Rote Beete Carpaccio

Bei roten Beeten gehen die Meinungen ja sehr stark auseinander, erstens wie man sie schreibt: rote Beete oder rote Bete
und zweitens ob man sie mag oder nicht. Der Eine mag sie, weil sie sehr vitamin- und mineralstoffreich ist, der Andere lehnt den erdigen Geschmack rundweg ab.
Dem erdigen Geschmack kann man mithilfe von Essig zu Leibe rücken. Der erdige Geschmack entsteht durch einen Stoff, der Geosmin (ein „bicyclischer Alkohol“) heißt.
Dieser Stoff kann auch in Karpfen und Forelle vorkommen und dort ebenfalls für den erdigen/muffigen Geschmack sorgen. Auch hier rückt man ihm mithilfe von Essig zu Leibe.
Wie ihr sehen könnt, gehören wir jeweils zu der ersten oben genannten Gruppe: wir schreiben „rote Beete“ und mögen sie! 🙂

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Rote Beete mit Ziegenfrischkäsecreme und karamellisierten Walnüssen

Rote Beete sind so ziemlich das Letzte, was es im Garten vor dem Winter zu holen gibt 🙂
Ein sicheres dafür, dass der Winter vor der Tür steht.
Aber, sind wir froh, dass wir sie haben!
Und mit ihnen kann man ja auch so viele leckere Sachen zubereiten.

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Feigen-Tarte mit Ziegenfrischkäse und Serrano Schinken

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So wie es aussieht, fällt unsere Feigenernte dieses Jahr nicht geringer aus als im letzten Jahr 🙂
…und das finden wir absolut SUPER.

Letztes Jahr hatten wir erstmals eine solch gute Feigenernte, da haben wir einige super leckere Rezepte mit Feigen ausprobiert. Diese haben uns so gut geschmeckt, dass wir schon die ganze Zeit hoffen, wir mögen dieses Jahr wieder viele Feigen bekommen.
Und, das Glück ist uns hold!
Die ersten Feigen wurde natürlich frisch vom Baum „gefuttert“.
Die nächsten haben wir für Schoko-Ravioli mit Feigen-Mascarpone-Füllung verwendet.
Danach kamen (wieder mal) die Feigen in Marsalasauce an die Reihe.
Jetzt sollte es aber etwas „Herzhaftes“ sein. Also haben wir aus den beiden Rezepten Ziegenkäse-Feigen-Tarte mit San Daniele Schinken und Feigentarte mit Ziegencamembert des Vorjahres einen neuen „Mix“ hergestellt.
Dazu kam, dass wir weder San Daniele Schinken noch Ziegencamembert im Haus hatten.
Also, „aus zwei mach eins“: Feigen-Tarte mit Ziegenfrischkäse und Serrano Schinken.

Zutaten für eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser
(als Vorspeise für 6 Personen oder für 3 Personen als Hauptgericht)

Teig:

  • 125 g Weizenmehl Typ 550
  • 100 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 120 g Quark, 20% Fett
  • 60 ml Vollmilch
  • 75 ml Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz

Belag:

Creme:

  • 100 g Saure Sahne
  • 100 g Schmand
  • 2 Eigelb
  • 3 Zweige frischen Thymian
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker

außerdem:

  • Fleur de Sel

Zubereitung

Teig:

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig auf einem Stück Backpapier 2 cm größer als die Backform ist, ausrollen.
Den Teig mitsamt Backpapier in die Backform geben und auf jeder Seite einen Rand von etwa 1 cm formen.

Creme:

Von den Thymianzweigen die Blätter abzupfen und diese mit den anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer glatten Creme verrühren.
Anschl. vorsichtig auf dem Teig verteilen; glatt streichen.

Belag:

Von den Feigen den Stielansatz abschneiden, Feigen halbieren; mit der Schnittfläche nach oben in die Creme setzen.
Den Schinken in kleine Stücke „zerrupfen“ und auf der Tarte – aber nicht auf den Feigen – verteilen.
Ziegenfrischkäse entweder grob würfeln oder einfach mit den Fingern „zerrupfen“ und auf der Tarte verteilen – dabei jeweils auch etwas vom Frischkäse die Schnittflächen der Feigen geben.
Auf den Frischkäse nun etwas von der Feigenmarmelade geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Unter-/Oberhitze ca. 25 Min. backen.

Dünn Fleur de Sel über der Tarte verteilen.

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Gegrillte, gefüllte Champignons

comp_CR_IMG_4134_Gefüllte_Champignons_ZiegenfrischkäseSpeckmantel

Im Bild links: „Ziegenfrischkäse mit Bärlauch im Speckmantel“, oben: „Blätterteigzöpfchen“ – Rezept folgt, rechts: die Champignons mit Ziegenfrischkäse bzw. Parmesan.

Zutaten:

  • Champignons, die Köpfe sollten einen Durchmesser von 4 bis 5 cm haben
  • Bärlauch-Pesto; alternativ Pesto Genovese
  • Ziegenfrischkäse
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Champignons mit einem Tuch oder Küchenkrepp abreiben.
Die Stiele von den Champignons entfernen.

Die Champignons mit der Öffnung nach oben in eine Alu-Grillschale setzten.

Alternativ geht sicher auch eine Auflaufform, aber beim Grillen bildet sich „Wasser“ in den Champignonköpfen. Dieses kann in den Alu-Grillschalen ablaufen, in einer Auflaufform nicht – deshalb ein Gitter (Pralinengitter o.ä.) in die Auflaufform legen.

Im vorgeheizten Gasgrill (alternativ im Backofen) bei 200 bis 220 Grad etwa 8 Minuten grillen.
Dann die Champignonköpfe wenden, damit die Flüssigkeit, die sich gebildet hat ablaufen kann, weitere 5 Min. grillen.

Die Schale mit den Champignons aus dem Grill nehmen; die Champignonköpfe wieder wenden, so dass die Öffnung wieder oben ist.

In jeden Champignonkopf nun etwas Pest geben – bei Champignonköpfen von 4 bis 5 cm Durchmesser etwa einen knappen TL.

Nun die Champignons entweder mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen oder etwa 5 g Ziegenkäse hinein geben.

Zurück in den Grill stellen und bei 200 bis 220 Grad etwa weitere 7 bis 8 Minuten grillen.

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