Steckrüben-Lasagne

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Wir hatten noch eine halbe Steckrübe von unserem „Steckrüben-Kartoffel-Möhreneintopf mit Kasseler“ übrig.
Wir haben uns dazu entschieden, daraus eine „Lasagne“ zu machen.
Richtig, „Lasagne“ ist ein Auflauf, der zwingend Nudeln enthalten muss. Unser Auflauf enthält aber keine Nudeln.
Also müsste er richtigerweise etwa „geschichteter Auflauf aus Steckrübenscheiben, gekochtem Schinken, Béchamel- und Tomatensauce überbacken mit Käse“ heißen. Aber mal ehrlich, wer würde einen so betitelten Post lesen wollen?

So, und nun noch das Fazit vorweg: die Lasagne hat uns gut geschmeckt, aber wir waren uns einig, dass wir sie das nächste Mal mit einer würzigen Salami, Chorizo oder ähnlichem, anstelle des gekochten Schinkens, zubereiten würden, da sie dadurch mehr „Pep“ bekommen würde.

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Steckrüben-Kartoffel-Rösti

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Zutaten:

  • 250 g festkochende Kartoffeln, netto
  • 500 g Steckrübe; netto
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Muskat, frisch gerieben
  • 1 1/2 EL gehackte Petersilie, möglichst glatte Petersilie
  • Olivenöl zum Braten

Zubereitung:

Kartoffeln roh raffeln; mit 1 TL Salz mischen („einmassieren“).
Steckrüben ebenfalls raffeln und mit gut 1 TL Salz mischen.
Beides ca. 15 Min. durchziehen lassen.

Kartoffel ausdrücken, dazu einen Ball formen und zusammen drücken; wie Schneebälle. Das austretende Wasser ablaufen lassen.
Mit den Steckrüben ebenso verfahren.

Kartoffeln, Steckrübe, Petersilie mischen, mit Salz (vorsichtig salzen!!), Pfeffer und Muskat würzen; alles nochmals gut mischen.

In einer Pfanne Öl erhitzen und die Steckrüben-Kartoffelmischung hinein geben; mit einem Bratenwender glätten und festdrücken. Erst wenden, wenn die Unterseite eine kräftige Kruste gebildet hat.

Zum Wenden legen wir einen entspr. großen Teller auf die Rösti und wenden sie mitsamt der Pfanne; dann die Rösti vom Teller sanft in die Pfanne gleiten lassen.

Wir hatten so großen Hunger, dass wir vergessen haben vom fertigen Rösti ein Bild zu machen 😦

Steckrübeneintopf

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Draußen schneit es; es ist kalt; man war lange draußen, ist „richtig durchgefroren“; man sitzt am Esstisch und dann wird ein herrlich dampfender Eintopf serviert – hach, was will man mehr…? Ja, klar, dass dieser auch noch schmeckt – und das hat dieser Eintopf!!

Zutaten:

  • 250 g geräucherten Bauchspeck
  • 350 g Steckrübe (Nettogewicht nach dem Schälen)
  • 350 g Kartoffeln, festkochend
  • 750 ml (ca.) Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt, möglichst ein frisches Blatt
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/3 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und würfeln, Kantenlänge ca. 1 1/2 cm.
Steckrübe großzügig schälen (man sollte gut 1 cm dick abschälen) und ebenfalls würfeln, so groß wie die Kartoffeln.
Schwarte (Haut) vom geräucherten Bauchspeck abtrennen; Bauchspeck in Würfel schneiden, Kantenlänge ca. 1 cm.

Topf erhitzen und die Bauchspeckwürfel darin von allen Seiten anbraten (ich brate die Schwarte immer mit an und koche sie auch im Eintopf mit).

Mit ca. 300 ml Gemüsebrühe ablöschen und 25 Min. bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Nun die Steckrüben- und Kartoffelwürfel in den Topf geben, salzen (vorsichtig! wegen Bauchspeck) und pfeffern; so viel Brühe nachgießen, dass der Eintopf knapp mit Brühe bedeckt ist.

Das ganze nun etwa 20 Min. mit geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze köcheln lassen. Die Rüben- und Kartoffelwürfel sollten zwar weich sein, aber nicht zerfallen.

In der Zwischenzeit, die Zwiebel fein würfeln und die Petersilie fein hacken.
In einer Pfanne die Zwiebelwürfel mit dem EL Butter goldbraun braten. Den Zucker darüber geben und leicht karamellisieren lassen. Den Petersilie dazu geben, unterrühren.

Zum Schluss den Pfanneninhalt zum Eintopf geben und unterrühren.
Abschmecken und servieren.

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