Zitronen-Kräuter-Huhn aus dem Römertopf

Wir hatten noch ein ganz besonderes Huhn – ein „Landhuhn aus Frankreich“!
Keines dieser heutigen „Hochleistungshühner“, nein, ein „richtiges Landhuhn“.
Was ist das Besondere daran? Nun, diese Landhühner haben im Verhältnis zu den „Hochleistungshühnern“ weniger Brustfleisch und längere und schlankere Beine. Beides führt dazu, dass diese Hühner besser und aufrechter laufen können. Noch dazu haben wir unser Huhn bei einem Bauern gekauft, wo die Hühner noch frei auf den Wiesen und Weiden herumlaufen dürfen und sich einen Großteil ihrer Nahrung selbst suchen.
Mit solch einem Huhn MUSS man natürlich auch etwas besonderes machen!
Gut, dass im Garten schon wieder frische Kräuter wachsen…

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Birnen-Ingwer-Sirup mit Zitronenverbene

Bei der Apfelernte fielen – nicht ganz zufällig – auch ein paar Birnen in den Korb 🙂
Klar, die ersten werden immer gleich an Ort und Stelle gefuttert.
Einen „soufflierten Birnenpfannkuchen“ gab es am Abend auch noch, es waren aber immer noch reichlich Birnen übrig.
Einkochen wollten wir keine mehr – es stehen noch reichlich Gläser vom letzten Jahr im Keller.
Nachdem der „Rosmarin-Ingwer-Zitronen-Sirup“ so großartig angekommen ist (mittlerweile mussten wir schon 2x neuen machen), probieren wir es auch bei den Birnen mal mit einem Sirup 🙂
Lecker ist er geworden!

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Zitrusfrüchte filetieren

Das Filetieren von Zitrusfrüchten geht eigentlich bei allen Sorten (Orange, Zitrone, Grapefruit, Mandarine, Pomelo. Pampelmuse…) nach dem gleichen Schema.

Wir zeigen es hier am Beispiel einer rosa Grapefrucht („Ruby Red“)

Zuerst die oberen und unteren „Kappen“ (Stiel- und Blütenansatz) bis ins Fruchtfleisch hinein abschneiden.
Dann die restliche Schale („Pericarp„)  – einschließlich der weißen, das Fruchtfleisch („Endokarp„) umgebenden Haut („Septen„) – ringsum abschneiden, dabei aber nicht tiefer als nötig ins Fruchtfleisch schneiden!

Nun mit einem (nicht zu großen) Messer direkt neben der Trennwand eines Segmentes vorsichtig bis zur mittleren Achse („Columella„) schneiden.

Anschließend auf der anderen Seite des gleichen Segments wieder der Trennwand des Segments entlang bis zur mittleren Achse schneiden.

Das ausgelöste Filet heraus nehmen.

Man kann nun bei allen weiteren Segmenten der Frucht genau so verfahren, aber wir finden, es gibt eine einfachere Methode.
Dazu einfach mit der Messerspitze nahe der Mittelachse in das nächste Segment hinein fahren und mit dem Messerrücken nach oben drücken.

Die Trennwand löst sich dabei fast von selbst.
Die gelöste Trennwand zur Seite klappen…

…und von der Mitte her auf der anderen Seite entlang der Trennwand nach oben fahren.

Wieder löst sich das Segment…

…praktisch von selbst.

Übrig bleiben die Trennwände – praktisch frei von Fruchtfleisch!

…und das Fruchtfleisch – frei von weißen Häutchen 🙂

Rosmarin-Ingwer-Zitronen-Sirup

Bei dieser Hitze sollte das Wasser gerne auch mal etwas Geschmack haben. Nach ein wenig Sucherei im Netz sind wir bei dreierlei-Liebelei.de auf das Rezept eines Sirups für Zitronenlimonade gestoßen.
Kräutergarten und Vorratsschublade kontrolliert und schon kann es losgehen. Nur den weißen Zucker aus dem Originalrezept haben wir durch braunen Zucker (Demerara) ersetzt.

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„Gefüllte“ Kabeljaufilets

Ja, diese Kabeljaufilets „gefüllt“ zu nennen ist schon etwas verwegen 🙂
Das Ganze war auch nicht geplant, das hat sich so ergeben. Wir hatten die Fischfilets, wollten sie eigentlich nur kurz im Mehl wenden und dann braten, aber…
Das Problem der vorderen Filets ist eben, dass der Bauchanteil wesentlich dünner ist als der Rückenanteil. Das führt natürlich dazu, dass das dünnere Stück schneller gar ist bzw. schon etwas trockener wird, bis der dickere Rücken gar ist. Da kam uns die Idee… und damit etwas mehr Aroma in den Fisch kommt, schnell noch ein paar dünne Zitronenscheiben mit verpackt…

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