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Schwedische Hacksteaks à la Lindström

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Ab und zu ist es ganz nett, wenn einem alte Bücher – hier Kochheftchen – wieder mal in die Hand fallen.
Längst in Vergessenheit geraten, lagen noch einige dieser “Kochheftchen”, die vornehmlich direkt an den Supermarktkassen feilgeboten werden, im Bücherregal…natürlich nicht vorne, gut sichtbar, nein, hinter anderen Bücher, gut versteckt – vor der eigenen Neugier :)
…aber kürzlich doch wieder entdeckt…

Aus dem Büchlein “Vielseitige Hackfleischküche” (mfi) von 1991.

Zutaten für 6 Personen:

  • 500 g Hackfleisch, gemischt Rind und Schwein >> Anmerkung Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Kapern (im Vorratsschrank waren keine mehr, also musste es ohne gehen)
  • 2 kleine eingelegte Gurken
  • 100 g rote Bete
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 6 Eier
  • 6 Sardellenfilets (waren leider auch aus)
  • 4 EL Butter
  • 1 EL Öl

Zubereitung:

Zwiebel schälen und fein würfeln.
(Kapern abtropfen lassen, hacken.)
Gurken fein würfeln.
Rote Bete schälen und fein raffeln.

Hackfleisch in eine Schüssel geben, Zwiebeln, (Kapern), Gurken, Rote Bete und Eigelb zugeben mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gut durchkneten und aus der Masse 6 Frikadellen formen.

Jetzt beim Schreiben fällt mir gerade auf, dass die Zwiebeln vorher in der Butter glasig gedünstet werden sollten.
Das haben wir überlesen… :(

2 EL Butter und 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Frikadellen von jeder Seite ca. 6 Minuten braten.

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Restliche Butter zerlassen und 6 Spiegeleier darin braten. Salzen und pfeffern und auf die Frikadellen setzen.

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Dieses Abendessen hat mal wieder bewiesen, dass manchmal einfach der Wurm drinnen ist. Im Vorratsschrank fehlten Sardellenfilets – für über die Spiegeleier – ebenfalls fehlten auch noch Kapern – für in die Frikadellen; beim Zubereiten vergisst man Arbeitsschritte – und damit die Sache “rund” wird – stellt man beim Essen fest, dass es besser gewesen wäre, die Rote Bete zusammen mit der Zwiebel zu dünsten – auch wenn das im Rezept nicht so angegeben ist.

Aber: die Rote Beete-Raspeln waren zwar noch recht “bissfest”, geschmeckt hat es trotzdem und satt sind auch alle geworden!
Und so haben wir wenigstens Verbesserungspotential für das nächste Ma(h)l.

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Autor: Camen

 

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Möhren-Lauch-Eintopf – reloaded

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Diesen Möhren-Lauch-Eintopf hatten wir vor einiger Zeit schon mal gemacht. Dieses Mal aber haben wir ihn mit wesentlich weniger Flüssigkeit zubereitet, dazu das Fleisch noch schärfer angebraten und das Kartoffel-Lauch-Verhältnis verändert.
Was sollen wir sagen? Wir würden beide Varianten jederzeit wieder kochen und essen!

Zutaten:

  • 500 g Schweinenacken, ohne Knochen
  • 750 g Möhren/Karotten
  • 300 g Kartoffeln
  • 300 g Lauch/Porree
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Zweige frischen Thymian
  • 1/2 l Gemüsefond
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Fleisch würfeln, Kantenlänge ca. 2,5 cm.
Möhren schälen und in ca 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Kartoffeln schälen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
Lauch putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben/Ringe schneiden.
Zwiebel schälen und grob würfeln.

Olivenöl im Topf erhitzen.
Das Fleisch darin kräftig anbraten.

Die Zwiebel dazu geben und ebenfalls anbraten.
Möhren, Kartoffeln und Lauch zufügen.
Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Mit dem Gemüsefond ablöschen.
Obenauf die Thymianzweige legen und mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Falls zu viel Flüssigkeit verdampft noch etwas Wasser nachgießen.
Die Thymianzweige entfernen, abschmecken und servieren.

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Nussnudeln mit Bratapfelmus

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Gesehen haben wir dieses Rezept auf der Seite ich koche.at.

Bei uns gab es diese Nussnudeln als Nachtisch, super lecker.
Für das nächste Mal – und es wird bestimmt ein nächstes Mal geben –  werden wir die Zutatenmengen so wie unten angegeben anpassen.

Zutaten als Dessert für 8 Personen
(Als süße Hauptspeise für 3 Personen)

Nudeln:

  • 250 g Topfen 20%
  • 80 g Toastbrotwürfel, ohne Rinde
  • 3 EL Schmand
  • 2 EL Butter, flüssig
  • 2 EL Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 EI
  • 30 g Weizendunst
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Speisestärke

Nussbrösel:

  • 55 g Semmelbrösel
  • 1 1/2 EL Vanillezucker
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 30 g Walnüsse, gemahlen
  • 55 g Butter

Bratapfelmus:

  • 6 Äpfel; wir Jona Gold
  • 4 1/2 EL braunen Zucker
  • 3 EL Butter, geschmolzen
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für das Bratapfelmus die Schale der Äpfel längs vom Stiel bis zum Blütenansatz ca. 6 – 8 mal einritzen. Die Äpfel mit der geschmolzenen Butter einpinseln und im Zucker wälzen.

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In eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-Oberhitze ca. 40 Minuten weich schmoren. Heraus nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend die Schale der Äpfel abziehen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel vom Kerngehäuse lösen. Fruchtfleisch mit Zimt und Zitronensaft abschmecken.

Für den Nudelteig den Topfen zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut verrühren und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Nudelteig zu Rollen mit einem Durchmesser von ca. 3 cm formen. Stücke von ca. 1 bis 1,5 cm abstechen und vorsichtig zwischen den Handflächen zu Nudeln formen.

Für die Nussbrösel Butter in einer Pfanne erhitzen, restlichen Zutaten in die Pfanne geben, braten bis die Brösel eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln ins kochende Wasser geben, ziehen lassen bis sie nach oben steigen.

Nudeln aus dem Wasser nehmen und in der Bröselmischung wenden.

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Die Nudeln mit Bratapfelmus auf Tellern anrichten.

Wer mag kann auch noch etwas Puderzucker darüber geben.

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Hühnerbrühe “Monte Carlo”

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Ich weiß eigentlich nicht, was ich groß über dieses “Rezept” schreiben soll??
Es ist sooooo einfach, aber jeder, der sie bisher gegessen hat, war davon angetan.
Angetan einfach von der Konsistenz der Käsewürfel in der Suppe. Diese bleiben in der Suppe “in Form”, “zerfließen” dann aber quasi auf der Zunge.
Jeder denkt “oh, toll, da muss man sicher die Suppe auf’s zehntel Grad genau temperieren”. Ja, mindestens… :)
Quatsch, das geht so einfach, dass man es kaum glauben mag.

Zutaten:

  • 800 ml Hühnerbrühe
  • 100 g Käse mit ~50% Fett i.Tr.: wir: jungen Gouda
  • 1 EL Schnittlauchröllchen

Zubereitung:

Zubereitung Hühnerbrühe siehe >> hier <<

Hühnerbrühe erhitzen.

Käse in kleine Würfel mit einer Kantenlänge von max. 1 cm schneiden.
Die Käsewürfel in den Suppentellern oder -tassen verteilen.

Wenn die Hühnerbrühe kocht, also richtig “sprudelt”, vom Herd nehmen und vorsichtig in die Teller/Tassen, über den Käse, geben.
1 Minute stehen lassen.

Dann ein paar Schnittlauchröllchen darauf verteilen und servieren.

Das war schon alles.

Da man alles gut vorbereiten kann, ist die Hühnerbrühe “Monte Carlo” bestens für größere Feste/Feiern geeignet.

 
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Verfasst von - 11. Februar 2016 in Suppen

 

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Obstsalat III

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Wir hatten mal wieder ein paar “Obstreste”. Solo wollte sie keiner essen, also schnell einen bunten und leckeren Obstsalat daraus gemacht. Komischerweise wird der immer gegessen :)

Zutaten:

Zubereitung:

Das Obst in mundgerechte Stück schneiden.
Walnüsse hacken.

Alles in eine Schüssel geben und vorsichtig mischen.
Wer es süß mag kann nach Belieben noch Zucker dazu geben, wir mögen es eher nicht so süß, dafür sehr aromatisch.

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Verfasst von - 10. Februar 2016 in Desserts, Obst

 

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Thüringer Bratkartoffel-Pfanne

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Heute mal kein “Eintopf”-Gericht, sondern ein “Einpfannen”-Gericht :)

Gesehen haben wir dieses Rezept in einem Sonderheft vom Mfi. Wir haben es aber etwas an unseren Geschmack angepasst.

Zutaten:

  • 600 g Pellkartoffeln vom Vortag
  • 600 g Rosenkohl
  • 4 Thüringer Bratwürste
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Butter

     außerdem für den Dip:

  • 150 g Schmand
  • 2 – 3 EL groben Senf

Zubereitung:

Bratwürste in der Butter braten; aus der Pfanne nehmen, etwas abkühlen lassen und in ca. 2 cm Stücke teilen.

Kartoffeln pellen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.
Rosenkohl putzen, Röschen halbieren, in kochendem Salzwasser ca. 5-7 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen..
Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Schmand mit dem Senf verrühren, salzen und pfeffern.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Zwiebelspalten darin braun braten, herausnehmen und beiseite stellen.
Die Kartoffeln in die Pfanne geben und braten.

Rosenkohl, Zwiebeln und Bratwürste zurück in die Pfanne geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, ca. 10 Min. braten.

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Alles mit Petersilie bestreuen.

4 Mulden in der Pfanne machen, in jede Mulde ein Ei schlagen, leicht salzen, stocken lassen.

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Zusammen mit dem Dip servieren.

 

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Tintenfisch “Galizische Art”

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Wisst ihr, was eine Neurose ist? Eine deutsche Beschreibung dafür lautet “zwanghafte Handlung” oder auch “Zwangsstörung”. Ich befürchte, dass ich unter einer solchen Neurose leide!
Immer wenn ich beim Fischhändler meines Vertrauens schönen, frischen Tintenfisch sehe MUSS ich ihn kaufen :)
Ich kann mich nicht dagegen wahren.
Ich gebe mich diesem Verlangen dann einfach hin.
Und was aus solch einer Neurose – gutes – werden kann, das seht ihr hier.

Zutaten:

  • 600 g Tintenfischfilet (“Tintenfisch in Streifen”)
  • Olivenöl
  • Pimentón de la Vera” *)
  • 1 Zitrone

*) Pimentón de la Vera ist eine spanische Spezialität aus dem Vera-Tal. Ganze Paprikaschoten werden über Eichenholz geräuchert und dann gemahlen. Dieses Paprikapulver hat dadurch einen intensiven Rauchgeschmack.

Zubereitung:

Den Tintenfisch in 2 x 2 cm-Würfel schneiden.
Zitrone der Länge nach vierteln.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen.

Bei sehr großer Hitze (wir: Induktionsherd, Boosterstufe, Eisenpfanne), die Tintenfischwürfel “kurz und heftig” braten – wir: 2 Minuten.
Aus der Pfanne nehmen und etwas abkühlen lassen.

Die noch warmen Tintenfischwürfel auf Teller verteilen, etwas Olivenöl darüber träufeln, mit Pimentón de la Vera bestreuen.
Ein Stück Zitrone dazu geben und servieren.

Nach Belieben Zitrone über den Tintenfisch träufeln.

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Verfasst von - 8. Februar 2016 in Braten, Fisch & Co, Zubereitungsart

 

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