Mufflonbraten

„Mufflon“ ist der Oberbegriff für Wildschafe.
Da unser Mufflon aus einheimischen Wäldern stammt, handelt es sich um die Gattung „Europäisches Mufflon“.
Lustig beim Mufflon ist, dass sich die Experten nicht einigen können, ob das Mufflon der Vorfahre unserer Hausschafe ist oder Mufflon verwilderte Hausschafe sind.
Wie auch immer, eines ist sicher: sie haben ein tolles Fleisch, das im Aroma sehr an „Wild“ erinnert.

Weiterlesen

Kräutermarinierte Rinderkoteletts (Cote a l’os)

comp_CR_IMG_9029_Rinderkotelett_Kräutermarinade

Bei uns gibt es Rindersteaks meist mit unserer Lieblings-Steak-Grill-Gewürzmischung.
Bisher…
Aber nun haben wir uns dazu „durchgerungen“ Steaks mal nicht einfach mit einer fertigen Gewürzmischung zuzubereiten, sondern diese zu marinieren.

Zugegeben, wir waren eher skeptisch wegen der Sojasauce in der Marinade, haben es aber trotzdem probiert.
Unser “Mut” wurde durch den Geschmack reichlich belohnt:)

Eines ist sicher, es war nicht das letzte Mal, dass wir das gemacht haben!!

Weiterlesen

Mariniertes Schweinenackensteak – gegrillt

comp_CR_IMG_5430_Mariniertes_Schweinenackensteak

Habt ihr euch schon mal überlegt, warum marinierte Schweinenackensteaks – oder mariniertes Fleisch im Allgemeinen – meist günstiger sind als das gleiche Fleisch, wenn es nicht mariniert ist?

Ist doch komisch, Fleisch ist günstiger als praktisch alle Gewürze, dann wird das „günstige“ Fleisch mit teuren Zutaten aufgewertet und trotzdem billiger verkauft…

Wir wollen niemandem den Appetit verderben, aber wir verwenden nur Fleisch, welches wir selbst mariniert haben.
Erst recht natürlich, da man es dann genau so würzen/marinieren kann, wie es einem am besten schmeckt.

Zutaten:

  • 4 Schweinenackensteaks
  • 3 – 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 – 4 Knoblauchzehen (wir „landen“ meist bei 4 Zehen 🙂 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Olivenöl

Es muss kein Olivenöl sein, wichtig ist aber, dass das Fleisch bzw. eigentlich die Zwiebeln mit Öl in Kontakt kommen! Zwiebel in Kombination mit Öl wirkt als „Fleischzartmacher“. Die Schweinenackensteaks (aber nicht nur die, auch andere Fleischsorten) werden dadurch wunderbar „mürbe“.

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschließbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefrierbeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben. Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Wir haben unsere natürlich auf dem Grill zubereitet!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!

Das Foto oben haben wir, damit man etwas erkennt, ohne Zwiebeln „geschossen“, gegessen haben wir es natürlich mit Zwiebeln 🙂

comp_CR_IMG_5425_Mariniertes_Schweinenackensteak

Dazu gab es bei uns ein herrlich „knofeliges“ Zaziki und frisch gebackenes Fladenbrot (Pide).

Hähnchenflügel – gegrillt

comp_CR_IMG_9807_Gegrillte_Chickenwings

…oder neudeutsch „Chicken wings“.

Hier hört es ja keiner :), hier kann ich es ja mal sagen: ich hasse es Hähnchenflügel oder auch -schenkel zu grillen!! Man muss ständig dabei stehen, ständig die Teile wenden, ständig aufpassen, dass sich das herab tropfende Fett nicht entzündet, sonst sind sie ruckzuck schwarz.

Was ich aber ganz und gar nicht hasse: gegrillte Hähnchenschenkel oder -flügel zu essen.

Also, so ab und zu muss man sich dann mal einen Schubs geben…

Weiterlesen