Gefüllte Spitzpaprika (Kartoffelfüllung)

Im Originalrezept sind diese Spitzpaprika nur mit Kartoffeln gefüllt. Wir dachten uns aber „ein bisschen mehr Geschmack“ kann ja nicht schaden und haben in die Füllung Schafs-Weichkäse und ein paar Würfel Salami gegeben. Uns hat es super geschmeckt!

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Schweinelende Tiroler Art

Für Schweinelende gibt es sicher zigtausend Zubereitungsarten…und nun kommen wir mit der zigtausend + 1 Variante…
ABER: die ist so gut, die solltet ihr wirklich ausprobieren.
Zu solchen Rezepten kommt man, wenn man nach den Wetterdaten/Wetterbericht schauen will 🙂
Klingt komisch? Ist ganz einfach erklärt: wir schauen öfter mal im Videotext des hr-Fernsehens (Hessischer Rundfunk) nach den Wetterdaten bzw. dem Wetterbericht für unsere Region. Also Fernsehen an, hr aufgerufen und da „stolperten“ wir gerade in die Sendung „Hallo Hessen“ in der gerade der Koch Thorben Laas diese „Schweinelendchen Tiroler Art“ zubereitete. Also musste der Wetterbericht noch ein paar Minuten auf uns warten (was das Wetter nicht im geringsten verändert hat 🙂 ) und wir waren um ein schönes und leckeres Rezept reicher.

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Spinatsonne

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Aufmerksam geworden auf das Gericht „Sol de espinacas“ von „Riquisimo“ sind wir in Facebook, wo die liebe Margit einen entsprechenden Beitrag geteilt hat.
Das Rezept war relativ einfach, die Optik aber so toll, das musste einfach nachgekocht werden.
Wir haben ein paar kleine Änderungen vorgenommen und es für all die, die des Spanischen nicht so mächtig sind, übersetzt.

Zutaten

Teig:

  • 500 g Weizenmehl, wir: Typ 550
  • 90 ml Pflanzenöl, wir: Sonnenblumenöl
  • 200 ml heißes Wasser, wir: ca. 90°
  • 2 TL Salz

Füllung:

  • 350 g Spinat
  • 350 g Ricotta
  • 75 g Zwiebeln
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 Ei
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskatnuss, frisch gerieben

zusätzlich:

  • 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung:

Für die Füllung Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
In einer Pfanne die Butter erhitzen und Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Wir haben mit TK-Blatt-Spinat gearbeitet. Diesen auftauen, Flüssigkeit ablaufen lassen und dann fein hacken.
Spinat mit Ricotta, einem Ei, dem frisch geriebenen Parmesan, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebenem Muskatnuss in eine Schüssel geben und gründlich verrühren.

Für den Teig Mehl, Öl, Salz und heißes Wasser zu einem glatten Teig verkneten.
Den Teig in zwei gleiche Teile teilen. Einen Teil zu einen Kreis von ca. 32 cm ausrollen.
Den zweiten Teil ebenfalls zu einem Kreis ausrollen, da aber ca. 2 cm größer sein sollte als der erste.
Knapp die Hälfte der Füllung in eine Schüssel oder Tasse o.ä. geben, glatt streichen und in die Mitte des kleiner Teigkreises stürzen (Wir haben einen Dessertring in die Mitte gestellt, diesen mit der Füllung gefüllt, den Dessertring entfernt und die „Kanten/Ecken“ mit einem Löffel abgerundet).

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Um diese „Kuppel“ in der Mitte einen 2 bis 3 cm Rand frei lassen, und rundum einen „Ring“ aus der restlichen Füllung formen.

Ein Ei in einem Schüsselchen mit einem EL kaltes Wasser gut verquirlen.
Damit den „noch sichtbaren“ Teig zwischen „Kuppel“ und „Ring“ sowie außen um den „Ring“ bestreichen.
Nun den zweiten, größeren Teigkreis mittig auf den ersten legen. Den Teig zwischen „Kuppel“ und „Ring“ gut andrücken. Dabei möglichst keine Luft einschließen. Dann den Teig auch – möglichst ohne Lufteinschlüssen – außen um den „Ring“ andrücken. Überschüssigen Teig abschneiden. Die Ränder mit einer Gabel gut andrücken und den Teig zwischen „Kuppel“ und „Ring“ rundum mit der Gabel einstechen.

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Nun den „Ring“ in ca. 24 gleichmäßige Stück („Tortenstücke“) schneiden, dabei nur bis an die Lücke zwischen „Ring“ und „Kuppel“ schneiden. Anschließend die „Tortenstücke“ um 90° auf die Seite drehen.

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Die Teigoberfläche mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen.

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Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 60 Minuten backen.

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Spitzkohl-Schichtauflauf

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Jetzt ist mit die schönste Zeit im Gemüsegarten: fast alles ist erntereif, man kann richtig aus dem Vollen schöpfen. Gestern Morgen geerntet, gestern Abend auf dem Tisch: Spitzkohl

Zutaten:

  • 1 kg Spitzkohl
  • 400 g Nudeln *), siehe Herstellung Nudeln
  • 500 g gemischtes Hackfleisch; siehe auch „ein paar Worte zu Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g Tomaten, wir: gehackte Tomaten aus der Dose
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 50 g Wurzelgemüse
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprika, edelsüß
  • Cumin
  • 75 g Parmesan, frisch gerieben

*) wir haben, da als Rest noch vorhanden, Bandnudeln verwendet; man kann natürlich auch Nudelplatten (Lasagnenudeln) verwenden.

Zubereitung:

Herstellung Nudeln siehe >> hier <<.

Den Spitzkohl vierteln und (ohne Strunk) in 2 bis 3 mm breite Streifen schneiden.
Diese Streifen mit 2  ganz leicht gehäuften TL Salz bestreuen.
Den Spitzkohl nun vorsichtig „kneten“, so, als wollte man das Salz in den Kohl massieren.
Beim Kneten/Massieren merkt man, wie der Kohl weich wird (~ 1 1/2 bis 2 Minuten), dann 30 Minuten stehen lassen.

Der Spitzkohl hat später nach dem Backen noch etwas „Biss“. Wir mögen das. Wer dies nicht mag, sollte den Kohl anstelle „salzen und durchziehen lassen“ in einer Pfanne mit etwas Öl bis zum gewünschten Garpunkt dünsten.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
Wurzelgemüse ebenfalls würfeln.
Das Olivenöl in einem möglichst breiten Topf erhitzen.
Bei großer Hitze das Hackfleisch darin krümelig anbraten.
Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark zufügen und dünsten bis die Zwiebeln glasig sind.
Wurzelgemüse in den Topf geben; mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Paprikapulver und Cumin würzen.
Mit der Geflügelbrühe ablöschen; gehackte Tomaten ebenfalls dazu geben.
Ohne Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis die Sauce sämig ist – ca. 20 Minuten.
Die Nudeln in reichlich Salzwasser kochen; abgießen und abtropfen lassen.

Auflaufform (wir: Portionsschälchen) leicht einfetten.
Die Hälfte der Nudeln auf dem Boden (der Auflaufform!!! nicht der Küche 🙂 ) verteilen.
Darauf dann die Hälfte des Spitzkohls geben.
Etwa 1/3 des Hackfleisches auf den Spitzkohl geben.
Nun die restlichen Nudeln, den Spitzkohl und Hackfleisch darauf schichten.
Mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Unter-/Oberhitze 30 bis 35 Minuten backen.

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Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel nach Ottolenghi

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Wir hatten schon einiges von und über Yotam Ottolenghi gehört.

Jetzt war es endlich mal an der Zeit, sich ein Kochbuch von ihm zu zulegen. Und wenn schon, dann natürlich das neueste.

Lustig fanden wir, dass es bereits sein drittes Kochbuch ist und alle drei vegetarische Kochbücher sind, obwohl der Gute absolut kein Vegetarier ist. Aber egal, gutes Essen kann man auch ohne Fleisch zubereiten.

Was uns beim ersten Durchblättern schon auffiel, war, dass die Ottolenghi-Rezepte recht lange Zutatenlisten haben.
Da das meiste aber Gewürze und Kräuter sind und unser Gewürzschrank recht gut ausgestattet ist, hatten wir damit keine „Probleme“.

Die erste Wahl fiel auf „Kürbis mit Kardamom und Schwarzkümmel“ und gleich dazu noch den „Zitronenreis mit Curryblättern“ natürlich ebenfalls aus dem neuen Kochbuch.

Ich kann es vorweg nehmen, wir waren sehr überrascht von dem Geschmack. Ganz anderes, als das, was man so kennt. Vollkommen neue Kombinationen von Gewürzen, die man sonst so nicht verwendet, aber >> sehr gut!

Eines ist sicher, das waren nicht die letzten Rezepte, die wir nach den Rezepten von Yotam Ottolenghi gekocht haben.

Das Rezept ist aus dem Buch „Vegetarische Köstlichkeiten“ von Yotam Ottolenghi.

Und, seine ersten beiden Kochbücher werden wir uns mit Sicherheit ebenfalls noch zulegen!

Zutaten:

  • 20 g Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 Butternut-Kürbis, brutto 1 kg
  • 30 g Kürbiskerne
  • 1 1/4 TL Schwarzkümmelsamen
  • 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL gemahlene Kurkuma
  • 4 Kardamomkapseln
  • 1 Zimtstange, 10 cm
  • 1 EL Zucker
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 150 g türkischer Joghurt (lt. Rezept griechischer Joghurt, aber wir hatten noch türkischen zuhause)
  • 3/4 TL Salz

Laut Originalrezept kommt noch

  • 1 grüne Chilischote
  • 1 EL frisches, gehacktes Koriandergrün

dazu. Die Chilischote mussten wir wegen Unverträglichkeit weg lassen und frischen Koriander hatten wir leider keinen.

Zubereitung:

Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden.
Chilischote der Länge nach halbieren, je nach gewünschter Schärfe, die Kerne entfernen oder nicht.
Kardamomkapseln etwas quetschen.
Kürbis schälen, Kerne und das weiche Innere entfernen (ergab bei uns 700 g netto) und in große Würfel (Kantenlänge etwa 3 cm) schneiden.

In einer ausreichend große Pfanne die Butter erhitzen und bei mittlerer Hitze die Zwiebeln andünsten bis sie beginnen Farbe anzunehmen – etwa 7 bis 8 Min..
Die Temperatur erhöhen und die Kürbiswürfel zufügen. Unter gelegentlichem Rühren so lange braten, bis der Kürbis Farbe angenommen hat – knapp 10 Min.
Topf vom Herd nehmen.

Nun 1 TL Schwarzkümmelsamen, Kürbiskerne, Cumin, gemahlenen Koriander, Kurkuma, Kardamomkapseln. Zimtstange, Chilihälften, Zucker und Salz in die Pfanne geben und alles gut mischen.

Den Pfanneninhalt dann in eine Auflaufform geben, die Brühe darüber geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Unter-/Oberhitze ca. 30 Min. backen.

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Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und knapp 10 Minuten abkühlen lassen.

Den Kürbis auf Tellern anrichten, Koriandergrün und restlichen Schwarzkümmelsamen darüber verteilen und auf jeden Teller einen „Klecks“ Joghurt geben.

Bei uns gab es noch den „Zitronenreis mit Curryblättern“ dazu.

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Ziegenkeule im Kräuter-Speckmantel

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Das Fleisch stammte von einer sehr jungen Ziege, daher war die Keule nicht sehr groß/schwer, aber für 4 Personen ausreichend. Das Fleisch war wunderbar zart und hatte nicht den Hauch jenes Geschmacks, den lebende Ziegen verbreiten und der viele davon abhält, dieses wunderbar aromatische Fleisch zu kosten. Zugegeben, es ist gar nicht so leicht, in Deutschland an frisches Ziegenfleisch zu kommen. Meist wird nur aufgetaute Ware, vornehmlich aus Frankreich, angeboten – ja, die lieben Franzosen, die wissen was gut schmeckt :). Wem sich aber die Gelegenheit erschließt, an frisches Ziegenfleisch zu kommen, dem kann ich nur raten „greif zu. lass dir die Chance nicht entgehen“.

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Gratinierte Auberginen

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Wie die Gartensaison so spielt…im Moment reifen die Auberginen fast schneller als wir sie ernten können.
Aber besser so, als wenn die Ernte ausfallen würde.

Schauen wir also mal, was man mit Auberginen alles „anstellen“ kann.
Der Klassiker bei uns ist Moussaka, dicht gefolgt von Ratatouille.
Aber heute mal was neues, etwas, das ganz einfach zuzubereiten ist.

Zutaten:

  • 1 – 2 Auberginen
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 Kugeln Mozzarella (echter Büffelmozzarella – schmeckt einfach besser)
  • 40 g frisch geriebenen Parmesan
  • 1 – 2 Stängel Rosmarin (alternativ 1 TL getrockneten)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung:

Backofen auf 160 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.
Die Auberginen längs in 5 mm dicke Scheiben schneiden (mit Hobel); beidseitig pfeffern.
Backblech mit Alufolie auslegen und mit 2 EL Olivenöl bepinseln.
Die Auberginenscheiben nebeneinander auf das Blech legen und mit dem restlichen Olivenöl einpinseln.
Für 3 Min. in den Backofen schieben.

Auberginenscheiben wenden und für 2 Min. zurück in den Backofen geben.

Auberginen aus dem Backofen nehmen und die Temperatur auf 200 Grad erhöhen.

Auberginen salzen, Rosmarin darauf verteilen, ebenso die Tomatenstücke aus der Dose.
Nochmals mit Salz und Pfeffer würzen, anschl. den Parmesan darauf verteilen.
Mozzarella in dünne Scheiben schneiden und auf die Auberginen geben.

Bei 200 Grad 15 – 18 Min backen.

Entweder als Gemüsebeilage oder als Antipasto mit Baguette oder Ciabatta servieren.

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Schweinerückensteak-Toast mit Camembert

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Die Idee zu diesen Toast kam uns beim Lesen des Rezeptes „Schweinesteaks mit Camemberthaube“.

Da wir es doch in einigen Punkten verändert haben, hier unsere Version:

Zutaten:

  • 6 Lauchzwiebeln
  • 6 kleine Tomaten à 65 g
  • 8 Schweinerückensteak à 80 g
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 20 g Kräuterbutter
  • 300 g milden Camembert ohne Rinde
  • 8 Scheiben Baguette

Zubereitung:

Lauchzwiebeln putzen, waschen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden, das letzte weiße Stück einmal längs halbieren.
Tomaten waschen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
Camembert in 16 Scheiben schneiden.

Baguette im Toaster leicht anrösten, mit Kräuterbutter bestreichen.

Eine Auflaufform leicht einölen, das Brot hinein setzen.

Schweinerückensteaks salzen und pfeffern. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Steaks bei starker Hitze von jeder Seite ca. 1 1/2 Min. braten, herausnehmen, warm halten.

Lauchzwiebeln in die Pfanne geben, unter rühren ca. 2 Min. braten. Heraus nehmen und auf den Baguettescheiben verteilen.
Darauf die Tomatenscheiben geben, leicht salzen und je ein Steak darauf setzen, mit dem Käse belegen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 10 – 12 Min. überbacken.

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Dazu passt Kopfsalat oder anderer Blattsalat.