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Zabaione-Eiscreme

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Das Rezept für die Zabaione-Eiscreme haben wir auf der Seite Bedello entdeckt. Wir, als Zabaione-Liebhaber, mussten das natürlich sofort ausprobieren :)

Zutaten:

  • 4 Eigelb (80 g); nur sehr frische Eigelb verwenden!!
  • 125 g Zucker
  • 25 g Invertzucker (oder Glukose)
  • 300 ml Vollmilch
  • 200 ml Sahne
  • 1 Blatt Gelatine, weiß
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Mehl
  • 75 ml Marsala

Zubereitung:

Gelatine in kalten Wasser einweichen.
Vanilleschote aufschneiden und auskratzen.

Milch, Sahne, die Hälfte des Zuckers, Invertzucker, Vanilleschote und Vanillemark aufkochen.

Vanilleschote entfernen.

Eigelb mit Mehl und dem restlichen Zucker dickschaumig aufschlagen.

Die kochend heiße Milch langsam unter das aufgeschlagene Eigelb rühren. Die Masse zurück in den Topf geben, unter Rühren bis auf 87 Grad erhitzen (zur Rose abziehen). Vom Herd nehmen und die Gelatine unter Rühren in der Masse auflösen.

Die Creme durch ein Sieb laufen lassen, um evtl. “Eifäden” zu entfernen. Abkühlen lassen, dabei gelegentlich umrühren, damit sich keine Haut bildet. Alternativ ein Stück Frischhaltefolie direkt auf die Creme legen.

Ist die Creme durch und durch erkaltet, den Marsala unterrühren.

Die Masse in die Eismaschine füllen, ein kleines bisschen warten und dann genießen…

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Und im Bild noch mit “Schokoladensirup” verfeinert.

 
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Verfasst von - 27. Mai 2015 in Desserts, Eis

 

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Pizza-Session

Gestern durften wir mal wieder Gäste bekochen – bzw. eigentlich “bebacken”, denn es gab Pizza…und das “bis zum Abwinken” :)

Die Vorbereitungen starteten schon vier Tage vorher: den Teig für die Pizzen anrühren und im Kühlschrank “reifen lassen”.

Damit es nicht eintönig/langweilig wird, hatten wir immer neue Variationen geplant.

Und dann ging es richtig los:

Tomatensauce kochen…

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Belag vorbereiten: Cherrytomaten, Champignons, Salami, gekochter Schinken, Basilikumblätter, weißer und grüner Spargel, Ziegenkäse, Tomaten…

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Nicht im Bild: Mozzarella und Hartkäse raspeln, Knoblauch fein würfeln…

Zum Einstieg ein Pizzabrot, nur mit Tomatensauce und Knoblauch

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Pizza Caprese, traditionell, nur mit Mozzarella, Tomaten und (nach dem Backen) Basilikumblätter

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Spargelpizza: Tomatensauce, Champignons, grüner und weißer Spargel, Cherrytomaten, Ziegenkäse

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“Die Nr. 13″ (früher unsere Standardpizza in unserer Lieblingspizzeria): Tomatensauce, Champignons, Salami, gekochter Schinken, Käse (Mozzarella und Hartkäse gemischt)

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Dann, auf vielfachen Wunsch noch eine Spargelpizza

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Und noch eine “Nr. 13″ aber dieses Mal mit frischen Tomaten

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Auf Wunsch der Gäste (denen die Spargelpizza besonders gut geschmeckt hat :) ) nochmals eine, aber zur Abwechslung mit zusätzlichem Mozzarella

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Und für die letzten “Standhaften” gab es dann noch eine Caprese mit zusätzlichem Ziegenkäse.

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Nicht verstehen konnten wir, dass keiner der Gäste mehr Verlangen nach einem Dessert hatte… :)

 

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Spargel-Risotto

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Das Kochwasser von weißem Spargel ist eigentlich viel zu schade um es wegzugießen. Man kann es als Basis für eine Spargel-/Spargelcremesuppe verwenden oder aber für ein super leckeres Spargel-Risotto.

Zutaten für 2 Personen als Hauptmahlzeit:

  • 300 g Risottoreis; wir verwenden die Sorte “Carnaroli”
  • 125 g grüner Spargel; nicht zu dicke Stangen verwenden
  • 125 g weißer Spargel; nicht zu dicke Stangen verwenden
  • 1/4 Zwiebel
  • 10 + 30 g Butter
  • 120 ml Weißwein, trocken; wir: Weißburgunder
  • 500 ml Kochwasser vom Spargel
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz (wenig)
  • 40 g Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Weißen Spargel schälen.
Grünen Spargel schälen – beim grünen Spargel schält man nur das untere Drittel.
Spargel in ca. 3 cm Stücke schneiden.
Zwiebel fein würfeln.
Kochwasser von Spargel erhitzen.

10 g Butter in einem möglichst breiten Topf erhitzen (Mittelhitze) und die Zwiebelwürfel darin dünsten bis sie beginnen braun zu werden.

Reis zufügen und gut umrühren.

Hitze leicht erhöhen *), mit dem Weißwein ablöschen – wir haben etwa die Hälfte angegossen, gewartet bis er fast vollständig verdampft war und dann den restlichen Wein dazu gegeben.

*) Hitze sollte während des gesamten Kochens so sein, dass der Risotto leicht köchelt, nicht mehr!

Nun nach und nach in kleinen Mengen (Suppenkelle, nur 1/2 bis 3/4 gefüllt) das Spargelkochwasser angießen. Erst wenn das Kochwasser im Topf fast vollständig eingekocht ist, das nächste angießen. Dabei immer wieder umrühren.

Nie zu viel Flüssigkeit auf einmal in den Topf geben!

Nach ca. 20 Min. beginnen die Spargelstücke nach und nach zuzufügen – die dicksten Stücke natürlich zuerst.

Wir haben die Spargelstangen allen nebeneinander auf ein Küchenbrett gelegt und in Stücke geschnitten. Die Stücke haben wir in dieser Anordnung liegen lassen. Nach 20 Min. haben wir nur das unterste Stück jedes Spargels in den Topf gegeben. Nach jeweils weiteren 2 Min. immer das nächste Stück jeden Spargels. Als letztes (nach ca. 12 Min) kamen dann die Spargelköpfe ins Risotto.

Wenn das gesamte Spargel-Kochwasser zugefügt ist, die Gemüsebrühe verwenden.

Ist auch diese aufgebraucht, sollte das Risotto die richtige Konsistenz haben.

Den Topf vom Herd nehmen.
Den frisch geriebenen Parmesan, Salz (nicht zu viel, da das Spargel-Kochwasser kräftig gesalzen ist) und, wer mag, frisch gemahlenen Pfeffer in den Topf geben und verrühren.
Butter (30 g) in 4 bis 5 Würfel teilen und unter das Risotto rühren.

Wir haben, wie immer bei Risotto, auf dem Teller nochmals Parmesan frisch darüber gerieben.

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Rhabarbertarte

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Dieses Rezept haben wir bei CK entdeckt: Rhabarbertarte von Autor Bärchenknutscher. Es kam jetzt gerade recht, da der erste Rhabarber auf die Ernte wartete.

Eine kleine Abänderung mussten wir vornehmen, da sich in unserem Vorrat kein Kirschsaft mehr finden ließ.

Zutaten für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser

Teig:

  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei, Gr. M
  • 125 g Butter, kalt
  • 2 EL Paniermehl

Für den Belag:

  • 500 g Rhabarber
  • 300 ml Johannisbeersaft, gemischt von schwarzen und rot Johannisbeeren
  • 80 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 Pck. Puddingpulver, Vanille

Für das Marzipangitter:

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 1 Ei, Größe M
  • 2 EL Zucker

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig, ausgenommen das Paniermehl, einen Teig herstellen. In Folie verpackt für mind. 1 Std. in den Kühlschrank legen.

Rhabarber in Stücke schneiden. Puddingpulver mit 6-8 EL Saft glatt rühren. Rhabarberstücke zusammen mit dem Saft und dem Zucker in einen Topf geben, aufkochen und mit geschlossenem Deckel ca. 2 Min. köcheln lassen. Das angerührte Puddingpulver zugeben und nochmals aufkochen bis die Masse abbindet. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

Marzipan grob raspeln und mit Zucker und Ei glatt rühren.

Den gut gekühlten Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen, in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit Paniermehl bestreuen.

Die Rhabarbermasse darauf verteilen, glatt streichen.

Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben und ein Gittermuster auf den Rhabarber spritzen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft (wir haben die Temperatur nach ca.15 Min. auf 160 Grad reduziert, da das Marzipan anfing dunkel zu werden) ca. 45 Minuten backen. Evtl. zum Ende der Backzeit mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu sehr bräunt.

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Verfasst von - 24. Mai 2015 in Backen, Kuchen

 

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Bratkartoffeln – “Rohgeröstete” mit Dörrfleisch

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Zutaten:

Zubereitung:

Will man schön knusprige Bratkartoffeln herstellen, dann braucht man dazu die richtige Pfanne und da kommt bei “Rohgerösteten” eigentlich nur eine echte Eisenpfanne in Frage (als einzige, halbwegs geeignete Alternative, kann man eine Gusseisenpfanne verwenden).

Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden.

Pfanne erhitzen, nun erst das Öl in die Pfanne geben. Öl kurz erhitzen und die Kartoffeln hinein geben.
In den ersten 10 bis 12 Min. bei starker Hitze anbraten, dabei oft wenden.
Die Kartoffeln hängen dabei oft etwas am Boden an – macht nichts, denn genau das schmeckt nachher am besten!!
Mit einem Bratenwender die Kartoffeln immer wieder vom Boden lösen und wenden. Evtl. Öl nachgießen.

Wenn die Kartoffeln eine schöne Kruste haben, die Hitze reduzieren (mittlere Hitze) und die Kartoffeln weiter backen bis sie gar sind (15-20 Min.). Dabei gelegentlich umrühren/wenden. Kein Öl mehr zufügen.

Kurz vor Ende der Bratzeit in der Pfannenmitte etwas Platz schaffen; die Dörrfleisch-/geräucherten Bauchspeck-Scheiben klein schneiden oder einfach mit den Fingern “zerrupfen” und in der Pfanne anbraten/”auslassen”. Wenn sie schön knusprig sind unter die Kartoffeln mischen.

Am Ende etwas Butter oder Butterschmalz hinzugeben und die Kartoffeln salzen.

Bratkartoffeln erst salzen wenn sie gar sind, nie vorher !!

Bratkartoffeln passen zu allem, was ohne Sauce zubereitet wird, hier z. B. zu einer Frikadelle aus Wildschwein-Hackfleisch.

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Verfasst von - 22. Mai 2015 in Beilagen & Nährmittel, Kartoffeln

 

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Spargel mit Petersilie-Knoblauch-Butter

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Ich weiß, die Kombination mit Spargel und Knoblauch wird sicher nicht jedem gefallen, aber wer “Knobi” mag, dem wird sicher auch dieses Gericht gefallen. Auch oder gerade weil die Kombination von Knoblauch und Petersilie so köstlich ist.

Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht:
(als Gemüse-Beilage etwa die Hälfte)

  • 1,6 bis 2 kg Spargel; Zubereitung Spargel siehe >hier<
  • 100 g Butter
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz

Zubereitung:

Spargel zubereiten, ausführliche Beschreibung siehe >hier<.

Die Butter in einem Topf schmelzen – nicht erhitzen/kochen, die Butter soll nur warm werden.
Die Knoblauchzehen halbieren und einige Minuten (6 – 8 Minuten) in der Butter “ziehen lassen”.

In dieser Zeit die Petersilie hacken – sie muss gar nicht sehr fein gehackt werden, es darf ruhig etwas gröber sein.

Den Knoblauch aus der Butter nehmen, die gehackte Petersilie hinein geben, leicht salzen (nicht zu viel Salz verwenden, nur “eine gute Prise”), kurz erhitzen.
Zusammen mit dem Spargel servieren.

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Bei uns gab es “normale” Salzkartoffeln dazu.

 

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“Wunderteig” nach Stevan Paul

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Das Originalrezept für diesen “Wunderteig” stammt aus dem Kochbuch “Auf die Hand” von Stevan Paul.

Diesen Grundteig kann man zur Herstellung von Toastbrot, Buns, Rolls, Bagles u. ä. verwenden. Wir haben uns für ein Toastbrot entschieden.

Das Originalrezept haben wir etwas abgewandelt, da uns der Teig etwas zu feucht/klebrig war und wir fast ausschließlich mit 550er Weizenmehl (im Original: Typ 405) backen.

Zutaten:

  • 490 g Weizenmehl Typ 550
  • 50 g Maisgrieß
  • 150 ml Wasser, lauwarm
  • 50 ml Milch, lauwarm
  • 40 g Zucker
  • 1/2 Würfel Hefe (21 g)
  • 2 Eier, Größe L, Raumtemperatur
  • 80 g weiche Butter
  • 6 g Salz

Zubereitung:

Mehl in eine Schüssel sieben; in der Mitte eine Mulde formen; Hefe hinein bröckeln, 1 TL Zucker dazu geben und mit etwas vom lauwarmen Wasser verrühren. Abgedeckt 20 bis 30 Min. gehen lassen.

Danach die restlichen Zutaten zufügen und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten – Knetzeit 10 bis 12 Minuten.

Schüssel abdecken und 30 bis 40 Minuten ruhen lassen – wir: in der Mikrowelle bei angelehnter Tür (~ 28 Grad).

Den Teig zu einer Rolle formen – doppelt so lange wie die Backform.

Die beiden Enden der Rolle zusammen legen/in die Hand nehmen und am anderen Ende die beiden Stränge wie zu einem Zopf verdrehen. In eine gefettete Backform legen – wir: Toastbrotbackform.
Die Oberfläche des Teiges mit lauwarmem Wasser einpinseln; abgedeckt 30 bis 40 Min. an einer warmen Stelle (wir: Mikrowelle mit angelehnter Tür = ~28 Grad) gehen lassen. Die Backform war nach dieser Zeit etwa zu 3/4 gefüllt.

Bei 180 Grad Unter-/Oberhitze 45 Minuten backen.

In der Backform auskühlen lassen!!

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Und, um dem Namen gerecht zu werden:

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Fazit: gegenüber unserem “Standard-Toastbrot” geht die Herstellung hier wesentlich schneller ( ~2 Stunden & Backzeit),
aber für ein Toastbrot ist es uns zu süß – das nächste Mal werden wir es mit max. 20 g Zucker backen –
und der Maisgrieß im Brot ist uns zu hart – beim nächsten Versuch werden wir ihn durch Weizengrieß ersetzten –

Wir werden aber sicher aus dem nochmals abgewandeltem Teig mal Bagles, Rolls und Buns backen.

 
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Verfasst von - 20. Mai 2015 in Backen, Brot, Grundteige

 

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