Italienischer Brotpudding

Das Rezept haben wir auf Facebook bei der lieben Christine Hochpöchler gesehen. Es hat uns auf Anhieb so gut gefallen, dass wir es schnellstens nachmachen mussten.
Da traf es sich doch gut, dass wir sowohl reichlich trockenes Baguette (aus dem Urlaub), wie auch noch Äpfel aus der letztjährigen Ernte im Keller hatten.

Zugegeben, besonders fotogen ist dieser Nachtisch nicht, aber LECKER!!

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Buttermilch-Kastenweißbrot mit Sauerteig

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Wir backen nicht oft Kastenweißbrot, aber „alle paar Jahre“ muss es einfach einmal sein, alleine schon um ein paar „Arme Ritter“ daraus zu machen.
Jetzt wollte ich hier den Link zu den „Armen Rittern“ einfügen – und musste feststellen, dass wir die noch gar nicht gepostet haben. Dann wissen wir ja, was zu tun ist 🙂
Aber hier nun erst mal die Grundlage dafür.

Zutaten für ~1 kg

Wir haben zum Backen eine „normale“ Kastenkuchenform von 32 cm Länge verwendet

Vorteig:

  • 110 g Weizenmehl Typ 1050
  • 110 ml Wasser
  • 0,15 g Hefe

Sauerteig:

  • 70 g Weizenmehl Typ 550
  • 70 ml Wasser
  • 4 g Weizen-ASG

Hauptteig:

  • 110 ml Buttermilch
  • 110 ml Wasser
  • 370 g Weizenmehl Typ 550
  • 15 g Zucker, braun
  • 22 g Butter
  • 12 g Salz
  • 11 g Hefe, frisch

Zubereitung

Vorteig:

Die Zutaten klümpchenfrei verrühren, abgedeckt 12 Stunden reifen lassen.

Sauerteig:

Ebenfalls die Zutaten klümpchenfrei verrühren und abgedeckt 12 Stunden reifen lassen.

Hauptteig:

Alle Zutaten, einschl. Sauerteig und Vorteig, in die Schüssel geben und 5 Minuten langsam/auf kleiner Stufe kneten.
Geschwindigkeit erhöhen (wir: Häussler Alpha, Stufe 2) und weitere 10 Minuten kneten. Der Teig löst sich komplett von der Schüssel; die Teigtemperatur betrug danach 26 Grad.

Den Teig nun abgedeckt 60 Minuten ruhen lassen; dabei nach 20 und 40 Minuten je 1x „stretch and fold“.

Den Teig auf eine dünn bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Quadrat ziehen. Vorsichtig arbeiten, damit nicht zu viel Gas entweicht.
Die Seitenlänge des Quadrates sollte der Länge der Backform entsprechen.

Den Teig nun von einer Seite her aufrollen. Diese Rolle in die leicht gefettete Backform legen.

Form abdecken (wir: in einen entspr. großen Gefrierbeutel, aufblasen und mit Clip verschließen) und 60 Minuten bei Raumtemperatur (wir: 22 Grad) zur Gare stellen.

Den Ofen rechtzeitig auf 230 Grad vorheizen.

Die Teigoberfläche leicht befeuchten/benetzen (wir: „Blumenspritze“); dann das Brot der Länge nach einschneiden.
Mit Schwaden bei 230 Grad einschießen.

Nach 10 Minuten den Dampf ablassen (Tür kurz öffnen) und die Temperatur auf 190 Grad reduzieren.
In weiteren 30 bis 35 fertig backen.

Aus dem Ofen nehmen und nochmals dünn mit Wasser benetzen.
Aus der Form nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Tolles Brot, mit einer elastischen, zarten/wattigen Krume. Ab sofort unser Standard-Kastenweißbrot.

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Baguette de tradition française

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Immer auf der Suche nach dem ultimativen Baguette-Rezept sind wir bei lapâticesse.com auf ein Rezept gestoßen, das uns sofort angesprochen hat und auch gleich ausprobiert werden musste.

Auf der Seite von La Pâticesse findet man sehr ausführliche Angaben zur Berechnung der optimalen Teigtemperatur unter Berücksichtigung von Raum-, Mehl- und Wassertemperatur – lesenswert!

Zutaten für 6 Baguette:

Pâte fermentée:

  • 125 g Mehl
  • 85 g Wasser
  • 1 g Frischhefe
  • 2 g Salz

Hauptteig:

  • 1 kg Weizenmehl T65
  • 680 g Wasser
  • 18 g Salz
  • 10 g Hefe
  • 100 g Pâte fermentée

Zubereitung:

Für das Pâte fermentée die Zutaten gut verkneten (mind. 3 Min.) und für 1 Std. bei Raumtemperatur stehen lassen. Anschließend für 12 – 48 Stunden in den Kühlschrank stellen. Soll das Pâte fermentée länger aufbewahrt werden wieder mit etwas Mehl und Wasser „füttern“ und im Kühlschrank lagern.

Für den Hauptteig Mehl und temperiertes Wasser auf kleiner Stufe etwa 3 Minuten, auf mittlerer Stufe 5 Minuten kneten. Abgedeckt mind. 20 Minuten ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit fein zerkrümelte Hefe, Salz und Pâte fermentée zum Teig geben, 6 Minuten auf kleiner Stufe und 4 Minuten auf mittlerer Stufe kneten.

Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. Aus der Schüssel nehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Quadrat ausziehen. Ein Drittel des Teiges zu Mitte hin einschlagen, das dritte Drittel darüber schlagen nochmals zu einem Quadrat auseinander ziehen und wieder wie zuvor beschrieben falten. Zu einer Kugel formen, zurück in die Schüssel legen, mit Folie abdecken und bei Raumtemperatur eine weitere Stunde (wir: bei 17 Grad weitere 2,5 Stunden) gehen lassen.

Den Teig in 6 Portionen teilen.

Jeden Teigling zu einem Rechteck auseinander ziehen, dabei möglichst wenig Luft aus dem Teig drücken. Oberes Drittel des Rechtecks in der Längsachse zu Mitte hin legen und vorsichtig festdrücken, diesen Vorgang noch zweimal wiederholen. Auch hier darauf achten möglichst wenig Luft aus dem Teig zu drücken. Die entstandene „Teigrolle“ auf der Arbeitsfläche noch etwas hin und her rollen damit sich der Schluss schön schließt, dabei die Enden etwas spitz formen. Die Baguette mit Schluss nach oben auf bemehltem Bäckerleinen abgedeckt bei Raumtemperatur für 45 – 60 Minuten zur Gare stellen.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad vorheizen.

Baguette vorsichtig aus dem Bäckerleinen nehmen und mit Schluss nach unten auf Backpapier setzen. Mit einer Rasierklinge ca. 1 cm tief 3 – 4 Schnitte anbringen. Die Baguette mit Dampf einschießen. Ist der Ofentrieb abgeschlossen, Dampf ablassen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren.
Gesamtbackzeit ca. 22 – 25 Minuten.

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Autor: Carmen

Brotchips

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Etwas herrlich herzhaftes zum Knabbern.
Noch dazu kann man hier hervorragend auch Reste von altbackenen Brötchen, Weißbrot oder Baguette verarbeiten.

Zutaten:

  • 1 Baguette (250 g)
  • 40 g Butter, weich
  • 2 Zehen Knoblauch, nach Möglichkeit frischen
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung:

Das Baguette in gleichmäßige 5 mm dünne Scheiben schneiden. (bitte wirklich gleichmäßig schneiden, sonst werden sie im Ofen später ungleichmäßig braun!).

Knoblauch fein würfeln und mit dem Salz zu einer Paste zerdrücken. Knoblauchpaste unter die weiche Butter rühren.

Die Baguettescheiben mit der Knoblauchbutter bestreichen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze hellbraun backen. Die Scheiben sollten dann ganz trocken und knusprig sein.

Für Knoblauchliebhaber kann man sicher die Baguettescheiben noch etwas dicker mit der Knoblauchbutter bestreichen.

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Pitka – „Die Krone der Köchin“

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Die Idee/Form stammt aus dem sehr schönen Blog „Lecker mit Geri“ und heißt dort ebenfalls „Pitka – Die Krone der Köchin“.

Wir haben etwas „Besonderes“ als Brot zur Einweihung unseres neuen Grills gesucht – und haben es in diesem Brot gefunden. Optisch ein absoluter „Hingucker“.
Macht sich sicher auch sehr gut auf jedem Buffet…

Dabei ist die Herstellung relativ einfach.
Wir haben diese Krone allerdings nicht, wie im Originalrezept von Genka, in einer Form gebacken, sondern „frei“.

Zutaten für 1 Krone:

900 g Baguetteteig; wir haben die (geschenkte 🙂 ) Backmischung „Feinstes Baguettemehl“ der Firma Häussler verwendet, man kann aber auch jeden anderen Baguetteteig, der etwas fester ist („Stand hat“) verwenden.

Zubereitung:

Den Teig nach jeweiligem Rezept zubereiten.

Nach der Gare den Teig teilen: 1/4 : 3/4. Die 3/4 des Teiges nun in 8 gleiche Portionen teilen (auf dem Bild unten fehlt ein Achtel 🙂 ); diese rund „schleifen“.

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Das restliche Teigviertel nun rund ausrollen – Durchmesser ca.22 cm.
Die 8 Teigkugeln nun gleichmäßig auf dem Rand verteilen, so dass sie gut zur Hälfte aus dem Teigboden sitzen und knapp zur Hälfte überstehen.

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Den Teigboden nun ähnlich einer Torte in 8 Segment teilen (Pizzaroller), dabei außen aber jeweils ca. 2 cm nicht durchtrennen.

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Nun von der Mitte her die einzelnen Segmente über die 8 Teigkugeln schlagen und etwas andrücken.

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Diese übergeschlagenen Teigsegmente mit Mehl bestäuben (mit einem Teesieb) und beliebig verzieren (Muster mit scharfem Messer einbringen). Ist auf dem Bild nach dem Backen besser sichtbar…

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Die nicht von den übergeschlagenen Teigsegmenten bedeckten Teile der Kugeln mit kaltem Wasser bestreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze im knapp 30 Minuten goldbraun backen.

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Wenn schon, denn schon…also haben wir gleich 2 Kronen gebacken…

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Crostini mit Steinpilzöl

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Es gibt sicher hunderte, wenn nicht tausende, Rezepte für Crostini: die vielleicht bekannteste sind Crostini mit gehackten Tomaten und Frühlingszwiebeln, es gibt sie aber auch mit Schinken, mit Fleisch, mit Oliven, Olivenpaste, Sardellen u. v. a. m.

Die eigentlich „klassischen“ Crostini, also geröstetes Brot, mit Knoblauch abgerieben und mit Olivenöl beträufelt, ist für uns ein absoluter Favorit. Nicht nur, dass sie schnell und einfach herzustellen sind, nein, bei ihnen kommen die einzelnen Zutaten voll zu Geltung. Für uns haben wir diese Klassiker leicht verfeinert indem wir das „einfache“ Olivenöl durch ein mit Steinpilzen verfeinertes Olivenöl ersetzt haben. Einfach super!!.

Zutaten:

  • Weißbrot, z. B. Baguette (Rezept >> Baguette) oder Ciabatta (Rezept >> Ciabatta)
  • Knoblauchzehen (möglichst frischen Knoblauch verwenden)
  • Steinpilzöl (Olivenöl aromatisiert mit Steinpilzen)

>> das ist schon alles 🙂

Zubereitung:

Auf die Schnelle:

Knoblauch schälen.

Weißbrot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben im Toaster so lange toasten, bis die Ränder beginnen braun zu werden, aus dem Toaster nehmen und auf ein Kuchengitter zu Auskühlen legen. Wenn alle Scheiben 1 x getoastet sind, wieder mit den ersten Scheiben beginnen diese so lange zu toasten, bis sie vollständig braun sind. Aus dem Toaster nehmen, mit der frischen Knoblauchzehe „abreiben“ – wie viel Knoblauch man auf eine Scheibe gibt hängt vom eigenen Geschmack ab. Anschl. das Weißbrot mit dem Steinpilzöl beträufeln.

Die langsamere, aber gleichmäßigere Methode:

Backofen auf 200 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Weißbrot in ca. 1 cm Dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben beidseitig mit dem Steinpilzöl bepinseln. Brot auf den Backrost legen und im Backofen backen, bis er knusprig und braun ist.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen.

Die knusprigen Brote aus dem Ofen nehmen und eine Seite mit Knoblauch „abreiben“.

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