Spaghetti mit Trüffelöl und Parmesan

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Gutes kann soooooo einfach sein…

Wir haben das Glück, dass der Produzent eines vielfach ausgezeichneten Olivenöls hier bei uns im Ort ein italienisches Restaurant betreibt.
So kommt man schnell und einfach an gutes Olivenöl.

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Gute, selbst gemacht Nudeln – hier Spaghetti – ein wenig bestes Olivenöl, aromatisiert mit weißem Trüffel, und frisch geriebenen Parmesan, mehr braucht es nicht zu einem guten, nein, nicht zu einem „guten“, zu einem „herrlichen Essen“.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti >> Herstellung und Rezept Spaghetti
  • Meersalz für das Kochwasser
  • frischen Parmesan
  • Trüffelöl (Olivenöl aromatisiert mit weißem Trüffel)
  • Pfeffer, frisch gemahlen – nach Belieben

Zubereitung:

Was soll man hier viel schreiben?

Die Nudeln in reichlich Salzwasser (Meersalz verwenden!!) garen.
Nudeln abgießen, dabei etwas von dem Kochwasser auffangen.
Nudeln auf Teller geben, je Teller 1 bis 2 EL des Kochwassers über die Nudeln geben.
Dann Trüffelöl über die Nudeln träufeln – Menge nach Belieben, aber Vorsicht: Trüffelöl ist sehr aromatisch, nicht zu viel verwenden.
Wer mag, kann noch etwas schwarzen Pfeffer darüber mahlen.
Darüber (dick 🙂 ) Parmesan reiben…

So, und was fehlt nun noch zu einem ganz hervorragenden Essen??
Richtig, ein gutes Gläschen Wein!

Und dann: guten Appetit.

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Wirsingroulade mit Wildschweinhack und schwarzem Trüffel

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Es ist kaum zu glauben, nicht nur wir, auch das Wetter ist anscheinend verrückt. Der Wirsing ist „frisch aus dem Garten“. Und das Mitte Dezember…
Dafür kommt aber das Wildschweinhack nicht frisch aus dem Wald :), das stammt aus unserer Tiefkühltruhe

Zutaten:

  • 8 Blatt Wirsing; die Blätter sollten etwa 20 cm groß sein
  • 1 Messerspitze Natron
  • 500 g Wildschweinhackfleisch
  • 1 – 2 EL Semmelbrösel/Paniermehl
  • 1 Zwiebel
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 20 g schwarzen Trüffel
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Messerspitze Thymian
  • 2 EL Butter
  • 50 g Wurzelgemüse
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 ganz leicht gehäufter TL Mehl
  • 75 ml Sahne

Zubereitung:

1/2 Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.
1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig dünsten.
Dann Knoblauch dazu geben und die Trüffel hauchdünn in die Pfanne hobeln.

Um Trüffel in hauchdünne Scheiben zu schneiden gibt es spezielle Trüffelhobel.
Da wir nicht gerade täglich mit Trüffel arbeiten, rentiert sich diese Anschaffung für uns nicht.
Wir verwenden einen Mini-Hobel.
Mini-Hobel sind in fast jedem Baumarkt erhältlich.
Er dient uns nicht nur zum Schneiden von Trüffel, man kann ihn auch hervorragend nutzen um die  Schale von Zitronen, Limette oder Orangen hauchdünn abzuschälen um daraus Zesten zu schneiden.

Den Trüffel 1 1/2 Minuten mit dünsten, dann die Pfanne vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Wirsingblätter in Salzwasser mit etwas Natron bissfest blanchieren (~1 – 2 Minuten). Danach direkt in (eis-) kaltem Wasser abschrecken, herausnehmen und abtropfen lassen.

Die dicken Blattrippen vorsichtig dünn schneiden; sollte das nicht klappen, einfach die dicke Blattrippe herausschneiden, dann aber darauf achten, dass oben am Blatt mind. noch 8 bis 9 cm zusammen bleiben.

Das Wildschweinhackfleisch in eine Schüssel geben, ebenso den abgekühlten Pfanneninhalt; mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Thymian würzen und je nach „Festigkeit“ des Hackfleisches 1 bis 2 EL Paniermehl dazu geben. Das Hackfleisch soll durch das Paniermehl nur leicht gebunden werden.
Alles gründlich mischen.
Auf 8 Portionen aufteilen und jeweils ca. 5 cm breite Rollen formen. Dieser am Stielansatz auf die Wirsingblätter legen, die Seiten einschlagen und das Wirsingblatt aufrollen. Die Enden mit Zahnstochern fixieren.

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In einem Schmortopf (Gusseisen) die restliche Butter erhitzen.
Die Wirsingrouladen von allen Seiten sanft (!) anbraten – so sanft, dass die Butter nicht verbrennt.

In der Zwischenzeit die zweite halbe Zwiebel und das Wurzelgemüse würfeln.

Die Wirsingrouladen aus dem Topf nehmen und warm stellen.

Die Zwiebelwürfel zusammen mit dem Wurzelgemüse in den Topf geben und andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, das Mehl darüber stäuben und kurz rösten.
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und wieder zum Kochen bringen.
Die Wirsingrouladen zurück in den Topf geben, Deckel schließen und 20 Minuten bei schwacher Mittelhitze kochen (etwas weniger als „kochen“ und etwas mehr als „köcheln“).

Am Ende der Kochzeit war bei uns gerade noch 10 – 12 EL Brühe übrig.
Die Sahne in die Sauce einrühren und servieren.

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Kartoffelpüree mit schwarzem Trüffel

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Also, wenn es schon Kalbsfilet mit Quittensauce und Rahmwirsing nach dem Rezept von **-Koch Frank Rosin gibt, dann kann man sich bei der Beilage ja nicht lumpen lassen…
Ich habe mir sagen lassen, dass die Redewendung „…sich nicht lumpen lassen…“ nicht überall bekannt ist, deshalb: gleiche Bedeutung wie „nicht geizig/sparsam sein“.

Zutaten:

  • 800 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • Salz
  • Muskatnuss, frisch gerieben/gemahlen
  • 150 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • 30 g schwarzer Trüffel

Zubereitung:

Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und im Salzwasser garen.
Kochwasser abgießen und die Kartoffeln ausdampfen lassen.

In der Zwischenzeit die Milch erhitzen und parallel die Butter in einer Pfanne zerlassen. Den Trüffel in feinen Scheiben in die warme Butter hobeln.

Um Trüffel in hauchdünne Scheiben zu schneiden gibt es spezielle Trüffelhobel.
Da wir nicht gerade täglich mit Trüffel arbeiten, rentiert sich diese Anschaffung für uns nicht.
Wir verwenden einen Mini-Hobel.
Mini-Hobel sind in fast jedem Baumarkt erhältlich.
Er dient uns nicht nur zum Schneiden von Trüffel, man kann ihn auch hervorragend nutzen um die  Schale von Zitronen, Limette oder Orangen hauchdünn abzuschälen um daraus Zesten zu schneiden.

Den Trüffel in der Butter quasi nur „erwärmen“ – 2 bis 3 Minuten in der Butter lassen.

Die Kartoffeln mit Salz und Muskatnuss würzen und zusammen mit der Milch „stampfen“.
Den Trüffel zusammen mit der Butter zu Püree/Kartoffelstampf geben und unterrühren.

Fertig.

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Bei uns gab es zu diesem Püree mit Trüffel, Kalbsfilet mit Quittensauce und Rahmwirsing.

Linguine mit schwarzem Trüffel

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…auch nur Nudeln mit Pilzen… 🙂

Zutaten:

  • 400 g Linguine, Herstellung siehe Nudeln selbst herstellen
  • 40 g schwarzer Trüffel
  • 2 – 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe

Außerdem:

  • 10 g schwarzer Trüffel
  • Salz; hier empfiehlt es sich wirklich „das Beste“ – Fleur de Sel – zu verwenden
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer – nach Belieben
  • frisch geriebenen Parmesan
  • Olivenöl, auch hier sollte man ein wirklich gutes Olivenöl verwenden

Zubereitung:

Nudeln herstellen > Nudeln selbst herstellen.

Die Zubereitung der Trüffel in der Pfanne dauert 2 bis 3 Minuten.
Die Nudeln zeitlich so terminieren, dass sie gleichzeitig mit den Trüffeln fertig sind.

Trüffel, falls erforderlich, von Anhaftungen befreien, die geschieht am besten mittels eines Pinsels oder einer weichen Bürste.

Knoblauch halbieren und eine Pfanne damit gründlich ausreiben.
Das Olivenöl in die Pfanne geben und sanft erhitzen.
Bei kleiner Hitze die (40 g) Trüffeln in hauchdünnen Scheiben in die Pfanne geben.

Um Trüffel in hauchdünne Scheiben zu schneiden gibt es spezielle Trüffelhobel.
Da wir nicht gerade täglich mit Trüffel arbeiten, rentiert sich diese Anschaffung für uns nicht.
Wir verwenden einen Mini-Hobel.
Mini-Hobel sind in fast jedem Baumarkt erhältlich.
Er dient uns nicht nur zum Schneiden von Trüffel, man kann ihn auch hervorragend nutzen um die  Schale von Zitronen, Limette oder Orangen hauchdünn abzuschälen um daraus Zesten zu schneiden.

Die Trüffel im Olivenöl in 2 bis 3 Minuten quasi nur erhitzen.

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Die fertig gegarten Nudeln abgießen und in die Pfanne zu den Trüffeln geben.
Vorsichtig mischen oder besser – wenn man es beherrscht – in der Pfanne schwenken.

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Auf Teller verteilen.
Die restlichen (10 g) schwarzen Trüffel über die Linguine hobeln, mit wenig Salz (Fleur de Sel) und, wer mag, mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen, mit Olivenöl beträufeln und frisch geriebenen Parmesan darüber streuen.

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Mini-Hobel

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Wer hat schon mal probiert, die Schale von Zitronen oder Orangen so hauchdünn abzuschälen, dass nichts vom Albedo („das Weiße unter der Schale“) an der Schale bleibt? Bei uns war immer etwas davon an der Schale.

Im Baumarkt gibt es Mini-Hobel, teils auch Kanten-Hobel genannt, diese eignen sich hervorragend um die Schale von Zitronen oder Orangen hauchdünn zu schälen.

So ein Hobel kostet 4 bis 5 Euro.

Und, man kann ihn auch als Trüffelhobel nutzen!!

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Schwarze-Johannisbeer-Trüffel

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Rezept von Markus Podzimek – wdr-Fernsehen-daheim und unterwegs

Zutaten:

  • 180 g Sahne
  • 10 g Invertzucker
  • 10 g Butter
  • 100 g Schwarzes Johannisbeermark
  • 180 g Vollmilchschokolade
  • 75 g Crème de Cassis
  • 60 Hohlkugeln Zartbitterschokolade

Zum Garnieren:

Zubereitung:

Sahne mit dem Invertzucker erhitzen. Johannisbeermark zufügen und einmal aufkochen. Butter und Vollmilchschokolade zufügen  und unter Rühren auflösen, abkühlen lassen. Créme de Cassis unterziehen, die Masse für einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Trüffelmasse in einen Spritzbeutel geben und in die Hohlkugeln damit füllen.

Die gefüllten Kugeln für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen bis sich auf der Trüffelmasse eine leichte Haut gebildet hat.

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Ca. 50 g Zartbitter-Kuvertüre schmelzen, in einen kleinen Gefrierbeutel geben, verschließen und eine kleine Ecke abschneiden. Mit der Kuvertüre vorsichtig die Öffnungen der Hohlkugeln verschließen. Erneut in den Kühlschrank stellen bis die Kuvertüre fest geworden ist.

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Restliche Kuvertüre schmelzen.

Fruchtpulver auf einen tiefen Teller geben.

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Die eine Hälfte der fertigen Hohlkugeln in die Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und in dem Fruchtpulver wälzen. Zum Trocknen auf Butterbrotpapier setzen.

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Die andere Hälfte der fertigen Hohlkugeln nacheinander in die Kuvertüre tauchen und über einen Seih-/Frittierlöffel/Schaumkelle (wichtig: mit „Metallgitter“) rollen, damit kleine Spitzen entstehen. Auf Butterbrotpapier trocknen lassen.

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Wer mag kann die fertigen Pralinen noch in Papiermanschetten setzen.

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