Schweinemedaillons vom Iberischen Schwein mit Rotwein-Balsamico-Zwiebeln

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Wir hatten mal wieder das Glück und konnten ein Stück vom Iberischen Schwein (spanisch: Cerdo – bzw. Porco Ibérico) erwerben.
Und wenn schon, dann richtig 🙂 also haben wir die Lende genommen.

Zutaten

Fleisch:

  • 8 Schweinemedaillons vom Iberischen Schwein (Porco Iberico)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Butterschmalz zum Braten

Entgegen unserer sonstigen Gewohnheiten haben wir dieses Schweinefleisch ohne Knoblauch zubereitet.
Bei diesem „edlen“ Fleisch sollte wirklich der reine Fleischgeschmack im Vordergrund stehen.

Und außerdem gab es dazu die Rotwein-Balsamico-Zwiebeln mit Knoblauch
und ein Püree aus Süßkartoffeln mit (reichlich) Bärlauch 🙂

Rotwein-Balsamico-Zwiebeln:

  • 500 g Zwiebeln; wir 1/2 rote und 1/2 weiße Zwiebeln (da wir uns nicht für eine Sorte entscheiden konnten 🙂 )
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 gestr. TL Thymian
  • 1/4 gestr. TL Rosmarin
  • 300 ml Rotwein, trocken
  • 4 EL Balsamico
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Rotwein-Balsamico-Zwiebeln:

Zwiebeln in Spalten schneiden.
Knoblauch in hauchdünne Scheiben schneiden.

Die Butter in die Pfanne geben und die Zwiebelspalten darin bei mittlerer Hitze andünsten. Die Viertel/Achtel sollen dabei “auseinander fallen”. In den letzten 2 bis 3 Min. den Knoblauch dazu geben.
Mit dem Balsamico ablöschen; zähflüssig einkochen lassen.
Mit dem Rotwein wieder auffüllen.
Salz, etwas frisch gemahlenen Pfeffer, Thymian, Rosmarin und Honig dazu geben.
Erhitzen, dann Hitze reduzieren und alles ca. 20 Min. ohne Deckel sanft köcheln lassen. Ab und zu umrühren.
Die Sauce sollte am Ende leicht sämig sein.

Schweinemedaillons:

Backofen auf 90 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen.
Die Medaillons darin bei relativ großer Hitze von beiden Seiten schön braun anbraten.
Von beiden Seiten mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und für ca. 10 Minuten in den Backofen auf den Rost legen.

FERTIG.

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Wie bereits oben erwähnt, gab es bei uns ein Süßkartoffelpüree mit Bärlauch dazu.

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Mariniertes Schweinenackensteak – gegrillt

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Habt ihr euch schon mal überlegt, warum marinierte Schweinenackensteaks – oder mariniertes Fleisch im Allgemeinen – meist günstiger sind als das gleiche Fleisch, wenn es nicht mariniert ist?

Ist doch komisch, Fleisch ist günstiger als praktisch alle Gewürze, dann wird das „günstige“ Fleisch mit teuren Zutaten aufgewertet und trotzdem billiger verkauft…

Wir wollen niemandem den Appetit verderben, aber wir verwenden nur Fleisch, welches wir selbst mariniert haben.
Erst recht natürlich, da man es dann genau so würzen/marinieren kann, wie es einem am besten schmeckt.

Zutaten:

  • 4 Schweinenackensteaks
  • 3 – 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 – 4 Knoblauchzehen (wir „landen“ meist bei 4 Zehen 🙂 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Olivenöl

Es muss kein Olivenöl sein, wichtig ist aber, dass das Fleisch bzw. eigentlich die Zwiebeln mit Öl in Kontakt kommen! Zwiebel in Kombination mit Öl wirkt als „Fleischzartmacher“. Die Schweinenackensteaks (aber nicht nur die, auch andere Fleischsorten) werden dadurch wunderbar „mürbe“.

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschließbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefrierbeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben. Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Wir haben unsere natürlich auf dem Grill zubereitet!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!

Das Foto oben haben wir, damit man etwas erkennt, ohne Zwiebeln „geschossen“, gegessen haben wir es natürlich mit Zwiebeln 🙂

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Dazu gab es bei uns ein herrlich „knofeliges“ Zaziki und frisch gebackenes Fladenbrot (Pide).

Kalbsleber auf venezianische Art

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Leber, ich glaube, nichts ist, zumindest beim Essen, so polarisierend wie Leber oder Innereien im Allgemeinen. Entweder man liebt sie oder man mag sie gar nicht. Wir mögen sie. Allerdings sollte man sie nicht „täglich“ essen, aber alle paar Wochen mal ein Stück…

Zutaten:

  • 600 g Kalbsleber
  • 2 – 3 Zwiebeln (200 g)
  • 200 ml Weißwein, trocken (wir: Silvaner)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1/3 TL getrockneten Thymian
  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 75 ml Brühe (Gemüse- oder Geflügelbrühe)

Zubereitung:

Zwiebel halbieren und in 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden.

Kalbsleber von Häuten und Adern befreien; Scheiben der Länge nach halbieren und in ca. 12 mm Streifen schneiden.

In einer Pfanne 1 EL Butter zusammen mit der Prise Zucker erhitzen; Zwiebel und Thymian dazu geben und bei mittlerer Hitze die Zwiebel glasig dünsten; mit dem Weißwein ablöschen und bei milder Hitze so lange köcheln lassen, bis der Wein verdampft ist  – etwa 15 Min.

Etwa 5 Min. bevor die Zwiebeln fertig sind, in einer zweiten Pfanne die restliche Butter erhitzen.

Die Leberstücke mit dem Mehl bestäuben. Die Stücke in die heiße Butter geben und ca. 4 Min. braten, am Ende mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Leberstücke kurz in die Pfanne zu den Zwiebeln geben; die „Leberpfanne“ zurück auf den Herd stellen und das anhaftende Mehl mit der Brühe lösen. Leber und Zwiebeln zurück in die „Leberpfanne“ geben, verrühren.

Wer mag, kann auch noch einen Schuss Sahne zufügen.

Abschmecken und servieren.

Bei uns gab es dazu gebratenen Polenta.

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Quiche Lorraine

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Ich liebe Quiche Lorraine – aber nicht nur die… 🙂

Zutaten

Hefeteig:

  • 400 g Mehl
  • 25 g Frischhefe
  • 180 ml Milch, lauwarm
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Salz
  • 50 g Butter

Belag:

  • 500 g Zwiebeln
  • 250 g geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch
  • 10 g Butter
  • 400 g Crème fraîche (wir verwenden meist die mit Kräutern!!)
  • 4 Eier
  • 375 g geriebenen Gouda
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Für den Hefeteig: Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hinein bröckeln. Eine Prise Zucker zugeben, die Hefe mit etwas Milch zu einem Vorteig verrühren, abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten in die Schüssel geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit geräucherten Bauchspeck würfeln oder in kleine Streifen schneiden.

Zwiebeln schälen, halbieren und in ca. 2 – 3 mm dicke Scheiben schneiden.

In einer Pfanne etwas Butter zerlassen und den gewürfelten Bauchspeck darin bei kleine Hitze langsam knusprig braten, herausnehmen und beiseite stellen. In das verbliebene Fett die Zwiebelscheiben geben und bei milder Hitze glasig dünsten, sie sollen keine Farbe annehmen. Etwas abkühlen lassen.

Crème fraîche, Eier und Gouda in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Ein tiefes Backblech einfetten und den Hefeteig darauf ausrollen. Darauf achten, dass ein ca. 2 cm hoher Rand entsteht.

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Zuerst den Bauchspeck gleichmäßig auf dem Hefeteig verteilen.

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Darauf die Zwiebeln geben.

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und zum Schluss die Crème fraîche – Masse darüber gießen, glatt streichen.

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Im Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 35 – 40 Minuten goldbraun backen.

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Dazu passt, auch hier wieder: ein gutes Gläschen Wein 🙂

Schwenksteak

Ich muss mich leider wiederholen: endlich wieder Grillzeit!!

Ein Schwenksteak selbst zu würzen/einzulegen ist so einfach und man kann es eben genau nach seinem eigenen Geschmack würzen.

Zutaten:

  • Schweinenackensteak
  • Zwiebeln (je Steak ca. 1 mittelgroße Zwiebel)
  • Knoblauch
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, wer mag
  • Olivenöl – ganz wichtig!!

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und, wer mag, mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschießbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefriebeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben (das Öl ist wichtig, da es dafür sorgt, dass sich die Stoffe, die das Fleisch zart/mürbe machen, aus der Zwiebel lösen!). Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bie mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!