Gemüse-Spaghetti

Endlich…endlich haben wir uns mal dazu durchgerungen den Spiralschneider, den wir schon „ewig“ besitzen, auch zu nutzen.
Tja und nun…müssten wir uns selbst tadeln, dass wir das nicht viel früher getan haben!
Diese „Gemüse-Spaghetti“ schmecken einfach genial.
Sößchen in der Pfanne vorgekocht, die Gemüse-Spaghetti“ nur kurz darin „durchgeschwenkt“ – fertig!

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Spaghetti all’amatriciana

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Spaghetti all’amatriciana und Bucatini all’amatriciana sind traditionelle Rezepte aus der Region rund um Rom.
Sie werden im Original mit Guanciale (einem aus der Schweinebacke hergestellten Speck) zubereitet.
Da wir diesen leider nicht hatten, musste es bei uns „normaler“ geräucherter Schweinebauch/Dörrfleisch tun.

Zutaten:

  • 300 g geräucherter Schweinebauch/Dörrfleisch (im Original: Guanciale)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 800 g Tomaten; wir: gehackte Tomaten aus der Dose
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chiliflocken
  • 10 Stängel frischen Majoran
  • 60 g geriebener Pecorino

Zubereitung:

Zwiebel mittelfein und Knoblauch fein würfeln.
Den geräucherten Bauchspeck in Würfel mit einer Kantenlänge von etwa 1/2 Zentimeter schneiden.

Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen, die Bauchspeckwürfel hinein geben und bei mittlerer Hitze langsam braten. Wenn der Speck beginnt glasig zu werden, die Zwiebelwürfel mit in den Topf geben, braten bis die Zwiebel ebenfalls glasig sind.

Den Knoblauch dazu geben und 1 Minuten mit braten.

Mit dem Weißwein ablöschen.
Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und gemahlenen Chiliflocken würzen.
Die gehackten Tomaten und 5 Stängel Majoran dazu geben.

Ohne Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Sauce sämig wird – bei uns ca. 20 Minuten.

In der Zwischenzeit die Nudeln in Salzwasser (möglichst Meersalz verwenden!) kochen.

Von den restlichen (frischen) Majoranstängeln die Blätter abzupfen und grob hacken/schneiden.

Am Ende der Garzeit die mit gekochten Majoranstängel aus der Sauce fischen.
Etwa die Hälfte des geriebenen Pecorinos in die Sauce geben und verrühren.

Richtigerweise werden die Spaghetti nun abgegossen, in den Topf zur Sauce geben und gemischt, der grob gehackte Majoran und der restliche Pecorino darauf verteilt und serviert.
Da diese Methode aber nicht so fotogen daherkommt, haben wir Nudeln und Sauce erst auf dem Teller vereint 🙂

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Spaghetti alla Carbonara – klassisch

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So, nachdem wir nun vor ein paar Wochen die „Spaghetti Carbonara fast klassisch“, also ohne Sahne, nur mit Ei, dafür doch mit Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck anstelle von geräuchertem Schweinebäckchen, gepostet haben, haben uns einige Zuschriften und auch Kommentare hier im Blog erreicht. Allen gemeinsam der Rat: doch Schweinebäckchen anstelle Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck zu verwenden.
Ich hatte es ja schon geschrieben, wir haben es schon mit geräucherten Bäckchen probiert…allerdings waren diese mit Schwarte!
Und das war wohl der Fehler. Also, nach den vielen guten Ratschlägen haben wir beschlossen es doch nochmals zu probieren.
By the way: @Inga, Du hast uns neugierig auf das Stauferico-Schwein gemacht. Wir haben lange recherchiert und telefoniert. Hier im Großraum gibt es nur eine Metzgerei, die Stauferico verkauft, aber nur Kotelett. Bäckchen können sie nicht besorgen 😦 Aber die Kotelett sind bestellt!
Also mussten „normale“ Schweinebäckchen herhalten.
Ganze Backe gekauft, Schwarte dieses Mal entfernt (!), geputzt und – zusammen mit Dörrfleisch/Bauchspeck und Speckseite – in den Räucherschrank gehängt. Einmal geräuchert und dann „richtige“, klassische Spaghetti alla Carbonara davon gemacht.

Was soll man groß darüber schreiben?
Super waren sie!!

Was wir uns aber überlegt haben: wir werden es auf jeden Fall auch einmal probieren, die Bäckchen vorher zu pökeln.
Das können wir uns geschmacklich sehr gut vorstellen…aber nur von der Vorstellung mag man ja nicht leben. Also könnt Ihr schon erahnen, was irgendwann hier mal für ein Rezept erscheinen wird 🙂
Es sei denn, dass es nicht schmeckt, was wir uns aber nicht vorstellen können.

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Spaghetti Carbonara – fast klassisch

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Bisher haben wir Spaghetti Carbonara immer mit Sahne hergestellt. Eine typische Machart in Deutschland.
Der Italiener aber macht sie ohne Sahne nur mit Ei bzw. Eigelb. Genau hier gehen nun die Meinungen auseinander: kommen ganze Eier daran oder nur Eigelb? Wir haben einen Mittelweg gewählt 🙂

Soweit wir wissen, werden für die original „Carbonara“ geräucherte Schweinebäckchen verwendet.
Das haben wir einmal ausprobiert. Da man bei uns kaum bis nie geräucherte Schweinebäckchen bekommt, hatten wir uns die Arbeit gemacht und diese selbst geräuchert. Was sollen wir sagen? Bedingt durch die Schwarte haben die Fleischwürfel sehr stark aneinander geklebt. Für uns der Grund, warum wir es nicht nochmals machen werden und statt dessen mit der weitaus einfacheren Art mit Dörrfleisch/geräuchertem Bauchspeck vorlieb nehmen.

Spaghetti herstellen, siehe > „Nährmittel“ > „Nudeln“

Zutaten für 4 Personen:

  • 250 g geräucherter Bauchspeck (Dörrfleisch) *)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Eigelb
  • 2 Eier
  • 60 g Parmesan, möglichst frisch gerieben
  • 60 g Peccorino, ebenfalls möglichst frisch gerieben

Zubereitung:

Spaghetti gem. Anleitung zubereiten.
Spaghetti so kochen, dass sie gar sind, wenn der Bauchspeck/Dörrfleisch fertig sind.

Selbstgemachte Spaghetti müssen in Salzwasser ca. 4 bis 5 Min. kochen.
Die Zubereitung des Bauchspecks/Dörrfleisches benötigt etwa 8 bis 10 Minuten.

Den Bauchspeck fein würfeln und in einer großen Pfanne mit etwas Olivenöl bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam auslassen.

Parmesan und Peccorino reiben und mischen.

In einem Messbecher o, ä. Eier und Eigelb sowie 2/3 des gemischten Käses verrühren. Kräftig pfeffern; wir machen kein Salz an die Eiermasse, da unser Dörrfleisch/geräucherter Bauchspeck genügend Salzaroma mitbringt.

Wenn der Bauchspeck fast fertig ist, die klein gehackte Knoblauchzehe dazugeben.

Spaghetti abgießen, dabei etwas vom Kochwasser auffangen.
Spaghetti in die Pfanne zum Dörrfleisch geben; etwa 4 bis 6 EL vom Spaghetti-Kochwasser darüber geben, von den Spaghetti aufnehmen lassen.

Pfanne vom Herd nehmen.

Eiermischung über die Nudeln verteilen und mischen.

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Die Spaghetti auf Teller verteilen

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nach Belieben nochmals mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer würzen und den restlichen Käse darüber verteilen.

Spaghetti mit Trüffelöl und Parmesan

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Gutes kann soooooo einfach sein…

Wir haben das Glück, dass der Produzent eines vielfach ausgezeichneten Olivenöls hier bei uns im Ort ein italienisches Restaurant betreibt.
So kommt man schnell und einfach an gutes Olivenöl.

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Gute, selbst gemacht Nudeln – hier Spaghetti – ein wenig bestes Olivenöl, aromatisiert mit weißem Trüffel, und frisch geriebenen Parmesan, mehr braucht es nicht zu einem guten, nein, nicht zu einem „guten“, zu einem „herrlichen Essen“.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti >> Herstellung und Rezept Spaghetti
  • Meersalz für das Kochwasser
  • frischen Parmesan
  • Trüffelöl (Olivenöl aromatisiert mit weißem Trüffel)
  • Pfeffer, frisch gemahlen – nach Belieben

Zubereitung:

Was soll man hier viel schreiben?

Die Nudeln in reichlich Salzwasser (Meersalz verwenden!!) garen.
Nudeln abgießen, dabei etwas von dem Kochwasser auffangen.
Nudeln auf Teller geben, je Teller 1 bis 2 EL des Kochwassers über die Nudeln geben.
Dann Trüffelöl über die Nudeln träufeln – Menge nach Belieben, aber Vorsicht: Trüffelöl ist sehr aromatisch, nicht zu viel verwenden.
Wer mag, kann noch etwas schwarzen Pfeffer darüber mahlen.
Darüber (dick 🙂 ) Parmesan reiben…

So, und was fehlt nun noch zu einem ganz hervorragenden Essen??
Richtig, ein gutes Gläschen Wein!

Und dann: guten Appetit.

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Spaghetti mit geschmelzten Tomaten

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Wir waren sehr erstaunt!!
Wir haben dieses Jahr auch eine reiche Tomatenernte. Auf der Suche nach Rezepten mit/für Tomaten sind uns schon einige Rezepte mit „geschmelzten Tomaten“ über den Weg gelaufen.
„…einfach nur Tomatenstücke…nicht zu einer sämigen Sauce gekocht…ohne viele Zutaten…einfach so…“ kann das schmecken?
Ja, es kann! Wir waren sehr erstaunt, wie viel Geschmack in so einfach zubereiteten Tomaten stecken kann.
Wir haben uns mit Absicht dafür entschieden, die Tomaten mit dem Inneren (Gallert und Kerne) zu verarbeiten, denn auch das Gallert aus dem Inneren enthält Aromastoffe und die Kerne stören uns nicht weiter.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti, Rezept siehe >> hier <<
  • 1.600 g Tomaten; wir: 500 g gelbe („Goldene Königin“), 1100 g gemischte rote Tomaten („Ochsenherz“, „Berner Rose“, „Roma“, „Manitoba“)
  • 4 – 5 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 12 – 15 Blätter Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1/2 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Spaghetti – Rezept und Zubereitung siehe >> hier <<

Die Spaghetti sollen so rechtzeitig gekocht werden, dass sie zusammen mit den geschmelzten Tomaten gar sind.

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen; die Haut der Tomaten leicht „einritzen“, nacheinander die Tomaten für 10 bis 15 Sekunden in das kochende Wasser geben (bis die Haut sich an der Schnittstelle deutlich sichtbar löst), heraus nehmen und direkt in (eis-)kaltes Wasser legen. Nach 5 – 10 Sekunden heraus nehmen und die Haut abziehen.
Die Tomaten halbieren, den Stielansatz herausschneiden.Die Tomaten grob würfeln (2 bis 3 cm Stücke).

Wir haben das Innere der Tomaten (Gallert und Kerne) mit verwendet!

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
Knoblauch fein würfeln.

Basilikum grob hacken.

In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Frühlingszwiebelringe und Knoblauchwürfel bei mittlerer Hitze andünsten bis die Knoblauchwürfel glasig sind.
Zucker dazu geben und karamellisieren lassen.

Die Tomatenstücke dazu geben, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Hitze erhöhen und alles einmal aufkochen.

Nun entweder die Nudeln abgießen und zu den Tomaten in die Pfanne geben, vermischen und servieren oder die Spaghetti separat zu den geschmelzten Tomaten servieren.

Wichtig: in beiden Fällen mit dem gehackten Basilikum bestreuen und Parmesan darüber reiben 🙂

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Spaghetti mit Tomaten-Büffel-Mozzarella-Sauce

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Es sollten mal wieder Spaghetti sein…ganz einfache Spaghetti Napoli…aber dann haben wir im Kühlschrank noch einen Büffel-Mozzarella entdeckt, der eigentlich für etwas anderes bestimmt war, zu dem wir aber, wie leider so oft, nicht kamen, also haben wir die Napoli etwas „aufgepeppt“.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti >Herstellung siehe Spaghetti.
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 800 g Tomaten, gehackt (Dose; frische gehen natürlich auch, aber der Garten gibt im Moment noch keine her 😦 )
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • Oregano, frisch oder getrocknet, je nach Jahreszeit
  • Basilikum, frisch oder getrocknet, je nach Jahreszeit
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g Büffel-Mozzarella
  • frisch geriebenen Parmesan

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Zucker in den Topf geben; bei mittlerer Hitze dünsten bis die Zwiebeln glasig sind. Knoblauch dazu geben und kurz mit dünsten. Tomaten dazu geben, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum (frisches Basilikum erst am Ende dazu geben!) würzen; erhitzen und bei kleiner Hitze 30 Min. köcheln lassen.

Am Ende der Garzeit den Büffel-Mozzarella würfeln und in die Sauce geben. So lange köcheln lassen, bis sich der Mozzarella in der Sauce aufgelöst hat.

Eigentlich werden Spaghetti und Sauce immer VOR dem Servieren im Topf/in der Pfanne gemischt…aber für die Bilder macht es sich besser, wenn man sie erst danach mischt…

Erst auf dem Teller den Parmesan frisch darüber reiben.

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Spaghetti mit Tomaten-Thunfisch-Sauce

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Das Tolle an Spaghetti – oder Nudeln im Allgemeinen – zusammen mit einer leckeren Sauce, die man doch recht schnell „zaubern“ kann, ein herrliches und schnell zubereitetes Gericht.
Wir hatten noch eine kleine Dose „Thunfischfilet in Öl“ im Vorratsregal…zusammen mit Tomaten…und Spaghetti >> ein super leckeres Essen.

Und da diese Dose Thunfisch schon etwas „angestaubt“ im Vorratsregal stand 🙂 eignet sich dieses Gericht doch bestens für das Dauerevent „Schatzsuche im Vorratsschrank“ von „magentratzerl

Schatzsuche-im-Vorratsschrank-Dauerevent

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti, Zubereitung siehe Spaghetti
  • 800 g gehackte Tomaten (Dose)
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Sardellenpaste
  • 1 EL Tomatenmark
  • 140 g Thunfisch aus der Dose (in Öl eingelegt), Bruttogewicht war 195 g , Fischeinwaage 140 g
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • frisch geriebenen Parmesan *)

alternativ kann man anstelle der Sardellenpaste auch in Scheiben geschnittene Oliven verwenden

*) ich höre quasi schon wieder die empörten Italiener (oder die, die es gerne sein möchten): „Zu Fisch gibt es nie Parmesan…“. Ja, ihr gabt Recht – in Italien. Aber uns schmeckt der frisch geriebene Parmesan auch über Sauce mit Fisch und wir finden, es gibt nichts entscheidenderes als den eigenen Geschmack! Wer also Parmesan darüber mag, soll ihn auch essen!

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln.

Thunfischdose öffnen und das Öl ablaufen lassen.

Die Butter in einem Topf erhitzen; bei mittlerer Hitze die Zwiebel glasig dünsten.
Den Knoblauch dazu geben und 2 Min. mit dünsten.
Die gehackten Tomaten in den Topf geben.
Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen; Tomatenmark und Sardellenpaste dazu geben.
Den Thunfisch mit einer Gabel zerkleinern (oder einfach zwischen den Finger zerdrücken) und unterrühren.
Offen, ohne Deckel, ca. 20 Min. sanft köcheln lassen bis eine sämige Sauce entstanden ist.

Parallel dazu Salzwasser (Meersalz) zum Kochen bringen und die Spaghetti darin garen.

Noch so eine Mär: selbst gemachte Nudeln kann man nicht al dente kochen! Von daher, wer seine Nudeln selbst zubereitet, was jedem ans Herz gelegt sei, versucht es erst gar nicht. Al dente heißt, getrocknete Nudeln nur so lange zu kochen, bis der Kern noch bissfest ist. Bei frisch zubereiteten Nudeln ist das nicht möglich!

Erst ganz am Ende die frisch gehackte Petersilie unter die Sauce rühren.

Richtig wäre es jetzt, die gekochten Nudeln zusammen mit etwas vom Nudel-Kochwasser zu der Sauce zu geben, alles zu vermischen und zu servieren.
Wie ihr seht, halten wir uns auch nicht immer daran. Es sieht einfach besser aus, wenn man Nudeln und Sauce erst nach dem Fotografieren mischt 🙂

Nudeln und Sauce auf Tellern anrichten und Parmesan frisch darüber reiben 🙂 – wer mag.

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Spaghetti mit Kürbis-Speck-Sauce

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Wir haben noch so viel Kürbis im Keller…und das ist auch gut so!!
Es gibt so viele leckere Sachen, die man damit zubereiten kann, z.B. diese Spaghettisauce.

Zutaten:

  • 400 g Spaghetti >> Rezept siehe Spaghetti
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 75 g geräucherten Bauchspeck/Dörrfleisch; wir: geräucherten Bauchspeck vom Mangalica-Schwein
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 200 ml Weißwein, trocken; wir: Silvaner
  • 200 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chiliflocken
  • 2 EL Crème fraîche
  • Petersilie nach Belieben
  • Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

Kürbis halbieren oder vierteln, das Weiche innere und die Kerne entfernen; fein raspeln.

Hokkaido-Kürbis braucht nicht geschält zu werden.

Zwiebel und Knoblauch fein Würfeln.
Geräucherten Bauchspeck fein würfeln.

Wir hatten Scheiben vom Bauchspeck und haben diese dünnen Scheiben in 5 x 5 mm Würfel geschnitten.

Speck in einen Topf geben und bei schwacher Mittelhitze auslassen.
Wenn die Grieben (festen Speck-Rückstände) beginnen braun zu werden, Zwiebel und Knoblauch zufügen und braten bis sie beginnen braun zu werden.
Dann den geraspelten Kürbis zufügen und 1 bis 2 Min. braten.
Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chiliflocken würzen.
Mit dem Weißwein ablöschen.

Alles wieder zum Kochen bringen.
Hitze reduzieren und bei etwas geöffnetem Deckel köcheln lassen.
Nach und nach die Brühe angießen.

Wir hatten die Hoffnung, dass der geraspelte Kürbis nach wenigen Minuten „von selbst“ zerfällt. Diesen Gefallen hat er uns leider nicht getan. Deshalb haben wir nach etwa 20 Minuten die Hälfte (nicht alles!!) des Topfinhaltes mit dem Zauberstab (Mixstab) püriert.

In der Zwischenzeit Salzwasser erhitzen und die Spaghetti darin kochen.

Die Sauce mit offenem Deckel so lange köcheln lassen, bis eine sämige Sauce entstanden ist – bei uns ca. 5 Minuten.

Crème fraîche und, nach Belieben, gehackte Petersilie zufügen, kräftig/pikant abschmecken, über die Spaghetti geben und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.

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Im Bild noch ohne Parmesan…