Bohnen-Eintopf „italienisch“

Im Moment gibt es alles mehr als reichlich bei uns im Garten. Man kommt gar nicht mit dem Essen hinterher 🙂
Deshalb heute mal ein herrlicher Eintopf mit Bohnen und Tomaten, dazu noch von den neuen Kartoffeln – köstlich.
Okay, die Salsicce hat die TK, nicht der Garten, beigesteuert 🙂

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Strudel mit Radicchiofüllung

Das Wetter scheint dem Radicchio in unserem Garten sehr gut zu gefallen.
Wenn wir also schon so viel davon haben, dann basteln wir daraus mal eine Hauptmahlzeit!
Und nach dem Verkosten können wir nur hoffen, dass es zukünftig immer so viel Radicchio gibt!

Die Idee zu diesem Gericht stammt von „EatSmarter.de“

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Kartoffelgulasch italienisch angehaucht

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Vor längerer Zeit haben wir hier das Rezept für ein Kartoffelgulasch vorgestellt. Dieses einfache aber durchaus sehr köstliche Gericht haben wir zwischenzeitlich natürlich immer mal wieder gekocht.
Nun aber kam uns die Idee, diesem Gericht mal einen ganz neuen „Touch“ zu geben.

Vor ein paar Wochen hatten wir ja neue Bratwurstsorten ausprobiert, unter anderem auch Salsicce.
Und so haben wir dieses Rezept kurzerhand geschmacklich etwas in Richtung Italien verschoben, indem wir Dörrfleisch/geräucherten Bauchspeck gegen Salsicce ausgetauscht haben.

Zutaten:

  • 750 g festkochende Kartoffeln; wir haben die Sorte „Granola“ verwendet
  • 400 g Zwiebeln
  • 100 g Wurzelgemüse
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 75 ml Weißwein, trocken (Silvaner)
  • 1 TL getrockneten Majoran
  • 1/3 TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen
  • 1/4 TL Paprikapulver, scharf
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 1/2 EL Apfelessig
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikamark
  • 1 frisches Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • Chiliflocken nach Belieben
  • 1 Msp. Kümmel ( 😉 eine Messerspitze reicht vollkommen)
  • 2 EL Crème fraîche
  • 1/2 EL gehackte Petersilie
  • 225 g Salsicce

Zubereitung:

Kartoffeln in mundgerechte Würfel schneiden.
Zwiebeln grob, Knoblauch fein würfeln.
Wurzelgemüse würfeln.

Butter im Topf erhitzen und Zwiebeln zusammen bei mittlerer Hitze anrösten bis sie beginnen braun werden – ca. 15 Min.
Knoblauch und Wurzelgemüse zufügen und 2 Min. mit dünsten.
Majoran, Kümmel, Cumin, Paprika, Tomaten- und Paprikamark, Salz und Pfeffer zufügen.
Mit dem Weißwein ablöschen.
Essig dazu geben.
Nun so viel Wasser zufügen, dass die Zwiebeln fast bedeckt sind.
Mit geschlossenem Deckel etwa 10 Min. köcheln.

Die Kartoffelwürfel zufügen; so viel Wasser angießen, bis die Kartoffeln gerade bedeckt sind.

Mit geschlossenem Deckel so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gerade gar sind – etwa 25 Min. Nicht zu lange kochen, sonst zerfallen die Kartoffelwürfel!

Den Darm der Salsicce aufschneiden und aus dem Bratwurstbrät kleine Kugeln formen.
Diese etwa 10 Minuten bevor die Kartoffeln gar sind mit in den Topf geben.

Topf vom Herd nehmen, Crème fraîche und gehackte Petersilie dazu geben und verrühren.

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Salsicce

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Gestern haben wir euch die erste der drei neuen Bratwurstsorten – Apfel-Thymian-Bratwurst – vorgestellt, heute folgt die zweite.

Seit geraumer Zeit gibt es im Netz ja keine „Bratwurst“ mehr, es gibt nur noch Salsicce oder im Singular „Salsiccia“.
Alles was an Fleisch gemahlen und in Därme abgefüllt wird, heißt jetzt neudeutsch Salsicce…
Und, was soll ich sagen: „…da simmer dabei dat ist prima – Viva Salsiccia“ :)… aber nicht mit einer normalen Bratwurst, die wir Salsicce nennen, nein, wir haben versucht herauszufinden, was eine richtige Salsiccia ausmacht.
Natürlich gibt es, je nach Region, andere, abgewandelte Rezepte für diese italienische Wurstspezialität, aber das Wesentliche ist, dass:

  • sie etwas gröber gemahlen wird als eine deutsche Bratwurst
  • sie sowohl sehr mageres, wie auch sehr fettes Fleisch enthält
  • sie pikant abgeschmeckt sein sollte
  • das Fleisch vor der Verarbeitung mit Wein (meist Rotwein, seltener auch Weißwein) mariniert wird
  • sie, nebst anderen Gewürzen, mit Fenchelsamen gewürzt wird.

Unter diesen Voraussetzungen haben wir nun versucht „unsere“ Salsicce zu kreieren.

Unseren Testessern (und uns auch) hat das Ergebnis sehr gut geschmeckt.

Zutaten

Fleisch:

  • 66% Schweineschulter, mager
  • 17% Schweinehals, durchwachsen
  • 17% Rückenspeck

Gewürze je kg Fleischmasse::

  • 15 g Salz
  • 4 g Pfeffer
  • 2,5 g Knoblauch (1 Zehe)
  • 4,65 g Fenchelsamen
  • 0,3 g gemahlenen Koriander
  • 0,8 g Paprikapulver, edelsüß
  • 0,3 g Paprikapulver, rosenscharf
  • Chili – nach Belieben; wir haben im ersten Versuch darauf verzichtet
  • 1 g Traubenzucker
  • 60 ml Rotwein, trocken; wir: Primitivo

Zubereitung:

Fleisch und Speck in Würfel schneiden, Kantenlänge 1,5 bis 2 cm.

Fenchelsamen im Mörser grob zerkleinern – den Fenchel nicht „pulverisieren“, nur etwas zerkleinern.
Knoblauch würfeln und mit etwas vom Salz zu einer feinen Paste zerdrücken.

Fleisch mit Fenchelsamen, Knoblauchpaste und den restlichen Gewürzen – samt Wein – gründlich mischen.

In einer abgedeckten Schüssel oder, so wie wir es gemacht haben, in einem Gefrierbeutel für mind. 3 Stunden in den Kühlschrank geben.

Das Fleisch durch die 4,5 mm-Scheibe des Fleischwolfes mahlen.

Nochmals gründlich mischen/kneten – so lange, bis das Fleisch „Bindung“ bekommt.

In Därme – wir: Bratwurstdarm Kaliber 28/32 – abfüllen; auf die gewünschte Länge abdrehen.

Am besten schmecken die Würste, wenn sie eine Nacht im Kühlschrank geruht haben.

Im Bild links sind die Salsicce, rechts die Apfel-Thymian-Bratwurst (und die Mitte wird morgen verraten 🙂 )

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Und der Anschnitt

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