Thüringer Schmandkuchen

Gerade noch rechtzeitig zum Wochenende haben wir einen leckeren Kuchen für euch.
Diesen Kuchen hatten wir vor ca. 1 Jahr schon einmal gebacken und, man mag es nicht glauben, vergessen zu fotografieren. Es gibt Stimmen, die behaupten, ich hätte extra keine Bilder gemacht, damit meine bessere Hälfte den Kuchen nochmals backen muss :).
So etwas würde ich nie tun!!
Das Rezept stammt im Original von „lecker.de“

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Thüringer Bratkartoffel-Pfanne

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Heute mal kein „Eintopf“-Gericht, sondern ein „Einpfannen“-Gericht 🙂

Gesehen haben wir dieses Rezept in einem Sonderheft vom Mfi. Wir haben es aber etwas an unseren Geschmack angepasst.

Zutaten:

  • 600 g Pellkartoffeln vom Vortag
  • 600 g Rosenkohl
  • 4 Thüringer Bratwürste
  • 2 Zwiebeln
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Eier
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Butter

     außerdem für den Dip:

  • 150 g Schmand
  • 2 – 3 EL groben Senf

Zubereitung:

Bratwürste in der Butter braten; aus der Pfanne nehmen, etwas abkühlen lassen und in ca. 2 cm Stücke teilen.

Kartoffeln pellen und in nicht zu kleine Stücke schneiden.
Rosenkohl putzen, Röschen halbieren, in kochendem Salzwasser ca. 5-7 Minuten blanchieren, in Eiswasser abschrecken, abtropfen lassen..
Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden.

Schmand mit dem Senf verrühren, salzen und pfeffern.

Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, die Zwiebelspalten darin braun braten, herausnehmen und beiseite stellen.
Die Kartoffeln in die Pfanne geben und braten.

Rosenkohl, Zwiebeln und Bratwürste zurück in die Pfanne geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, ca. 10 Min. braten.

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Alles mit Petersilie bestreuen.

4 Mulden in der Pfanne machen, in jede Mulde ein Ei schlagen, leicht salzen, stocken lassen.

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Zusammen mit dem Dip servieren.

Thüringer Rhabarberkuchen

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Das Rezept haben wir im CK bei Autor „belami“ gefunden.

Rein optisch ist der Kuchen bestimmt kein Kracher, aber er schmeckt ausgesprochen gut. Je länger er „durchgezogen“ ist, desto besser…

Zutaten (Backblech von ca. 33 x 43 cm):

  • 1 kg Rhabarber
  • 250 g Zucker

Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Belag:

  • etwa 150 ml Sahne
  • 2 Päckchen Puddingpulver, Vanille
  • 1 Vanilleschote
  • 150 g Butter
  • 3 Eier

Zubereitung:

Den Rhabarber in ca. 1 cm Stücke schneiden; den Zucker darüber geben; gut verrühren; abgedeckt ca. 12 Stunden stehen lassen.

Danach den Rhabarber in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Den Saft dabei unbedingt auffangen.

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig kneten; diesen in einen Gefrierbeutel o.ä. geben und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Backblech einfetten und den Teig darauf ausrollen.

Den aufgefangenen Rhabarbersaft mit Sahne auffüllen, so dass dies 1/2 l Flüssigkeit ergibt.

Vanilleschote aufschneiden, das Mark auskratzen und zum Rhabarber-Sahne-Gemisch geben.

Puddingpulver mit 4 – 5 EL der Rhabarber-Sahne-Mischung klümpchenfrei verrühren und unter die restliche Flüssigkeit rühren. Daraus nun einen Pudding kochen – dieser wird sehr fest. Vom Herd nehmen und die Butter in Stückchen dazu geben und unterrühren. Abkühlen lassen.

Wenn der Pudding „handwarm“ ist, die Eier unterrühren.

Die Rhabarberstücke in den Pudding geben und alles gut mischen. Diese Mischung gleichmäßig auf dem Blech verteilen.

Bei 200 Grad Unter-/Oberhitze 25 bis 30 Min. backen.

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Wer so lange warten kann oder mag, der sollte den Kuchen mind. 1 Tag „durchziehen“ lassen.

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Thüringer Rostbratwurst

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Fleisch:

  • 10% Schweinebauch, ohne Knochen, ohne Schwarte
  • 70% Schweineschulter, ohne Knochen, ohne Schwarte
  • 20% Speck

+ 40 g Zwiebeln je kg Fleisch

Das Fleisch mit den Zwiebeln durch die 3- oder 3,5 mm-Scheibe mahlen.

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Anschl. die gesamte Fleischmasse nochmals durch die 2 mm-Scheibe mahlen.

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Gewürze, je kg Fleisch:

  • 100 ml Milch (Frischmilch, 3,5% Fett)
  • 15 g Kochsalz
  • 4 g Pfeffer
  • 0,75 g Majoran
  • 0,16 g Thymian, gemörsert
  • 0,07 g Rosmarin, gemörsert
  • 1 Knoblauch Zehe, zerdrückt
  • 2 Eier

Fleisch, Milch, Eier und Gewürze gut vermischen. Die Mischung ist recht „weich“, das ist in Ordnung.

In Bratwurstdärme füllen (wir verwenden Schweinedarm, Kal. 30/32). Die Därme nicht zu prall füllen! Auf die gewünschte Länge abdrehen.

…und nun kann es ans Genießen gehen…

Thüringer Mohnkuchen

nach dem Rezept „Thüringer Mohnkuchen“ von Bäcker Süpke

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Ein super Kuchen, wenn man Mohn mag. Aber, wenn man keinen Mohn mag, sollte man auch keinen Mohnkuchen backen 😉

Hatten eigentlich Bedenken, da der Boden (Hefeteig) bei der Herstellung sehr fest war, ist aber dennoch gut aufgegangen. Und dann diese Kombination aus dem Mohnbrei und der „Eierscheck-Haube“ > ein Traum aus dem man nie wieder aufwachen möchte !