Schweinerückensteak vom Freiland-Landschwein

Komischer Name „Freiland-Landschwein“.
Lässt sich aber relativ leicht erklären: Freiland-Schwein ist ein Schwein, welches das ganze Jahr „draußen“ lebt. Es hat zwar einen Stall/Unterstand und kann, wann immer es möchte, dort hinein, es kann aber auch, wann immer ES möchte (nicht der Landwirt/Züchter!) raus.
Und ein „Landschwein“ ist die Bezeichnung für keine spezielle Schweinerasse, sondern für ein sogenanntes „Senfschwein“ – da durfte eben jeder „seinen Senf dazu geben“ 🙂 – also über Jahre/Jahrzehnte eine Kreuzung diverser Rassen.
Wir waren nicht nur begeistert vom Aroma dieser Steaks, sondern auch davon, dass diese nach dem „Grillen“ (Braten in der Grillpfanne) noch so groß wie vor dem Grillen (!) und auch sehr saftig waren. Normalerweise machen wir uns nicht viel aus Schweinerücken, da er, aufgrund des fehlenden intramuskulären Fettes schnell trocken wird, aber dieses Fleisch…Granate!

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Flanksteak – gegrillt

Heute mal kein „Wort zum Sonntag“ sondern ein „Steak zum Sonntag“ 🙂
„Flanksteak“ – ein Steak, das man hierzulande noch gar nicht lange kennt. So, wie man traditionell in Deutschland Rinder zerlegt, kommt dieses Stück Fleisch schlicht und ergreifend „unter die Wurst“ oder wird zu Hackfleisch verarbeitet. Nur bei der französischen oder US-amerikanischen Zerlegeart („Cut“) wird dieses Stück Fleisch aus der „Dünnung“ (hintere, untere Bauchlappen) herausgelöst, „geputzt“ (pariert) und als Steak verwendet.
Wichtig bei der Zubereitung als Steak: da das Fleisch sehr langfaserig ist, sollte man es immer, quer zur Faser, in dünne Scheiben schneiden!
Dieses Stück Fleisch eignet sich aber nicht nur als Steak, wir kennen es schon lange aus Frankreich, wo es als „Flanchet“ zum Schmoren angeboten wird – siehe z. B. „Toskanischer Rinder-Schmorbraten“.

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Gänsekeulen – geschmort und übergrillt

Ja, ja, wir sind wieder mal spät dran…
Jeder (außer uns 🙂 ) bereitet Gänse, oder zumindest Teile davon, in der Zeit von Anfang November bis Weihnachten zu.
Wollten wir ja auch, aber…wie so oft kam etwas dazwischen. Also wanderten die Gänsekeulen in die Tiefkühltruhe.
Bevor der Winter zu Ende geht (Ende? hat er eigentlich schon angefangen?), haben wir die Gänsekeulen dann doch mal wieder aus der TK befreit.

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Original ‚Espetada Madeirense‘

Im lange zurückliegenden Madeira-Urlaub haben wir diese Spezialität kennen und lieben gelernt.
Wir haben sie auch – abgewandelt – schon zubereitet >> Espetada Madeirense – Fleischspieß auf Madeira-Art.
Das „Problem“ war allerdings, dass die original Fleischspieße auf Holzspießen aus Lorbeerholz gegrillt werden.
Da wir bisher keine solchen Lorbeerholzspieße hatten, haben wir die Spieße statt dessen mit Lorbeerblättern zwischen den Fleischstücken zubereitet.
Nun allerdings haben wir unseren Lorbeerbusch kräftig zurückgeschnitten.
Von dem Schnittgut haben wir uns einige 4 bis 5 mm dicke Äste zurückbehalten und damit die „Original Espetada Madeirense“ zubereitet.

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