ein „Highend-Dörrgerät“ ausleihen konnten.

Also haben wir mal wieder etwas neues ausprobiert…und, was sollen wir sagen? SUPER!
Fast10 Kilo Kiwi (in Scheiben) auf „einen Rutsch“ getrocknet/gedörrt.

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Klar, da Kiwis einen Wassergehalt von über 80% haben und die Trocknung mit „moderaten“ Temperaturen erfolgen muss, um die Nährstoffe soweit wie möglich zu schonen, dauert die Trocknung entsprechend lange.

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Wir haben die Kiwis geschält und versuchsweise in 3- und 6 mm dicke Scheiben geschnitten.
Die 3 mm-Scheiben benötigten rund 12 Stunden und die 6 mm-Scheiben rund 14 Stunden, wobei wir die Kiwis die ersten 8 Stunden bei 60 Grad und die restlichen 4 bzw. 6 Stunden bei 40 Grad getrocknet haben.

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So, und nun haben wir für die nächsten Monate reichlich Trockenfrüchte für unser Müsli – oder einfach zum „pur“ Knabbern.

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Verfasst von - 16. Februar 2017 in Konservieren/Haltbar machen

 

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Apfeldicksaft

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Als Alternative zu normalem Haushaltszucker wird Dicksaft (von Äpfeln, Birnen, Trauben etc.) angepriesen. Wir wollen diese Möglichkeit zum Süßen auch einmal testen.

Doch auch beim Dicksaft gilt weniger ist mehr. Auch wenn im Dicksaft nur Fruchtzucker, der besser verstoffwechselt werden kann, enthalten ist, sollte man mit „Süße“, egal in welcher Form, immer diszipliniert umgehen.

Zutaten:

  • 10 l frisch gepressten Apfelsaft

Zubereitung:

Den frisch gepressten Apfelsaft aufkochen, die Hitze reduzieren. Den Saft über mehrere Stunden leicht köcheln lassen bis er eine sirupartige Konsistenz angenommen hat.

Bei uns waren dann zum Abfüllen noch 1,6 l übrig.

Noch heiß in sterile Flaschen abfüllen und mit Twist-off-Deckeln verschließen.

Haltbarkeit ca. 1 Jahr.

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Amarenakirschen

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Letztes Jahr hatten wir auf Roger Warnas Blog das Rezept für Amarenakirschen entdeckt.
Zu unserem Leidwesen hatten wir zu diesem Zeitpunkt keine Kirschen mehr.
Doch dieses Rezept hat uns bis heute verfolgt, und als es jetzt wieder frische Süßkirschen gab, gab es bei uns kein Halten mehr.

Vielen Dank lieber Roger für das tolle Rezept und den schönen Beitrag.
Die Kirschen sind einfach „der Hammer“!

Zutaten:

  • 2 kg Süßkirschen
  • 1600 g Zucker
  • 240 ml Amaretto
  • 1 Zitrone, Saft
  • 14 ml Bittermandelaroma
  • 2 Prisen Salz

Zubereitung:

Kirschen waschen und entsteinen. Die entsteinten Kirschen mit dem Zucker in einer großen Schüssel mischen. Nach 48 Stunden hatte sich der Zucker fast vollständig aufgelöst und sich in der Schüssel reichlich Saft gebildet.

Den Saft über ein Sieb in einen passenden Topf abgießen. Den Topf auf den Herd stellen und den Saft auf ca. die Hälfte einkochen. Die Kirschen dazugeben und bei geringer Hitze 10 Minuten leise köcheln lassen.

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Anschließend die Kirschen wieder heraus nehmen.

Amaretto, Zitronensaft und Bittermandelaroma zusammen mit dem Salz zum Kirschsaft geben. Das ganze jetzt zu einem dickflüssigen Sirup einkochen.

Die Kirschen zurück in den Sirup geben und heiß werden lassen.

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Kirschen und Sirup in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen. Gläser mit dem Deckel verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

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Jetzt müssten wir die Kirschen im Keller gut verstecken – bis zur nächsten Kirschsaison dauert es ja wieder ein Weilchen – aber wie versteckt man etwas vor sich selbst?

 

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Füllung für Apple Pie

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Diese Pie Füllung lässt sich gut einfrieren, da kann man schon mal eine größere Portion zubereiten und ist dann ein andermal schnell fertig.
Gesehen haben wir dieses Rezept auf der Seite spendwithpennies.

Zutaten für 4 – 5 Pies:

  • 3 kg Äpfel; wir Alkmene
  • 1 Zitrone
  • 200 g Zucker, weiß
  • 180 g Zucker, braun
  • 140 g Speisestärke
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1/2 TL Salz
  • 1.400 ml Wasser

Zubereitung:

Äpfel Schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Jedes Apfelviertel in 3 Spalten schneiden.

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Die Zitrone auspressen und den Saft über die Äpfel gießen.
In einem Becher die beiden Zuckersorten, Speisestärke, Zimt, Muskatnuss und Salz mischen.

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Wasser in einen großen Topf geben und erhitzen. Kurz bevor das Wasser beginnt zu Kochen, die Zuckermischung mit dem Schneebesen einrühren. Die Masse einmal aufkochen bis sie abbindet.

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Die Apfelspalten dazugeben, Deckel auf den Topf legen, Hitze reduzieren und die Apfelspalten ziehen lassen bis sie weich aber nicht zerfallen sind.

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Die Apfelmischung abkühlen lassen. Entweder gleich weiterverwenden oder aber portioniert einfrieren.

Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen.

Nächstes Mal werden wir das Wasser durch Apfelsaft ersetzen, damit die „Sauce“ noch mehr Geschmack bekommt!

Autor: Carmen

 
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Verfasst von - 25. Januar 2016 in Konservieren/Haltbar machen

 

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Venezianischer mostarda

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In Anlehnung an das Rezept Venezianischer mostarda auf der Seite gofeminin ist unsere Version entstanden.

Zutaten:

  • 250 g Quitten; wir: Bereczki Birnquitte
  • 250 g süßliche Äpfel; wir: Goldparmäne
  • 250 g Birnen; wir: Alexander Lucas
  • 500 g Zucker
  • 150 ml Weißwein; wir: Silvaner, trocken
  • 30 g Senfkörner, gelb
  • 2,5 cl Grand Marnier
  • 2 TL Apfelessig

Zubereitung:

Quitten, Äpfel und Birnen achteln und vom Kerngehäuse befreien. Zusammen mit dem Weißwein in einem Topf zum Kochen bringen, Hitze reduzieren bis alles nur leicht köchelt. Ca. 30 – 45 Minuten köcheln lassen, bis das Obst weich ist. Die Masse mit einem Mixstab pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren.

Senfkörner in einem Mörser zu Pulver zerstoßen, mit Grand Marnier und Essig verrühren. Mindestens 30 Minuten quellen lassen.

500 g Obstpüree abwiegen und gleiche Menge Zucker dazugeben. Alles wieder zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren. Unter rühren 20 Minuten leise köcheln lassen – Vorsicht: spritzt.

Das angerührte Senfpulver mit etwas von dem Fruchtpüree glatt rühren, anschließend die Senfmasse unter das Fruchtpüree rühren.

In heiß ausgespülte Twist-off-Gläser abfüllen, Ränder säubern und die Gläser sofort verschließen. Die Gläser für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Passt sehr gut zu Hartkäse und Brie.

Jetzt beim Schreiben des Rezeptes ist uns aufgefallen, dass wir das im Rezept eigentlich vorgesehene Zitronat und Orangeat vergessen haben 😦
Aber es schmeckt auch so!
Versuchsweise, werden wir später, beim Öffnen der Gläser, noch etwas davon unterrühren und schauen, wie es geschmacklich dazu passt.

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