Stachelbeer-Frischkäse-Kuchen – reloaded

Wir haben lange überlegt, ob dieser Kuchen eher ein Kuchen zum Frühstück/Nachmittagskaffee oder ein Dessert-Kuchen ist.
Letztendlich sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass der Kuchen nicht „oder“ sondern „und“ ist, also bestens geeignet fürs Frühstück und Dessert und zu Kaffee und Kuchen 🙂

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Stachelbeer-Maracuja-Gelee

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Die roten Stachelbeeren im Garten waren reif. Einen Teil davon haben wir zu Stachelbeer-Bananen-Marmelade verarbeitet.
Ein Teil musste – nein, „durfte“ – seinen Saft und das Aroma für dieses Gelee geben.
Übrigens, an den eigenen Maracuja arbeiten wir noch…da müssen wir vorerst noch mit gekauften vorliebnehmen.

Eine wirklich tolle Kombination, die sich auf Anhieb einen Spitzenplatz in unserer Gelee-Hitliste erobert hat!

Zutaten für 6 Gläser à 230 ml:

Zubereitung:

Gewaschene Stachelbeeren im Dampfentsafter 1 Stunde entsaften.
Saft abmessen (bei uns 1100 ml).

Maracuja aufschneiden.

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Fruchtfleisch samt Kernen herauskratzen und zum Stachelbeersaft geben.

Bei uns ergaben sich 1250 ml. Hierauf bezieht sich die Menge des zuzufügenden Gelierzuckers.

Gelierzucker in den kalten Saft geben, unter Rühren aufkochen. Weiter rühren und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Topf vom Herd nehmen und  evtl. entstanden Schaum abschöpfen.

Das Gelee in vorbereitete Twist-off-Gläser füllen, verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.

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Stachelbeer-Baiser-Kuchen

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Dieses Rezept haben wir bei Küchengötter gefunden. Wir mussten es aber, speziell was die Eiweiße angeht, anpassen, da sonst der halbe Kuchen „nackt“ geblieben wäre.

Durch den Baiser wird der Kuchen „etwas“ süß, was aber mit der leichten Säure der Stachelbeeren gut harmoniert.

Zutaten (Backblech 39 x 43 cm):

  • 300 g Mehl Typ 550 (alternativ Typ 405)
  • 3 TL Backpulver
  • 750 g Magerquark
  • 300 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 ml Milch
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 750 g Stachelbeeren
  • 5 Eier
  • 3 Eiweiß
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 1/2 Pck. Vanillepudding

Zubereitung:

Stachelbeeren belesen, waschen, gut abtropfen lassen.

Mehl, Backpulver, 150 g Quark, 80 g Zucker, Salz, Milch und Öl zu einem glatten Teig verkneten.
Backblech mit Butter einpinseln.
Teig auf dem Backblech gleichmäßig ausrollen.

3 Eier trennen. Die Eigelbe mit dem restlichen Quark, 100 g Zucker, Vanillezucker, Puddingpulver und den beiden restlichen Eiern zu einem glatten Creme verrühren. Die Stachelbeeren vorsichtig unter die Quarkcreme rühren; auf dem Teig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Umluft ca. 45 Min. backen.

In der Zwischenzeit die Eiweiße (3 + 3) mit dem restlichen Zucker sehr steif (!) schlagen.
Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und gleichmäßige Rosetten/Tupfen auf den Kuchen spritzen.
Den Kuchen zurück in den Backofen stellen und in 5 – 10 Min. fertig backen.

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Stachelbeer-Frischkäse-Kuchen

Schön frisch und nicht so süß.

Zutaten

Boden:

  • 200 g Löffelbiskuit
  • 100 g Haferflocken
  • 100 g Butter
  • 2-3 EL Stachelbeermarmelade

Füllung:

  • 500 g Stachelbeeren (bei uns waren gerade die roten reif, also haben wir diese verwendet)
  • 100 ml Stachelbeersaft (alternativ Apfelsaft)
  • 2 Limetten
  • 3 EL Zucker
  • 40 g Stärke (Kartoffelmehl)

Creme:

  • 400 g Doppelrahmfrischkäse
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 EL Ahornsirup

Zubereitung:

Löffelbiskuits in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz fein zerstoßen.
Haferflocken in éiner Pfanne ohne Fett anrösten, dabei häufig rühren, bis sie mittelbraun werden.
Butter in einem Topf zerlassen.
Alle Zutaten, einschl. der Stachelbeermarmelade gut vermischen.
Ein Form von ca. 20 x 30 cm mit Backpapier auslegen, alternativ Backrahmen verwenden.
Den krümmeligen Teig in die Form geben, mit einem Löffel (oder den Fingern 🙂 ) festdrücken.
Mind. 1 Std. kalt stellen.

Die Stachelbeeren putzen, waschen, gut abtropfen lassen.
Einige Beeren für später zum Garnieren beiseite legen.
Die restlichen Beeren mit dem Stachelbeersaft, 2 EL Limettensaft, 3 EL Zucker erhitzen und einmal aufkochen lassen. Beiseite stellen und 30 Min. ziehen lassen.
Stachelbeeren aus dem Saft nehmen. Saft aufkochen, mit der aufgelösten Stärke abbinden. Die Stachelbeeren wieder in den Saft geben. Etwas abkühlen lassen.
Anschl. auf dem Boden verteilen.

Den Frischkäse mit einem Schneebesen glatt rühren.
Restlichen Limettensaft und Ahornsirup unterrühren.
Sahne steif schlagen und unter den Frischkäse ziehen.
Auf der kalten Stachelbeermasse verteilen.
Mit den beiseite gelegten Stachelbeeren garnieren.

Vor dem Servieren gut durchkühlen lassen.

 

Stachelbeersaft

Es ist wie so oft im Leben: entweder hat man zu wenig oder zu viel. Genau richtig gibt es irgendwie nicht.

So ist es dieses Jahr bei uns auch mit den gelbgrünen Stachelbeeren.

Also haben wir welche zu Saft verarbeitet.

Dafür ist aber ein Dampfentsafter nötig.

Zutaten:

  • 4 kg Stachelbeeren
  • 350 g Zucker

Zubereitung:

Stachelbeeren waschen, belesen, abtropfen lassen.
In den Entsafter geben. Zucker darüber verteilen. Erhitzen.
Ca. 15 Min. nachdem das Wasser kocht, sammelt sich der erste Saft.
Den ersten 1/2 bis 3/4 Liter Saft nochmals über die Stachelbeeren im Entsafter gießen.

Flaschen sehr gründlich waschen/spülen. Zum Abschluss innen mit möglichst heißen Wasser ausspülen. nicht abtrocknen, nur mit der Öffnung nach unten ablaufen lassen.
Deckel, Verschlüsse, Dichtgummis ebenfalls gründlich spülen und zum Abschluss nur mit heißem Wasser abspülen und ablaufen lassen – nicht abtrocknen.

Direkt aus dem Entsafter entweder direkt in die Flaschen füllen oder in einen Messbecher o.ä. und dann in die Flaschen. Achtung: die Flaschen nicht „auf einmal“ füllen. Zunächst nur bis etwa zur Hälfte füllen, ca. 1 Min. warten, bis 3/4 füllen, 1 Min. warten, dann erst ganz füllen. Füllt man die Flaschen „auf einmal“, können sie platzen. Die Flaschen wirklich „randvoll“ füllen. Den Deckel schließen und möglichst wieder „auf den Kopf“ stellen. So 5 Min. stehen lassen. Der heiße Saft sorgt so für die Sterilisierung des Deckels.