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Grüner Orangen-Spargel

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Für das Bild haben wir uns nur die Spargelspitzen heraus gesucht. Verwendet haben wir aber natürlich die gesamten Spargelstangen.

Zutaten:

  • 600 g grüner Spargel
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Zwiebel
  • 1/2 EL Orangensirup
  • 75 ml Geflügelbrühe
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Zwiebel fein würfeln.
Die Spargel schälen – nur das untere Drittel, den Anschnitt abschneiden. in ca. 5 cm lange Stücke schneiden.

In einer Pfanne die Butter erhitzen.
Die Zwiebel darin glasig dünsten.
Die Spargelstücke in die Pfanne geben.
Orangensirup und Geflügelbrühe dazu geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

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Alles erhitzen und bei mittlerer Hitze so lange kochen, bis die gesamte Geflügelbrühe sich verflüchtigt hat.
Das hat bei uns 6 bis 7  Minuten gedauert.
Wem der Spargel dann noch zu bissfest ist, der gibt noch etwas Geflügelbrühe (oder Wasser) dazu und lässt es erneut einkochen.

 

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Spargel-Quiche mit Ziegenfrischkäse und Saurer Sahne

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Eine leicht abgewandelte Form dieser Quiche haben wir vor einiger Zeit bereits einmal gemacht.
Dass wir es – abgewandelt – wiederholen spricht schon sehr dafür, dass es uns sehr gut geschmeckt hat:)
Da wir keine Sahne im Vorrat hatten, haben wir diese durch Saure Sahne ersetzt. Dies macht die Quiche etwas säuerlicher/erfrischender.

Zutaten (Tarteform 27 cm Durchmesser)

Blätterteig:

  • Rezept und Zubereitung siehe > hier <

Belag:

  • 200 g weißer Spargel
  • 200 g grüner Spargel
  • 150 g Strauchtomaten (6 kleine Tomaten)
  • 3 Eier
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 70 ml Saure Sahne
  • 275 ml Vollmilch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:

Blätterteig gem. Rezept zubereiten (angegebene Menge ist genau richtig).

Blätterteig auf leicht bemehltem Backpapier entspr. der Größe der Tarteform ausrollen; in der Form soll der Teig seitlich einen etwa 2 cm Rand bilden,  d, h. Tarteform mit 27 cm Durchmesser plus Rand = 31 cm Durchmesser.

Tarteform mit Butter einfetten.
Mit Hilfe der Backpapiers den Blätterteig in die Tarteform legen – so, dass das Backpapier oben ist und dann abgezogen werden kann. Evtl. überstehenden Teig abschneiden.

Spargel schälen – weißen „ganz“, grünen nur das untere Drittel; schräg in Stücke von 3 bis 4 cm schneiden und in der Tarteform verteilen.

Tomaten vierteln und ebenfalls auf der Quiche verteilen.

Nun die Basilikumblätter abzupfen, waschen, gut abtropfen lassen; grob hacken, über die Quiche verteilen.

Ziegenfrischkäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel „zerdrücken“, Milch dazu geben und mit einem Schneebesen verrühren.
Basilikum zusammen mit den Eiern, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebenem Muskatnuss in die Schüssel zu der Milch geben und gut verrühren. Vorsichtig in die Tarteform einfüllen – so, dass das gehackte Basilikum nicht weg gespült wird.

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Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Unter-/Oberhitze in ca. 45 Min. backen.

Wir waren diesen Abend so gierig, dass ich glatt vergessen habe noch ein Bild vom Anschnitt zu machen😦

 

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Wildhackbällchen mit Reisstrohpilzsauce

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Immer mal was Neues: Reisstrohpilz kannten wir bisher auch noch nicht.
Der Reisstrohpilz findet hauptsächlich (außer bei uns:) ) in der asiatischen Küche Verwendung. Daher auch der Name, er wird dort auf Reisstroh gezüchtet.
Der eigentliche deutsche Name lautet „Dunkelstreifiger Scheidling“.

Zutaten

Wildhackbällchen:

  • 500 g Wildschweinhackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 1 Ei
  • 4 – 5 EL Paniermehl/Semmelbrösel
  • 2 TL grober Senf

Sauce:

  • 35 g Kräuterbutter
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Mehl
  • 125 ml Rotwein, trocken; wir: Dornfelder
  • 500 ml Wildfond
  • 100 g Wurzelgemüse
  • 1/2 TL Steinpilzpulver
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 250 g Reisstrohpilze (Konserve)
  • 3 EL Crème fraîche

Zubereitung

Sauce:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Kräuterbutter in einem breiten Topf oder einer Schmorpfanne erhitzen.
Zwiebel und Knoblauch bei schwacher Mittelhitze Hitze glasig dünsten.
Mit dem Mehl abstäuben, Mehl etwas rösten.
Mit dem Rotwein ablöschen; aufkochen.
Wildfond, Wurzelgemüse, Steinpilzpulver ebenfalls in den Topf geben und alles wieder zum Kochen bringen.
Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Thymian würzen.
Deckel schließen und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
In dieser Zeit die Wildhackbällchen herstellen.

Wildhackbällchen:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Wildschweinhackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Thymian, Ei, Paniermehl/Semmelbrösel und den groben Senf in eine Schüssel geben und gut mischen.

Aus der Hackfleischmasse kleine Hackbällchen formen – wir: 18 Stück.

Die Wildhackbällchen in die Sauce geben; erhitzen und mit geschlossenem Deckel 10 Minuten sanft schmoren lassen.

Die Reisstrohpilze zufügen und alles mit offenem Deckel nochmals ca. 10 Minuten köcheln lassen.

Vorsichtig die Crème fraîche in die Sauce einrühren.

Abschmecken und servieren.

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Bei uns gab es dazu Spätzle und einen grünen Salat (nicht im Bild).

 

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Hochzeitstorte II

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Zur Hochzeit unserer älteren Tochter hat sich das Brautpaar eine selbstgemachte Hochzeitstorte gewünscht. Ihr Wunsch war uns Befehl. Entstanden ist damals diese Hochzeitstorte.

Nun haben wir aber zwei Töchter..und auch bei der jüngeren stand nun die Hochzeit an.
Und Ihr ahnt es sicher, auch sie wünschte sich eine selbstgemachte Hochzeitstorte…

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Regelmäßige Leser unseres Blogs haben sich vielleicht schon gewundert, warum es in den letzten Monaten häufiger „Schichttorten“ in div. Geschmacksrichtungen gab:

Das waren alles nur geschmackliche „Probeläufe“.

Letztendlich fiel die Wahl auf „Sauerkirsch-Schokolade“, „Erdbeer-Pistazien“ und „Vanille-Himbeer-Johannisbeer“.

Schon ein paar Wochen vor der eigentlichen Backorgie haben wir die Cakeboards hergestellt. Dazu haben wir uns im Baumarkt eine Dämmplatte aus XPS-Schaum, alukaschiert (Innendämmung für Heizung) besorgt. Daraus haben wir die entsprechenden drei runden Cakeboards ausgeschnitten und diese nochmals komplett mit Alufolie extra stark überzogen. Die Alufolie haben wir mit Klebestift auf den Platten fixiert.
2 Wochen vor dem Hochzeitstermin haben wir diese Cakeboards mit weißem Rollfondant überzogen. So hatte der Rollfondant genug Zeit zum Trocknen.

Sauerkirsch-Schokosplits-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet damit der Teig nicht so lange steht bis er gebacken wird bzw. damit (vor allem bei den größeren Torten, siehe weiter unten) die Rührschüssel nicht überläuft!

Teig:

  • 500 g Butter, zimmerwarm
  • 500 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 12 Eier
  • 300 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 100 g Schokosplits, zartbitter
  • 6 TL Backpulver

Füllung:

  • 1.000 g Sauerkirschen, entsteinte, frisch oder TK
  • 5 EL Zucker
  • 3 1/2 Pck. Tortenguss, rot
  • 330 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 220 g Butter, zimmerwarm
  • 140 g Puderzucker

Überzug:

  • 800 g Fondant, Rezept/Herstellung siehe >>hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zuckerkleber:

  • 120 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser
  • 1 TL CMC (Carboxymethylcellulose)

Deko:

  • Zuckerperlen, weiß

Zubereitung:

Zuckerkleber:

Für den Zuckerkleber CMC in das abgekühlte abgekochte Wasser geben. Gut durch schütteln und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag nochmals gut schütteln, jetzt sollten alle Klümpchen verschwunden sein und der Kleber ist gebrauchsfertig. Sollte er zu dick sein, kann man ihn mit abgekochtem Wasser verdünnen.

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 25 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Schokosplits und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 10 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Sauerkirschen in einem Topf aufkochen, Hitze reduzieren. die Sauerkirschen ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tortenguss mit Zucker und etwas Wasser anrühren, zu den Sauerkirschen geben und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden unter die Sauerkirschen rühren. Mit dem Mixstab die Masse fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Böden Kreise mit einem Durchmesser von 24 cm ausstechen.

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Um einen Boden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 120 g) der Sauerkirschmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Boden darauf legen, wiederum mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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So weiter verfahren bis 10 Böden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist:).
Den Tortenring entfernen, die Torte ringsum (seitlich und oben) dünn mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Buttercreme:

Die sehr weiche Butter mit dem Puderzucker weißschaumig aufschlagen. Die Masse sollte mind. 12 – 15 Minuten geschlagen werden, damit sie sehr luftig wird. Torte rundum mit der Masse einstreichen

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und glatt abziehen

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Die Torte für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Ist die Buttercreme fest, kann die Torte mit der Fondantdecke eingedeckt werden. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

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Erdbeer-Pistazien-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 28 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet!

Teig:

  • 680 g Butter, zimmerwarm
  • 680 g Zucker
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • 3 Prisen Salz
  • 16 Eier
  • 340 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 140 g gemahlene Pistazien
  • 8 TL Backpulver

Füllung:

  •  1.300g Erdbeeren; der Jahreszeit geschuldet aus der TK
  •  6 EL Zucker
  •  4 Pck. Tortenguss, rot
  •  420 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 265 g Butter
  • 170 g Puderzucker

Überzug:

  • 950 g Rollfondant, Herstellung siehe >> hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zubereitung:

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Pistazien und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 8 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Erdbeeren auftauen. Tortenguss mit Zucker und Erdbeersaft (vom auftauen) anrühren. Erdbeeren pürieren, in einem Topf aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden und unter die Erdbeermasse rühren. Mit dem Mixstab fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Teigböden Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm ausstechen.

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Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 150 g) der Erdbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Erdbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist:).
Den Tortenring entfernen.

Die Torte ringsum dünn mit der Erdbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Für die Buttercreme die sehr weiche Butter und den Puderzucker in der Küchenmaschine weißschaumig aufschlagen (mind. 12 – 15 Min.). Anschließend die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen

Für 1 -2 Std.zurück in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 52 cm Durchmesser ausrollen. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

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Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 32 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 3x zubereitet!

Teig:

  • 890 g Butter
  • 890 g Zucker
  • 21 Eier, Gr. L
  • 530 g Mehl
  • 360 g Speisestärke
  • 7 Vanilleschoten
  • 4 Prisen Salz
  • 11 TL Backpulver

Füllung:

  •  860 g Johannisbeeren
  •  1.400 g Himbeeren
  •  8 1/2 EL Zucker
  •  5 1/2 Pck. roten Tortenguss
  •  555 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 340 g Butter
  • 200 g Puderzucker

Überzug:

  • 1200 g Rollfondant, Herstellung siehe >>hier<<
  • rote Lebensmittelpaste

Deko:

  • Zuckerperlen, rosa

Zubereitung

Teig:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 12 Kreise à 32 cm Durchmesser anzeichnen.

Vanilleschoten aufschneiden und auskratzen.

Zucker, Butter, Vanillemark und Salz schaumig aufschlagen – Küchenmaschine ca. 6 Min. auf großer Stufe.
Die Eier nun nach und nach einzeln in die Masse rühren; das nächste Ei immer erst dann dazu geben, wenn das vorherige komplett mit der Masse verbunden ist.
Speisestärke, Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise unter die Masse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Backpapierkreise verteilen und glatt streichen.

Nacheinander die Böden in ca. 10 – 12 Minuten backen – nicht zu dunkel backen!.

Nach dem Backen die Böden auf ein neues Backpapier stürzen, das „alte“ Backpapier abziehen und die Böden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Füllung:

Johannisbeeren und Himbeeren mit 2 EL Wasser in einen Topf geben, aufkochen und ca. 5 Min köcheln lassen bis die Johannisbeeren aufgeplatzt sind. Früchte durch ein Sieb passieren.
Tortenguss mit Zucker nach Packungsanleitung anrühren.

Fruchtpüree aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal aufkochen bis die Masse abbindet.

Die Marzipanrohmasse zerbröckeln und in die noch heiße Fruchtmasse geben, unterrühren. Die Masse mit dem „Zauberstab“  glatt mixen. Abkühlen lassen.

Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 4 EL (ca. 200 g) der Himbeer-Johannisbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist:).
Den Tortenring entfernen.

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Die Torte ringsum dünn mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

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Buttercreme:

Die sehr weiche Butter und den Puderzucker schaumig schlagen (mind.12 – 15 Minuten). Die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen. Für 1 -2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 56 cm Durchmesser ausrollen; auf die Torte legen und vorsichtig andrücken. Überstehenden Fondant abschneiden.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte am Cakeboard anbringen.

Für die Orchideen

Blütenpaste von der Seite Tortentante.blogspot.de

  • 40 g Eiweiß
  • 225 g Puderzucker
  • 4 gestr. TL CMC (Carboxymethylcellulose) E 466
  • 1 TL Palmin soft

Zubereitung:

Eiweiß ca. 10 Sekunden anschlagen, den gesiebten Puderzucker bis auf 2 EL einrieseln lassen. Die Masse schlagen bis der Schneebesen beim herausziehen weiche Spitzen zieht, die sich zu Seite neigen. Unter langsamen weiterem Rühren CMC einrieseln lassen, die Masse wird jetzt sehr schnell fest.
Die Hände mit Palmin soft einfetten, den zurückbehaltenen Puderzucker von Hand unterkneten. Die Blütenpaste in einen Gefrierbeutel mit möglichst wenig Lufteinschluss verpacken. Zur Sicherheit noch in eine fest verschließbare Dose verpacken und 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit die Hände nochmals mit Palmin soft einfetten und die Blütenpaste gut durchkneten bis sie schön geschmeidig ist.
Vor dem Gebrauch die Blütenpaste aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen.
Luftdicht verpackt hält sich die Blütenpaste ca. 6 Monate im Kühlschrank.

  • Puderfarbe, gelb
  • Puderfarbe, grün
  • Puderfarbe, rot
  • Blumendraht, weiß
  • Floristenband
  • Zuckerkleber, siehe oben

Die Blüten habe ich nach der Anleitung auf der Seite Caros Zuckerzauber hergestellt. Die Anleitungen sind sehr genau, gut bebildert, ausführlich beschrieben und kostenlos. Eine sehr feine Seite.

Transport und Zusammenbau:

Für den Zusammenbau bzw. den sicheren Stand, haben wir mittels einer Schieblehre („Kaliber“) die exakte Höhe der unteren und mittleren Torte zehntelmillimetergenau gemessen. Aus einem runden, 12mm dicken Holzstab haben wir dann je Torte vier entsprechend lange Stücke geschnitten.

Für den Transport haben wir die einzelnen Torten „rutschsicher“ in Kartons verpackt.
Die Fahrt – sehr vorsichtig. Ehrlich, wir selbst hätten nicht hinter uns fahren wollen…mit 15 bis max. 20 km/h durch Kurven…

Vor Ort dann haben wir in die untere Torte die entspr. 4 Holzstäbe senkrecht eingesteckt. Darauf mittig zentriert die mittlere Torte gesetzt. Diese wieder mit 4 Holzstäben „gespickt“ und die obere Torte aufgesetzt.

Zum Finish dann noch die Orchideen und einzelne Isolepsisgrashalme (Dekogras aus Kunststoff) auf der Torte arrangieren.

…und dann nichts wie in die Kühlung…

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Hier noch ein Anschnittbild von der Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

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Und hier nochmal die Torte in ihrer ganzen Pracht:)

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Verfasst von - 23. Mai 2016 in Backen, Torten

 

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Zitronen-Rosmarin-Hähnchen

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Schon beim Orangen-Thymian-Hähnchen hatten wir geschrieben, dass diese Idee, Hähnchen mit div. Aromaten zu füllen, noch von einem länger zurückliegenden Spanien-Urlaub stammt. Dort, an einem mobilen Hähnchen-Grillwagen, gab es die gegrillten Hähnchen unter anderem auch mit Zitronenspalten und frischen Rosmarinzweigen gefüllt. Da wir uns nach so langer Zeit noch daran erinnern, müssen sie also etwas besonderes gewesen sein:)
Da traf es sich doch gut, dass wir gerade wieder einige Zitronen von unseren eigenen Zitronenbäumchen hatten.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen; unseres hatte 1.400 g
  • 2 Bio-Zitronen, wir: eigene Zitronen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1/2 TL frisch gemahlenen Pfeffer
  • 1 TL Salz (feines Meersalz)
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Das Hähnchen innen salzen.

Die Zitronen vierteln; alle Viertel ein wenig ausdrücken, den Saft auffangen – insgesamt benötigt man nur einen EL Saft.
Wer einen besonders intensiven Zitronengeschmack haben möchte, kann die Schale der Zitronenviertel mit einer Gabel noch zusätzlich einstechen.

Die Zitronenviertel zusammen mit dem Rosmarin in die Bauchhöhle des Hähnchens schieben.

Die Beine nun „über Kreuz legen“ und mit Garn (wir: Schinkenkordel) zusammenbinden. Damit wird gleichzeitig der Bauchraum „verschlossen“.
Die Flügel ebenfalls mit Garn fest an den Körper binden.

Olivenöl mit Paprikapulver, Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und dem Zitronensaft verrühren; mit einem Pinsel (Backpinsel) das Hähnchen ringsum einpinseln.

Zubereitung auf bzw. vor dem Holzkohlegrill:
den Grill für indirektes Grillen (von der Rückseite) vorheizen *)
das Zitronen-Rosmarin-Hähnchen so auf den Grillspieß schieben und fixieren, dass es möglichst „zentriert“ ist – also keine „Unwucht“ beim Rotieren hat;
zunächst den Spieß so platzieren, dass das sich drehende Hähnchen recht nah an der glühenden Holzkohle ist- Abstand ca. 5 cm; wenn das Hähnchen beginnt braun zu werden (bei uns nach ca. 30 Minuten), den Abstand vergrößern – ca. 7 bis 8 cm.
gelegentlich ein paar Holzkohlen nachlegen;
das Hähnchen weitere ca. 70 bis 80 Minuten grillen.
Wird es zu braun, den Abstand weiter vergrößern.

*) Beschreibung für indirektes Grillen siehe >> hier <<

Bei Zubereitung im Backofen:
den Backofen auf 220 Grad vorheizen;
Fettpfanne mit ca. 300 ml Wasser füllen und unter den Rost schieben;
Das Hähnchen mit der Brust nach unten auf den Rost legen;
Nach 25 Minuten das Hähnchen wenden (Brust nach oben) – und, falls noch vorhanden, mit Marinade einpinseln.
Die Temperatur auf 160 Grad senken und weitere 35 bis 40 Minuten braten.
Backofen ausschalten, das Hähnchen aber noch 10 Minuten im Ofen ruhen lassen.

Bei Zubereitung auf dem Grill (Elektrogrill):
das Hähnchen auf dem Grillspieß fixieren;
40 Minuten bei 200 Grad grillen;
weitere 35 Minuten bei 175 Grad
und zum Schluss noch 35 Minuten bei 140 Grad.

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Im Bild kann man etwas (sehr wenig) von der „Füllung“ erkennen.

 

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Gestern in der Küche – Teil 2

Nachdem wir also reichlich Fleisch für den Grill besorgt haben, siehe >> Gestern in der Küche – Teil 1 <<,

brauchen wir noch etwas Brot dazu: Schweizer Wurzelbrot aus dem Plötzblog – Rezept >> siehe hier <<

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Verfasst von - 21. Mai 2016 in Allgemeines, Backen

 

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Gestern in der Küche – Teil 1

Das Warten hat ein Ende:)

Nach drei Wochen reifen konnten wir gestern (endlich) das Grillfleisch für den Sommer holen.

Roastbeef (komplett, rundes und flaches, einschl. Lende/Filet), gut abgehangen.

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Nun kann der Sommer kommen.

Übrigens: Holzkohle haben wir auch schon reichlich im Vorrat, es kann also losgehen!!

 
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Verfasst von - 21. Mai 2016 in Allgemeines, Wurst/Fleisch

 

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