Burritos

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Nach längerer Zeit gelüstete es uns mal wieder nach etwas aus der „Tex-Mex-Ecke“.
Es mussten also mal wieder ein paar  Burritos *) gemacht werden.

*) siehe dazu separaten Post „Tortilla, Burrito, Fajita und Co. – Was ist was?“

Zutaten für 6 Wraps:

  • 6 Weizentortillas, Fertigprodukt
  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 400 g Mais (Dose)
  • 255 g Kidneybohnen (Dose)
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
  • Chili, nach Belieben
  • einige Blätter Eissalat
  • 2 – 3 Tomaten
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen.

Tomaten in dünne Scheiben schneiden.

Das Rinderhackfleisch bei großer Hitze krümelig anbraten.

In den letzten 2 – 3 Minuten Zwiebel und Knoblauch zufügen.

Die gehackten Tomaten in den Topf geben.

Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Cumin und Chili würzen.

Die Flüssigkeit vom Mais abgießen; den Mais in die Tomatensauce geben.

Bei mittlerer Hitze kochen bis fast keine Flüssigkeit mehr im Topf ist – dabei öfter umrühren. Wir haben immer mal wieder einen Schuss Wasser dazu gegeben. Insgesamt hat es bei uns ca. 15 Min. gekocht.

Etwa 5 Min. vor Ende der Kochzeit die Kidneybohnen unter fließendem Wasser abwaschen und in den Topf geben.

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Die Butter schmelzen, nacheinander die Tortillas dünn mit der Butter bestreichen und für 45 Sekunden bei 1000 Watt in der Mikrowelle erhitzen. Alternativ kann man die Tortillas auch bei großer Hitze kurz in einer Pfanne erhitzen.

Wer mag, kann die Tortillas als erstes mit etwas saurer Sahne oder Schmand bestreichen, haben wir nicht gemacht.
Etwas Salat auf die Tortillas geben; darauf einige Tomatenscheiben verteilen. Als Letztes von der Hackfleisch-Gemüsemasse darauf geben.

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Die beiden Seiten der Tortilla etwas einschlagen und die untere Hälfte über die obere schlagen.

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Oder aber die Burritos „aufrollen“ – dazu sollte man den Salat aber in Streifen schneiden und nicht zu viel „Füllung“ hinein geben:

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Tortilla, Burrito, Fajita und Co. – Was ist was?

Ich weiß nicht, wie es euch geht, bei uns ist es so, man hört Burrito, Enchilada, Tortilla usw. und weiß doch nicht genau was ist was.

Versuchen wir mal Licht in das Dunkel zu bringen…

Tortilla:

  1. das Wort „Tortilla“ stammt zum einen aus der Sprache der Azteken und bedeutet soviel wie „Fladenbrot“ bzw. „Brotfladen“
  2. zum anderen gibt es das Wort „Tortilla“ aber auch im Spanischen; dort bedeutet es „(spanisches) Omelett“; Im Gegensatz zu einem „normalen Omelett“ wird das „spanische Omelett“ neben Eiern immer auch mit Kartoffeln und Zwiebeln zubereitet. Siehe Tortilla de patatas.

Hier geht es aber nicht um das „spanische Omelett“, sondern um das „mexikanische Fladenbrot“.

Von diesen Tortillas gibt es zwei Arten:

  • Maistortillas (Tortillas de Maiz), verbreitet in Mittel- und Südmexiko sowie in den ländlichen Gegenden Nordmexikos; die Herstellung dieser Maistortillas ist sehr aufwändig. Bei uns bekannt „vom Mexikaner“, hauptsächlich aber von „Knabberartikeln“ wie Nachos, Tortilla-Chips usw.
  • Weizentortillas (Tortillas de Harine), diese sind in den USA und in dicht besiedelten Gebieten Nordmexikos verbreitet; Weizentortillas sind nicht knusprig, sie sind weich und biegsam.

Was macht man mit diesen Tortillas?

Burritos: aus Weizentortillas; teils dünn mit saurer Sahne bestrichen, belegt mit Hackfleisch, Bohnen, Salat, Tomaten, Avocado; eine Seite der Tortilla wird eingeschlagen, dann wird  sie aufgerollt oder gefaltet; der Burrito wird immer fertig belegt und aufgerollt/gefaltet serviert!

Fajitas: eigentlich genau das gleiche wie „Burritos“, ABER: die einzelnen „Bestandteile“ werden „lose“ serviert und man belegt sich seine Fajita selbst!

Chimichangas: ist im Prinzip ein Burrito, wir aber immer frittiert!

Enchiladas: im Gegensatz zum Burrito wird bei der Enchilada als Basis eine Maistortilla verwendet! Ansonsten wie Burritos.

Quesadillas: Tortilla mit Käse; in die Mitte einer Tortilla kommt Käse, die Tortilla wir zusammengeklappt und gebraten oder frittiert.

Tacos oder auch Taco-Shells: Ist eine zu einem „U“ gebogene Tortilla; es gibt sie sowohl aus Mais- wie auch aus Weizentortillas; Sie wird meist mit Fleisch und Gemüse, teils aber auch mit Fisch und Meeresfrüchten gefüllt.

Flautas: ähnlich den Burritos, ABER nur dünn belegt, beide Seiten offen, zu einer dünnen Rolle (Flautas = Flöte) zusammengerollt, kurz in der Pfanne gebraten.

Chalupas: aus Weizentortillas; wird von beiden Seiten braun gebraten, zusammengefaltet, die beiden Enden fest zusammen gedrückt und die Mitte wieder auseinander gezogen, so dass ein „Boot“ entsteht. Ich weiß, schwer verständlich…versuchen wir es so. wenn die Tortilla eine Uhr wäre, faltet man sie so zusammen, dass 6 Uhr auf 12 Uhr liegt; die Ecken (2 bis 4 Uhr und 8 bis 10 Uhr) fest zusammendrücken und dann 6 Uhr und 12 Uhr wieder auseinander ziehen 🙂

Tamales: hierbei wird der (rohe) Maismehlteig (Grundteig der Maistortillas) nach Belieben mit Fleisch. Käse und oder Gemüse gefüllt, dieser Teig wird dann in Mais- oder Bananenblätter eingewickelt und über Wasserdampf gegart.

Wraps: der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet (ein-)gewickelt/eingehüllt; der Wrap entspricht etwa dem Burrito, ABER als Hülle kann man jeden beliebigen „Mantel“ verwenden, also nicht nur Tortillas, sondern auch Crêpes, Omelett, Pfannkuchen…

Diese Ausführungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit! Wer weitere Varianten kennt, darf sie uns gerne (bitte mit genauer Beschreibung!) mitteilen, wir werden die Auflistung dann ergänzen.

Pfannkuchen-Wraps – überbacken

Zutaten Füllung:

  • 500 g Rinder-Hackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 150 g Mais (Dose)
  • 1 Dose Kidney-Bohnen (ca. 400 ml)
  • 1 Dose gehackte Tomaten (ca. 800 ml)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver
  • Chili, möglichst Flocken oder aus der Mühle

Zubereitung:

Zwiebel schälen und nur grob hacken.
Knoblauch schälen und fein hacken,
Paprikaschoten waschen, vierteln, die Kerne und die weißen Innenhäute entfernen, würfeln (ca. 1×1 cm).
Die Kidney-Bohnen abschütten und gründlich abspülen.
Mais abschütten.
Öl in einem Topf erhitzen. Erst die gehackten Zwiebeln für 1 bis 2 Min. andünsten, dann das Hackfleich dazugeben und kräftig anbraten. Gehackten Knoblauch dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili würzen. Wenn das Fleisch braun angebraten ist, die Tomaten, Mais, Kideny-Bohnen und Paprikawürfel zufügen.

Bei mittlerer Hitze ca. 20 Min. im offenen Topf köcheln lassen.

Tipp: diese Füllung kann man natürlich auch für „richtige“ Wraps (mit Tortillas) verwenden.

Zutaten Pfannkuchen, 8 Stück:

  • 5 Eier
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 300 ml Milch

Zubereitung:

Eier mit Mehl und Salz klümpchenfrei verrühren. Nach und nach die Milch unterrühren.
Die Pfannkuchen bei mittlerer Hitze nacheinander backen.

Pfannkuchen-Wraps:

2 bis 3 Löffel der Füllung auf jeden Pfannkuchen geben und diese zusammenrollen.
In eine gefettete Auflaufform legen und nach belieben geriebenen Käse darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 12-15 Min. überbacken.