Oklahoma Fried-Onion-Burger

Das kommt davon, wenn man mal nichts tut…man sitzt sonntags abends auf dem Sofa, zappt durch die Kanäle und sieht dabei was, was einem neugierig macht. Natürlich verweilt man einen Moment…
In der Sendung „Galileo“ stellt George Motz die „Burger-Legenden der USA“ vor.
Burger? Warum nicht! Dafür sind wir immer zu haben.
Wir haben zwar erst „mitten in der Sendung“ eingeschaltet, aber was wir gesehen haben, hat uns gefallen, nämlich dieser „Oklahoma Fried-Onion-Burger“.
Das Besondere daran ist, dass er nichts besonderes hat!
Es werden einfach nur hauchdünn geschnittene Zwiebeln zusammen mit dem Rinderhack gebraten. Die Zwiebeln müssen aber so hauchdünn sein, dass sie innerhalb kürzester Zeit karamellisieren.
Hamburger-Bun, Rinderhack, Zwiebeln und Cheddar, das ist praktisch alles! Kein Ketchup, keine BBQ-Sauce, keine Mayo, keine Gurken, kein Salat, keine Tomaten, kein…also ganz puristisch.
Das Ergebnis ist absolut SUPER!

Zutaten für 4 Burger:

  • 4 Hamburger-Buns (Hamburger-Brötchen)
  • 250 g Rinder-Hackfleisch *)
  • 200 g Zwiebeln; ideal sind Gemüse-Zwiebeln
  • 150 g würzigen Cheddar in Scheiben; wir: 6 Monate gereifter Cheddar
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

*) Bei der Mengenangabe fürs Rinderhack haben wir uns ans Rezept gehalten!
Beim nächsten Mal werden wir wahrscheinlich etwas mehr Hackfleisch (+ 150 g = 400 g) verwenden.  

Zubereitung:

Die Zwiebeln hauchdünn (!) hobeln.

Die Zwiebeln müssen wirklich hauchdünn (< 1 mm) sein, da sie sonst in der kurzen Bratzeit nicht gar werden und karamellisieren!

Das Hackfleisch in 4 gleiche Portionen teilen und jeweils zu einer Kugel formen.

Hamburger-Buns aufschneiden und in der trockenen Pfanne knusprig rösten.

Die Krümel der Buns aus der Pfanne wischen.
Butterschmalz in die Pfanne geben und erhitzen.

Wir haben bei etwa 80 % Leistung gebraten. 

Eine Hackfleischkugel in die Pfanne geben und sofort mit einem Bratenwender o.ä. etwas flach drücken…

…mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und sofort die Zwiebel darauf verteilen – die Zwiebeln dürfen/sollen ruhig etwas „Überstand“ haben…

alles wieder mit dem Bratenwender fest flach drücken.

Der Patty (ohne Zwiebeln) sollte jetzt max. noch 5 mm dick sein!

1 1/2 bis 2 Minuten braten.
Mit dem Bratenwender wenden…

…den Käse darauf legen…

und das Brötchenoberteil darauf setzten.

Die Zwiebelseite 2 1/2 – 3  Minuten braten.

Die Zwiebeln sollten schön karamellisiert sein.

Alles auf das Unterteil des Brötchens setzten – fertig!

8 Gedanken zu “Oklahoma Fried-Onion-Burger

  1. Schnippelboy 3. April 2019 / 6:17

    Die Fotos gefallen uns richtig gut, auch wenn wir keine Hamburgerfans sind.

  2. Anna C. 3. April 2019 / 6:19

    Ein Winter-Burger, sozusagen- das klingt klasse!

    • cahama 3. April 2019 / 6:39

      Der ist sooooo einfach, aber auch soooo gut!!

  3. Me 19. September 2019 / 19:25

    Bin ganz genauso auf diesen Burger aufmerksam geworden. Allerdings vermenge ich die Zwiebeln vor dem Braten schon mit dem Fleisch, dann müssen sie nicht ganz so dünn sein und geben ihren Saft herrlich ins Fleisch ab. Ein paar hauchdünne Gurkenscheiben passen als Garnierung übrigens auch super dazu.

    • cahama 20. September 2019 / 4:55

      Wenn man die Zwiebeln dicker schneidet und mit dem Fleisch vermengt, dann muss man das doch viel länger braten bis die Zwiebeln durch sind?
      Das mit den Gurkenscheiben werden wir ausprobieren.
      Danke für den Tipp.
      Gruß
      Harald

      • Me 20. September 2019 / 8:57

        Stimmt natürlich, vielleicht karamelisieren sie dann nicht so richtig, aber das Fleisch nimmt wie gesagt das Aroma sehr gut auf. Wurden die Zwiebeln in dem TV-Beitrag nicht auch geeingearbeitet vorher? Habe ich so in Erinnerung, weiß es aber nicht mehr genau. Zur Ergänzung: ich meinte natürlich eingelegte Hot-Dog Gurken, keine frischen. Und auch wenn’s nicht dem Rezept entspricht, nehme ich auch eine winzige Menge mittelscharfen Senf und Ketchup dazu. Generell habe ich dadurch gelernt, dass die Weniger-ist-mehr-Regel jeder Art von Burger richtig gut tut.

      • cahama 20. September 2019 / 9:34

        Ich habe es mir gerade nochmals in der Mediathek angesehen: Fleischbällchen auf die Grillplatte, Zwiebeln drauf und mit einer Palette flach drücken/pressen; so werden die Zwiebeln in das Fleisch gedrückt.
        Das mit den Gurken habe ich mir schon so gedacht 🙂
        Hätte keine Salatgurke drauf gelegt 🙂

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