Kürbis-Risotto vom Kamokamo-Kürbis mit gebratenem Steinpilz

Es hat sich ja mittlerweile rumgesprochen, dass wir „bekehrt“ sind. Von echten Risotto-Muffeln zu dessen Liebhabern.
Da wir noch einen Rest Kamokamo-Kürbis übrig hatten und im Wald auf Prachtexemplare vom Steinpilz gestoßen waren, da bot es sich doch an…

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Gewürzreis mit Berberitzen und gebratenen Fadennudeln

 

Wir haben lange überlegt, ob wir das Rezept für diesen Reis einfach zum Hauptgericht, dem „Lammschmortopf mit Kürbis“, dazu packen.
Aber nein, dieser Reis passt auch zu vielen anderen Gerichten, wer braucht sich nicht hinter dem Lammschmortopf verstecken 🙂
Bei den gebratenen Nudeln haben wir erst überlegt, ob es Sinn ergibt rohe, trockene Nudeln zu braten?
Aber ja, sie verleihen dem ansonsten ja weichen Reis einen tollen „Crunch“.

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Steinpilzrisotto

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Heute haben wir für euch ein Rezept für ein richtig tolles Steinpilzrisotto.
Ungeachtet der Tatsache, dass Risotto eigentlich ein eigenständiger Gang im italienischen Menü ist, hab es das Risotto bei uns zu „gebratenem Wildschweinrücken“ und „gebratene Spalten vom Hokkaido-Kürbis mit Balsamico-Creme„.

Nein, dieses Rezept haben wir nicht aus dem Urlaub mitgebracht, das schlummerte noch von vor dem Urlaub im Vorrat.
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Zitronenrisotto

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Das schöne an Risotto ist ja, dass man ihn als Hauptgericht, als Zwischengericht und als Beilage essen kann.
Wir haben ihn dieses Mal als Beilage zu Kalbsfilet in Walnusspanierung verwendet.

Zutaten:

  • 250 g Risottoreis (“Carnaroli”)
  • 1 Schalotte
  • 1 EL + 20 g Butter
  • 1 Bio-Zitrone; Schalenabrieb
  • 150 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 400 ml Kalbsfond; alternativ: Geflügelfond
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 30 g frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Schalotten fein würfeln.
Kalbsfond erhitzen.

In einen möglichst breiten Topf 1 EL Butter erhitzen.
Die Schalotten darin glasig dünsten.
Den Reis zufügen und 1 Min. rösten.
Mit der Hälfte des Weißweins ablöschen, diesen vollständig einkochen lassen.
Den restlichen Weißwein zufügen und ebenfalls verkochen lassen.
Mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer würzen, den Zitronenschalenabrieb dazu geben.

Nach und nach den heißen Kalbsfond schöpfkellenweise dazu geben, bei schwacher Mittelhitze immer wieder unter rühren einkochen lassen.

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Wenn die gesamte Flüssigkeit „verbraucht“ ist, sollte der Risottoreis gar sein. Falls nicht, noch ein wenig weiteren Fond dazu geben und verkochen lassen.

Nun die restlichen 20 g Butter und den Parmesan zufügen und unterrühren.

Abschmecken und servieren.

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Bei uns gab es dieses Risotto als Beilage zu Kalbsfilet in Walnusspanierung.

Pikantes Kürbis-Risotto

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„Vom Saulus zu Paulus“ oder so ähnlich könnte man bezüglich Risotto und Kürbis bei uns sagen. Früher mochten wir weder Kürbis noch Risotto. Davon kann heute keine Rede mehr sein. Wir mögen beides…und wenn man diese zwei ehemals ungeliebten Sachen noch kombiniert, da muss einfach etwas „traumhaftes“ dabei heraus kommen.

Zutaten (für 2 Hauptgerichte oder 4 x Beilage)

  • 2 x 15 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Schalotten
  • 200 g Risottoreis (“Carnaroli”)
  • 350 g Hokkaido-Kürbis, Nettogewicht
  • ca. 750 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • 1 Stück frischen Ingwer, daumendick, 1,5 cm lang
  • 1 Knoblauchzehe
  • Chiliflocken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 35 g Parmesan, frisch gerieben
  • 20 g Butter
  • Kürbiskerne, geröstet

Zubereitung:

150 g Hokkaido-Kürbis erst in Spalten und anschl. in dünne Scheiben schneiden.
200 g Hokkaido-Kürbis in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 1,5 cm schneiden.
Schalotten fein würfeln.
Ingwer und Knoblauch sehr fein würfeln.
Gemüsebrühe erhitzen.

In einen möglichst breiten Topf 15 g Butter und 1 EL Olivenöl geben und erhitzen.
Die Schalotten darin glasig dünsten.
Die 150 g Kürbisscheiben dazu geben und 4 bis 5 Minuten dünsten.
Den Reis zufügen und alles verrühren.
Ingwer, Knoblauch, Chiliflocken, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer dazu geben.
Mit dem Weißwein ablöschen, und diesen vollständig einkochen lassen.

Nach und nach die Gemüsebrühe schöpfkellenweise dazu geben, immer wieder unter rühren einkochen lassen.

Parallel dazu in einer Pfanne 15 g Butter erhitzen und die Kürbiswürfel darin braten – sie dürfen ruhig ein wenig Farbe annehmen – knapp weich braten (dauerte bei uns ca. 12 Min.), mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Risottoreis gar ist – und die Kürbisscheiben zerfallen sind, die restlichen 20 g Butter und den Parmesan zufügen und unterrühren.

Die gebratenen Kürbiswürfel vorsichtig unterheben.

Abschmecken, auf Teller verteilen, geröstete Kürbiskerne darüber streuen und servieren.

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Kürbis-Risotto (Hokkaido-Kürbis)

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Früher mochten wir Kürbis überhaupt nicht. Wir kannten ihn nur von unseren Großeltern als „süß-sauer eingelegten Kürbis“. Dass man Kürbis auch „anders“ (sprich: „gut“ 🙂 ) zubereiten kann, haben wir erst viel später gemerkt. Aber jetzt, wo wir das wissen, da gibt es kein Halten mehr. Auf geht’s zu neuen Kürbis-Erlebnissen…und dieses hier war ein sehr bemerkenswertes Erlebnis!

Zutaten (für 2 Hauptgerichte oder 4 x Beilage)

  • 2 x 15 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 (kleine) Zwiebel
  • 200 g Risottoreis (“Carnaroli”)
  • 325 g Hokkaido-Kürbis, Nettogewicht
  • ca. 750 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Weißwein, trocken
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 35 g Parmesan, frisch gerieben
  • 20 g Butter

Zubereitung:

125 g Hokkaido-Kürbis erst in Spalten und anschl. in dünne Scheiben schneiden.

200 g Hokkaido-Kürbis in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 1,5 cm schneiden.

Zwiebel fein würfeln.

Hühnerbrühe erhitzen.

In einen möglichst breiten Topf 15 g Butter und 1 EL Olivenöl geben und erhitzen.
Die Zwiebeln darin glasig dünsten.
Die 125 g Kürbisscheiben dazu geben und 2 bis 3 Minuten dünsten.
Den Reis zufügen und alles verrühren.
Mit dem Weißwein ablöschen, und diesen vollständig einkochen lassen.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Wer mag, kann auch Chili verwenden!

Nach und nach die Hühnerbrühe schöpfkellenweise dazu geben, immer wieder unter rühren einkochen lassen.

Parallel dazu in einer Pfanne 15 g Butter erhitzen und die Kürbiswürfel darin braten – sie dürfen ruhig ein wenig Farbe annehmen – knapp weich braten (dauerte bei uns ca. 12 Min.), mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn der Risottoreis gar ist – und die Kürbisscheiben zerfallen sind, die restlichen 20 g Butter und den Parmesan zufügen und unterrühren.

Die gebratenen Kürbiswürfel vorsichtig unterheben.

Abschmecken und servieren – entweder „solo“

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oder als Beilage, z. B. zu „Seeteufel mit Rucola-Pinienkern-Kruste“

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