Schokoladenmacarons mit Mandarinengelee

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Irgend etwas muss dran sein, an diesen kleinen runden Doppelkeksen aus Eiweiß, Puderzucker und Mandeln, wie sonst lässt sich der Siegeszug dieser kleinen Verführer in den letzten Jahren erklären.
Ja, aber was ist es, dass sie so beliebt macht?
Um der Sache auf den Grund zu gehen, haben wir beschlossen einige davon zu backen.
Na ja, aber wie das so ist in dieser Zeit (Weihnacht), haben wir kein einziges davon probiert, sie sind alle bei lieben Menschen unter dem Weihnachtsbaum gelandet…
Dies gibt uns aber Grund genug mit unserer „Ursachenforschung“ fortzufahren und bald wieder neue zu backen 🙂

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Hochzeitstorte II

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Zur Hochzeit unserer älteren Tochter hat sich das Brautpaar eine selbstgemachte Hochzeitstorte gewünscht. Ihr Wunsch war uns Befehl. Entstanden ist damals diese Hochzeitstorte.

Nun haben wir aber zwei Töchter..und auch bei der jüngeren stand nun die Hochzeit an.
Und Ihr ahnt es sicher, auch sie wünschte sich eine selbstgemachte Hochzeitstorte…

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Regelmäßige Leser unseres Blogs haben sich vielleicht schon gewundert, warum es in den letzten Monaten häufiger „Schichttorten“ in div. Geschmacksrichtungen gab:

Das waren alles nur geschmackliche „Probeläufe“.

Letztendlich fiel die Wahl auf „Sauerkirsch-Schokolade“, „Erdbeer-Pistazien“ und „Vanille-Himbeer-Johannisbeer“.

Schon ein paar Wochen vor der eigentlichen Backorgie haben wir die Cakeboards hergestellt. Dazu haben wir uns im Baumarkt eine Dämmplatte aus XPS-Schaum, alukaschiert (Innendämmung für Heizung) besorgt. Daraus haben wir die entsprechenden drei runden Cakeboards ausgeschnitten und diese nochmals komplett mit Alufolie extra stark überzogen. Die Alufolie haben wir mit Klebestift auf den Platten fixiert.
2 Wochen vor dem Hochzeitstermin haben wir diese Cakeboards mit weißem Rollfondant überzogen. So hatte der Rollfondant genug Zeit zum Trocknen.

Sauerkirsch-Schokosplits-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 24 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet (also 2x je die Hälfte der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt) damit der Teig nicht so lange steht bis er gebacken wird bzw. damit (vor allem bei den größeren Torten, siehe weiter unten) die Rührschüssel nicht überläuft!

Teig:

  • 500 g Butter, zimmerwarm
  • 500 g Zucker
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • 2 Prisen Salz
  • 12 Eier
  • 300 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 100 g Schokosplits, zartbitter
  • 6 TL Backpulver

Füllung:

  • 1.000 g Sauerkirschen, entsteinte, frisch oder TK
  • 5 EL Zucker
  • 3 1/2 Pck. Tortenguss, rot
  • 330 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 220 g Butter, zimmerwarm
  • 140 g Puderzucker

Überzug:

  • 800 g Fondant, Rezept/Herstellung siehe >>hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zuckerkleber:

  • 120 ml abgekochtes, abgekühltes Wasser
  • 1 TL CMC (Carboxymethylcellulose)

Deko:

  • Zuckerperlen, weiß

Zubereitung:

Zuckerkleber:

Für den Zuckerkleber CMC in das abgekühlte abgekochte Wasser geben. Gut durch schütteln und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag nochmals gut schütteln, jetzt sollten alle Klümpchen verschwunden sein und der Kleber ist gebrauchsfertig. Sollte er zu dick sein, kann man ihn mit abgekochtem Wasser verdünnen.

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 25 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Schokosplits und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 10 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Sauerkirschen in einem Topf aufkochen, Hitze reduzieren. die Sauerkirschen ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tortenguss mit Zucker und etwas Wasser anrühren, zu den Sauerkirschen geben und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden unter die Sauerkirschen rühren. Mit dem Mixstab die Masse fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Böden Kreise mit einem Durchmesser von 24 cm ausstechen.

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Um einen Boden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 120 g) der Sauerkirschmasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Boden darauf legen, wiederum mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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So weiter verfahren bis 10 Böden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen, die Torte ringsum (seitlich und oben) dünn mit der Sauerkirschmasse einstreichen.

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Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Buttercreme:

Die sehr weiche Butter mit dem Puderzucker weißschaumig aufschlagen. Die Masse sollte mind. 12 – 15 Minuten geschlagen werden, damit sie sehr luftig wird. Torte rundum mit der Masse einstreichen

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und glatt abziehen

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Die Torte für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Ist die Buttercreme fest, kann die Torte mit der Fondantdecke eingedeckt werden. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

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Erdbeer-Pistazien-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 28 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 2x zubereitet (also 2x je die Hälfte der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt)!

Teig:

  • 680 g Butter, zimmerwarm
  • 680 g Zucker
  • 3 Pck. Vanillezucker
  • 3 Prisen Salz
  • 16 Eier
  • 340 g Weizenmehl, Typ 405
  • 200 g Speisestärke
  • 140 g gemahlene Pistazien
  • 8 TL Backpulver

Füllung:

  •  1.300g Erdbeeren; der Jahreszeit geschuldet aus der TK
  •  6 EL Zucker
  •  4 Pck. Tortenguss, rot
  •  420 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 265 g Butter
  • 170 g Puderzucker

Überzug:

  • 950 g Rollfondant, Herstellung siehe >> hier <<
  • rote Lebensmittelpaste

Zubereitung:

Teig:

Auf 12 Bogen Backpapier Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm markieren.
Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz weißschaumig aufschlagen, mit einer guten Küchenmaschine mind 7 – 8 Minuten schlagen, ein bisschen länger schadet nicht.
Eier einzeln unterrühren, das nächste Ei immer erst zugeben, wenn der Teig das vorhergehende komplett aufgenommen hat.
Mehl, Speisestärke, Pistazien und Backpulver mischen. In 2 – 3 Portionen unter die Butter-Eier-Masse heben.
Den Teig gleichmäßig auf den 12 markierten Kreisen auf dem Backpapier verteilen, mir einer Palette glatt streichen.
Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Unter-/Oberhitze nacheinander die Böden in ca. 8 Minuten backen.
Böden aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen, auskühlen lassen.

Füllung:

Erdbeeren auftauen. Tortenguss mit Zucker und Erdbeersaft (vom auftauen) anrühren. Erdbeeren pürieren, in einem Topf aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal kräftig aufkochen, bis die Masse abbindet. Marzipanrohmasse klein schneiden und unter die Erdbeermasse rühren. Mit dem Mixstab fein pürieren, anschließend abkühlen lassen.

Mit Hilfe eines Tortenringes aus den Teigböden Kreise mit einem Durchmesser von 28 cm ausstechen.

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Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 3 EL (ca. 150 g) der Erdbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Erdbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen.

Die Torte ringsum dünn mit der Erdbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

Für die Buttercreme die sehr weiche Butter und den Puderzucker in der Küchenmaschine weißschaumig aufschlagen (mind. 12 – 15 Min.). Anschließend die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen

Für 1 -2 Std.zurück in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 52 cm Durchmesser ausrollen. Fondant auflegen, andrücken und die überstehenden Reste des Fondants abschneiden.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

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Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte so an dem Cakeboard anbringen, dass die untere Kante der Torte dahinter „verschwindet“.

Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

Zutaten für eine Torte mit 32 cm Durchmesser und 9,5 cm Höhe

Hinweis: wir haben die nachfolgende Teigmenge auf 3x zubereitet (also 3x je ein Drittel der nachfolgend angegebenen Zutaten angerührt)!

Teig:

  • 890 g Butter
  • 890 g Zucker
  • 21 Eier, Gr. L
  • 530 g Mehl
  • 360 g Speisestärke
  • 7 Vanilleschoten
  • 4 Prisen Salz
  • 11 TL Backpulver

Füllung:

  •  860 g Johannisbeeren
  •  1.400 g Himbeeren
  •  8 1/2 EL Zucker
  •  5 1/2 Pck. roten Tortenguss
  •  555 g Marzipanrohmasse

Buttercreme:

  • 340 g Butter
  • 200 g Puderzucker

Überzug:

  • 1200 g Rollfondant, Herstellung siehe >>hier<<
  • rote Lebensmittelpaste

Deko:

  • Zuckerperlen, rosa

Zubereitung

Teig:

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Aus Backpapier 12 Kreise à 32 cm Durchmesser anzeichnen.

Vanilleschoten aufschneiden und auskratzen.

Zucker, Butter, Vanillemark und Salz schaumig aufschlagen – Küchenmaschine ca. 6 Min. auf großer Stufe.
Die Eier nun nach und nach einzeln in die Masse rühren; das nächste Ei immer erst dann dazu geben, wenn das vorherige komplett mit der Masse verbunden ist.
Speisestärke, Mehl und Backpulver vermischen und löffelweise unter die Masse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Backpapierkreise verteilen und glatt streichen.

Nacheinander die Böden in ca. 10 – 12 Minuten backen – nicht zu dunkel backen!.

Nach dem Backen die Böden auf ein neues Backpapier stürzen, das „alte“ Backpapier abziehen und die Böden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Füllung:

Johannisbeeren und Himbeeren mit 2 EL Wasser in einen Topf geben, aufkochen und ca. 5 Min köcheln lassen bis die Johannisbeeren aufgeplatzt sind. Früchte durch ein Sieb passieren.
Tortenguss mit Zucker nach Packungsanleitung anrühren.

Fruchtpüree aufkochen, angerührten Tortenguss unterrühren und einmal aufkochen bis die Masse abbindet.

Die Marzipanrohmasse zerbröckeln und in die noch heiße Fruchtmasse geben, unterrühren. Die Masse mit dem „Zauberstab“  glatt mixen. Abkühlen lassen.

Um einen Teigboden einen Tortenring stellen, 4 EL (ca. 200 g) der Himbeer-Johannisbeermasse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Einen weiteren Teigboden darauf legen, wiederum mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
So weiter verfahren bis 10 Teigböden aufgebraucht sind. Die überzähligen 2 Böden waren Reserve, falls einer der Böden nicht zu gebrauchen ist :).
Den Tortenring entfernen.

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Die Torte ringsum dünn mit der Himbeer-Johannisbeermasse einstreichen.
Zum Abtrocknen der Oberfläche haben wir den Kuchen für ca. 4 Std. in den Keller gestellt.

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, kann man einen Ventilator dazu stellen.

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Buttercreme:

Die sehr weiche Butter und den Puderzucker schaumig schlagen (mind.12 – 15 Minuten). Die Torte rundum mit der Buttercreme einstreichen. Für 1 -2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Überzug:

Fondant mit der Lebensmittelfarbe im gewünschten Farbton einfärben. Den Fondant zu einem Kreis mit ca. 56 cm Durchmesser ausrollen; auf die Torte legen und vorsichtig andrücken. Überstehenden Fondant abschneiden.

Mit einem „Geodreieck“ und einem „Stift“-Modellierwerkzeug vorsichtig ein Rautenmuster in den Rand der Torte drücken. An den Schnittpunkten der Linien Zuckerperlen eindrücken. Die Zuckerperlen mit Zuckerkleber fixieren.

Die Torte auf das entsprechende Cakeboard setzen.

Die Seite des Cakeboards dünn mit Zuckerkleber einstreichen, ein Taftband passend zur Farbe der Torte am Cakeboard anbringen.

Für die Orchideen

Blütenpaste von der Seite Tortentante.blogspot.de

  • 40 g Eiweiß
  • 225 g Puderzucker
  • 4 gestr. TL CMC (Carboxymethylcellulose) E 466
  • 1 TL Palmin soft

Zubereitung:

Eiweiß ca. 10 Sekunden anschlagen, den gesiebten Puderzucker bis auf 2 EL einrieseln lassen. Die Masse schlagen bis der Schneebesen beim herausziehen weiche Spitzen zieht, die sich zu Seite neigen. Unter langsamen weiterem Rühren CMC einrieseln lassen, die Masse wird jetzt sehr schnell fest.
Die Hände mit Palmin soft einfetten, den zurückbehaltenen Puderzucker von Hand unterkneten. Die Blütenpaste in einen Gefrierbeutel mit möglichst wenig Lufteinschluss verpacken. Zur Sicherheit noch in eine fest verschließbare Dose verpacken und 24 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. Nach der Ruhezeit die Hände nochmals mit Palmin soft einfetten und die Blütenpaste gut durchkneten bis sie schön geschmeidig ist.
Vor dem Gebrauch die Blütenpaste aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur kommen lassen.
Luftdicht verpackt hält sich die Blütenpaste ca. 6 Monate im Kühlschrank.

  • Puderfarbe, gelb
  • Puderfarbe, grün
  • Puderfarbe, rot
  • Blumendraht, weiß
  • Floristenband
  • Zuckerkleber, siehe oben

Die Blüten habe ich nach der Anleitung auf der Seite Caros Zuckerzauber hergestellt. Die Anleitungen sind sehr genau, gut bebildert, ausführlich beschrieben und kostenlos. Eine sehr feine Seite.

Transport und Zusammenbau:

Für den Zusammenbau bzw. den sicheren Stand, haben wir mittels einer Schieblehre („Kaliber“) die exakte Höhe der unteren und mittleren Torte zehntelmillimetergenau gemessen. Aus einem runden, 12mm dicken Holzstab haben wir dann je Torte vier entsprechend lange Stücke geschnitten.

Für den Transport haben wir die einzelnen Torten „rutschsicher“ in Kartons verpackt.
Die Fahrt – sehr vorsichtig. Ehrlich, wir selbst hätten nicht hinter uns fahren wollen…mit 15 bis max. 20 km/h durch Kurven…

Vor Ort dann haben wir in die untere Torte die entspr. 4 Holzstäbe senkrecht eingesteckt. Darauf mittig zentriert die mittlere Torte gesetzt. Diese wieder mit 4 Holzstäben „gespickt“ und die obere Torte aufgesetzt.

Zum Finish dann noch die Orchideen und einzelne Isolepsisgrashalme (Dekogras aus Kunststoff) auf der Torte arrangieren.

…und dann nichts wie in die Kühlung…

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Hier noch ein Anschnittbild von der Vanille-Himbeer-Johannisbeer-Schichttorte

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Und hier nochmal die Torte in ihrer ganzen Pracht 🙂

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Schoko-Ravioli mit Feigen-Mascarpone-Füllung

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So, nachdem wir Euch gestern mit der Veröffentlichung der „Schoko-Nudeln“ hoffentlich neugierig gemacht haben, was wir mit diesem Nudelteig anstellen, hier nun die Auflösung: wir haben ihn gefüllt mit einer fruchtigen Feigen-Mascarpone-Füllung und dazu einen Milchschaum mit Tahiti-Vanille serviert.

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Schoko-Tarte

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Das Rezept stammt von „Essen & Trinken“ und heißt dort ebenfalls „Schoko-Tarte„.

Wir haben allerdings auf die dort angegebene Sahne und Schokoraspeln verzichtet.

Außerdem: wenn ihr diese Tarte nachbacken wollt, verwendet nicht die im Rezept angegebene 24-er Tarteform, nehmt auf jeden Fall mindestens eine Nummer größer, also eine 26-er oder eine 28-er. Uns ist bei der angegebenen 24-er Form der Schoko-Guss beim Backen über den Rand gelaufen!

Ansonsten eine sehr leckere Tarte, die nicht zu süß ist.

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Schokowaffeln

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Dieses Rezept haben wir bei Küchengötter gesehen, wir mussten nur mal wieder die Haselnüsse austauschen (Allergie). Hier nun unsere Variante.

Zutaten für ca. 17 Stück á 6×6 cm:

  • 100 g Waffelblätter/Waffelbrot (gibt es z. B. in russischen Supermärkten oder im Internet)
  • 50 g Walnüsse, gehackt
  • 50 g Pecannüsse, gehackt
  • 75 g Mandeln, geschält, gehackt
  • 50 g Vollmilchkuvertüre
  • 125 g Nougat
  • 125 g Palmin
  • 20 ml Mandellikör

Zubereitung:

Mit einem scharfen Messer die Waffelblätter in Quadrate von 6 cm schneiden

Die Nüsse getrennt nacheinander in einer Pfanne ohne Fett rösten, erkalten lassen.

Vollmilchkuvertüre hacken und in einem Wasserbad schmelzen. Nougat klein schneiden, zur Kuvertüre geben, ebenfalls schmelzen lassen; rühren bis beide Massen sich verbunden haben. Palmin klein schneiden, zur Kuvertürenmasse geben, schmelzen lassen und rühren bis eine einheitliche Masse entstanden ist. Mandellikör unterziehen.

Die Schüssel mit der Schokoladenmasse für ca. 1/2 Stunde in kaltes Wasser stellen, gelegentlich umrühren.

Wenn die Masse beginnt fest zu werden, mit den Schneebesen des Handrührers hell aufschlagen, die Pecan- und Walnüsse unterheben. Die Nougatcreme für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Nougatcreme aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchrühren.

Auf ein Waffelquadrat ca. 2 TL Nougatmasse geben, ein zweites Waffelblatt darauf setzten. Die Waffelblätter leicht zusammendrücken. Die Seitenkanten der Doppel-Waffeln in die gerösteten, gehackten Mandeln drücken.

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Apfelkuchen mit Kirschlikör

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Der Geschmack erinnert etwas an Weihnachten. Kein Wunder, bei den Zutaten: Zimt, Kakao, Mandeln.
…aber Weihnachten ist ja nun nichts schlechtes.

Zutaten (Springform 26 cm Durchmesser):

  • 6 Eier
  • 250 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 250 g Mehl
  • 150 g Speisestärke
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 TL Kakaopulver
  • 150 g Blockschokolade
  • 150 g gehackte Mandeln
  • 125 g Kirschlikör (Persiko)
  • 750 g Äpfel (wir: Goldparmäne)

Zubereitung:

Äpfel schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen; die gewölbte Außenseite im Abstand von 1/2 cm mit Längsschnitten von etwa 1 cm Tiefe versehen.

Blockschokolade raspeln.
Mehl, Speisestärke, Zimt, Kakao, Schokoraspel und Backpulver mischen;
Eier trennen.

Butter, Zucker und Eigelbe schaumig aufschlagen. Die Mehlmischung darüber geben und unterrühren.
Den Kirschlikör und 2/3 der Mandeln unterrühren.
Eiweiß zu einem steifen Schnee aufschlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Den Boden der Springform mit Backpapier einspannen (Backpapier über denn Boden legen, den Rand der Springform darüber legen und spannen). Den Rand der Springform einfetten.

Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen.
Die Apfelviertel mit den Einschnitten nach oben, gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
Die restlichen Mandeln darauf verteilen.

Den Kuchen bei 160 Grad Umluft ca. 90 Min. backen.

Kuchen etwas abkühlen lassen (ca. 10 Min.); den Rand vorsichtig lösen und entfernen; Backpapier entfernen.

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Schokotörtchen mit Vanille-Mousse

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Wir hatten noch Schokotörtchen übrig…. und da lässt sich doch noch ein toller Nachtisch daraus zaubern.

Aus dem Blog „Himmlische Süßigkeiten“ haben wir das Rezept für die Vanille Mousse nach gekocht (danke Anna für das schöne Rezept) und alles zusammen mit ein paar frischen Himbeeren auf Tellern angerichtet. Einfach aber gut.

Schokoladen-Dessertschälchen

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Eigentlich kenne ich die Idee mit den selbst hergestellten und essbaren Dessertschälchen aus Schokolade schon lange. Dann habe ich in Werner’s Blog „Cucina e piu“ den Post „Oster-Dessertnester“ gesehen und beschlossen, jetzt werden die Schoko-Schälchen endlich mal gemacht…

Beim nächsten Einkauf gleich eine Packung mit 25 Lufballons mitgebracht. Zartbitter-Schokolade aus Frankreich haben wir noch reichlich in der Speisekammer. Also, los konnte es gehen.

Schokolade über Wasserbad schmelzen; darauf achten, dass sie nicht zu heiß wird; Topf vom Herd nehmen. Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen, verknoten und dann in die zähflüssige Schokolade tauchen…

…und jetzt muss ich Farbe kaufen gehen und die Küche neu streichen 😦

Warum? Ich weiß nicht, ob ihr euch vorstellen könnt, wie die Küche aussieht, wenn so ein gerade in Schokolade getauchter Luftballon platzt? Nicht gut…aber in gewisser Weise lustig – schokobraun gesprenkelt. Gut, dass meine Frau gerade drei Tage vorher die komplette Küche abgewaschen hat – so konnte ich die Schoko-Spritzer besser sehen :).

An den Schränken, den Wandfliesen, der Arbeitsplatte und dem Fußboden konnte man das Malheur, mit etwas Aufwand, noch ganz gut beseitigen, aber die Raufaser-Tapete…die braucht jetzt sowohl an der Wand, wie auch an der Decke, einen neuen Anstrich…

Von den Luftballons sind noch reichlich übrig. Ich bin am überlegen, ob ich erst noch Schokoladen-Dessertschälchen herstelle oder erst die Küche neu streiche?

So, jetzt aber zu den Exemplaren, die standhaft waren…

Zutaten:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 6 Luftballons

Zubereitung:

Schokolade über Wasser schmelzen. Darauf achten, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Sie soll gerade schmelzen. Vom Herd nehmen und unter rühren so weit abkühlen lassen, dass man, wenn man mit dem Fingerrücken die Schokolade berührt praktisch weder warm noch kalt empfindet, also auf 37 Grad.

Luftballons auf die gewünschte Größe aufblasen, verknoten und dann ins Schokobad halten. Je nach Größe der Schüssel und der Menge geschmolzene Schokolade den Luftballon in der Schüssel drehen, damit der Rand die gewünschte Höhe bekommt. Den Luftballon aus der Schokolade nehmen, kurz „abtropfen“ lassen und dann nochmals in die Schokolade tauchen. Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Dann auf Backpapier abstellen und erhalten lassen.

Die Zwischenzeit kann man gut nutzen um die Küche abzuwaschen – siehe oben 🙂

Vor dem Entfernen der Luftballons haben wir diese für 15 Min. in die Tiefkühltruhe gestellt. Die Schokolade wird dadurch fester/härter und man kann die kurzzeitig anfassen ohne dass sie gleich schmilzt.

Die Luftballons oben, direkt unterhalb des Knotens, da wo das Gummi nicht unter Spannung steht, mit einer Nadel vorsichtig einstechen oder mit einer Nagelschere einen kleinen Schnitt anbringen. Der Luftballon fällt in sich zusammen und kann von der Schokolade abgezogen werden.

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Schokoladen-Dessertschälchen mit „schnellem Erdbeer-Sorbet“.