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Nierchen wie bei Mama (nicht sauer)

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Nierchen gibt es als Gericht fast nur “sauer”. Wir mögen zwar Nieren, aber nicht “saurer”, deshalb hier unsere  Rezept für nicht saure Nieren.

Zutaten für 2 Personen:

  • 8 Nieren
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund Suppengrün
  • 15 g Butter
  • 3 EL Mehl
  • 200 ml Brühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Nieren putzen: siehe Tipps und Tricks, alternativ vom Metzger putzen lassen.

Nieren in Würfel 2,5 x 2,5 cm schneiden. In eine Schüssel mit kalten Wasser einlegen und mind. 2 Stunden wässern.

Zwiebel fein würfeln. Suppengemüse putzen und würfeln. Nieren abgießen, gut abtropfen lassen.

Butter in einem Topf (am besten Gusseisen) erhitzen, die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze goldbraun anschwitzen. Nieren zugeben und unter Rühren 8 – 10 Minuten anschwitzen. Suppengrün zugeben, unter Rühren ca. 3 – 4 Minuten mitbraten. Alles mit Mehl bestäuben, die Brühe angießen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im geschlossen Topf, bei milder Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen.

Dazu passen Kartoffelbrei oder Reis. Es soll auch Leute geben, die diese Nierchen mit Sauerkraut mögen…

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Nieren putzen

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Nieren – der eine mag sie, der andere nicht. Wir mögen sie.

Wenn man Nieren mag, wird man irgendwann vor dem “Problem” stehen, dass man sie “putzen” muss. Putzen heißt hier nicht, sie mit Bürste und Lauge zu schrubben, sondern das “weiße Innenleben” zu entfernen.

“Das Weiße” in den Nieren heißt (mit vollem Vor und Zunamen :) ): Nierenbecken (Pelvis renalis) und Nierenkelche (Calix renalis). Der Einfachheit halber nennen wir es aber weiter “das Weiße”.

Dieses “Weiße” wird nämlich beim Braten zäh und bitter. Also sollte man es vor dem Garen entfernen.

Wir kennen dafür zwei vollkommen andere Arten dies zu tun.
Der Anfang ist bei beiden Arten gleich:

Die Niere flach auf ein Brett legen und parallel zum Brett die Niere in der Mitte durchschneiden. Dies geht am besten, wenn man die zweite Hand flach auf die Niere legt und sie so festhält. Aber Vorsicht, die Niere soll durchgeschnitten werden, nicht die Hand! Wer diesbezüglich Bedenken hat, kann auch ein zweites, kleines Küchenbrett auf die Niere legen und diese beim Schneiden leicht andrücken.

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So, für das weitere Vorgehen gibt es nun zwei Arten:

die Nierenhälften mit der Schnittfläche nach oben legen und mit einem nicht zu großen Messer das Weiße “herausschneiden”

ODER

einen kleinen “Zipfel” des Weißen, los schneiden, die Nierenhälften mit der Schnittfläche nach unten legen, den gelösten weißen Zipfel mit einem Finger (Fingernagel) fest auf das Küchenbrett drücken und mit einem großen Messer auf dem Weißen entlang schneiden – etwa so,wie man bei Fischfilets die Haut entfernt oder Speck abschwartet.
Ich muss aber zugeben, dass diese Methode etwas “Erfahrung” voraussetzt, aber, nur Mut, irgendwann muss man ja mal anfangen.

Egal nach welcher Art man die Nieren putzt, idealerweise sollten sie danach etwa so aussehen:

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Schweinemedaillons in Pfifferling-Rahmsauce

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Leider kamen wir im Herbst nicht dazu selbst Pilze zu suchen, deshalb mussten wir hier mit gekaufter Ware vorlieb nehmen.

Zutaten:

  • 1 Schweinelende, 800 g
  • 400 g Pfifferlinge (TK)
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Mehl, nur leicht gehäuft
  • 100 ml Geflügelfond
  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Backofen auf 90 Grad vorheizen.

Schweinelende parieren; in gut 2 cm dicke Medaillons schneiden.

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten. Sie sollen keine Farbe annehmen.
Die gefrorenen Pfifferlinge dazu geben und braten, bis sie aufgetaut sind.

In der Zwischenzeit das Butterschmalz in einer zweiten Pfanne erhitzen und bei großer Hitze die Schweinemedaillons von beiden Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen; in dem Backofen geben.

Sobald die Pfifferlinge aufgetaut und das austretende Wasser verdunstet ist, mit dem Mehl abstäuben, mit dem Geflügelfond ablöschen und aufkochen.
Sahne, Salz und Pfeffer dazu geben und einige Minuten köcheln lassen.

Medaillons auf Tellern anrichten und die Pfifferling-Rahmsauce darüber verteilen.

Bei uns gab es dazu Rosenkohl und Spätzle.

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Ein Beitrag zu Sinas “Montagsschweinereien”

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Ein Kommentar

Verfasst von - 2. März 2015 in Braten, Fleischgerichte, Schwein, Zubereitungsart

 

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Müsliriegel mit 5-Korn-Flockenmix

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Diese Riegel sind so lecker, schon wieder mussten wir sie in Angriff nehmen. Diesmal eine Variante mit einer 5-Korn Flockenmischung.

Zutaten:

  • 20 g Mandelstifte
  • 30 g Mandelblättchen
  • 30 g Cashewkerne, ungesalzen, ungeröstet
  • 20 g Pecannüsse
  • 75 g 5-Korn Flockenmix
  • 50 g Kokoschips
  • 50 g Butter
  • 50 g Rohrzucker, braun
  • 50 g Zuckerrübensirup, hell
  • 1 EL Honig
  • 1 Prise Meersalz

 

  • 30 g Cranberries, getrocknet
  • 30 g Bananenchips
  • 20 g Physalis, getrocknet

 

Zubereitung:

Cashewkerne grob hacken, mit Getreideflocken, Pecannüssen, Kokoschips, Mandelstiften und Mandelblättchen mischen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Unter-Oberhitze ca. 8 – 10 Minuten hellbraun rösten. Sofort in eine hitzebeständige Schüssel umfüllen.

Die getrockneten Früchte fein hacken und zu den gerösteten Zutaten in die Schüssel geben.

In einem Topf die Butter und Zuckerrübensirup schmelzen, Zucker zugeben und unter Rühren auflösen. Vom Herd nehmen und den Honig unterziehen. Salz zugeben. Diese Masse mit den trockenen Zutaten in der Schüssel mischen.

Eine Auflaufform ca. 24 x 20 cm mit Backpapier auslegen, die Masse einfüllen und gleichmäßig andrücken.

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Für ca. 1/2 Stunde in den Kühlschrank stellen, anschließen in Riegel schneiden.

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Brokkoli mit Mandelblättchen

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Man ist ja immer auf der Suche nach neuen Zubereitungsarten oder -Varianten für die “üblichen Verdächtigen” (hier Brokkoli). Wirklich lecker ist diese Variante mit gerösteten Mandelblättchen (auch wenn man auf dem Bild wenig vom Rösten sieht).

Zutaten:

  • 750 g Brokkoli, frisch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 50 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 2 – 3 EL Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Zwiebel fein würfeln.

Topf ohne Fett erhitzen und bei mittlerer Hitze die Mandelblättchen anrösten. Die Mandelblättchen aus dem Topf nehmen.

Salzwasser zum Kochen bringen.

Nun ist das richtige Timing gefragt. Brokkoli sollte im Salzwasser fertig gegart sein, wenn die Zwiebeln glasig sind.

In den vom Mandel rösten noch heißen Topf die Butter geben und die Zwiebelwürfel andünsten bis sie glasig sind.

Parallel dazu den Brokkoli ins kochende Wasser geben und bissfest garen – etwa 4 Minuten.
Den Brokkoli mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und direkt in den Topf zu den Zwiebeln geben.
Die Brühe dazu geben.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Kurz kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Die Mandelblättchen darüber streuen und servieren.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 28. Februar 2015 in Gemüsebeilagen

 

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Champignons in Weißwein-Rahmsauce

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Dieses Gericht ist nur entstanden, da wir noch Champignons übrig hatten und diese, wie jegliches Essen, zu schade waren, um sie verderben zu lassen. Also haben wir eine schnelle, einfache aber köstliche Vorspeise daraus bereitet.

Zutaten:

  • 400 g Champignons, wir verwenden (fast) immer braune Champignons (“Steinpilzchampignons”)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 EL Butter (Kräuterbutter wäre noch besser, hatten wir aber nicht zur Hand)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 150 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 1 1/2 EL Crème fraîche

Zubereitung:

Champignons je nach Größe ganz lassen, halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Die Hälfte der Butter in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen.

Wichtig ist, dass der Topf/die Pfanne möglichst groß ist, damit die Pilze “angebraten” und nicht “gedünstet” werden.

Champignons in die Pfanne geben und anbraten; gelegentlich umrühren.

Nach etwa 4 Minuten die Hitze etwas reduzieren, die restliche Butter, Zwiebel und Knoblauch dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen; braten bis die Zwiebeln glasig sind.

Mit dem Weißwein ablöschen; braten bis fast die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.

Vom Herd nehmen, die Crème fraîche dazu geben und verrühren.

Abschmecken und servieren.

Dazu ein Stück herrlich knuspriges Baguette, den Rest vom Wein, eine sonnige Terrasse am Ferienhaus im Elsass mit Blick über die Vogesen…was will man mehr…

Jetzt wisst ihr auch, wann und wo dieses “Resteverwertungs-Rezept” entstanden ist :)

 

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Hundekekse mit Rindfleisch und Weizenkeimen

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Unser Hund ist ja auch nur ein Mensch :) na ja, zumindest gehört er praktisch mit zur Familie – und dann soll er auch nicht “leben wie ein Hund”. Also gönnen wir ihm auch einmal (??) etwas Gutes: selbst gebackene Hundekekse.

Zutaten:

  • 450 g gekochtes Rindfleisch
  • 200 g Weizenkeime
  • 2 Eier
  • 4 EL Wasser

Zubereitung:

Das Rindfleisch durch die feine Scheibe des Fleischwolfs lassen, mit den restlichen Zutaten verkneten.

Auf der Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen und mit dem Pizzaroller in kleine Rechtecke schneiden.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Im Backofen bei 160 Grad Umluft 1 Stunde backen.

Für längeres Aufbewahren einfrieren.

 
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Verfasst von - 27. Februar 2015 in Für den Hund

 

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