Wildschwein-Schnitzel in Nuss-Panierung

Traditionell wird aus Wildschwein fast immer nur Braten oder Gulasch gemacht.
So lange Zeit auch bei uns…bis wir uns mit der Frau „unseres“ Jägers unterhalten haben. Sie bereitet aus Wildschwein fast alles zu, was man auch aus „normalem“ Schweinefleisch machen kann.
Wir waren auch lange der Meinung, dass man Wildschwein nicht grillen kann, da es dann zu trocken wird. Gut, der nächste Sommer kommt (hoffentlich), dann können wir uns diesem Thema widmen.
Heute haben wir aber erst mal ein Schnitzel vorgeknöpft.
Um der Besonderheit des Wildschweinfleisches aber doch noch gerecht zu werden, haben wir es nicht in reine Semmelbrösel-Panierung gehüllt, sondern diese großteils durch fein gehackte Walnüsse ersetzt.

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Frisée mit Apfel-Walnuss-Dressing

„Nie war er so wertvoll wie heute“ – ist irgendein Spruch aus einer uralten Werbung, trifft aber genau auf dieses Rezept zu.
Na gut, er trifft auch auf viele andere Salate zu…“nie waren sie so köstlich wie derzeit“ 🙂
Jetzt, wo es nicht mehr viel Frisches aus dem Garten gibt, da freut man sich über die Vitamine in Form von Salat um so mehr 🙂

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Friséesalat mit Balsamico-Crème fraîche-Dressing, Granatapfelkernen und Walnüssen

Schnell noch einen leckeren Salat, bevor der Frost uns den letzten raubt.
Frisée oder auch „krause Endivie“ ist eine Endivien-Variante.
Er zeichnet sich durch sein würziges, leicht bitteres Aroma aus.
Diese leichte Bitterkeit passt natürlich hervorragend zu Dressings, die etwas Süße mitbringen.

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Walnuss-Sterne

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Immer auf der Suche nach neuen Rezepten sind wir im Internet auf der Seite von Lidl gelandet.
Da wir die Plätzchen ja nicht dort kaufen wollten, sondern uns nur des Rezepts bemächtigen wollten, warum also nicht.
Die Plätzchen sind herrlich mürbe, aber auch sehr „filigran“. Man muss sehr vorsichtig mit ihnen umgehen, zumindest so lange sie noch nicht in den Mund wandern 🙂

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Kalbsfilet in Walnusspanierung

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Wir essen wenig Kalbfleisch, aber wenn, dann soll es schon etwas ganz besonderes sein – so wie dieses Filet in Walnusspanierung.
Damit der Eigengeschmack des zarten Fleisches richtig zur Geltung kommt, haben wir auch nur ganz wenig an Gewürzen verwendet.

Zutaten für 2 Personen:

  • 450 g Kalbsfilet
  • 50 g Walnüsse
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Backofen auf 80 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Backofen-Temperatur möglichst mit einem Backofenthermometer kontrollieren; die Temperatursteuerung von Backöfen ist sehr ungenau!!

Die Walnüsse grob hacken; in einer Pfanne ohne Fett rösten; abkühlen lassen.
Die Walnüsse in einem „Mixbecher“ o.ä. nicht zu fein (!) mixen. Bei uns waren noch reichlich ca. 3 mm große Stücke enthalten. Nüsse auf einem flachen Teller verteilen.

In einer Pfanne das Butterschmalz erhitzen.

Bei möglichst hoher Temperatur („rauchheiß“) das Kalbsfilet von allen Seiten kräftig anbraten.

Bei uns (Induktionsherd, „Boosterfunktion“ und Eisenpfanne) hat dies 4 Minuten gedauert.

Das Filet aus der Pfanne nehmen, rundum mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und durch die Nüsse „rollen“. Die Nusspanierung leicht andrücken.

Das Filet auf den Rost in den vorgeheizten Backofen geben.

Das Fleisch, je nach gewünschtem Gargrad, 25 bis 30 Minuten im Ofen lassen – wir: 25 Min.

Fleisch vorsichtig tranchieren, auf Tellern anrichten und servieren.

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Dazu gab es bei uns Zitronenrisotto.

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Nussnudeln mit Bratapfelmus

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Gesehen haben wir dieses Rezept auf der Seite ich koche.at.

Bei uns gab es diese Nussnudeln als Nachtisch, super lecker.
Für das nächste Mal – und es wird bestimmt ein nächstes Mal geben –  werden wir die Zutatenmengen so wie unten angegeben anpassen.

Zutaten als Dessert für 8 Personen
(Als süße Hauptspeise für 3 Personen)

Nudeln:

  • 250 g Topfen 20%
  • 80 g Toastbrotwürfel, ohne Rinde
  • 3 EL Schmand
  • 2 EL Butter, flüssig
  • 2 EL Puderzucker
  • abgeriebene Schale einer halben Zitrone
  • 1 Eigelb
  • 1 EI
  • 30 g Weizendunst
  • 40 g Hartweizengrieß
  • 1 EL Speisestärke

Nussbrösel:

  • 55 g Semmelbrösel
  • 1 1/2 EL Vanillezucker
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 30 g Walnüsse, gemahlen
  • 55 g Butter

Bratapfelmus:

  • 6 Äpfel; wir Jona Gold
  • 4 1/2 EL braunen Zucker
  • 3 EL Butter, geschmolzen
  • 1 Prise Zimt
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für das Bratapfelmus die Schale der Äpfel längs vom Stiel bis zum Blütenansatz ca. 6 – 8 mal einritzen. Die Äpfel mit der geschmolzenen Butter einpinseln und im Zucker wälzen.

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In eine gefettete Auflaufform setzen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-Oberhitze ca. 40 Minuten weich schmoren. Heraus nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend die Schale der Äpfel abziehen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel vom Kerngehäuse lösen. Fruchtfleisch mit Zimt und Zitronensaft abschmecken.

Für den Nudelteig den Topfen zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben, alles gut verrühren und für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Nudelteig zu Rollen mit einem Durchmesser von ca. 3 cm formen. Stücke von ca. 1 bis 1,5 cm abstechen und vorsichtig zwischen den Handflächen zu Nudeln formen.

Für die Nussbrösel Butter in einer Pfanne erhitzen, restlichen Zutaten in die Pfanne geben, braten bis die Brösel eine schöne hellbraune Farbe angenommen haben.

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Nudeln ins kochende Wasser geben, ziehen lassen bis sie nach oben steigen.

Nudeln aus dem Wasser nehmen und in der Bröselmischung wenden.

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Die Nudeln mit Bratapfelmus auf Tellern anrichten.

Wer mag kann auch noch etwas Puderzucker darüber geben.

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Kürbisgemüse vom Hokkaido

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Warum vom Kürbis nicht mal ein „einfaches“ Gemüse machen?
Einfach gedämpft, mit ein paar Zwiebelchen aber dafür mit knackig gerösteten Walnüssen.
Einfach lecker!

Zutaten:

  • 600 g Hokkaido-Kürbis
  • 1 rote Zwiebel
  • 10 g Walnüsse
  • 2 EL Butter
  • 1 1/2 TL Zucker
  • 100 – 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung:

Die Walnüsse hacken und in einer Pfanne (ohne Fett) anrösten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Zwiebel fein hacken.
Kürbis in möglichst gleichmäßige Stücke mit einer Kantenlänge von 1,5 bis 2 cm schneiden.

In einem Topf die Butter erhitzen und die Zwiebelwürfel darin dünsten bis sie glasig werden.
Den Zucker dazu geben und karamellisieren lassen.
Die Kürbiswürfel dazu geben und kurz dünsten, dabei rühren, so dass die Kürbiswürfel rundum mit Butter/Karamell überzogen sind.
Mit Salz und Cayennepfeffer würzen.
Nun so viel der Brühe in den Topf geben, dass der Boden 3 bis 4 mm bedeckt ist.
Deckel schließen und bei kleiner bis mittlerer Hitze dünsten.
Ab und zu umrühren und verdunstete Flüssigkeit ersetzen.

Nach etwa 12 Minuten sollte der Kürbis weich sein. Nicht zu lange dünsten, da er ansonsten zerfällt.

Nun noch die gerösteten Walnüsse und etwas Zitronensaft dazu geben, umrühren – fertig.

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