Matjestatar

Es war „Vlaggetjesdag“ („Fähnchentag“)!
Und, was sagt uns das?
Richtig, der neue Matjes ist da!
Traditionell wird im Hafen von Scheveningen am Vlaggetjesdag der erste Matjeshering der neuen Saison versteigert – also quasi die Saison eröffnet.
Der Vlaggetjesdag war dieses Jahr am 16. Juni, also kann jetzt wieder „der gute holländische Matjes“ gekauft werden.

Zutaten:

  • 500 g Matjesfilets (3 Matjes-Doppelfilets)
  • 300 g Apfel, wir: 1 1/2 Braeburn
  • 15 g frischen Ingwer („ein walnussgroßes Stück“)
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 160 g Zwiebeln (2 Stück)
  • 1/2 EL Zucker
  • 3 EL Cidre-Essig; alternativ: Weißweinessig
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Peperoni
  • 2 Avocados; die Avocados sollten zwar reif aber nicht zu weich sein!

Zubereitung:

Ingwer sehr fein würfeln.
Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in 5 mm-Würfel schneiden.
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und den Ingwer darin 1 Minute anschwitzen; Apfelwürfel und 1 EL Wasser dazu geben, durchschwenken; vom Herd nehmen und Deckel auf die Pfanne geben.
Nach 3 Minuten den Deckel von der Pfanne nehmen; auskühlen lassen.

Zwiebel in 5 mm-Stücke/-Würfel schneiden.
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
Zucker dazu geben und rühren, bis er sich „aufgelöst“ hat.
Mit Essig ablöschen und so lange köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist.
Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Frühlingszwiebeln in 4 bis 5 mm-Ringe schneiden.
Peperoni halbieren, Kerne und die weißen Scheidewände entfernen; in 2 bis 3 mm-Streifen schneiden.
Avocado halbieren, Kern entfernen, aus der Schale lösen, in 5 mm-Würfel schneiden.
Matjesfilets in 5 mm-Stücke schneiden.

Nun alle Zutaten in eine Schüssel geben und vorsichtig mischen – fertig!

Bei uns gab es dieses leckere Matjestatar zusammen mit kleinen, knusprigen Röstis.

2 Gedanken zu “Matjestatar

  1. Anna C. 25. Juni 2018 / 12:37

    Um den feinen frischen Matjes bin ich dieser Tage auch schon herumgeschlichen…

    • cahama 25. Juni 2018 / 14:15

      Ist nur „doof“, wenn man einmal den echten Holländischen probiert hat, schmeckt der Andere/“Normale“ nicht mehr.

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