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Gurken, eingelegt

04 Dez

Bei der Konservierung von Gurken unterscheidet man zwischen zwei grundlegenden Verfahren:

Einlegen – ohne erhitzen konservieren, Gurken sind „knackig“

Einmachen – konservieren durch Hitze, Gurken werden „weicher“

Eingelegte Gurken:

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Vorbereitung

  • 4 kg Einlegegurken
  • 5 EL Salz

die Gurken mit einer Bürste (Handbürste) gut abbürsten. Der „weiße Belag“ muss runter, der verursacht sonst später eine Trübung des Sudes. Dann in eine Schüssel o. ä . geben und mit dem Saltz bestreuen, so viel Wasser zugeben, dass alle Gurken mit Wasser bedeckt sind. Am besten mit Teller o. ä . beschweren. 24 Stunden kühl stehen lassen.

Einen Sud aus:

  • 1,65 l Essig
  • 3,3 l Wasser
  • 85 g Salz
  • 5 1/2 TL Zucker

aufkochen und erkalten lassen.

Nach 24 Stunden die Gurken abgießen und unter laufendem Wasser abwaschen.

Zutaten zum Einlegen:

  • 165 g Zwiebeln, geschält und in Scheiben geschnitten
  • 14 Körner Piment
  • 1 1/2 Bund Dill (alternativ: 2 EL Dillsaat/-samen)
  • 3 – 3 1/2 TL weiße Pefferkörner (oder 2 1/2 – 3 TL schwarze Pfefferkörner)
  • 3/4 Tüte Einmachhilfe
  • 40 Weinblätter (ungespritzt!!), wenn man keine hat, dann geht es auch ohne, aber mit schmeckt es besser :). In den Gläsern auf dem Bild sind auch keine Weinblätter enthalten.

In einem geeigneten Gefäß (wir nehmen durchaus auch Plastikeimer, aber nur lebensmittelechte!) nun abwechselnd Weinblätter, Gurken, und die sonstigen Zutaten schichten, zum Abschluss beschweren (Teller) und mit dem kalten Sud übergießen. Leicht rütteln, damit Lufteinschlüsse entweichen. Gefäß abdecken.

Die eingelegten Gurken nun mind. für 6 Wochen an einem kühlen und dunklen Ort durchziehen lassen (wenn wir Platz haben, dann stellen wir sie in den Kühlschrank, ansonsten in den kühlsten Kellerraum).

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3 Kommentare

Verfasst von - 4. Dezember 2011 in Konservieren/Haltbar machen

 

Schlagwörter: , , ,

3 Antworten zu “Gurken, eingelegt

  1. lullu

    5. Dezember 2011 at 16:41

    Mann lernt nie aus,danke.
    LG
    Lucian

     
  2. Matthias

    3. September 2017 at 16:05

    Jahrelang habe ich den Fehler gemacht, und die eingelegten Gurken 30 Minuten bei 90°C eingeweckt.
    Stets habe ich mich geärgert, dass die Gurken weich und wabblig waren. Sie waren regelrecht weichgekocht. Da wir 1:1 Essig und Wasser nehmen, ist es ja im Prinzip haltbar und bedarf gar keiner weiteren Erhitzung.
    Euer Blog ist Gold wert…

     
    • cahama

      4. September 2017 at 6:26

      Danke für das Lob 🙂
      Wir mögen die knackigen eingelegten Gurken auch lieber als die eingekochten.

       

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