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Schlagwort-Archive: Schenkel

Putenunterkeule in Portwein (Römertopf)

Ein Kilogramm Fleisch für zwei Personen?
Ja! Das liegt aber nicht nur daran, dass wir so verfressen sind :), sondern auch daran, dass nach Abzug des Knochens und auch der vielen im Fleisch vorhandenen Sehnen, nicht soooo viel Fleisch übrig bleibt.
Nichtsdestotrotz ist die Putenunterkeule für uns ein herrliches Stück Fleisch.
Das liegt erstens daran, dass wir „knusprige-Haut-Liebhaber“, das Verhältnis von Haut zu Fleisch schätzen und zweitens, dass die Schenkel (Ober – und Unterschenkel) bei Geflügel immer „saftiger“ sind als die Brust.

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Verfasst von - 11. Januar 2018 in Backen, Fleischgerichte, Geflügel, Zubereitungsart

 

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Hähnchenschenkel – mit Freude gegrillt

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Ich habe es schon einige Mal geschrieben: Ich hasse es, Hähnchen zu grillen. Nicht, dass wir es nicht gerne essen, ganz im Gegenteil, aber das Grillen selbst ist „anstrengend“. Man kann nicht einfach Hähnchenschenkel oder -flügel auf den Grillrost legen, ab und zu mal wenden und sich in der Zwischenzeit den schönen Dingen, die das Grillen so mit sich bringt, genießen (z. B. gemütlich ein Bier dabei trinken 🙂 ). Nein, man muss ständig auf der Hut sein, da selbst abgebrannte Holzkohle beim Grillen von Hähnchen noch Feuer fängt und man dann sein kostbares Bier zum Löschen des Brandes verwenden muss. Außerdem muss man das Fleisch sehr oft wenden, da die Haut sehr schnell „sehr dunkel“ wird – „sehr dunkel“ klingt besser als verbrannt…

Liebe Leser, ich nehme alles zurück bzw. muss es relativieren: Hähnchen grillen kann auch Spaß machen!!
Alles was ich bisher über das Grillen von Hähnchen geschrieben habe, bezog sich auf unseren Holzkohlegrill.
Unsere neueste Errungenschaft ist ein Gasgrill – und mit diesem funktioniert das Grillen doch erheblich „anders“. Keine Feuer, das durch herunter tropfendes Fett entfacht wird, kein ständiges Wenden des Grillgutes, kein „hin- und herschieben“ weil die Hitze an einigen Stellen höher ist…nein, mit einem Gasgrill ist vieles einfacher! Anzünden, in 10 Min. auf 300 Grad aufheizen, Deckel hoch, Grillgut auflegen, Deckel schließen, Hitze reduzieren und in Ruhe warten bis das Essen fertig ist. Super!!!

Aber, bei aller Freude, der typische Holzkohle-Grillgeschmack, der fehlt leider. Deshalb werden wir sicher im Sommer auch wieder auf unserem guten, alten Holzkohlegrill grillen, aber einige Sachen, wie z. B. Hähnchen, werde ich zukünftig wohl immer auf dem Gasgrill zubereiten!!

Die Vorbereitung und alles weitere ist bei unserem „alten“ Rezept für „Hähnchenschenkel – gegrillt“ einzig, das Grillen ist anders: Grill auf 270 bis 300 Grad aufheizen. Hähnchenschenkel auf den Grill geben, Deckel schließen, Temperatur auf 180 Grad reduzieren und die Schenkelchen ca. 45 Min. grillen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden. Das ist alles…und man kann sich mit den schönen Dingen des Lebens beschäftigen – und kann das Bier trinken und benötigt es nicht um Flammen auf dem Holzkohlegrill zu löschen 🙂

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Geschmorte Hähnchenschenkel

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Das ist quasi die „Light-Variante“ von „Coq-au-vin“. Aber dafür schmeckt sie „schwer gut“ 🙂

Vor allem können die Hähnchenschenkel „langsam vor sich hin köcheln“ und man braucht sich praktisch nicht darum kümmern. So hat man Zeit für andere Sachen…

Zutaten:

  • 4 Hähnchenschenkel
  • 400 g Steinpilzchampignons, „Walnussgröße“
  • 12 Zwiebeln, „Walnussgröße“
  • 150 ml Weißwein, trocken
  • 150 ml Geflügelbrühe
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 TL Mehl
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Stängel Thymian, alternativ getrockneten Thymian

Zubereitung:

Zwiebel schälen, nicht teilen.
Champignons putzen
Knoblauch fein Würfeln oder in hauchdünne Scheiben schneiden.
Hähnchenschenkel mit Salz und Pfeffer würzen.

Butterschmalz in einer Schmorpfanne erhitzen. Die Hähnchenschenkel darin schön braun anbraten.

Hähnchenschenkel aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Zwiebel und Champignons in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze 2 – 3 Min. braten.
Knoblauch zufügen und 1 Min. mit braten.

Mit dem Mehl abstäuben; Mehl nicht lange rösten, gleich mit dem Wein ablöschen; die Geflügelbrühe dazu geben, zum Kochen bringen.
Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Hähnchenschenkel und den Thymianstängel in die Pfanne geben.
Mit geschlossenem Deckel ca. 40 Min. sanft köcheln lassen.

Thymianstängel (oder das, was davon noch übrig ist .) ) entfernen und servieren.

Dazu passt „normaler“ Reis.

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Hähnchenschenkel – gegrillt

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Ich habe es bei Hähnchenflügel – gegrillt schon geschrieben: Ich hasse es, Hähnchen zu grillen. Nicht, dass wir es nicht gerne essen, ganz im Gegenteil, aber das Grillen selbst ist „anstrengend“. Man kann nicht einfach Hähnchenschenkel oder -flügel auf den Grillrost legen, ab und zu mal wenden und sich in der Zwischenzeit den schönen Dingen, die das Grillen so mit sich bringt, genießen (z. B. gemütlich ein Bier dabei trinken 🙂 ). Nein, man muss ständig auf der Hut sein, da selbst abgebrannte Holzkohle beim Grillen von Hähnchen noch Feuer fängt und man dann sein kostbares Bier zum Löschen des Brandes verwenden muss. Außerdem muss man das Fleisch sehr oft wenden, da die Haut sehr schnell „sehr dunkel“ wird – „sehr dunkel“ klingt besser als verbrannt…

Wenn man es dann, unter Aufbietung all seiner Aufmerksamkeit, all seiner Energie (beim ständigen Wenden des Grillgutes) und all seines, eigentlich anderweitig verplanten, Bieres, geschafft hat, diese Hähnchenschenkel zu einem guten (sprich: nicht verbrannten) Ende zu bringen, dann schwört man sich „nie wieder“. Diese Überzeugung hält jedoch höchstens so lange an, bis man den ersten Bissen im Mund hat…denn dann wird man durch dieses, leicht rauchige, aber unglaublich zarte und dabei doch super saftige Hähnchenfleisch entlohnt.

Na ja, was soll ich sagen: ich hasse es eben, Hähnchenschenkel/-flügel zu Grillen, werde es aber bei Gelegenheit sicher wieder tun.

Zur Zubereitung bzw. zum Würzen kann ich hier nur wieder das gleiche schreiben wie schon bei den Hähnchenflügeln:

Wir machen sie praktisch jedes Mal anders!

Salz und Pfeffer sind “gesetzt”, dazu dann aber:

  • Curry
  • Cumin
  • Paprika
  • Knoblauch
  • Garam masala
  • Rosmarin
  • Honig
  • Ingwer
  • Zitronenschalenabrieb
  • Sambal-Olek
  • Senf
  • Tomatenmark

…der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Nur bitte nicht alles auf einmal verwenden.

Die Gewürze dann mit einer Flüssigkeit, z. B.

  • Olivenöl
  • Erdnussöl
  • Bier
  • Rapsöl
  • Sojasauce
  • Teriyaki-Sauce…

verrühren oder mixen und das Hähnchenfleisch damit einpinseln. Möglichst vor dem Grillen 1 bis 2 Stunden marinieren.

Bei nicht zu großer Hitze grillen!

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Chop Suey

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Eigentlich ein „Reste-Verwertungs-Gericht“.

Das Wort Chop suey leitet sich von dem chinesischen Wort „zacui“ ab, was soviel bedeutet wie „klein geschnittene Reste“. Wobei das Gericht nicht aus China stammt, sondern von chinesischen Auswanderern in den USA kreiert wurde.

Aber egal, Hauptsache es schmeckt.

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Verfasst von - 6. Juli 2012 in Asiatische Küche

 

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Putenkeule im Gemüsebett

Der Putenkeule sieht man ihre Größe nicht an…
Die ganze Pute hatte 16 kg.
Wir kaufen Puten immer bei einem Bio-Erzeuger im Elsass.
Dieses Putenfleisch hat einen kleinen „Nachteil“: man muss es etwas länger braten als gewöhnlich bis es weich ist.
Aber die Vorteile: wirklicher Putengeschmack, „festes“ Fleisch, spritzt nicht beim Braten…

Zutaten:

  • 1 Putenkeule, 2,5 kg
  • 2 Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 5 Zehen frischen, französischen Knoblauch, geschält
  • 200 g Karotten/Möhren in Scheiben
  • 200 g grüne Bohnen, evtl. halbiert
  • 200 g Lauch/Poree in Scheiben
  • 250 g Champignons (diesmal aus der Dose, da wir keine frischen hatten)
  • 150 g Paprikawürfel
  • 200 g Zucchini in Scheiben
  • 150 ml trockenen Weißwein (Silvaner oder Riesling)
  • 350 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 „handvoll“ frische Kräuter (Thymian, Rosmarin, Kerbel, Oregano), mittelfein gehackt
  • 1 Lorbeerblatt, möglichst frischen Lorbeer
  • 1 EL Butterschmalz

Zubereitung:

Putenkeule salzen und pfeffern und in Butterschmalz goldbraun anbraten.
Putenkeule aus dem Topf nehmen und beiseite stellen

(Der Deckel ist von einem mittelgroßen Bräter!!)

Zwiebeln anbraten bis sie anfangen braun zu werden.
Tomatenmark zufügen und kurz mitbraten.
Mit dem Mehl abstäuben.
Mit dem Weißwein ablöschen.
Geflügel-/Gemüsebrühe einrühren.
Gemüse, Knoblauch (ganze Zehen), Kräuter, Pilze, Senf und Lorbeerblatt dazugeben und alles zum Kochen bringen.
Die Sauce evtl. salzen und pfeffern
Die Putenkeule darauf legen.
Mit geschlossenem Deckel in vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 1 1/2 Stunden garen.

 

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