Cassis-Balsamico

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Gesehen bei CK, Cassis – Balsamico

Zutaten:

  • 500 g schwarze Johannisbeeren
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Meersalz
  • 500 ml Balsamico, rot
  • 1 Zimtstange
  • 5 Nelken
  • 5 Pimentkörner

Zubereitung:

Johannisbeeren waschen, gut abtropfen lassen und von den Stielen zupfen. In einen Topf geben und die Beeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Zucker und Salz zufügen und 1 Std. ziehen lassen.

Balsamico und Gewürze zufügen, alles aufkochen. Die Hitze reduzieren und bei kleiner Hitze alles 15 Minuten köcheln lassen. die Masse etwas abkühlen lassen.

Anschließend durch ein Sieb ablaufen lassen und auf Flaschen abfüllen.

Reis

Reis? Was ist schon Reis?

Als Kind kann ich mich nur an Kochbeutelreis erinnern, ja, den mit dem nett dreinschauenden, älteren Mann negroider Abstammung…

Diesen Reis gab es immer dann, wenn einem „nichts besseres“ eingefallen ist – so zumindest kam es mir oft vor.

Gut, wenn man bedenkt, wie dieser vorgegarte Kochbeutel-Reis (parboiled) schmeckt, durchaus verständlich, dass man diesen nur dann gekocht hat, wenn einem wirklich „nichts besseres“ einfiel.

In dem festen Glauben, dass Reis nun mal SO schmeckt, haben wir auch nie viel Augenmerk darauf gelegt. Unseren Reis haben wir, je nach Verwendung, im Großmarkt gekauft (Langkornreis, parboiled; aber lose, keine Kochbeutel) oder im Asia-Laden (Sushi-, Basmati-, Jasmin-Reis) oder im Supermarkt (Milchreis). Ab und zu noch mal ein Päckchen „Wildreis“, wobei ich heute weiß, dass das, was wir als „Wildreis“ gekauft und verzehrt haben, gar keine Reis war, sondern die Fruchtkörper von Süßgräsern. Aber das ist ein anderes Thema.

Durch einen glücklichen Umstand sind wir dann zu einem Probepaket mit verschiedenen Reissorten gekommen. Wir haben sie noch nicht alle zubereitet, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es mit Reis genau so ist, wie mit (fast) allem anderen: es gibt riesige Geschmacksunterschiede!

Ich hätte das nicht für möglich gehalten…aber wie sagte meine Großmutter immer „man wird so alt wie eine Kuh, lernt aber immer noch dazu“. Recht hat sie.

Es gibt sicher auch andere Händler, die guten Reis vertreiben, aber aufgrund der super Qualität hat uns das junge Startup-Unternehmen Reishunger absolut überzeugt und ist zu unserem neuen „Haus- und Hoflieferanten“ geworden.

Der Reis zeichnet sich durch ein sehr gutes Aroma, sehr gleichmäßiges Korn und keinen „Bruch“ (kaputte Reiskörner) aus. Außerdem sind die meisten Reissorten in Bio-Qualität erhältlich.

Die Erfahrungen, die wir bisher bei den Reissorten gesammelt haben (ich werde die Liste nach und nach erweitern):

Schwarzer Reis („echter“ schwarzer Reis, kein „Wildreis“): kräftiger Vollkorn-Geschmack mit einem ausgeprägten Nussaroma. Für mich bisher die größte Überraschung. Zu beachten ist aber die lange Kochzeit/Gardauer: 10 Min einweichen und 40 bis 45 Min. kochen/köcheln. Wir haben ihn zu geschmortem Ziegenfleisch genossen. Tipp: Nach dem Kochen ein Stück Butter unter den Reis gerührt und er hat fast die Konsistenz von einem Risotto. Wir haben ihn z. B.zu Geschmortes Ziegenfleisch oder Lammbällchen mit Saubohnen serviert. Er passt zu allen Fleisch-, Fisch-, Gemüserezepten oder sehr dekorativ im Reissalat.

Roter Reis: schöner Vollkorngeschmack mit erdig, leicht nussigem Aroma. Darf nur mit ganz wenig Salz gekocht werden! Auch er hat eine lange Garzeit: 10 Min. einweichen und 45 bis 50 Min. köcheln. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit wenig Sauce, z. B. Putengeschnetzeltes mit Brokkoli und Champignons oder in Gemüserezepten oder in Reissalat.

Milchreis: sehr angenehmer Geschmack, die Reiskörner haben trotz Gare noch leichten „Biss“, ergibt einen cremigen Milchreis, ohne eine „einheitliche Masse“ („verkleistern“) zu werden >>> Milchreis mit Erdbeeren.

Basmati-Reis: nach dem Schwarzen Reis die zweite große, angenehme Überraschung; gleichmäßiger, sehr langkorniger Reis mit intensivem, leicht erdigen Aroma. Geeignet für alle Fleisch- und Fischgerichte mit Sauce, z. B. Bananen-Curry oder in Gemüsegerichten.

Risottoreis: Egal, was manche Reisanbieter einem erzählen wollen, für Risotto sollte man immer die Sorte “Carnaroli” verwenden. Kein anderer Reis hat einen so hohen Anteil wasserlöslicher Stärke, die dafür sorgt, dass der Reis auch nach dem Kochen seinen bissfesten Kern behält, gleichzeitig aber das Risotto so cremige („schlotzig“) wird. Siehe z. B. Risotto mit Bärlauchpesto, Kürbis-Risotto, Risotto alle milanese, Pilzrisotto.

Fortsetzung folgt.

Schwarze-Johannisbeer-Mousse

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Auch hier galt wieder unser „Gesetz“: das, was es gerade frisch aus (dem eigenen) Garten gibt, hat immer Vorrang. Und jetzt waren gerade die schwarzen Johannisbeeren erntereif.

Meine bessere Hälfte mag Gelee aus schwarzen Johannisbeeren, gemischt mit anderen Früchten wie z. B. Himbeeren, rote Johannisbeeren, Jostabeeren, sehr gerne.

Ich persönlich bin erstens kein Fan von Gelee, Marmelade usw. und von schwarzen Johannisbeeren im Allgemeinen schon gar nicht.

Aber diese Mousse, obwohl aus/mit schwarzen Johannisbeeren, ist echt „der Hammer“.

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