Geschmorte Rinderwade

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Noch ein Mitbringsel aus dem letzten Frankreich-Urlaub.
Wir kaufen dort unser Fleisch immer bei einem Rinderzüchter, der sich ausschließlich der Rinderzucht verschrieben hat.
Keine Milchwirtschaft, keine Landwirtschaft, keine Schweine- oder Hühnerzucht, nein, ausschließlich Rinderzucht. Und bei der Rasse hat er sich auch einzig und alleine den Charolais-Rindern verschrieben.
Er hat das Glück, dass er riesige Ländereien, direkt am Ärmelkanal, besitzt. Dort, im gemäßigten Klima, leben die Rinder das gesamte Jahr „frei“. Es gibt zwar Unterstände und einen Großen Stall, der an drei Seiten geschlossen und an einer Seite immer offen ist. Die Tiere leben im Herdenverband und können sich frei bewegen. Ausschließlich die Kälber bekommen als Zusatzfutter anfangs etwas Mais, ansonsten ernähren die Tiere sich nur von dem Gras der Wiesen. Im Sommer produziert der Züchter Heu, welches er im Winter, bei Bedarf, zufüttern kann.
Natürlich ist das Fleisch dort etwas teurer, aber allemal sein Geld wert!
So, nun aber „in medias res“…

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Schupfnudeln

oder auch Fingernudeln, Kartoffelnudeln…

Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 2 Eier
  • 100 g Kartoffelmehl
  • Salz
  • Muskat

Zubereitung:

Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. Pellen und 2 mal durch die Presse drücken (alternativ: sehr fein stampfen).
Kartoffelmehl, Eier, Salz und eine Prise Muskat (frisch gemahlen) dazugeben.

(alternativ zu frisch gekochten Kartoffeln können hier auch Reste von Pellkartoffeln o.ä. verwendet werden)

Mit Holzkochlöffel (kein Metall) oder mit den Fingern zu einem glatten Teig verkneten. Achtung: nicht zu lange kneten, gerade so lange, dass alles gleichmäßig vermischt ist. Knetet man zu lange wir der Teig wieder weich.

Zu einer ca. 4 cm dicken Rolle formen und ca. 1 1/2 cm breite Stücke abstechen

Die Stücke zwischen den Handflächen zu einer „Rolle“ mit spitzen Enden formen.

Die Hälfte der Schupfnudeln ins kochende Salzwasser geben. Hitze reduzieren, so dass das Wasser nur noch leicht siedet. Wenn die Schupfnudeln im Topf nach oben kommen, noch 2 Min im Wasser lassen. Abschöpfen und in möglichst kaltem Wasser abschrecken.

Die zweite Hälfte der Schupffnudeln wie oben beschrieben kochen.
Nicht die gesamte Menge auf einmal kochen, da sonst das Wasser zu stark abkühlt und die Schupfnudeln „matschig“ werden.

(Die Schupfnudeln können in diesem Zustand eingefroren werden. Dann später antauen lassen und wie nachfolgend beschrieben in der Pfanne goldbraun backen)

Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schupfnudeln bei mittlerer Hitze rundum goldbraun braten

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