Mariniertes Schweinenackensteak – gegrillt

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Habt ihr euch schon mal überlegt, warum marinierte Schweinenackensteaks – oder mariniertes Fleisch im Allgemeinen – meist günstiger sind als das gleiche Fleisch, wenn es nicht mariniert ist?

Ist doch komisch, Fleisch ist günstiger als praktisch alle Gewürze, dann wird das „günstige“ Fleisch mit teuren Zutaten aufgewertet und trotzdem billiger verkauft…

Wir wollen niemandem den Appetit verderben, aber wir verwenden nur Fleisch, welches wir selbst mariniert haben.
Erst recht natürlich, da man es dann genau so würzen/marinieren kann, wie es einem am besten schmeckt.

Zutaten:

  • 4 Schweinenackensteaks
  • 3 – 4 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 – 4 Knoblauchzehen (wir „landen“ meist bei 4 Zehen 🙂 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Olivenöl

Es muss kein Olivenöl sein, wichtig ist aber, dass das Fleisch bzw. eigentlich die Zwiebeln mit Öl in Kontakt kommen! Zwiebel in Kombination mit Öl wirkt als „Fleischzartmacher“. Die Schweinenackensteaks (aber nicht nur die, auch andere Fleischsorten) werden dadurch wunderbar „mürbe“.

Zubereitung:

Knoblauch schälen, fein hacken und mit etwas Salz zu einer Paste zerdrücken.

Zwiebeln schälen, vierteln und in ca. 2-3 cm dünne Scheiben schneiden.

Die Schweinenackensteaks salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Gewünschte Menge Knoblauchpaste darauf geben und verteilen.

Nun etwas Öl darüber geben und gut „einmassieren“ (in beide Hände nehmen und gut einreiben).

In eine luftdicht verschließbare Gefrierbox o.ä. (ein Gefrierbeutel geht auch) eine Lage Zwiebeln geben. Die Steaks darauf legen und wieder eine Lage Zwiebeln. Dann noch einen guten Schuss Öl darüber geben. Hat man mehr Steaks, kann man auch mehrere Lagen aufeinander geben, wichtig ist nur, dass Zwiebeln dazwischen liegen, ein Schuss Öl darüber gegeben wird und dass Zwiebeln den Abschluss bilden. Luftdicht verschließen und mind. 3 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen. Wir lassen die Steaks oft bis zu 5 Tage durchziehen/“reifen“.

Steaks und Zwiebeln trennen.

Die Steaks nach Belieben grillen oder in der Pfanne braten – bei mittlerer Hitze! Nicht zu heiß grillen/braten!

Wir haben unsere natürlich auf dem Grill zubereitet!

Die Zwiebeln kann man entweder in Alufolie einschlagen (glänzende Seite nach innen!) und mit auf den Grill legen, dann öfters wenden, oder in einer Pfanne bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.

Viel Spaß und guten Appetit!

Das Foto oben haben wir, damit man etwas erkennt, ohne Zwiebeln „geschossen“, gegessen haben wir es natürlich mit Zwiebeln 🙂

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Dazu gab es bei uns ein herrlich „knofeliges“ Zaziki und frisch gebackenes Fladenbrot (Pide).

Zaziki (oder auch ‚Tsatsiki‘)

Sehr zu empfehlen vor Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln – gibt Platz 🙂

Aber es schmeckt auch super lecker.

Zutaten:

  • 2 kleine Salatgurken a 250 g
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Becher Schmand (250 g)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Spritzer Zitrone

Zubereitung:

Gurken schälen und raspeln.

Die Gurkenraspel sehr gut ausdrücken!.

Wir geben einige Blätter Küchenpapier in ein Handtuch und pressen dann fest aus.

Knoblauch fein hacken und mit etwas Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Gurkenraspel und Knoblauch mit den restlichen Zutaten gut vermischen.

Nicht zu lange stehen lassen, da sich onst von den Gurken doch wieder etwas Saft absetzt.

Passt sehr gut zu Gyros oder einfach zu einem frischen Fladenbrot/Pide.

Pfannengyros

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Im Bild: Pfannengyros mit Krautsalat, Zaziki (Tsatsiki) und Fladenbrot

Gyros, die griechische Variante zum türkischen Döner.

Die Unterschiede: für Gyros wird ursprünglich nur Schweinefleisch verwendet, während der Döner (traditionell) aus Lamm-/Hamelfleisch besteht.
Die typischen Gewürze für Gyros sind: Knoblauch, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer.
Döner dagegen wird mit einer Marinade gewürzt, wofür fast jeder sein eigenes „Hausrezept“ hat. Auf jeden Fall sollte Joghurt, Öl, Milch enthalen sein.

Eigentlich wird Gyros, wie der Döner, am vertikalen Spieß, langsam vor der Hitzequelle drehend, gegrillt.

Aber wer hat schon einen vertikalen Drehspieß zuhause???

Unsere Gyros wird in der Pfanne gebraten…die hat man schließlich immer zur Hand.

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