Marinierter Fasan

Herbstzeit = Jagdzeit, nicht nur für das, was auf vier Füßen durch den Wald läuft, auch für das Federvieh.
Und eine ganz besondere Spezies dieses Federviehs ist der Fasan.
Er bzw. speziell die Männchen, fallen nicht nur – lebend – durch ihr farbenprächtiges Gefieder auf, nein, alle, Männchen und Weibchen, durch ihr wohlschmeckendes und sehr mageres Fleisch.
Wird das Fleisch „frisch“, also relativ schnell nach dem Erlegen, zubereitet ist es recht hell und ähnelt im Geschmack dem Hühnerfleisch.
Lässt man das Fleisch aber einige Tage „abhängen“, wird es dunkler und entwickelt einen feinen „Wildgeschmack“.

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Kotelett vom Stauferico-Schwein – mariniert mit Sojasauce

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Wir hatten vor geraumer Zeit hier schon einmal darüber geschrieben, dass wir Kotelett des Stauferico-Schweines probiert hatten.
Ein lieber Leser hatte uns daraufhin angeschrieben und uns geraten das Fleisch vor dem Braten mit Sojasauce zu marinieren.
Früher wären wir da wahrscheinlich etwas skeptischer gewesen, aber da wir nun schon öfter Fleisch mit Sojasauce mariniert haben (z. B. Kräutermarinierte Rinderkoteletts – Côte à l’os) und immer von dem Geschmack angetan waren, haben wir es dieses Mal natürlich getestet.

Aber, wie schon beim ersten Mal galt: wenn wir schon mal in den Genuss eines solchen Fleisches kommen, dann wollen wir natürlich auch vornehmlich das Fleisch schmecken und nicht irgendwelche Gewürze, deshalb die absolut spartanische Zutatenliste.

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 Kotelett vom Stauferico-Schwein
  • 2 EL helle Sojasauce
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Die Kotelett von beiden Seiten mit der Sojasauce einreiben und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen.

Der Metzger hatte die äußere Fettschicht schon schön quer im Zentimeterabstand angeschnitten.

Die Pfanne erhitzen – Fett ist keines erforderlich, da beim Braten genügend aus der Speckschicht austritt.

Wichtig: die Kotelett erst „stehend“ braten, so dass der seitliche Fettrand gut gebraten wird. Darauf achten, dass der komplette Rand gebraten ist. Wir haben dazu die Kotelett mit den Fingern entsprechend gehalten. Das seitliche Braten dauerte insgesamt rund 10 Minuten.

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(Archivbild; die marinierten Koteletts waren etwas dunkler; vom Anbraten haben wir aber leider keine erneuten Bilder gemacht)

Dann die Kotelett von beiden Seiten bei größerer Hitze 3 bis 4 Minuten anbraten.
Hitze reduzieren und bei schwacher Mittelhitze fertig braten.

Die Kotelett auf Teller geben und nun erst mit wenig Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

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Unser uneingeschränktes Fazit: das nächste Mal werden sie wieder mit Sojasauce mariniert!

Marinierte Bananen

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Ich bin begeisterter Leser von Roberts Blog „lamiacucina“ – siehe Blogroll.

Bei ihm habe ich auch dieses Rezept gefunden.

Ich dachte mir, wenn jemand ein solch „einfaches“ Gericht empfiehlt, dann muss da etwas besonderes dran sein. Ich habe mich nicht getäuscht 🙂

Auf dieses Dessert trifft der Spruch „Genial einfach, einfach genial“ absolut zu.

Der Link zum Rezept >> Marinierte Bananen

Fruchtspieße – gegrillt

Da der Grill nun schon mal angeheizt war…warum nicht mal ein paar Fruchspieße grillen?

Zutaten:

  • Obst, das so fest ist, dass man es aufspießen kann, z. B. Erdbeeren, Mango, Kiwi, Banane, Ananas, Pflaumen, Nektarinen, Orangen…
  • 1 EL Honig, vorzugsweise Pinienhonig
  • 3 EL Cointreau

Zubereitung:

Das Obst, falls erforderlich, in mundgerechte Stücke teilen.

Obst in eine Schüssel geben; Honig und Cointreau verrühren und über das Obst geben. Vorsichtig mischen. Mind. 1 Std. im Kühlschrank marinieren.

Auf Spieße stecken und kurz grillen (5 –  7 Min.).