Grobe Entenbratwurst

comp_CR_CIMG3561_grobe_Entenbratwurst

Durch die Gewürze (…Zimt, Kardamom, Macis…) passt diese Wurst hervorragend in die Weihnachtszeit, was aber nicht heißen soll, dass man sie im restlichen Jahr nicht essen kann.
Eine super zarte und super saftige Bratwurst!

Zutaten

Fleisch:

  • 78% Entenfleisch, reines Muskelfleisch, ohne Fett, Haut
  • 22% Schweine-Rückenspeck

Gewürze je kg Fleisch:

  • 7 g Speisesalz; wir Meersalz
  • 7 g Pökelsalz
  • 3,6 g Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 g Traubenzucker
  • 0,6 g Zimt, gemahlen
  • 0,4 g Kardamom-Samen
  • 0,3 g Macis
  • 0,5 g Majoran

Zubereitung:

Fleisch und Speck durch den Fleischwolf drehen (3 mm-Scheibe).

Kardamom-Samen, Macis und Majoran zusammen mit etwas Salz in den Mörser geben und fein mörsern.

Wir verwenden, wann immer möglich, Gewürze im „Ganzen“ und mahlen/mörsern sie bei Bedarf.
Gemahlene Gewürze verlieren viel schneller an Geschmack.
Die Ausnahme bildet derzeit bei uns der Zimt. Gerade in der Weihnachtszeit benötigen wir viel gemahlenen Zimt, deshalb haben wir hier fertig gemahlenen gekauft. Spätestens bis Weihnachten ist dieser aber verbraucht.

Die Gewürze zum Fleisch geben und gründlich vermischen/kneten.

Das Brät in Därme abfüllen.
Wir verwenden Schweinedarm Kaliber 28/30.

Tipp: Diese Bratwurstdärme gibt es im Handel meist nur in größeren Gebinden (91 m). Wer nicht so viel braucht sollte einfach mal beim Metzger seines Vertrauens danach fragen.

Die Würste auf die gewünschte Länge abdrehen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser (nur Wasser, ohne Salz o. ä.) auf 65 Grad erhitzen.
Die Würste ins Wasser geben und 30 Minuten bei 65 Grad ziehen lassen.

Hier ist es erforderlich, die Temperatur recht genau bei 65 Grad zu halten. Die Verwendung eines Thermometers zur Kontrolle der Temperatur ist sehr empfehlenswert!

Die Würste nach dem Brühen entweder in (eis-) kaltes Wasser geben und darin vollständig auskühlen lassen oder direkt in eine Pfanne geben und braten.

comp_CR_CIMG3548_grobe_Entenbratwurst

comp_CR_CIMG3557_grobe_Entenbratwurst

Gummibärchen

comp_CR_CIMG0842_Gummibärchen

Das Originalrezept haben wir bei „kirchenweb.at“ gefunden. Wir haben die Mengen und Zutaten auf unsere Bedürfnisse angepasst.

Zutaten für ca. 65 Stück (Größe: Haribo Saft-Goldbären)

Version 1:

  • 1.000 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 25 g Gelatine, weiß, gemahlen
  • 55 ml Wasser
  • 50 ml Fruchtsirup (wir: 1x Holunderblütensirup, 1x Rhabarbersud)
  • 33 g Zucker
  • 16 g Honig
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Die Speisestärke in ein Backblech geben und gleichmäßig verteilen, glatt streichen.

Ein „echtes“ Gummibärchen mit einem Zahnstocher o. ä. am Rücken „aufspießen“. Nun die Konturen des echten Gummibärchens, quasi wie mit einem Stempel, in die Speisestärke drücken.

comp_CR_CIMG0742_Gummibärchen

Vorsichtig wieder heraus ziehen. So auf dem gesamten Blech Formen (Models) schaffen um die Gummibärchenmasse später hinein zu füllen.

comp_CR_CIMG0763_Gummibärchen

Gelatine mit 40 ml kaltem Wasser mischen und 15 Min. quellen lassen – am besten in einer Metallschüssel.

Danach die Gelatine im warmen Wasserbad erwärmen bis sie sich aufgelöst hat.

Das restliche Wasser erwärmen und mit dem Zucker verrühren bis dieser sich aufgelöst hat; den Honig darin unterrühren. Nun diese Mischung langsam unter die gelöste Gelatine rühren. Langsam deshalb, damit sich kein Schaum bildet. Sobald beide Massen verrührt sind, das Fruchtsirup und den Zitronensaft unterrühren. Stehen lassen und nicht mehr rühren bis die Masse klar geworden ist (Luftbläschen entweichen konnten).

Nun die Masse löffelweise in die vorbereiteten Formen füllen.

comp_CR_CIMG0797_Gummibärchen

An einem kühlen Ort mind. 4 Stunden abkühlen lassen, bis die Gummibären fest geworden sind.

Tipp: das Blech mit den Bärchen möglichst hoch stellen – damit große und kleine Kinder nicht heran kommen 🙂

comp_CR_CIMG0799_Gummibärchen

Im Bild links „Holunderblütensirup-Bärchen“, rechts „Rhabarbersud-Bärchen“.

Version 2 (ohne Wasser, nur mit Fruchtsaft):

  • 1.000 g Speisestärke (Kartoffelmehl)
  • 25 g Gelatine, weiß, gemahlen
  • 105 ml Fruchtsirup (wir: 1x Quittensaft, 1x Holundersaft)
  • 33 g Zucker
  • 16 g Honig
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Gelatine mit 40 ml kaltem Saft mischen und 15 Min. quellen lassen – am besten in einer Metallschüssel.

Danach die Gelatine im warmen Wasserbad erwärmen bis sie sich aufgelöst hat.

Den restlichen Fruchtsaft erwärmen und mit dem Zucker verrühren bis dieser sich aufgelöst hat; den Honig darin unterrühren. Nun diese Mischung langsam unter die gelöste Gelatine rühren. Sobald beide Massen verrührt sind, das Fruchtsirup und den Zitronensaft unterrühren.

Holundersaft-Bärchen:

comp_CR_CIMG0825_Gummibärchen

Quittensaft-Bärchen:

comp_CR_CIMG0831_Gummibärchen

Bärlauch-Pesto

comp_CR_CIMG9809_Bärlauch

Eigentlich wollten wir nur, da die diesjährige Bärlauch-Ernte im Garten recht gut ausgefallen ist, einmal (1x!) ein Bärlauch-Pesto als Sauce für Spaghetti machen. Eigentlich…

Aber wie so oft, kommt es erstens anders als man zweitens denkt.

Diese Premiere mit dem Pesto hat uns so gut geschmeckt, dass da mehr her musste 🙂

Auf unserem eigens dafür veranstalteten „Streifzug“ durch den Vilbeler Wald, haben wir so viel Bärlauch „erlegt“, dass wir stundenlang in der Küche standen um diesen zu Pesto (als Vorrat für die an Gemüse und Kräutern arme Sommerzeit 🙂 ) zu verarbeiten.

comp_CR_CIMG9816_Bärlauch

Zutaten:

  • 60 g Sonnenblumenkerne, geröstet
  • 60 g Parmesan
  • 100 g Bärlauch
  • 130 g Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen

Die Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten; vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, gut abtropfen lassen, trocken schleudern oder auf Küchenkrepp legen und trocken tupfen.

Den Bärlauch grob hacken.

Zunächst die Sonnenblumenkerne in einen Mixbecher (alternativ Mixer) geben und sehr fein hacken. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und fein hacken.

Bei einer zweiten Portion Pesto haben wir die Sonnenblumenkerne durch Cashewkerne ersetzt.

Das Pesto mit Sonnenblumenkernen schmeckt würziger, nussiger, das mit Cashewkernen ist wesentlich milder, feiner.

Fertiges Pesto in Gläser füllen, einen großzügigen Schluck Olivenöl zum Konservieren darüber geben. Die Gläser im Kühlschrank aufbewahren.

comp_CR_CIMG9820_Bärlauch