RSS

Vergleich: Feta gegen Weisskäse aus Kuhmilch

comp_CR_IMG_5225_Gebackener_Schafskäse

Wir sagen schon immer: Was ist entscheidender als der eigene Geschmack?
Was nutzt es einem selbst, wenn man z. B. “…eine der edelsten Speisen der Welt – Kaviar…” verkostet und es schmeckt nicht?
Dann doch lieber etwas “Einfacheres”, das schmeckt.

Wir hatten vor einiger Zeit mal einen “bulgarischen Weißkäse aus Kuhmilch” gekauft, der “gar nicht schlecht” geschmeckt hat..

Da wir uns schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken trugen mal wieder gebackenen Schafskäse (“Feta”) zuzubereiten, warum dann nicht gleich mal in direkten Vergleich mit eben diesem “bulgarischen Weißkäse aus Kuhmilch”?

Damit wir den Käse auch sicher unterscheiden konnte (vor der Verkostung waren wir ja nicht sicher, ob man es am Geschmack zweifelsfrei erkennt), haben wir eine Scheibe Käse quer und eine diagonal geteilt – siehe Bilder.

Feta: ein griechischer Salzlakenkäse aus Schafs- und/oder Ziegenmilch; seit 2002 ist dieser Name geschützt und darf eben nur noch für Salzlakenkäse aus Griechenland verwendet werden.
Gleichartig hergestellter Käse aus anderen Regionen/Ländern und/oder aus anderer Milch (meist Kuh-. selten Büffelmilch) darf nicht als “Feta” vertrieben werden. Übliche Bezeichnungen für diese Käse: Balkankäse, Hirtenkäse, Weißkäse, Käse Feta-Art…

Lange Rede, kurzer Sinn: wir konnten es am Geschmack eindeutig ausmachen, was der Feta und was der Weißkäse aus Kuhmilch war.

Wir wollen jetzt nicht behaupten, dass Feta immer besser schmeckt als Kuhmilch-Weißkäse, aber in diesem Vergleich war es so.

Was uns sehr erstaunt hat: wir haben nicht den gesamten Käse “geschafft”, es blieb von beiden Sorten etwas übrig. Da wir nicht gerne Lebensmittel wegwerfen, haben wir diesen Käse am nächsten Tag kalt gegessen: den erhitzten und wieder erkalteten Feta konnte man durchaus noch essen, der Weißkäse aus Kuhmilch war so trocken, dass man davon keinen Bissen mehr hinunter bekam!

comp_CR_IMG_5226_Gebackener_Schafskäse

Nochmals: wir wollen keinesfalls behaupten, dass ein Feta immer besser schmeckt als ein gleichartiger, nicht in Griechenland hergestellter Käse!!
Wir selbst z. B.

  • trinken lieber einen guten deutschen Winzersekt als einen mittelmäßigen (oder gar “minderwertigen”) Champagner!
  • ziehen einen guten spanischen Brandy immer einem durchschnittlichen Cognac vor.
  • essen lieber ein selbst gebackenes “Bauernbrot” als ein “Kaiserbrötchen” vom “Aufback-Bäcker”/Discounter (…auch, oder gerade, wenn der Discounter glaubt, zu wissen, woran man gutes Brot erkennt…)

Denn; der “Name” (Champagner, Feta, Kaviar, Cognac…) schmeckt nicht! Einzig das Produkt schmeckt – und dieses sollte man beurteilen!

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 28. Juni 2015 in Allgemeines

 

Schlagwörter: , , ,

Rösti mit Käse und krossem Bauchspeck (als Hauptgericht)

comp_CR_CIMG1428_Rösti_mit_Käse_und_Speck

Heute mal keine Rösti als Beilage, sondern heute darf die Rösti mal die Hauptrolle spielen.
Rösti aus rohen Kartoffeln mit Käse überbacken und als geschmackliches Highlight mit gebratenem Bauchspeck vom Wollschwein (“Mangalica-Schwein”).

Es heißt laut Duden übrigens “DIE” Rösti und nicht, wie oft angenommen, “DAS” oder “DER” Rösti!

Zutaten:

Zubereitung:

Herstellung Rösti siehe >> hier <<.

Zwischenzeitlich den geräucherten Bauchspeck in einer Pfanne – ohne zusätzliches Fett – bei mittlerer Hitze “richtig kross” braten.
Aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp zum Entfetten legen.

comp_CR_CIMG1409_Rösti_mit_Käse_und_Speck

Wenn die Rösti fertig gegart sind, diese aus der Pfanne nehmen, auf einen (hitzebeständigen) Teller geben, mit dem Käse bestreuen und unter den Grill stellen bis der Käse Blasen bildet.
Rösti aus dem Ofen nehmen, mit den Fingern den krossen Bauchspeck etwas “zerbrechen” und über die Rösti streuen.

comp_CR_CIMG1430_Rösti_mit_Käse_und_Speck

 

Schlagwörter: , , , , ,

Souvlaki vom Hähnchen

comp_CR_IMG_5222_Hähnchen_Souvlaki

Im Bild: links “Souvlaki vom Hähnchen”, mitte/oben “Lammkotelett”, rechts “Schweinebauch”.

In Anlehnung an das Rezept aus dem CK – Gyros-Marinade a la Xainti haben wir hier Hähnchenbrust mariniert und gegrillt.

Zutaten:

  • 500 g Hähnchenbrust
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 TL gehackte Oregano, frisch
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL gehackter Majoran, frisch
  • 2 TL gehackte glatte Petersilie
  • Saft von einer kleinen Zitrone
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 große Zwiebeln
  • Pfeffer, schwarz, frisch gemahlen
  • Salz

Zubereitung:

Knoblauch fein würfeln und mit etwas Salz zu einem Brei zerdrücken. Zwiebeln fein reiben.

Zwiebel und Knoblauch zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren.

Die Hähnchenbrustfilets in dünne Scheiben schneiden, in die Marinade geben. Vorsichtig wenden damit alle Fleischstücke gleichmäßig benetzt sind. Bei Zimmertemperatur mind. 2 Stunden durchziehen lassen.

Die Fleischstücke zieharmonikaartig auf Spieße stecken.

Nicht zu lange grillen/braten!!

Am besten schmecken sie natürlich vom Holzkohlegrill :)

comp_CR_IMG_5219_Hähnchen_Souvlaki

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 26. Juni 2015 in Fleischgerichte, Geflügel

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Aprikosen-Buttermilch-Torte

comp_CR_IMG_5281_AprikosenButtermilchTorte

Nachdem wir vor Kurzem die Erdbeer-Buttermilch-Torte gemacht haben und uns diese Creme aus Buttermilch und Zitrone wirklich super gut geschmeckt hat, mussten wir diese gleich noch einmal machen…aber, Abwechslung muss sein, in Kombination mit einem anderen Boden und einem anderen Fruchtspiegel.

Auch diese Kombination aus Aprikose mit der säuerlichen Buttermilch und dem Keksboden ist köstlich!

Zutaten für eine Torte mit 26 cm Durchmesser

Keksboden:

  • 140 g Butter
  • 25 g Puderzucker
  • 100 g Löffelbiskuits
  • 100 g Butterkekse

Zitronen-Buttermilch-Creme:

  • 500 ml Buttermilch
  • 200 ml Sahne
  • 100 g Puderzucker
  • 8 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Bio-Zitrone, 4 – 5 EL Saft und Schalenabrieb von 1/2 Zitrone

Aprikosen-Creme:

  • 375 g Aprikosen (Konserve)
  • 10 g Vanillezucker
  • 25 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 ml Buttermilch
  • 4 Blatt weiße Gelatine

Zubereitung

Keksboden:

Über den Boden der Springform (26 cm Durchmesser) ein Blatt Backpapier legen und dieses faltenfrei mittels des äußeren “Spannrahmens” einklemmen.
Für den Keksboden Butterkekse und Löffelbiskuits fein zerbröseln. Dazu Kekse und Löffelbiskuits (am besten nacheinander) in einen Gefrierbeutel (3 Liter oder größer) füllen und mit einem Nudelholz darüber rollen oder “stampfen” bis ganz feine Brösel entstanden sind.
Die “Krümel” in eine Schüssel geben und mit dem Puderzucker mischen.
Butter schmelzen (Mikrowelle) und über den Krümeln verteilen; alles gut durchrühren.
Nun die Keksmasse in die Springform füllen, gleichmäßig verteilen und gut andrücken (wir: Griffe vom Nudelholz entfernen und mit der flachen Seiten die Keksmasse andrücken).

Die Form für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Man kann auch einen Tortenring direkt auf einen Kuchenteller stellen, die Keksmasse einfüllen, festdrücken und kühlen, dann klebt aber der Keksboden an der Tortenplatte an!

Die Springform aus dem Kühlschrank holen, den Rand vorsichtig lösen; eine Tortenplatte (kopfüber) auf den Keksboden legen; umdrehen; Boden der Springform und das Backpapier entfernen.
Nun einen Tortenring fest um den Keksboden stellen.

Zitronen-Buttermilch-Creme:

6 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen (> 5 Minuten).
Buttermilch, Puderzucker, Vanillezucker, den Saft der Zitrone (waren bei uns 4 EL) und den Abrieb der halben Zitrone verrühren. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen; in ein Glas oder Becher geben und in der Mikrowelle bei 600 Watt in ca. 10 Sekunden auflösen.
Drei bis vier EL der Buttermilch in die gelöste Gelatine rühren, die Gelatine dann in die Buttermilch rühren.
Kalt stellen bis die Masse beginnt zu gelieren.

Da die Buttermilch kalt war, dauerte dies bei uns nur ca. 4 bis 5 Min.!

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Buttermilchmasse heben.
Die Creme auf dem Tortenboden verteilen, glatt streichen.
Wieder in den Kühlschrank stellen bis die Buttermilchcreme fest geworden ist.

Aprikosen-Creme:

4 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen (> 5 Minuten).
Aprikosen (Konserve) gut abtropfen lassen.
375 g Aprikosen mit dem Zauberstab (Mixstab) o. ä. fein pürieren. Zucker, Vanillezucker und Zitrone zufügen und gut verrühren. Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen; in ein Glas oder Becher geben und in der Mikrowelle bei 600 Watt in ca. 10 Sekunden auflösen.
Drei bis vier EL des Aprikosenpürees in die gelöste Gelatine rühren, dann die Gelatine in das Aprikosenpüree rühren.
Nun das Aprikosenpüree auf der Torte verteilen.

Die Torte kalt stellen, bis das Aprikosenpüree fest geworden ist (> 3 Stunden).

Tortenring entfernen. Fertig.

comp_CR_IMG_5270_AprikosenButtermilchTorte

comp_CR_IMG_5276_AprikosenButtermilchTorte

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 25. Juni 2015 in Backen, Torten

 

Schlagwörter: , , , , ,

Kokosmuffins

comp_CR_IMG_5246_Kokosmuffins

Schnell gemacht und schönes Kokosaroma. Was will man mehr?

Zutaten für 16 Muffins:

  • 150 g Butter, zimmerwarm
  • 150 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Kokosmilch
  • 175 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 2 gestrichene TL Backpulver
  • 50 g Kokosraspeln

Zubereitung:

Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren – Küchenmaschine, mittlere Stufe, 2 – 3 Minuten.
Salz und Kokosmilch dazu geben und alles gut verrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und in die Schüssel geben; unterrühren.

Zum Schluss die Kokosraspeln zufügen und unterrühren.

In Muffinförmchen füllen.

Bei 170 Grad Umluft (oder 185 Grad Unter-/Oberhitze) 25 Min. backen.

comp_CR_CIMG1443_Kokosmuffins

comp_CR_IMG_5244_Kokosmuffins

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 24. Juni 2015 in Backen, Muffins & Cupcakes

 

Schlagwörter: , , ,

Kalbsrückensteak mit Balsamico-Zwiebeln – reloaded

comp_CR_IMG_5011_Kalbsrückensteak_BalsamicoZwiebeln

Das Gericht war soooooo super, das mussten wir unbedingt mal wieder machen, zumal wir es das erste Mal im Urlaub gekocht haben und dort die Küchengeräte (vornehmlich der Elektroherd) doch etwas ungewohnt sind. Also, das Ganze zuhause – mit dem vertrauten (das stimmt schon! das sollte nicht “versauten” heißen :) ) Herd – mal wieder zubereitet.

Zutaten:

  • 4 Kalbsrückensteaks
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 EL Butter
  • 500 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Thymian
  • 1/4 TL Rosmarin
  • 300 ml Rotwein, trocken
  • 4 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Backofen auf 80 bis 85 Grad (Unter-/Oberhitze) vorheizen (möglichst mit einem Backofenthermometer kontrollieren, da die Temperatursteuerung des Backofens recht ungenau ist).

Zwiebel, je nach Größe, vierteln oder achteln.
Knoblauch in hauchdünne Scheiben schneiden.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen.
Die Kalbsrückensteaks von beiden Seiten kräftig anbraten, je Seite ca. 2 Min. (Anmerkung: Induktionsherd, “Powerstufe” und Eisenpfanne); beide Seiten mit Salz und Pfeffer würzen, auf den Grillrost in den Backofen legen.

Die Butter in die Pfanne geben und die Zwiebelspalten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Die Viertel/Achtel sollen dabei “auseinander fallen”. In den letzten 2 bis 3 Min. den Knoblauch dazu geben.
Mit dem Balsamico ablöschen; zähflüssig einkochen lassen.
Mit dem Rotwein wieder auffüllen.
Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Thymian, Rosmarin und Honig dazu geben.
Erhitzen, dann Hitze reduzieren und alles ca. 20 Min. ohne Deckel sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
Die Sauce sollte am Ende leicht zähflüssig sein.

Die Steaks auf Tellern anrichten,Balsamico-Zwiebeln dazu geben und servieren.

comp_CR_IMG_5015_Kalbsrückensteak_BalsamicoZwiebeln

Und der Anschnitt:

comp_CR_IMG_5018_Kalbsrückensteak_BalsamicoZwiebeln

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Kohlrabigemüse

comp_CR_IMG_5152_Nackensteak Proco_Iberico
Im Bild: Kohlrabigemüse mit Nackensteak vom Iberischen Schwein (Porco Iberico) und Kartoffelwürfel.

Die ersten Kohlrabi in dieser Saison aus dem eigenen Garten. Dafür braucht man natürlich eine Zubereitungsart, die den Eigengeschmack in den Vordergrund stellt. Schließlich möchte man ja schmecken, was man da produziert hat!

Zutaten:

  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Kohlrabi
  • 1 EL Butter
  • ca. 250 ml Milch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 – 2 EL Crème fraîche

Zubereitung:

Wenn die Kohlrabi in der Mitte schöne kleine, zarte Blätter haben, kann man diese herrlich mit verarbeiten!!
Stiel entfernen und die Blätter in dünne Streifen schneiden; mit dem Kohlrabi zusammen zubereiten.

Kohlrabi vierteln (oder bei großen Exemplaren auch achteln) und in 2 bis 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Zwiebel fein würfeln.

Butter im Topf erhitzen und die Zwiebeln bei kleiner Hitze darin glasig dünsten. Die Zwiebel sollen keine Farbe annehmen.

Die Milch dazu geben und zum Kochen bringen.

Lieber anfangs etwas weniger Milch in den Topf geben und später nachgießen. Die Milch soll am Ende der Garzeit fast vollständig “verdampft” sein.

Nun die Kohlrabischeiben (einschl. fein geschnittene Blätter) hinein geben.

Mit Salz und Pfeffer würzen.
Deckel schließen und ca. 5 bis 6 Minuten sanft köcheln lassen.

Dann den Deckel vom Topf nehmen und die Hitze etwas erhöhen, so dass die Milch einreduziert wird. Wenn die Milch fast verkocht ist, Topf vom Herd nehmen und die Crème fraîche unterrühren.

comp_CR_IMG_5159_Kartoffelwürfel_Kohlrabigemüse

 

Schlagwörter: , , ,