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Archiv der Kategorie: Antipasti/Vorspeisen

Falafel mit Joghurtdip

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Gesehen in dem Buch „Orient“ von Zabert Sandmann und sofort beschlossen, dass wir das Rezept ausprobieren müssen.

Warnung: Kichererbsen enthalten das Gift „Phasin“, weshalb sie ungekocht/roh giftig sind!
Durch Kochen/Erhitzen zerfällt das Gift Phasin und wird unschädlich. In der Literatur gibt es sehr unterschiedliche Angaben, wie lange Kichererbsen gekocht/erhitzt werden müssen, bis sie unbedenklich gegessen werden können.

Wir haben die Kichererbsen, so wie im Originalrezept angegeben, „nur“ für ca. 6 bis 7 Minuten frittiert.
Ergebnis: 50% der Probanden hatten „Probleme“ nach dem Verzehr der Falafel!

Phasin sorgt im Körper dafür, dass die roten Blutkörperchen verklumpen. Der Körper deutet dies als Vergiftung und sorgt als Gegenmaßnahme, für Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall.

Aus Erfahrung wird man klug (hoffentlich). Wir haben daher beschlossen, das nächste Mal die Kichererbsen erst ca. 1 Stunde zu kochen!

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Profiteroles mit dreierlei Fischcreme

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So, jetzt haben wir endlich die Zeit gefunden, die Rezepte – wobei es ja eigentlich nur ein Rezept mit 2 Abwandlungen ist – „zu Papier“ zu bringen.
Sowohl die Profiteroles, wie auch die Füllung, lassen sich gut vorbereiten (Vortag), nur das eigentliche Füllen („die Hochzeit“ 🙂 ) sollte unmittelbar vor dem Servieren geschehen. Somit sind diese Teilchen gut für „größere“ Essen oder auch für Fingerfood-Buffets geeignet.
Bei uns waren die Profiteroles mit dreierlei Fischfüllung Teil des Weihnachtsmenüs 2016.

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Mini-Burger – vegetarisch

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Gesehen in der Zeitschrift „Sweet Paul“, Ausgabe 2/2016 – und für nachahmenswert befunden :).

Da wir sowieso geplant hatten „Buns“/Hamburger-Brötchen zu backen, haben wir mal einen kleinen Teil des Teiges abgezweigt und diese niedlichen Dinger gemacht.

Für 4 Stück:

Zubereitung:

Teigzubereitung siehe >>hier<<

Je 20 g Teig abwiegen, zu einer Kugel schleifen und platt drücken. Ansonsten weiter verfahren wie im Rezept beschrieben.

Nach dem Abkühlen die Buns waagrecht halbieren und die Schnittfläche in einer trockenen Pfanne leicht anrösten.

Paprika und Feta in je 4 Stücke, passend zur Größe der Brötchen, schneiden.

Auf die „Unterseite“ der Brötchen Bärlauchpesto streichen; Feta darauf legen, mit Paprika und je einem Basilikumblatt belegen. Den „Deckel“ der Brötchen darauf setzen und mit einem Spieß fixieren.

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Gefüllte Focaccia

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Aus dem Brotbackbuch *): „Brot Rezepte aus aller Welt“ erschienen im Bassermann Verlag.

*) Nein, nicht aus DEM Brotbackbuch sondern aus dem (sprich: einem) Brotbackbuch 🙂

Zutaten für den Teig:

  • 2 TL Trockenhefe
  • 100 ml Wasser
  • 500 g Hartweizenmehl
  • 1,5 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl

Für die Füllung:

  • 200 g Hirtenkäse aus Schafs- und Ziegenmilch
  • 200 g Mozzarella
  • 250 g Kirschtomaten
  • 12 – 15 Basilikumblätter

Extra:

  • 1/2 TL grobes Salz
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

200 ml Wasser in eine Schüssel geben und die Hefe darüber streuen. 5 Minuten ruhen lassen dann einmal umrühren. Mehl, Salz, restliches Wasser und Öl zufügen. Alles auf kleiner Stufe der Knetmaschine zu einem weichen Hefeteig verkneten (10 Minuten Knetzeit). Der Teig sollte sich vom Schüsselboden lösen.
Den Teig abgedeckt 1,5 bis 2 Stunden ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Zwischenzeitlich die Tomaten in eine Auflaufform geben, mit etwas Olivenöl und Salz bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze etwa 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen und die Haut von den Tomaten abziehen.

Nach der Gehzeit den Teig entgasen/flach drücken und in zwei gleiche Hälften teilen. Die Teighälften zu Kugeln schleifen, abgedeckt 10 Minuten ruhen lassen.

Mozzarella in Scheiben schneiden, Hirtenkäse zerbröseln.

Teigkugeln auf Backpapier zu Fladen mit einem Durchmesser von je ca. 24 cm ausrollen.

Auf einen der Teigfladen die Mozzarellascheiben legen, den Hirtenkäse darüber streuen und die Tomaten darauf verteilen. Basilikumblätter klein zupfen, über den Käse streuen.

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Den zweiten Teigfladen darüber legen, die Ränder fest zudrücken.

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Mit einem Handtuch bedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Mit der Fingerspitze kleine Dellen in die Oberseite der Focaccia drücken, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz bestreuen. Von den Rosmarinzweigen die Nadeln abzupfen und in die Focaccia stecken.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Minuten backen.

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Autor: Carmen

 

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Fisch-Mango-Ceviche

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Eigentlich war die Mango für einen Nachtisch gedacht… dann war da noch Fisch im Kühlschrank… Das passt doch auch wunderbar? Dann mal kurz im Netz gestöbert und hier etwas gefunden was uns neugierig gemacht hat. Fisch kalt „garen“, das mussten wir ausprobieren.

„Ceviche“ sind Fischgerichte aus Mittel- und Südamerika, bei denen der rohe, klein geschnittene Fisch mittels Zitronensäure (i. d. R. von Limetten) durch kurzes marinieren „gegart“ (Denaturierung des Fischeiweißes) wird.

Zutaten:

  • 500 g Seelachs (wir: Pollachius pollachius) *)
  • 150 ml Limettensaft
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Mango
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Avocado
  • 2 Chilischoten, rot
  • 4 Stängel Koriander

*) genau Unterscheidung der einzelnen Fischarten, die in Deutschland unter dem Sammelbegriff „Seelachs“ angeboten werden siehe >> hier <<.

Zubereitung:

Den Seelachs von evtl noch vorhanden Gräten befreien und in feine Würfel schneiden. Fischwürfel mit dem Limettensaft (1 EL vom Saft zurückbehalten), 2 EL Öl, Salz und Pfeffer in einer flachen Schale mischen und abgedeckt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Mango von Stein scheiden, schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Avocado halbieren, den Kern herauslösen, aus der Schale heben und ebenfalls fein würfeln. Chilischoten halbieren, die Kerne entfernen (wer es etwas peppiger mag, kann auch die Kerne dabei lassen) und fein hacken.

Mango, Avocado, Frühlingszwiebeln und Chili in eine Schüssel geben. Korianderblätter zerrupfen. Mit Salz, Pfeffer, restlichem Limettensaft und Olivenöl würzen und abschmecken.

Angerichtet haben wir das ganze auf einem gemischten Salat aus Eisberg-, Lollo-, und Eichblattsalat mit einer Vinaigrette.
Einen Dessertring in die Mitte setzen, von den Mango-Avocado-Würfeln hinein geben, leicht andrücken und anschließend die Fischwürfel darauf geben. Ebenfalls leicht andrücken.

Den Dessertring entfernen…und einfach nur genießen.

Fazit: Absolut lecker; dieses Gericht oder auch ein anderes „Ceviche“ wird es bestimmt öfter bei uns geben, besonders an heißen Tagen stellen wir uns das als köstlich erfrischende Mahlzeit vor.

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Kürbis-Tartelette

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Für ein (Vor-) Weihnachtsessen haben wir eine leckere Vorspeise gesucht – und gefunden!

Zutaten

Teig:

  • 150 g Mehl; wir: Weizenmehl Typ 550, alternativ: Typ 405
  • 75 g sehr kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL kaltes Wasser

Belag:

  • 1/4 Becher Schmand
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 1/2 EL Schnittlauchröllchen
  • 250 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Akazienhonig
  • frisch gemahlene Chili-Flocken
  • 75 g Ziegenfrischkäse
  • 1 TL Schwarzkümmel

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel sieben; die möglichst kalte Butter in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden und zum Mehl geben; Salz  und Wasser dazu geben und alles möglichst schnell (bevor die Butter warm werden kann) zu einem glatten Teig verkneten.

Das Kneten geht mit Küchenmaschine oder Handrührer besser als mit der Hand, weil die Elektrogeräte, im Gegensatz zur Hand, keine (Körper-) Wärme abgeben!

Den Teig in einen Gefrierbeutel o.ä. geben und mind. 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit den Kürbis in Würfel von max. 1 x 1 cm schneiden.
In einer Pfanne die Butter zerlassen und die Kürbiswürfel darin einige Minuten schwenken.
Die Kürbiswürfel sollen nicht ganz gar werden – sie werden ja nochmals im Ofen gegart – aber sie müssen so lange gegart werden, bis nur noch der Kern der Würfel bissfest ist – bei uns ca. 10 Minuten.

In den letzten 2 bis 3 Minuten den Honig und die Chiliflocken dazu geben.
Dann die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

1/2 Knoblauchzehe mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.
Diese Paste mit dem Schmand, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Schnittlauch verrühren.

Den Teig ausrollen und 8 Teigkreise von 8 bis 9 cm Durchmesser ausstechen.

Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Nun die Schmandcreme aus die Teigkreise verteilen und verstreichen – es darf/soll ein Rand von 1/2 cm frei bleiben.

Die Kürbiswürfel auf den Teig verteilen.

Vom Ziegenfrischkäse mit einem Teelöffel o.ä. kleine Flocken abstechen und diese auf den Tarteletten verteilen.

Den Schwarzkümmel darüber streuen.

Die Tarteletten bei 175 Grad ca. 25 Minuten backen.

In den letzten 10 Minuten haben wir das Backblech im oberen Drittel des Backofens positioniert, damit Ziegenfrischkäse und Kürbis ein bisschen Farbe annehmen.

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Vietnamesische Thunfischplatte

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Heute bleibt die Küche kalt…nein, wir gehen nicht in den Wienerwald!
Es gibt eine Fischplatte mit rohem Thunfisch. Wer Sushi mag, dem wird sicher auch diese Fischplatte schmecken.
Diese Fischplatte ist sowohl als Hauptgericht wie auch als Vorspeise geeignet.

Zutaten:

  • 400 g Thunfisch
  • 1 – 2 Schalotten, je nach Größe
  • 150 g Weißkohl
  • 150 g Klebreis
  • 1 EL Senf; wir: Dijon-Senf
  • 75 ml Sesamöl
  • 75 ml helle Sojasauce
  • 1 – 2 TL Worcestershiresauce (Worcestersauce)

Zubereitung:

Den Reis in Salzwasser garen.

In der Zwischenzeit Thunfisch in möglichst dünne Scheiben schneiden; große Scheiben in mundgerechte Stücke schneiden.
Schalotte(n) fein würfeln.
Den Weißkohl fein hobeln (Gemüsehobel).

Den Thunfisch auf einer ausreichend großen Platte nebeneinander legen.
Schalotte darüber verteilen.

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Darauf den gehobelten Kohl streuen.
Nun den Reis auf dem Kohl verteilen.

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Den Senf mit dem Sesamöl verrühren.
Die Sojasauce und, nach Belieben, Worcestershiresauce (Worcestersauce) dazu geben und verrühren.

Wem die Sauce zu würzig ist, der kann sie mit etwas Brühe oder Wasser „strecken“.

Die Sauce über den Reis träufeln (wir haben nicht alles von der Sauce gebraucht!) und servieren.

 
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Verfasst von - 11. November 2015 in Antipasti/Vorspeisen, Fisch & Co

 

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