Spekulatius traditionell

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Mit unseren „traditionellen Spekulatius“ haben wir immer das Problem, dass sie sich schlecht wieder aus den Holzmodeln lösen. Es spielt keine Rolle, wie gut man die Modeln mit Mehl bestäubt, wie kalt oder warm der Teig ist…er löst sich schlecht.
Aus diesem Grund hatten wir nach einem anderen Rezept gesucht und auch eines gefunden > „Spekulatius„.
Dort lösen sich zwar die Spekulatius gut aus der Form, aber, man kann es ja ahnen, die Spekulatius schmecken uns nicht so gut wie die nach unserem „alten“ Rezept. Also backen wir dieses Jahr wieder nach dem alten, „traditionellen“ Rezept und nehmen in Kauf, dass es einiges an Fummelarbeit kostet, bis die einzelnen Spekulatius aus der Form heraus sind.
Was tut man nicht alles für den Geschmack…

Apropos Geschmack: mindestens genauso wichtig wie das Rezept sind die Gewürze. Fertig gemahlen gekaufte Gewürze verlieren sehr schnell an Aroma, deshalb die Gewürze möglichst immer frisch mahlen!
Eine Zusammenstellung für eine Spekulatiusgewürzmischung findet ihr >>> hier <<< und/oder im nachfolgenden Rezept.

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Spekulatius-Torte

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Unsere Tochter und ihr Freund haben zum letzten Weihnachtsfest eine super leckere Torte gezaubert.
Wir hatten sie gebeten, diese als Gastbeitrag bei uns im Blog zu veröffentlichen.
Leider hat es sich, bedingt durch den ganzen Weihnachts- und Neujahrstrubel und nicht zuletzt auch durch ihre Dienstpläne, etwas verzögert, aber, ihr könnt uns glauben, diese Torte ist sooooo lecker, dass man sie nicht nur an Weihnachten genießen kann.

Normalerweise schreiben wir, Lars und Sandra, auf unserem Blog „howegethealthy“ über unseren Weg zu einem guten, gesunden Leben. Dabei spielt eine gesunde, kalorienbewusste Ernährung für uns eine wichtige Rolle. Gerade zu Weihnachten darf man jedoch auch mal eine Ausnahme machen und hemmungslos schlemmen. So haben wir zum Familien-Weihnachtsessen diese leckere Torte mitgebracht .
Das Rezept stammt von Anjas „Meine Torteria„, wobei Anja die Torte wiederum auf Yushkas „Sugarprincess“ als Gastbeitrag gepostet hatte.
Wir haben hier und da ein paar kleine Änderungen vorgenommen.
Viel Spaß mit unsere Version der leckeren Spekulatiustorte!

Zutaten für eine Torte mit 26cm Durchmesser:

  • 250 g Gewürzspekulatius, +1 Keks extra für die Deko
  • 100 g Butter
  • 4 Äpfel
  • Etwas Zitronensaft
  • 2 TL Zimt
  • 8 Blatt weiße Gelatine
  • 500 g Mascarpone
  • 500 g Magerquark
  • 6 EL flüssigen Honig
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Zimt
  • 400 g  Schlagsahne
  • 2 EL Puderzucker
  • Etwas Backkakao

Zubereitung:

Den Spekulatius in eine Schüssel geben und fein zerbröseln, indem man immer wieder mit dem Ende der Walze eines Nudelholzes darauf stößt.
Die Butter in der Mikrowelle schmelzen, zu den Bröseln geben und alles gut vermischen.
Einen Back-/Tortenring auf 26cm Durchmesser einstellen und auf eine Tortenplatte stellen.
Die Keks-Butter-Masse hinein geben und mit einem Löffel oder den Händen auf dem Boden fest zusammendrücken.
Zum Aushärten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Obstfüllung vorbereiten.
Dafür die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in etwa 0,5-1cm große Würfel schneiden.
In einem Topf zusammen mit etwas Zitronensaft und zwei Teelöffel Zimt ein paar Minuten weich dünsten, wobei die Masse leicht stückig bleiben sollte.
Die Füllung auf den vorbereiteten Keksboden geben. Dabei einen etwa 2 cm breiten Rand rundherum frei lassen.
Erneut in den Kühlschrank stellen.

Nun die Creme herstellen.
Dafür zunächst die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Mascarpone, Quark, Honig, Zucker und Zimt vorsichtig miteinander vermischen, dabei gerade so lange rühren bis sich alles verbunden hat.
200 g Sahne mit 1 EL Puderzucker steif schlagen.
Die Gelatine leicht ausdrücken und in der Mikrowelle vorsichtig schmelzen (dabei darf die Gelatine nicht kochen).
Nun löffelweise Füllung zur Gelatine geben, um den Temperaturunterschied auszugleichen.
Nach fünf bis sechs Löffeln kann die Gelatinemischung unter die restliche Creme gerührt werden.
Anschließend vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben.
Die fertige Creme nun auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen.
Die Torte für mind. 3 Stunden kalt stellen.

Den Tortenring vorsichtig entfernen.

Für das Topping den verbleibenden Becher Sahne mit 1 EL Puderzucker steif schlagen.
Die geschlagene Sahne mit einem Spritzbeutel in kleinen Tupfen auf der Torte verteilen.
Den einen Extra-Spekulatius in kleine Stücke bröseln und auf der Torte verteilen.
Zum Abschluss noch etwas Backkakao über die Torte stäuben.

Wir wünschen ein gutes Gelingen und einen guten Appetit!

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Spekulatius-Likör

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Um diese Jahreszeit ist so eine Köstlichkeit natürlich ein MUSS. Gesehen in einer Zeitschrift von Mfi.

Zutaten:

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf die Schlagsahne mit dem Mixstab/Zauberstab auf mixen.

Schlagsahne halb steif schlagen und unterziehen.

In Flaschen abfüllen und im Kühlschrank lagern.

Haltbarkeit ca. 2-3 Monate – theoretisch… 🙂

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Spekulatius-Model

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Sicher, es gibt heute im Fachhandel so praktische „Spekulatiusrollen“, mit denen rollt man einmal über den Teig und hat schöne Plätzchen…und das auch noch „abfallfrei“ (es bleiben keine Teigreste zwischen den Formen) – super!

Ich kann auch verstehen, dass viele das beim Backen von Plätzchen den alten Holzmodeln vorziehen. Geht viel schneller, keine Teigrest,die wieder verknetet und erneut ausgerollt werden müssen…

Aber so manche alte, traditionelle Art der Plätzchenherstellung hat schon etwas besonderes. Man fühlt sich an die eigene Kindheit erinnert: an das Plätzchen backen zusammen mit Muttern, das Ausrollen des Teiges auf dem alten Backbrett, an die weihnachtliche Stimmung, an die Vorfreude auf Weihnachten…und natürlich auch an das „Naschen vom Teig“, immer dann, wenn man glaubte, die Mutter sieht es nicht 🙂

An all das (und noch viele mehr) muss ich immer denken, wenn wir Spekulatius nach traditioneller Art mit den Holzmodeln formen. Es dauert zwar länger, aber genau das gibt einem noch mehr Zeit an die „gute, alte Zeit“ bzw. die Kindheit  zurückzudenken.

Manches Mal ist „das Alte“ zwar nicht das Praktischste aber das Schönere.

Die Model oben im Bild haben wir uns vor ein paar Jahren neu gekauft, die sind nicht aus „der guten alten Zeit“. Die „alten“ unserer Eltern sind leider verschwunden.

Spekulatius

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Dieses Jahr sollten mal wieder Spekulatius auf den Plätzchenteller.

Eigentlich haben wir ein super Rezept für Spekulatius – geschmacklich super -, leider ist man gefühlt, den ganzen Tag zugange mit dem Teig, weil dieser sich nur schlecht aus den Modeln löst.

Also suchten wir mal nach einem anderen Rezept. Gefunden haben wir dieses Rezept bei suite101.de.

Dann mal ran an die Model…

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 1/2 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Zucker
  • 1 Ei
  • 450 g Mehl
  • 3 g Backpulver
  • 1 Msp. Nelken, gemahlen
  • 1 Msp. Zimt gemahlen
  • 1 Msp Muskatnuss, gemahlen
  • 4 g Spekulatiusgewürz
  • 40 ml Milch
  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine verkneten. In einem Gefrierbeutel verpackt über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag immer kleine Teigportionen *) aus dem Kühlschrank nehmen, in die bemehlten Model drücken, mit einem Nudelholz darüber rollen. Überschüssigen Teig mit einem dünnen Messer oder einem Draht abschneiden. Model drehen; Spekulatius durch leichtes Klopfen des Models auf die Arbeitsfläche aus den Formen lösen.

*) Tipp: je kälter der Teig ist, desto besser lässt er sich verarbeiten, deshalb immer nur kleine Teigportionen aus dem Kühlschrank nehmen.

Backblech mit Backpapier auslegen und dünn mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Plätzchen auf das Backblech setzten. Der Abstand zwischen den einzelnen Plätzchen darf ruhig sehr gering sein, da diese beim Backen kaum „aufgehen“.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Unter-/Oberhitze 12 bis 15 Min. backen.

Damit die Spekulatius „Farbe bekommen“ haben wir sie im Backofen weiter oben gebacken.

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Fazit:
Die Verarbeitung des Teiges ist wirklich „easy“, aber geschmacklich kommen die Spekulatius an unser „traditionelles“ Rezept nicht ran. Deshalb müssen wir wohl weiter suchen oder mit unserem alten Rezept (und der entspr. Mehrarbeit) vorlieb nehmen.

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Spekulatiusgewürz

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Wir haben diese Gewürzmischung aus „ganzen“ – nicht gemahlenen – Zutaten zubereitet. „Ganze“ Gewürze behalten über längere Zeit ihr volles Aroma. Deshalb mahlen/mörsern wir die Gewürze am liebsten dann, wenn wir sie benötigen frisch.

Diese Gewürzmischung haben wir mit Hilfe unserer „elektrischen Gewürzmühle“ zubereitet. Man kann sie aber auch im Mörser von Hand mahlen/mörsern.

Zutaten:

  • 18 g Zimtstange
  • 4 g Gewürznelken
  • 6 g Macis
  • 5 g getrockneten Ingwer
  • 3,5 g Kardamomsamen
  • 2 g Pfefferkörner, schwarz

Zubereitung:

Zimtstange, Ingwer und Macis grob hacken.

Zimt, Nelken, Kardamom und Pfeffer in die Gewürzmühle geben und mahlen.

Macis und Ingwer erst später dazu geben. Beide Gewürze, obwohl „getrocknet“, sind relativ „feucht“. Gibt man sie gleich zu Beginn dazu „klumpen“ sie, deshalb erst die „richtig“ trockenen Gewürze mahlen, diese binden dann die Feuchtigkeit.

Alles fein mahlen.

Fertig – und besser als die gekauften Mischungen!

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