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Archiv der Kategorie: Kartoffeln

Kartoffelsalat „Schwarzer Teufel“

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Jetzt kommt Farbe ins Spiel bzw. ins Essen 🙂

Wir bauen ja normalerweise all unsere Kartoffeln selbst an. Normalerweise…letztes Jahr war wohl aber nicht normal oder nicht weise. Unsere Kartoffelernte ist so schlecht ausgefallen, was wir kaum noch Vorräte haben.
Das ist der eine Grund. Der zweite: wir haben, in der Hoffnung, dass wir dieses Jahr wieder eine bessere Ernte erzielen, Setzkartoffeln bestellt. Aber, wie so oft, „kommt die Brühe teurer als die Brocken“, sprich: das Porto steht in keinem vernünftigen Verhältnis zur Ware. Also haben wir uns entschlossen, gleich noch einige Speisekartoffeln mit zu bestellen. Lange Suche „welche Sorte könnte/sollte man mal versuchen?“
Eine Sorte, auf die unsere Wahl gefallen ist, war „Schwarzer Teufel“. Eine festkochende Sorte mit tief violetter Färbung, die auch nach dem Kochen erhalten bleibt.
Der Geschmack ist wirklich super! Sehr kräftiger, aromatischer Kartoffelgeschmack mit deutlich nussiger Note.

Die Schale der Kartoffel ist noch viel dunkler als die Kartoffel selbst, fast schwarz, daher auch der Name „Schwarzer Teufel“.

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Kürbis-Kartoffelpüree ohne „Reibungsverluste“

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„Ohne Reibungsverluste“? Normalerweise kocht man Kartoffeln für Püree in Salzwasser. Wenn die Kartoffeln gar sind, gießt man das Kochwasser – einschließlich vieler wertvoller Inhaltsstoffe – einfach weg.
Viele Leute nutzen dieses Kartoffelkochwasser – wegen der vielen Inhaltsstoffe – als Blumendünger!
Aber das ist doch eigentlich widersinnig: wegen der Inhaltsstoffe gießt/düngt man Blumen damit. Wäre es da nicht sinnvoller diese Stoffe für sich selbst zu verwenden?
Eigentlich schon, deshalb haben wir die Kartoffeln, samt Kürbis, in der Milch gekocht, die später zur Zubereitung des Pürees benötigt wird.
Kleiner Nachteil bei dieser Methode: man muss die Kochtemperatur sehr genau einstellen oder die ganze Zeit beim Topf stehen bleiben damit die Milch nicht überkocht.

Zutaten:

  • 550 g Kartoffeln, idealerweise mehlig kochend
  • 200 g Hokkaido-Kürbis (Nettogewicht)
  • 180 ml Vollmilch
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • frisch geriebenen Ingwer nach Belieben
  • Chili/-flocken nach Belieben

Zubereitung:

Die Kartoffeln in nicht zu große Stücke schneiden, max. ca. 2 1/2 cm.
Den Kürbis in ca. 2 cm Würfel schneiden.

Die Kartoffeln in einem möglichst kleinen/schmalen Topf geben, die Milch, Salz und Butter dazu geben.
Im geschlossenen Topf alles zum Kochen bringen.
Vorsicht: kocht leicht über! Wenn die Milch „hoch kocht“, Deckel kurz anheben, dann fällt der Milchschaum in sich zusammen.

Gerechnet ab der Zeit, wenn die Kartoffeln richtig kochen, 7 Minuten später den Kürbis dazu geben.
Alles wieder zum Kochen bringen.

Wenn die Kartoffeln gar sind, sollte auch der Kürbis gar/zerfallen sein.

Man braucht nun keine Milch mehr dazu geben, einfach alles mit dem schönen alten Kartoffelstampfer zu einem leckeren Püree stampfen.

Wer mag, kann dem Püree noch eine besondere Note geben, indem man etwas frisch geriebenen Ingwer und/oder frisch gemahlene Chiliflocken dazu gibt.

Bei uns Hessen heißt das „Püree“, auch wenn fast die gesamte restliche Welt es „Stampf“ nennt.

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Knoblauchkartoffeln

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Habt Ihr ein Glück, dass Bilder nicht riechen 🙂
Aber für Knobi-Liebhaber – wie wir – ein absoluter Traum!!

Mit im Bild: im Römertopf geschmorte Lammhaxen.

Zutaten:

  • 10 kleine, neue Kartoffeln (Frühkartoffeln)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 – 3 EL Olivenöl zum Braten
  • Salz

Zubereitung:

Die Kartoffeln nicht schälen nur gründlich bürsten.
In Salzwasser 4/5 gar kochen.
Die Kartoffeln längs halbieren.
Eine Knoblauchzehe halbieren; zusammen mit 2 bis 3 EL Olivenöl langsam in der Pfanne erhitzen.
Die halbierten Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze langsam knusprig braten.
Wenn die halbierten Knoblauchzehen beginnen braun zu werden, die aus der Pfanne nehmen.
Die Kartoffeln wenden und kurz von der „runden Seite“ braten.

In der Zwischenzeit die zweite Knoblauchzehe fein würfeln und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Die Knoblauchpaste in die Pfanne geben und die Kartoffeln darin schwenken.

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Achtung: nur zubereiten, wenn ALLE davon essen und niemand am nächsten Tag einen Kundentermin hat 🙂

 
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Verfasst von - 7. Juli 2016 in Beilagen & Nährmittel, Kartoffeln

 

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Kartoffelrosetten

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Keine große „Erfindung, aber doch recht dekorativ…und mal eine Abwechslung…
Und das Beste; sie schmecken auch noch gut 🙂

Zutaten für 8 Kartoffelrosetten:

  • 350 g mittelgroße Kartoffeln, Nettogewicht
  • 30 g Butter
  • 15 g Parmesan
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Kartoffeln in 3 mm dicke Scheiben schneiden – Küchenhobel verwenden.

Kartoffelscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech zu Rosetten zusammen legen – je Rosette ca. 8 Kartoffelscheiben.

Die Butter schmelzen.
Die Kartoffelscheiben vorsichtig mit der Butter einpinseln.

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Den Parmesan über die Kartoffelrosetten reiben.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 35 Minuten backen – bis die Ränder gerade beginnen braun zu werden.

Den Ofen ausschalten, die Kartoffelrosen noch 5 Minuten im Backofen lassen.

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Diese Kartoffelrosetten gab es bei uns zu Kaninchenfilets in Salbeisauce und Grünem Orangen-Spargel.

 

 

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Gratinierte Lorbeerkartoffeln

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Gratinierte Kartoffeln mit dem leicht herben Geschmack von Lorbeer – passen gut zu Gegrilltem oder Gebratenem.
Bei uns gab es sie zu Thunfischsteaks.

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln, festkochende oder zumindest vorwiegend festkochende Kartoffeln verwenden!
  • ca. 250 ml Milch
  • Salz
  • 2 Lorbeerblätter, möglichst frische Blätter verwenden
  • Cayennepfeffer
  • 100 g rote Paprika
  • 15 g Parmesan
  • 15 g Paniermehl/Semmelbrösel
  • 15 g Butter

Zubereitung:

Kartoffeln, schälen und in Würfel mit einer Kantenlänge von ca. 1 cm schneiden.
Kartoffeln mit der Milch übergießen, mit Salz würzen, Lorbeerblätter dazu geben – darauf achten, dass diese in der Milch liegen! –  und wie Salzkartoffeln kochen.

Achtung: diese kleinen Kartoffelwürfel sind sehr schnell gar! Sie sollen/dürfen nicht zerfallen!

In der Zwischenzeit eine Auflaufform von ca. 12 x 18 cm leicht mit Butter einfetten.
Paprika ca. 5 x 5 mm Würfel schneiden – wer mag, kann die Paprika auch vorher schälen.
Parmesan fein reiben und mit den Semmelbröseln mischen.

Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Wenn die Kartoffeln gar sind, die Milch abgießen, kurz ausdampfen lassen
Lorbeerblätter entfernen.

Die Hälfte der noch heißen Kartoffelwürfel in die Auflaufform geben; die Hälfte der Paprikawürfel darauf verteilen; mit Salz und Cayennepfeffer würzen.
Die restlichen Kartoffelwürfel in die Form geben und die restlichen Paprikawürfel darauf verteilen.
Nochmals mit Salz und Cayennepfeffer würzen.

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Mit der Parmesan-/Semmelbröselmischung bestreuen und die Butter in kleinen Portionen darauf verteilen.

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Im Backofen, im oberen Drittel, ca. 20 Minuten backen.

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Süßkartoffelpüree mit Bärlauch

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Wir kamen vor unserem Urlaub leider nicht mehr dazu dieses saisonal angesagte Süßkartoffelpüree zu posten – nun aber!
Noch gibt es Bärlauch, also, rein in den Wald Bärlauch suchen und dann ran an die Töpfe 🙂

Zutaten:

  • 750 g Süßkartoffeln
  • 175 ml Milch
  • 25 g Butter
  • 25 g Bärlauch
  • Salz
  • Muskatnuss, frisch gerieben
  • Cayennepfeffer

Zubereitung:

Die Süßkartoffel schälen, zerteilen und in gesalzenem Wasser garen – wie Salzkartoffeln.

In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, gut abtropfen lassen (schütteln) und mit Küchenkrepp trocken tupfen.
Den Bärlauch fein hacken.Die Milch erhitzen.

Die Kartoffeln abgießen und ausdampfen lassen.

Hier stellt sich nun wieder die „Philosophie-Frage“: Püree durch die Kartoffelpresse drücken oder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken??? Ganz einfach: das soll jeder so machen wie IHM beliebt!
Wir bevorzugen bei Kartoffelpüree den guten alten Kartoffelstampfer. So bleiben meist, bzw. eigentlich „immer“, noch ein paar mehr oder weniger kleine Stückchen der Kartoffel erhalten, die einem das Mundgefühl geben, dass hier wirklich Kartoffeln das Ausgangsprodukt waren und nicht irgendein Pulver aus der Tüte!

Die Kartoffeln nun pürieren; wir mit dem Kartoffelstampfer.
Butter, nochmals etwas Salz, eine ordentliche Prise frisch geriebene Muskatnuss, Cayennepfeffer und so viel heiße Milch dazu geben, dass ein cremiges Püree entsteht.

Den gehackten Bärlauch unterrühren und servieren.

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Bei uns gab es dieses Süßkartoffelpüree mit Bärlauch zu Schweinemedaillons vom Iberischen Schwein mit Rotwein-Balsamico-Zwiebeln – siehe Bild ganz oben.

Ein Beitrag zu Sinas Blogevent

Blogevent von Obers trifft Sahne: Natürlicher Genuss

 

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Gebratene Kartoffelhälften

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Eigentlich traut man sich ja kaum eine solches „Rezept“ zu posten, aber…
…wenn wir so manches Mal hören, wie wenig Abwechslung es in manchen Haushalten gibt, vielleicht ist dies ja dann eine Anregung.

Zutaten:

  • 8 Kartoffeln, jeweils etwa 5 bis 6 cm lang
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 – 2 Knoblauchzehen, je nach Belieben

Zubereitung:

Die Kartoffeln als Pellkartoffeln in Salzwasser kochen, ABER: nicht fertig garen!

Wenn Pellkartoffeln normalerweise 20 Minuten kochen, dann diese hier nur 16 Minuten garen.
Abgießen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen – schwache Mittelhitze.
Die Knoblauchscheiben darin braten bis sie beginnen braun zu werden, dann herausnehmen.

Die Kartoffeln pellen/schälen und der Länge nach halbieren.
Mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen und bei Mittelhitze langsam braten bis sie braun werden.

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Erst zum Schluss umdrehen und die gebräunte Schnittseite nach Belieben würzen. Wir haben nur etwas Meersalz darauf gegeben.

 
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Verfasst von - 18. März 2016 in Beilagen & Nährmittel, Kartoffeln

 

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