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Radicchio-Tarte

16 Okt

Radicchio ist ein herrlicher Salat bzw. ein herrliches Gemüse. In Italien wird er nämlich meist als Gemüse zubereitet, bei uns aber ist die Verwendung in Salaten gebräuchlicher.
Durch sein leicht bitteres Aroma verleiht er gemischten Salate richtig „Pep“.
Radicchio hat gegenüber anderen Blatt-Salaten einen riesigen Vorteil: er ist im Gemüsefach des Kühlschrankes bis zu 4 Wochen haltbar! Aber besser ist es natürlich immer ihn möglichst frisch zu verwenden.
Wie bei vielen anderen Salaten/Gemüsen hatten wir auch beim Radicchio dieses Jahr eine „sehr überdurchschnittliche“ Ernte. Als wir jetzt das Salatbeet geräumt haben, hatten wir „auf einen Schlag“ mehrere Köpfe davon.
Was tun damit?
Klar, wir haben schon einige Rezepte für größere Mengen an Radicchio, z. B. „Radicchio-Crespelle-Auflauf“ oder „Penne mit Radicchio und Pancetta“ (Oh, oh, da fällt mir auf, dass wir dieses Rezept noch gar nicht gepostet haben 😦 ), aber es sollte mal wieder etwas Neues sein…und da hatten wir doch dieses Rezept bei Essen&Trinken gesehen, das uns so gut gefallen hatte…

Zutaten

Teig:

  • 170 g Weizenmehl, Typ 550
  • 100 g Kastanienmehl
  • 120 g Butter, kalt
  • 1-2 EL Wasser, kalt
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Eiweiß, Gr. „L“ (Eigelb für Füllung verwenden)

Füllung:

  • 80 g Bergkäse
  • 80 g getrocknete Aprikosen
  • 3 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote
  • 500 g Radicchio
  • 40 g Pinienkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Schlagsahne
  • 1 Ei, Gr. „L“
  • 1 Eigelb, Gr.“L“ (vom Teig)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

Beide Mehlsorten, Salz und Butter in die Rührschüssel geben und solange kneten bis eine fein-krümelige Masse entstanden ist. Nun tropfenweise kaltes Wasser unterrühren bis ein Teigball entstanden ist. Den Teig in Folie verpackt für mind 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Bergkäse sowie Aprikosen in ca. 0,5 cm Würfel schneiden.
Schalotten und Knoblauch fein würfeln.
Chili entkernen, in feine Würfel schneiden.
Radicchio in einzelne Blätter teilen, dicke, grobe, weiße Blattrippen entfernen. Die weinroten Blätter jetzt in ca. 1,5 – 2 cm breite Streifen schneiden.

Pinienkerne in eine Pfanne ohne Fett geben und goldbraun rösten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Schalottenwürfel leicht braun braten. Knoblauch- und Chiliwürfel zugeben, ca. 1 Minute mit braten. Radicchiostreifen in die Pfanne geben und unter gelegentlichem Rühren 3-5 Minuten braten. Pfanne vom Herd ziehen, Aprikosen- und Käsewürfel unterheben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. 2/3 der Pinienkerne unterheben.

Schlagsahne, Ei und Eigelb verquirlen, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf Backpapier zu einem Kreis von 32 cm Durchmesser ausrollen. Den Teig mitsamt Backpapier auf ein Backblech ziehen.

Teig mit verquirltem Eiweiß bestreichen und mit Semmelbrösel bestreuen, dabei einem Rand von 4 cm freilassen. Die Radicchiomasse in die Mitte des Teiges geben und etwas glatt streichen.

Die Ränder des Teiges nach oben schlagen.

Achtung: den Teig zwar nach oben schlagen, dabei darauf achten, dass die Kante nach oben zeigt. Keinesfalls die Kante fest auf die Füllung drücken.
Die Kante sollte etwas nach oben stehen, damit später die Eiersahne nicht überläuft.

Eiersahne vorsichtig über die Füllung gießen.
Den Rand des Kuchens vorsichtig mit Eiweiß bestreichen.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze auf der untersten Schiene 30 Minuten goldbraun backen.

Kuchen mit den restlichen Pinienkernen bestreut servieren.

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