Heidelbeer-Wickeltorte

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Diese Torte hätten wir fast vergessen…nein, nicht zu machen und auch nicht zu essen, sondern diese euch zu zeigen 🙂
Das war die zweite Torte zur Taufe unseres Enkels.
Es ist eigentlich nur eine Variante der Zitronen-Wickeltorte aber geschmacklich doch total anders. Kein Wunder, da der Geschmack dieser Torten nicht vom Teig oder der Creme bestimmt wird, sondern hauptsächlich von der Füllung.

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Zitronen-Wickeltorte

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Zur Taufe unseres Enkels bzw. der daran anschließenden Kaffeerunde waren Torten gewünscht 🙂
Hier die erste, mit super leckerer Zitronenfüllung.

Zutaten für eine Torte ca. 24 cm Durchmesser und ca. 16 cm hoch

Für den Knetteigboden:

  • 100 g Butter, kalt
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 125 g Mehl
  • 1 Msp. Backpulver

Für 3 Backbleche 35 x 42 cm:

  • 9 Eier
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • 375 g Puderzucker
  • 3/16 l Sonnenblumenöl (187,5 ml)
  • 3/8 l Eierlikör (375 ml)
  • 375 g Mehl
  • 1,5 Pck Backpulver

Biskuitboden Durchmesser 26 cm:

  • 3 Eier
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 125 g Puderzucker
  • 1/16 l Sonnenblumenöl (62,5 ml)
  • 1/8 l Eierlikör (125 ml)
  • 125 g Mehl
  • 1/2 Pck Backpulver

Für die Füllung:

  • 450 g Zitronenmarmelade
  • 250 g Magerquark
  • 250 g Mascarpone, zimmmerwarm
  • 375 ml Schlagsahne
  • 2 TL Puderzucker
  • 1,5 Pck. Sahnesteif
  • 6 TL Lemon Curd

Zum Dekorieren:

  • 175 g Magerquark
  • 175 g Mascarpone
  • 250 g Schlagsahne
  • 2 TL Puderzucker
  • 4 TL Lemon Curd
  • 1 Pck. Sahnesteif
  • 16 Kapstachelbeeren (Physalis)

Zubereitung:

Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
Die Zutaten für den Knetteigboden in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in der Größe der Backform ausrollen, hineinlegen und mit einer Gabel mehrmals einstechen (damit keine Blasen entstehen).
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-Oberhitze 12 Minuten backen.

Auskühlen lassen.

Den Teig für jedes Blech einzeln zubereiten!

3 Eier mit 1 Pck. Vanillezucker und 125 g Puderzucker in der Küchenmaschine weißschaumig rühren, das dauert, je nach Maschinentyp, bis zu 15 Minuten. Zwischenzeitlich in einem Messbecher 1/16 l Öl und 1/8 l Eierlikör abmessen. In einem zweiten Becher 125 g Mehl und 1/2 Pck Backpulver abwiegen.
In die weißschaumige Eiermasse Öl und Eierlikör laufen lassen, dabei zügig arbeiten. Mehl-Backpulvermischung zugeben und unterheben bis „gerade so“ eine einheitliche Masse entstanden ist (hier nicht mehr lange rühren).
Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, glatt streichen.
Im Backofen bei 165 Grad Unter-/Oberhitze ca. 30 – 35 Minuten hellbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen, 2 Minuten abkühlen lassen, auf ein Stück Backpapier stürzen und das Backpapier von der Unterseite abziehen.

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Auf die gleiche Weise 2 weitere Böden zubereiten.

Jeweils die Ränder der Biskuitböden gerade schneiden und jeden Boden der Länge nach in drei Streifen teilen.

Für den Biskuitboden: Eine Springform (Durchmesser 26 cm) mit Backpapier auslegen. Wie oben beschrieben eine weitere Teigportion zubereiten. In die vorbereitete Springform füllen, bei 165 Grad Unter-/Oberhitze ca. 55 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen. Nach dem Erkalten waagrecht in der Mitte durchschneiden.
Den zweiten Teil des Biskuitbodens haben wir für eine andere Torte verwendet!

Für die Füllung: Mascarpone mit dem Schneebesen glatt rühren. Quark und Lemon Curd unterrühren. Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif sehr fest aufschlagen. Sahne unter die Quark-Mascarponemasse ziehen.

Zitronenmarmelade etwas erwärmen damit sie streichfähiger ist.

Den Knetteigboden dünn mit Marmelade einstreichen.

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Jeden Biskuitstreifen dünn mit Zitronenmarmelade bestreichen.

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Anschließend die Streifen mit der Quark-Sahne-Masse bestreichen (auch hier ist weniger mehr). Wir haben je Streifen ca. 3 EL der Quark-Sahne-Masse verwendet.

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Den ersten bestrichenen Biskuitstreifen liegend zu einer Schnecke aufrollen, hochkant, mittig auf den vorbereiteten Knetteigboden stellen.

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Den nächsten Biskuitstreifen darum legen. Immer fortfahrend einen weiteren Biskuitstreifen um den vorhergehenden legen. Zum Schluss einen Tortenring fest um die Wickeltorte stellen.

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Überstehenden Knetteigboden abschneiden und die Torte über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag für die Dekoration Mascarpone mit dem Schneebesen glatt rühren. Quark und Lemon Curd unterrühren. Sahne mit Puderzucker und Sahnesteif sehr fest aufschlagen. Sahne unter die Quark-Mascarponemasse ziehen.

Torte aus dem Kühlschrank nehmen, evtl. die Oberseite begradigen.
Tortenring entfernen und die Oberseite der Torte dünn mit der Quark-Sahnemasse einstreichen. Einen Biskuitboden (evtl. den Rand nachschneiden) oben auf die Torte legen und leicht andrücken.

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Die Torte ringsum mit der Quark-Sahnemasse einstreichen und glatt abziehen.
Mit der restlichen Quark-Sahnemasse Tupfen auf die Torte spritzen.

Die Torte mit Lemon Curd und Kapstachelbeeren ausdekorieren.

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Autor: Carmen

Rotkohlwickel mit Kalbsleber-Kartoffelpüree-Füllung

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Vor Jahren hatten wir mal ein Rezept mit gefüllten Rotkohlwickeln ausprobiert. Das war wirklich gut – aber das Rezept ist irgendwie verschwunden. Wir haben lange darauf gewartet, dass es mal wieder „auftaucht“. Vergebens gewartet, es will nicht wieder auftauchen. Dann ist also mal wieder Kreativität angesagt…

Zutaten:

  • 1 Kopf Rotkohl, ca. 1,4 kg
  • 600 g Kartoffeln
  • 100 ml Vollmilch
  • 400 g Kalbsleber in Scheiben
  • 1 + 2 EL Butterschmalz
  • 50 g Dörrfleisch/Bauchspeck, fein gewürfelt
  • 1/2 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 300 g Steinpilze, frisch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml Rotwein, trocken
  • 100 ml Hühnerbrühe
  • 2 EL Crème fraîche
  • 3/4 EL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Thymian
  • Zahnstocher

Zubereitung:

Vom Rotkohl den Strunk keilförmig heraus schneiden. Wasser in einem großen Topf zum kochen bringen, salzen. Den Kohlkopf in das kochende Wasser legen. Nach je ca. 2-3 Min. lassen sich die jeweils äußeren Blätter leicht vom Kohlkopf lösen. Das gelöste Blatt aus dem Wasser nehmen, etwas abkühlen lassen und die dicke Blattrippe flach schneiden.

Kartoffeln schälen, vierteln, in Salzwasser gar kochen. Abgießen und ausdampfen lassen; mit der Milch zu einem festen Kartoffelpüree verarbeiten.

1 EL Butterschmalz in der Pfanne erhitzen und die Kalbsleber darin braten bis sie „knapp gar“ ist, salzen, pfeffern, aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen.

In das heiße Fett das gewürfelte Dörrfleisch geben und 2 Min. braten, die Zwiebelwürfel dazu geben und ca. weitere 3 Min. braten bis die Zwiebel etwas Farbe angenommen haben. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen.

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Pilze putzen, in Würfel (Kantenlänge 1 cm) schneiden.

Die Kalbsleber in ca. 1,5×1,5 cm große Würfel schneiden und zusammen mit der Hälfte der Zwiebel/Speckwürfel unter das Kartoffelpüree heben.

Auf jeweils ein Rotkohlblatt einen gut gehäuften Esslöffel von dem Püree auf die Innenseite an das Stielende setzen.

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Die Seitenränder über dem Püree einschlagen, vom Stielende her aufwickeln und mit einem Zahnstocher fixieren.

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Die Pfanne mit den restlichen Speck- und Zwiebelwürfeln wieder auf den Herd stellen und erhitzen. Steinpilzwürfel dazugeben, ca. 3 Min. anbraten, mit Rotwein ablöschen. Salzen, pfeffern, Thymian darüber streuen, Hühnerbrühe angießen. Auf mittlerer Stufe ca. 15 – 20 Min. kochen lassen.

In der Zwischenzeit restliches Butterschmalz in einer Schmorpfanne erhitzen, die Rotkohlwickel bei mittlerer Hitze darin rundum anbraten.

Crème fraîche mit Mehl verrühren unter die Steinpilzsauce ziehen, einmal aufkochen lassen.

Steinpilzsauce in die Schmorpfanne zu den Rotkohlwickeln geben, Deckel auflegen und ca. 45 Min. schmoren.

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Nusswickel

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Man muss ja fast schon froh sein, dass es zur Zeit nichts frisches an Obst aus dem Garten (oder Keller) gibt, sonst käme man ja nie dazu so leckere Sachen wie Streuselkuchen, Marmorkuchen, Bienenstich, Butterkuchen…oder eben einen Nusswickel zu backen.

Zutaten für den Hefeteig:

  • 250 g Weizenmehl Typ 550
  • 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1/2 Würfel Frischhefe
  • 100 g Zucker
  • Abrieb von einer Zitrone
  • 20 g Butter, zimmerwarm
  • 20 g Schweineschmalz, zimmerwarm
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 250 ml Milch

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Ei
  • 250 g Pecannüsse; alternativ Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse
  • 60 g Zucker
  • 1 Becher Schmand
  • 1 EL Rum
  • 50 g Rosinen
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Für den Teig die beiden Mehlsorten in eine Rührschüssel geben und in die Mitte eine kleine Mulde drücken, Hefe hinein bröckeln, einen Teelöffel Zucker dazu geben und mit etwas angewärmter Milch verrühren.

Den Hefevorteig abdecken und 20 Minuten gehen lassen.

Die restlichen Zutaten in die Schüssel geben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten (Knet-/Küchenmaschine ca. 10-12 Min, von Hand ca. 15 Min.).

Mit Folie abgedeckt 50 – 60 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Nüsse fein mahlen und mit den restlichen Zutaten verrühren.

Den gegangenen Hefeteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem rechteckigen Paket falten und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck von ca. 40 x 35 cm ausrollen.

Die Füllung gleichmäßig darauf verteilen.

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Von der Längsseite her zu einer Rolle aufwickeln und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit einem scharfen Messer in der Mitte der Länge nach durchschneiden.

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Die beiden Stränge miteinander verdrehen.

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Nusswickel 5 Min. ruhen lassen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 45 Minuten backen.

Wer mag kann aus 75 g Puderzucker und etwas Wasser (alternativ Zitronensaft oder Rum) einen dünnflüssigen Guss zubereiten und diesen über den noch lauwarmen Wickel laufen lassen.

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