Ofners Buttermilchbrot

Vor vielen, vielen Jahren, als wir noch Brot gekauft haben und vor allem unser ortsansässiger Bäcker noch richtig handwerkliches Brot gebacken hat, da hatte an einem Tag in der Woche ein Buttermilchbrot, das war einfach ein „Gedicht“. Tja, das Brot gab es nicht jeden Tag…er hatte seine 4 bis 5 „Standardbrote“, die gab es jeden Tag. Und dazu jeden Tag noch EIN anderes Brot.
Heute hat es zwar „jeden Tag jedes Brot“, aber…was glaubt ihr, warum wir selbst backen???
Aber seit damals sind wir auf der Suche nach einem ähnlichen Buttermilchbrot.
Dieses Rezept haben wir bei „Ofner der Backprofi“ entdeckt.
Das Brot ist zwar gut, aber nicht das, was wir gesucht haben.
Also heißt es weiter suchen…

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Hirschkalbskeule in Buttermilch-Rotweinsauce

Das Gulasch von der Hirschkalbsgulasch, welches wir vor einigen Tagen gepostet hatten war eigentlich nur „Beiwerk“.
Wir waren glücklich endlich mal wieder ein schönes Stück Hirschkalb – die Hinterkeule – ergattert zu haben.
Wie das nun mal bei so großen Stücken ist, beim Ausbeinen/Zerlegen fallen Stücke an, die nicht zum eigentlichen Braten gehören. Aber diese Stücke ergaben das herrliche Gulasch.
„Übrig geblieben“ ist dann das Kernstück der Keule. Dieses haben wir zunächst 4 Tage in einer Marinade aus Rotwein, Buttermilch, Wurzelgemüse, Kräutern und Gewürzen eingelegt und dann zu diesem schönen Braten für unser Familienessen verarbeitet.

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Buttermilchbrot (BBIP)

Das Brot haben wir nach dem Rezept „Buttermilchbrot“ aus dem Buch „Brot backen in Perfektion“ von Lutz Geißler gebacken.

Es hat uns mal wieder gereizt ein neues Rezept auszuprobieren, mal wieder „im Topf“ zu backen und auch Lutz‘ Methode für ganz einfaches Brot backen zu testen.

Fazit: das Rezept ist gut, die Methode von Lutz ist noch besser, aber…wer Sauterteigbrot gewohnt ist (und sie liebt), dem fehlt bei einem einfachen Hefeteigbrot der „richtige Brotgeschmack“. Da kann man einen Hefevorteig reifen lassen wie man will, an das Aroma, das ein richtiger Sauerteig entwickelt, kommt er nicht heran!
Und trotzdem, für Anfänger sehr empfehlenswert!

Und für diejenigen, die „BBIP“ nicht kennen, das ist die übliche Kurzbezeichnung für Lutz Geißlers Buch „Brot backen in Perfektion“.

Die Teigmenge haben wir der Größe unseres Gusseisentopf entsprechend auf 1.250 g angepasst.

Buttermilch-Zitronen-Eis

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Im Juni/Juni hatten wir das Glück, dass uns unsere Zitronenbäumchen auf einen Schlag mit reichlich vollreifen Zitronen bedacht haben. Aus diesen Zitronen haben in Limoncello und Zitronenmarmelade hergestellt. Zitronenmarmelade ist irgendwie „haltbarer“ als Limoncello 🙂
Denn Zitronenmarmelade haben wir noch, aber keinen Limoncello mehr 😦
Da im Moment immer nur einzelne Zitronen an unseren Bäumchen reif werden, waren wir „gezwungen“, um wieder von dem leckeren Limoncello herstellen zu können, Zitronen zu kaufen. Aber wenn schon, denn schon, also haben wir nicht irgendwelche Bio-Zitronen gekauft, sondern „die Besten“: Amalfi-Zitronen!
…und zwar gleich eine ganze Kiste

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damit wir reichlich Limoncello zubereiten können 🙂
So, nun haben wir zwar den Limoncello auf den Weg gebracht, aber auch ganz viele Zitronen ohne Schale übrig.
Aus den meisten haben wir wieder Zitronenmarmelade gekocht, aber ein bisschen etwas haben wir auch für ein leckeres Buttermilch-Zitroneneis verwendet.

Zutaten für 750 g Eis:

  • 500 g Buttermilch
  • Schalenabrieb von 1/2 Zitrone (Bio)
  • 100 ml frisch gepressten Zitronensaft; wir: Amalfi-Zitronen
  • 80 ml Sahne
  • 90 g Zucker
  • 1 1/2 Blatt weiße Gelatine

Zubereitung:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Von 1/2 Zitrone die Schale abreiben oder sehr feine Zesten abziehen.
2 bis 3 Zitronen auspressen, damit mal 100 ml frisch gepressten Saft erhält.
Wir haben das in der Presse zurückgebliebene Fruchtfleisch der Zitrone von den Kernen befreit und dann mit verwendet.

Buttermilch, Zucker, Zitronensaft, Zitronenschalenabrieb und Sahne in einen Becher geben und gründlich verrühren.

Die Gelatine aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und auflösen (wir: in Tasse oder Glas, 8 – 10 Sekunden in der Mikrowelle bei 600 Watt).
Nach und nach einige Löffel der Buttermilch in die Gelatine rühren, damit die Temperatur angeglichen wird, dann die gelöste Gelatine in die Buttermilch-Zitronen-Flüssigkeit geben und gut verrühren.

Die Masse in die Eismaschine füllen und zu einem super leckeren Eis verarbeiten lassen. 🙂

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Herrlich erfrischendes, nicht zu süßes, fruchtiges Eis – köstlich!