Natronkuchen

Kindheitserinnerungen…
Früher gab es bei unseren Omas immer „Natronkuchen“…und der war immer soooo gut.
Auf der Suche nach einem Rezept für einen ebensolchen „Natronkuchen“, haben wir dann dieses bei „Rezepte aus Uromas Kochbuch“ (www.uromasrezepte.de; sorry, dank DSGVO keine Links mehr) gefunden.
Der Kuchen ist sehr lecker, aber…wo ist das Natron???
Also haben wir uns weiter auf die Suche begeben und herausgefunden, dass man heute in den „alten“ Rezepten gerne Natron durch Backpulver (Verhältnis 1:2) ersetzt.
Aber nun rückwärts einfach Backpulver durch Natron zu ersetzen geht nicht.
Bei der Verwendung von Natron anstelle Backpulver muss man zusätzliche Säure zufügen. Am besten eignet sich dafür wohl Weinsteinsäure.
Wir werden also noch ein bisschen experimentieren müssen um zu dem Rezept von Omas Natronkuchen zu kommen.
Aber bis dahin können wir mit diesem Natronkuchen ganz gut leben 🙂


Zutaten für eine 28-er Rohrbodenform:

  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 250 g Zucker
  • 500 g Mehl, Weizenmehl Typ 405
  • 7 Eier, Gr. „L“, zimmerwarm
  • 1/4 l lauwarme Milch
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb
  • 30 g Bittermandeln
  • 30 g Backpulver

Zubereitung:

Bittermandeln in Wasser geben und mit diesem zum Kochen bringen.
Vom Herd nehmen und 2 bis 3 Minuten „ziehen lassen“.
Bittermandeln aus dem Wasser nehmen und schälen.

Wenn man die Mandeln am Vortag schon schält und trocknen lasst, lassen sie sich besser fein reiben.

Mandeln fein reiben.

Butter und Zucker schaumig schlagen.
Nach und nach die Eier unter die Masse rühren.

Mehl, gemahlene Mandeln, Zitronenschalenabrieb und Backpulver mischen und unter die Butter-Zucker-Eier-Masse rühren.

Zum Schluss die lauwarme Milch unter den Teig rühren.

Den Teig in die gefettete Backform füllen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 50 Minuten backen.

Kuchen einige Minuten (~ 5 Minuten) abkühlen lassen, dann die Form lösen und den Kuchen auf ein Kuchengitter zum Auskühlen stürzen.

Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Dieser Kuchen hat den Gleichen Nachteil wie viele andere Rührkuchen: je länger er steht/je älter er wird, desto besser schmeckt er!!

3 Gedanken zu “Natronkuchen

  1. Anna C. 15. Juni 2018 / 7:05

    30g Bittermandeln? Das würde ich nicht wagen…

    • cahama 16. Juni 2018 / 6:39

      Warum nicht?
      Auszug aus Wikipedia: „…Blausäure ist zwar sehr giftig, aber wegen deren Flüchtigkeit und Hitzeempfindlichkeit kann sich in einer mit Bittermandeln zubereiteten erhitzten Speise nur eine ungefährliche Menge an Blausäure ansammeln…“.

      • Anna C. 16. Juni 2018 / 8:27

        Nun ja, gefährlich kann es für die die damit arbeiten werden- wenn die Blausäure beim Erhitzen abdampft zum Beispiel. Oder für Kinder …. ich wäre da sehr vorsichtig. Zumal sie ja sehr geschmacksintensiv sind- meist reichen 1-2 Stück für ein feines Aroma.

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