Torrone morbido

Auf der Suche nach immer neuen Rezepten haben wir dieses tolle Rezept auf dem Blog sehr schönen Blog „Tra dolce ed amaro“ bei der lieben Ariane entdeckt.
Nicht verraten, aber wir schauen da öfter mal rein und finden immer wieder leckere Rezepte!
Wir kennen diese „Plombenzieher“, wie sie auch Ariane nennt, eher unter dem Namen „türkisch Nougat“, aber die beiden nehmen sich wohl nicht viel.
Bis vor 35 Jahren haben wir dieses „türkisch Nougat auch öfters mal gekauft…bis wir einmal sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht haben: eine „nahrungslose“ Woche später und 5 Kilo leichter, kam der Entschluss zukünftig doch lieber auf diese Nascherei zu verzichten.
Nun aber, beim Anblick auf Arianes Blog haben wir spontan beschlossen, es doch noch einmal mit „türkisch Nougat“ bzw. „Torrone morbido“ zu versuchen.
Wir müssen zugeben, unsere damaligen Probleme rührten nicht von dem Nougat als solches her, die Ursache war wohl doch eher die (damals) mangelnde Hygiene in dem türkischen Laden, in dem wir das Nougat erstanden hatten.
Ariane, danke für das tolle Rezept!

Die Zutaten und auch die Zubereitung kann man sehr schön bei „Tra dolce ed amaro – Der Plombenzieher aus der Lombardei: Torrone morbido nachlesen.

Apfelkonfekt

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Gesehen haben wir das Rezept Apfelkonfekt bei kochbar.de. Da im Vorratskeller noch reichlich Äpfel lagern, mussten wir dieses Rezept ausprobieren. Wir haben es leicht abgewandelt, unsere Version haben wir hier aufgeschrieben.

Jetzt wollten wir das Rezept verlinken, aber das Original ist nicht mehr zu finden.

Zutaten:

  • 8 Äpfel; wir 1,5 kg Ingrid Marie, Boskoop und Gala gemischt
  • 125 ml Quittensaft
  • 75 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 3 Gewürznelken
  • 15 Blatt Gelatine, weiß
  • 150 g Honig
  • 125 g Mandeln, gehackt
  • Saft von einer Zitrone
  • 1 TL Zimt, gemahlen

Extra:

  • Mandeln zum Belegen

Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Apfelstücke zusammen mit dem Quittensaft, dem Wasser und den Gewürzen in einen Topf geben und weich kochen. Topf vom Herd nehmen und die Gewürze noch ca. 1 Stunde ziehen lassen. Anschließend die Apfelmasse durch ein Sieb streichen, zurück in den Topf geben.
Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen.

Honig, gehackte Mandeln, Zitronensaft und Zimt zur Apfelmasse geben. Alles einmal aufkochen. Gelatine ausdrücken und unter die heiße Apfelmasse rühren.

Eine Form (ca. 30 x 22 cm) mit Klarsichtfolie auslegen. Apfelmasse einfüllen und glatt streichen.

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Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Apfelkonfekt aus der Form stürzen, Folie abziehen.

Apfelkonfekt in Würfel schneiden und mit je einer Mandel belegen.

Als „Weiterentwicklung“ dieses Rezeptes haben wir dann noch einen Teil der Apfelkonfektwürfel (ohne Mandel) mit Schokolade überzogen.

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Und hier waren die Meinungen nun gespalten: einem Teil schmeckte es besser mit einem Teil besser ohne Schokolade.
Da hilft nur eines: Probiert es selbst aus!
Und lasst es uns dann wissen, welche Version Euch besser schmeckt.

Quittenmus nach Nostradamus

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Unser Quittenbaum hat uns dieses Jahr reichlich beschenkt. Marmeladen- und Geleegläser sind alle gefüllt. Also mal los gegoogelt – welche Rezepte sind noch nachahmenswert? Das Quittenmus nach Nostradamus haben wir auf der Seite webkoch.de gefunden.

Die Angaben zur Zubereitung waren dort, wie häufiger bei alten Rezepten, recht vage. Wir haben hier unsere Vorgehensweise aufgeschrieben.

Als erstes haben wir versucht in Erfahrung zu bringen, was sich hinter „madeirischem Zucker“ verbirgt. Zu Zeiten Nostradamus war Zucker ein teurer Rohstoff. Portugiesen legten mit Hilfe von Sklaven der Guineaküste auf Madeira Zuckerrohrplantagen an. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde von Madeira aus der europäischen Zuckermarkt beliefert. Daher wohl der Name.

Zutaten:

Zubereitung:

Von den Quitten den Flaum abreiben, anschließend achteln. Dabei die Kerne entfernen, da diese sehr viel Blausäureglykoside enthalten.

Tipp: unbeschädigte Kerne kann man getrocknet als „Hustenbonbon“ lutschen. Durch das Lutschen entsteht auf der äußersten Schicht der Kerne eine schleimige Substanz, die Halsschmerzen, Bronchitis und Reizhusten lindern.

Klein geschnittene Früchte in einen Dampfentsafter geben und für ca. 90 Minuten entsaften.
Früchte nach dem Entsaftenin einen Leinensack geben, um auch das letzte bisschen Saft auszupressen.

Alternativ die Früchte mit etwas Wasser in einem Topf weich kochen und anschließend in einem Leinensack auspressen, Saft auffangen.

2 Liter Saft abmessen und mit 500 g Zucker in einen Topf geben, zum Kochen bringen. Anschließend die Temperatur reduzieren, so dass die Masse leicht kocht.

Mit zunehmendem Flüssigkeitsverlust die Hitze weiter reduzieren.

Nach ca. 2 Stunden, die Masse wird jetzt leicht sämig, noch eine halbe Stunde unter Rühren weiter köcheln lassen.

Nach 2 1/2 Stunden waren bei uns noch 960 g Fruchtmasse übrig. Diese in eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Auflaufform geben und erkalten lassen.

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In mundgerechte Stücke schneiden.

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