Apfelessig – DIY

Vor geraumer Zeit haben wir uns schon einmal mit der Essigproduktion befasst. Damals haben wir Rot- und Apfelweinessig selbst gemacht.
Dazu hatten wir aber „Starterkulturen“ und bereits fertige Weine verwendet.

Nun wollten wir dem Ganzen aber mal „richtig auf den Grund gehen“. Also nichts mit fertigem Wein, käuflich erworbenen Starterkulturen, nein, alles von Grund auf selber machen.

Weiterlesen

Schlehenessig

Auf die Idee kamen wir während unseres letzten Frankreichurlaubs.
Bedingt durch unseren Hund, müssen bzw. dürfen wir viel spazieren gehen. Klar haben wir auch viele Spaziergänge am Meer unternommen, aber eben auch viele in dem wunderschönen Hinterland der französischen Ärmelkanalküste. Die Wege dort sind oft gesäumt von Weiß- und Schwarzdornhecken. Die Franzosen in diesem Gebiet sind sehr naturverbunden und kennen auch noch die Schätze der Natur, dementsprechend ernten sie auch häufig selbst diese Schätze der Natur. Aber, da diese Hecken dort so häufig vorkommen, bleibt auch für Andere, z. B. uns, noch viel zum Ernten übrig. Also haben wir uns einen großen Beutel Schlehen (Schwarzdorn) gesichert. Da es noch Herbst war, Schlehe aber am besten schmeckt, wenn sie erst einmal Frost abbekommen hat, traf es sich gut, dass wir ein Tiefkühlfach im Kühlschrank unseres Ferienhauses hatten 🙂
So konnten wir sie einfrieren, gut nach Hause transportieren und sie nun nach Bedarf dem Tiefkühler entnehmen.
Schlehenessig passt hervorragend zu Herbstsalaten, zu Rotkohl und zu Wild!

Weiterlesen

Zucchini-Relish

So ein schönes Relish kann man ja bei vielen Gelegenheiten einsetzten…aber erst muss man es mal haben 🙂
Wir haben es als Unterstützung in unserem „Kampf“ gegen die Zucchini-Übermacht, die täglich im Garten über uns hereinbricht, angesehen 🙂
Gesehen haben wir das Originalrezept bei gartentipps.com – Zucchini einlegen.
Hier unsere abgewandelte Version.

Weiterlesen

Feigenessig-Vinaigrette

Der sehr geschmacksintensive und etwas süße Feigen-Essig verleiht der Vinaigrette ein tolles Aroma, welches gut zu kräftig-würzigen und/oder leicht bitteren Salaten passt.
Wir haben sie für eine Wildkräutersalatmischung aus Mizuna (~Rübstiel), Tatsoi („Salatsenf“, verwandt mit Pak Choi), rotem Mangold, Spinat, Bull’s Blood (rote Beete), Curly Kale (junge Grünkohlblätter) und Landkresse verwendet.

Weiterlesen

Blaukraut- oder Rotkraut- oder Rotkohlsalat?

comp_cr_cimg1514_rotkohlsalat_farbecht

Vor geraumer Zeit schon haben wir das Rezept für einen Rotkohl-Rohkostsalat gepostet.
Bei diesem Rezept jetzt, haben wir nicht viel, aber entscheidendes, verändert: damit der Kohl seine Farbe behält bzw. die eigentliche Grundfarbe „Llila“ in Blau ändert, haben wir ihn nicht mit Zitrone sondern mit Zucker und wenig Essig zubereitet.
Was das farblich wirklich bringt, könnt ihr weiter unten im direkten Vergleich sehen.
Rotkohl/Rotkraut/Blaukraut enthält wasserlösliche Farbstoffe, von dieser ganzen Gruppe ist alleine der Farbstoff „Aglykon“ ausschlaggebend für die letztendliche Farbe.
Kommt Aglykon mit Säure (Zitrone, Apfel, Essig, Wein…) in Berührung sorgt er dafür, dass der Kohl seine Farbe ins rötliche verändert. Werden aber alkalische Stoffe (Zucker, Natron, Backpulver…) zugefügt, ändert sich die Farbe in blau.

Dieses Phänomen ist auch der Grund, warum dieser Kohl teils Blaukraut und teils Rotkraut/-kohl genannt wird.
In Regionen (vornehmlich im Süden), in denen beim Kochen/Verarbeiten eher Zucker (oder Natron) zugesetzt wird, heißt er Blaukraut.
In Gebieten (Norden und Mitte), in denen beim Verarbeiten eher saure Zutaten (Zitrone, Essig…) verwendet werden, heißt er eben Rotkraut oder auch Rotkohl.
Und ob es sich um „Kohl“ oder „Kraut“ handelt, darüber entscheidet ebenfalls die Region 🙂
Im Norden spricht man generell eher von „Kohl“, in der Mitte und im Süden von „Kraut“.
Und so entstehen die unterschiedlichen Bezeichnungen: Rotkohl im Norden, Rotkraut in der Mitte und Blaukraut im Süden.

Weiterlesen