Strudel mit Radicchiofüllung

Das Wetter scheint dem Radicchio in unserem Garten sehr gut zu gefallen.
Wenn wir also schon so viel davon haben, dann basteln wir daraus mal eine Hauptmahlzeit!
Und nach dem Verkosten können wir nur hoffen, dass es zukünftig immer so viel Radicchio gibt!

Die Idee zu diesem Gericht stammt von „EatSmarter.de“

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Strudel vom Rind

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In der Sendung „ARD-Buffet“ vom 26.06.2015 stellte der Koch Michael Kempf dieses Rezept vor.
Klang sehr gut, macht neugierig…
Mit kleinen Abwandlungen.

Zutaten:

  • Strudelteig, Herstellung siehe >> hier << oder 1 Päckchen fertigen Strudelteig
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 trockenes Brötchen
  • 100 ml Milch
  • 1/2 TL Majoran (2 Zweige frischer Majoran wäre natürlich besser, wir hatten aber leider keinen)
  • 1 Ei
  • 1 TL groben Senf
  • 1/2 TL Harissa (nordafrikanische Würzpaste auf Chilibasis)
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 Paprika; wir: gelb, da wir zufällig noch eine vorrätig hatten
    Sonnenblumenöl zum Backen

Zubereitung:

Backofen auf 120 Grad Unter-/Oberhitze vorheizen.

Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Knoblauch fein würfeln.
In einer Pfanne die Butter erhitzen und die Frühlingszwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten; vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

Brötchen in der Milch einweichen.
Brötchen gut ausdrücken.

Paprika schälen und fein würfeln.

Alle Zutaten (mit Ausnahme des Strudelteigs 🙂 ) in eine Schüssel geben und gut mischen/verkneten.
Hackfleisch in 6 gleiche Portionen teilen.

Den Strudelteig in Streifen von ca. 8 x 20 cm schneiden.
Ergab bei uns 18 Streifen; 12 wären aber auch ausreichend oder wer es sehr knusprig mag, kann auch 24 Streifen verwenden.

Nun zwei Strudelteigstreifen über Kreuz legen.

Eine Portion Hackfleisch nun zu einer quadratischen Frikadelle von 8 x 8 cm formen.
Diese in die Mitte des Strudelteigkreuzes (da, wo die Teigstreifen übereinander liegen) legen. Die überstehenden Teigstreifen über das Hackfleisch schlagen (Hackfleisch „einpacken“).
Auf diese Art alle Hackfleischportionen „verpacken“.

Wer mehr Teigstreifen hat, kann diese zusätzlich darum wickeln.

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In einer Pfanne nun reichlich Sonnenblumenöl erhitzen („gute“ Mittelhitze) und die Strudelpäckchen hinein geben.
Wenn die Unterseite schön braun gebraten ist (bei uns ca. 4 Min.) wenden und die zweite Seite ebenfalls braun und knusprig backen.

Die Strudelpäckchen aus der Pfanne nehmen, kurz zum Entfetten auf Küchenkrepp legen; anschl. in den Backofen auf den Rost geben und noch ca. 7 bis 10 Min. weiter garen lassen.

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Nashi-Cranberry-Strudel

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Angefangen hat alles vor vielen Jahren damit, dass unsere Nachbarn in Urlaub gefahren sind.
Die Nachbarin war eine Asiatin. Aus ihrer Heimat kannte und liebte sie Nashi. Deshalb hat sie sich auch hier, wann immer möglich, von einem Großhändler eine Kiste Nashi der besten Klasse schicken lassen. Und von der letzten Kiste war vor ihrem Urlaub noch gut die Hälfte übrig. Also hat sie sie uns gegeben. Diese Nashi waren einfach super: große Früchte, nicht zu süß, eher süß-säuerlich, richtig „knackig“ im Biss, so wie ich es auch bei Äpfeln liebe, tolles Aroma irgendwo zwischen Birne, Apfel, Melone und mit einer leichten Rosennote.

Getreu unserem Motto „Besser: selbstgemacht“ war diese quasi der Startschuss um die umliegenden Baumschulen nach einem Nashi-Baum abzuklappern. Damals war es noch gar nicht so einfach einen entspr. Baum hier in Deutschland zu bekommen. Aber wir hatte dann doppeltes Glück, erstens haben wir in einer kleinen Baumschule einen Nashibaum gefunden und zweitens war das auch noch zufällig der „Richtige“.
Nashis waren hier noch nicht so verbreitet und bekannt, also war Nashi eben Nashi. Erst später haben wir erfahren, dass es verschiedene Sorten gibt.
Grob gesagt, gibt es 4 Sorten: grün- und gelbschalige und diese jeweils rau- und glattschalig. Von unserer Nachbarin hatten wir glattschalig gelbe Nashi bekommen. Vollkommen unwissend, aber mit einer gehörigen Portion Glück, haben wir genau solch eine Sorte erworben.

Wir haben einen Zwerg- bzw Buschbaum gekauft. Die Vorteile dieser Baumform: sie bleiben recht klein/kompakt bleiben – Höhe max. 2,5 m, „Kronendurchmesser“ etwa 1,5 m – und dass die Erträge recht schnell einsetzen – oft schon im ersten Jahr nach der Pflanzung.

Ein Jahr später, als unser Bäumchen die ersten Früchte getragen hat, war unsere Nachbarin so angetan davon, dass man die Nashi auch hier ziehen kann, dass sie sich sofort auch ein Bäumchen gekauft hat. Sie wusste wohl aber auch nicht, dass es davon verschiedene Sorten gibt, denn sie hat eine rauschalig grüne Sorte erwischt :).

Ich vermute fast, dass selbst die Baumschulen zu dieser Zeit nicht so genau wussten, was sie da im Sortiment hatten, ansonsten hätten sie sicher ein paar Worte darüber verloren.

Mittlerweile haben wir regelmäßige, für die Baumgröße, hohe Erträge: jedes Jahr zwischen 20 bis 35 kg.

Was man über Nashi noch wissen sollte: sie sind nicht lange haltbar; im kühlen, dunklen Keller max. 4 Wochen.

Zutaten:

  • 1 Portion Strudelteig
  • 800 g Nashi
  • 250 g Cranberrys, frisch
  • 100 g Zucker
  • 100 g Cashewkerne
  • 200 g Frischkäse
  • 4 EL Milch
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Butter

Zubereitung:

Strudelteig wie unter dem Beitrag Strudelteig beschrieben herstellen.

Nashi schälen, Kerngehäuse entfernen, achteln und in dünne Scheiben schneiden.
Cranberrys waschen, gut abtropfen lassen, zu den Nashis geben.
Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett unter wenden hellbraun rösten bis sie intensiv duften. Anschließend grob hacken, zu den Nashi geben.
Zucker und Zitronensaft zufügen und alles gut mischen.

Frischkäse mit der Milch verrühren.

Butter in einen kleinen Topf geben und bei kleiner Hitze schmelzen lassen.
Den ausgerollten/-gezogenen Strudelteig mit einem Teil der Butter dünn einpinseln.

Auf eine Längsseite die Nashi-Cranberry-Nuss-Mischung geben.

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Den angerührten Frischkäse oben darauf setzen.

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Den Frischkäse vorsichtig über der Füllung verstreichen.

Anschließend den Anfang des Strudelteigs mit Hilfe des Handtuchs auf die Füllung legen. Die Seiten einschlagen.

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Den Strudel nun aufrollen – dazu einfach vorne das Handtuch vorsichtig anheben, so dass der Teig nach hinten aufgerollt wird. Auf dem Handtuch sollte das Teigende oben sein.

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Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Strudel mit Hilfe des Handtuchs auf das Blech transportieren und vom Handtuch herunter rollen lassen. Das Teigende sollte unten zu liegen kommen.

Den Strudel dünn mit zerlassener Butter einpinseln.

Den Strudel im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze ca. 40 Min. backen. Während des Backens den Strudel mit der restlichen Butter und dem austretenden Saft einpinseln.

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Wir mussten den Strudel „biegen“, da das Backblech nicht groß genug war 🙂

Mirabellen-Mohn-Strudel

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So ähnlich gesehen bei CK, Vanille-Mohn-Mirabellen-Strudel

Zutaten:

  • 1 kg Mirabellen
  • 1 Portion Strudelteig
  • 250 g  Mohnback
  • 5 EL Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 5 EL Semmelbrösel od. Zwieback-brösel
  • 2 EL Butter

Zubereitung:

Mirabellen, waschen, abreiben, entkernen und vierteln.

Eine Portion Strudelteig wie im Rezept: Strudelteig beschrieben herstellen.

Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Vanillemark, Mohnback und Milch verrühren.

Auf den ausgezogenen Strudelteig die Mohnmasse dünn ausstreichen, geviertelte Mirabellen darauf verteilen.

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Sind die Früchte sehr saftig, sollte man sie mit Bröseln bestreuen.

Den Strudel mit Hilfe des Handtuchs aufrollen, mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Butter zerlassen und Strudel damit einpinseln.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen, dabei den Strudel mehrmals mit zerlassener Butter oder dem austretenden Saft bestreichen.

Lauwarm mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Strudelteig

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 2 EL Öl
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Zutaten in einer Schüssel verkneten, so lange bis die Zutaten sich verbinden/zusammen halten. Dann auf die Arbeitsfläche geben und so lange von Hand weiterkneten bis sich der Teig von der Arbeitsfläche löst und sich „seidig“ anfühlt.

Den Teig zu einer Kugel formen und unter der angewärmten, umgedrehten Schüssel 1 Std. ruhen lassen.

Den Teig auf einem bemehlten Küchenhandtuch (dicht gewebt/engmaschig) zu einem Rechteck von ca 60 x 45 cm ausrollen. Dabei hin und wieder eine kleine Pause einlegen, damit der Teig sich entspannen kann, danach lässt er sich leichter weiterverarbeiten.

Der Teig muss am Ende so dünn sein, „dass man die Zeitung durch den Teig lesen kann“.

Apfelstrudel

Apfelstrudel: so schwierig, wie man immer sagt, ist die Herstellung gar nicht 🙂

Zutaten:

  • Strudelteig >> siehe Rezept
  • 60 g Rosinen
  • 5 EL Rum
  • 80 g Butter
  • 100 g Semmelbrösel
  • 110 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillzucker
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 50 g grob gehackte Walnüsse
  • 1 TL Zimt
  • abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • 150 g flüssige Butter

Zubereitung:

Rosinen 20 Min. in Rum einweichen.

80 g Butter im Topf zerlassen. Semmelbrösel, 10 g Zucker und den Vanillzucker zugeben und alles zusammen leicht anrösten.

Äpfel schälen, entkernen, achteln und in Scheiben schneiden. Mit den Rosinen, Walnüssen und dem restlichen Zucker, Zimt und Zitronenabrieb mischen.

Strudelteig auf einem Geschirrtuch ausbreiten und die Semmelbröselmasse darauf verteilen.

Am Ende der schmalen Seite die Apfelmasse auf den Teig geben und die Seiten einschlagen (Anleitung hierzu siehe Phyllos). Mit Hilfe des Geschirrtuches locker aufrollen. Mit der Naht nach unten auf das Backblech setzen. Mit etwas zerlassener Butter bepinseln und im vorgeheizten Backofen 1 Stunde bei 200 Grad Unter-/Oberhitze (keine Umluft) backen.

Strudel aus dem Backofen nehmen und mit der restlichen zerlassenen Butter einpinseln. Mit Puderzucker bestäuben.